DE196656C - - Google Patents

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DE196656C
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Germany
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ring
foot
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bands
strip
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D1/00Foot or last measuring devices; Measuring devices for shoe parts
    • A43D1/02Foot-measuring devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

fit*
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Ve 196656 -KLASSE 71 c. GRUPPE
Fuß-Meßvorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13.Oktober 1906 ab.
Zur Herstellung von Maßschuhwerk bedient man sich im allgemeinen eines Grund-. risses des Fußes und der durch ein einfaches um den Fuß gelegtes Bandmaß erhaltenen Maße. Diese Messungen können jedoch nicht oder nur mangelhaft von einem Nichtfachmann vorgenommen werden, da zu leicht Ungenauigkeiten und Irrtümer möglich sind. Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine
ίο Vorrichtung, welche bezweckt, das Entnehmen der zur Anfertigung des Schuhwerkes notwendigen Maße derart zu erleichtern, daß diese von jedermann mit völlig hinreichender Genauigkeit festgestellt werden können, so daß es ohne weiteres möglich ist, nach diesen Angaben passendes Schuhwerk herzustellen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 den Grundriß und Fig. 2 die Seitenansicht. Die Vorrichtung besteht aus einem zur Feststellung des Fußumfanges dienenden Ringe o. dgl, a, welcher mit einzelnen an geeigneten Stellen den Fuß überwölbenden Bändern versehen ist, mittels denen die erforderlichen Höhenmaße abgenommen werden. Die Zahl dieser Bügel ist beliebig, doch dürften im allgemeinen drei, b, c und d, genügen. Der Ring α ist, wie Fig. 1 zeigt, verstellbar, so daß er sich ziemlich genau dem Umfange des Fußes anzuschließen vermag. Die Bügel b und c haben dabei bandförmige Gestalt und sind nur mit einem Ende an dem Ringe α befestigt, so daß sie nach Überlegen über den Fuß unter dem Ringe α durchgezogen werden können (Fig. 1). Der Bügel d ist ähnlich eingerichtet; auch er ist bandför-40
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mig rind an dem Ringe a derart befestigt, daß er um das Fußgelenk herumgeschlungen und vorn zusammengefügt werden kann. Das Feststellen der Maße kann nun entweder dadurch erfolgen, daß auf den Bändern eine entsprechende Einteilung angegeben ist oder dadurch, daß mittels Marke (Bleistift o. ä.) die Lage des Bandes zum Ringe α festgehalten wird. Zweckmäßig ist es, dabei dann auch gleichzeitig die Stellung des Ringes a zu kennzeichnen, was z. B. in einfacher Weise durch Verlängerung der Marke über das Band hinaus erfolgen kann, wobei jedoch angenommen ist, daß der Ring auf eine gewisse Ausdehnung mit seiner Unterlage e fest vereinigt ist. Die Verstellbarkeit des Ringumfanges geschieht durch die Hindurchführung des einen Endes durch ein an dem anderen Ende befestigtes Schloß f o. dgl., wobei die Kennzeichnung der jeweiligen Stellung in gleicher Weise, wie oben bei b und c angegeben ist, erfolgen kann oder aber auch durch Festklemmen des Bandendes in dem Schlosse^. Die Vereinigung der Enden des Bandes d bietet ebenfalls keine Schwierigkeit. Es genügt das Hindurchstecken des einen Endes durch einen an dem anderen angeschlossenen Ring g, um die erforderliche Genauigkeit zu sichern. Schließlich ist noch zu bemerken, daß, wenn bei dieser Ausführungsform die Anordnung eines Anschlages erwünscht sein sollte, die Kröpfung des Stückes h der Unterlage e diesem Zwecke völlig entsprechen würde. Als Material für die beschriebene Vorrichtung ist Papier öder ein ähnlicher Stoff gedacht, dessen Wohlfeilheit gestattet, zu
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jeder Messung eine neue Vorrichtung zu benutzen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Fuß-Meßvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein schmiegsamer, endloser, in seiner Länge verstellbarer (f) Streifen (a) an einer Tretplatte (e) befestigt und mit Bändern (b, c,.d) verbunden ist, deren freie Enden durch Schlitze des Streifens (a) oder durch Bandösen (g) durchgezogen werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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