DE510174C - Vorrichtung zum Messen des Kalibers von Daermen - Google Patents
Vorrichtung zum Messen des Kalibers von DaermenInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22C—PROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
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Description
- Vorrichtung zum messen des Kalibers von Därmen Die Sortierung von Därmen geschieht b@ekanntlich nach ihrem Kaliber, also ihrem Durchmesser in gefülltem Zustande. Die Ermittlung dieses Kalibers war aber bisher umständlich und zeitraubend. Um beispielsweise das Kaliber von Schweine- und Schafdärmen zu Enden, muß der Darm in warmem Wasser aufgeweicht und alsdann mittels komprimierter Luft aufgeblasen werden. Gewisse Arten von Därmen hat man auch in aufgeweichtem Zustande mit Druckwasser angefüllt, um das Kaliber zu ermitteln. Hierbei ergaben sich sehr leicht Beschädigungen des Darmes. Jedenfalls ist das jedesmalige Aufpumpen des Darmes mit Luft oder Wasser eine zeitraubende Arbeit, die größere maschinelle Einrichtungen und Antriebe voraussetzt, zumal die Därme oder Darmstücke zum Zwecke des Aufpumpens jedesmal beiderseitig geschlossen werden müssen.
- Alle diese Nachteile werden bei der neuen Einrichtung vermieden. Der Gegenstand der Erfindung besteht aus zwei gegeneinander beweglichen halbzylindrischen Schenkeln, über die der zu kalibrierende Darm gezogen wird. Werden die Schenkel bis zur Spannung des Darmes voneinander entfernt, so ist, wie noch gezeigt werden soll, das Kaliber, also der Durchmesser des gefüllt gedachten Darmes, von der gegenseitigen Entfernung der den nachgiebigen Darm auseinanderziehenden Schenkel linear abhängig, so daß, man an einer gleichmäßig eingeteilten Skala das Darmkaliber ohne weiteres ablesen kann. Ein Aufblasen mit Luft oder Wasser ist nicht mehr erforderlich, so daß alle bisher notwendigen Nebeneinrichtungen und Antriebe fortfallen. Die Därme werden geschont, und ihre Sortierung nach dem Kaliber kann ungleich schneller als bisher erfolgen. Därme aller Art, sowohl Mittel- wie Kranzdärme, können in der beschriebenen Weise kalibriert und sortiert werden.
- Die neue Einrichtung ist in Fig. i und a der Zeichnung in Seitenansicht und Grundriß in einer Ausführungsform dargestellt.
- Der zu kalibrierende Darm wird über die beiden halbzylindrischen Schenkel a und b gezogen. Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Schenkel a mit dem Gestell c fest verbunden und steht fest, während der Schenkel b gegen den ersten querverschiebbar geführt und zu diesem Zwecke an dem Gleitstück dl angebracht ist. Die Querverschiebung erfolgt etwa mittels eines Handhebels e unter Vermittlung einer Lenkstange/, die an dem Gleitstück d1 angreift. Das genannte Gleitstück d1 verschiebt sich längs einer Skala g, die mit entsprechenden Einteilungen versehen ist. Durch Druck auf den Hebel e entfernt sich der Schenkel b von der feststehenden Hälfte a so weit, bis der über die beiden Hälften gezogene Darm b, wie Fig. a veranschaulicht, gespannt ist. Nunmehr kann das Kaliber des Darmes ohne weiteres an der Skala abgelesen werden.
- Ist nämlich D der Durchmesser oder das Kaliber des Darmes, so ist der Umfang des gefüllten Darmes x # D. Dieser Umfang muß dem aus Fig.2 ersichtlichen Umfang des durch die Schenkel gestreckten Darmes entsprechen. Ist d der Durchmesser des Dornes und x die Entfernung der Schenkel voneinander, so ist der Umfang des von den Schenkeln gestreckten Darmes 7r d + 2 x Infolgedessen ist 7cD-.rd+2x oder Da auf der rechten Seite dieser Gleichung d konstant bleibt, so ergibt sich hieraus, daß das Kaliber D linear abhängig ist von der Entfernung x der Schenkel voneinander. Die Teilstriche der Skala können mithin in gleichen Abständen voneinander folgen und ergeben gleichmäßig ansteigende Werte des zu messenden Kalibers.
- Bei kleineren Därmen, insbesondere Kranzdärmen, kann die Einrichtung durch eine ähnliche mit schmäleren Schenkeln und anderer Kalibereinteilüng ersetzt werden. Die Schenkel werden bei Kranzdärmen ,länger ausgeführt als bei Mitteldärmen und können eine ganze Anzahl von Metern des Darmes auf dem unteren verjüngten Teil aufnehmen, um an jeder Stelle des Darmes das Kaliber ohne zeitraubendes Luftpumpen zu messen. Ähnliches gilt für Schweine- und Schafsdärme. Gegebenenfalls könnte man auch die Schenkel sowie die Skala auswechselbar machen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Messen des Kalibers von Därmen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gegeneinander bewegliche halbzylindrische Schenkel (a und b) vorgesehen sind, über welche der Darm gezogen wird und die alsdann bis zur Spannung des Darmes voneinander längs einer das Darmkaliber unmittelbar anzeigenden Skala (g) entfernt werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel im unteren Teil verjüngt ausgestaltet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE510174T | 1930-02-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE510174C true DE510174C (de) | 1930-10-16 |
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ID=6547376
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930510174D Expired DE510174C (de) | 1930-02-18 | 1930-02-18 | Vorrichtung zum Messen des Kalibers von Daermen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE510174C (de) |
-
1930
- 1930-02-18 DE DE1930510174D patent/DE510174C/de not_active Expired
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