DE535191C - Vorrichtung zum Messen der Gesamtlaenge einer Mehrzahl von stab- oder rohrfoermigen Koerpern - Google Patents

Vorrichtung zum Messen der Gesamtlaenge einer Mehrzahl von stab- oder rohrfoermigen Koerpern

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DE535191C
DE535191C DEG75644D DEG0075644D DE535191C DE 535191 C DE535191 C DE 535191C DE G75644 D DEG75644 D DE G75644D DE G0075644 D DEG0075644 D DE G0075644D DE 535191 C DE535191 C DE 535191C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/02Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring length, width or thickness

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Description

  • Vorrichtung zum Messen der Gesamtlänge einer Mehrzahl von stab- oder rohrförmigen Körpern Zur Erleichterung der Längenmessung von stäbförmigen Körpern hat man bereits verschiedene Vorrichtungen angewendet. So hat man beispielsweise Bandmaße mit einem Anschlagstück am freien Ende des gelochten Meßbandes verwendet, in dessen Löcher die Zapfen einer mit einem Zähl- und Addierwerk in Verbindung stehenden Trommel eingreifen. Weiterhin wurden zur dreidimensionalen Messung von Holzleisten Meßtische verwendet, an welchen entsprechende Meßskalen fest angebracht waren. Zur erleichterten Zubringgung der Meßstücke zur Meßeinrichtung dienten Zubringertische, deren Flächen gegebenenfalls geneigt waren, um das- Herabrutschen des Meßguts zu erleichtern.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Meßvorrichtung, bei der eine Reihe an sich bekannter Einzelteile zu einer Gesamtvorrichtung vereinigt ist, welche besonders zum Messen von rohr- und stabförnnigem Gut dient. Bekanntlich werden derartige Stäbe häufig nach laufenden Metern länge verkauft. Da jedoch von den Walzwerken die einzelnen Rohre oder Stäbe nicht in gleicher Länge geliefert werden, war es bisher erforderlich, jedes einzelne Stück, welches zu einer Sendung gehörte, mit einem Meßbande o. dgl. zu messen und außer der Anzahl der einzelnen Stücke auch deren Längen festzustellen und zu addieren. Hierdurch entstanden aber erhebliche Unkosten, da zur Ausführung dieser Arbeit mindestens drei Personen notwendig waren. Hierbei aber waren fehlerhafte Alllesungen unvermeidlich, außerdem bestand noch die Möglichkeit von Schreib- und Additionsfehlern. Fernerhin war es noch erforderlich, insbesondere dünne Rohre oder Stäbe in bestimmter Anzahl zu bündeln und zu signieren, was den Aufwand von weiteren Arbeitskräften bedingte.
  • Der Gegenstand der=- Erfindung beseitigt diese Nachteile und ermöglicht es, bei gleich-.zeitiger Ersparnis von Arbeitskräften die Messung von derartigem stabförmigem Material mit größerer Genauigkeit vorzunehmen als bisher. Die Vorrichtung ist mit einem Zählwerk bekannter Art versehen, durch welches die Zahl der gemessenen Stücke festgestellt wird. Außerdem besitzt die Vorrichtung eine Schreib- und Addiervorrichtung bekannter Art, welche auf einem fortlaufenden Papierstreifen außer der Zahl der Meßstücke noch die Längenmaße derselben aufzudrucken und - die-.-selben gleichzeitig zu addieren ermöglicht.
  • Die Vorrichtung ist transportabel und kann daher jeweils in der Nähe des zu messenden \laterials aufgestellt werden, um zeitraubende und kostspielige Transporte desselben zu vermeiden.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine Draufsicht, Abb.2 einen vertikalen Querschnitt gemäß Linie 2-2 der Abb. i, Abb.3 einen vertikalen Querschnitt gemäß Linie 3-3 der Abb. 2, Abb. 4 die Vorderansicht des Bündelkorbes, Abb. 5 eine Draufsicht auf ein Stück des Nleßbandes.
  • Auf den Tragböcken i ist die Meßrinne 2 angebracht, welche an der Unterseite -mit einem Schlitz zur Durchführung des Meßdaumens 3 versehen ist. Am Boden der Meßrinne ist das Meßband 4 längsverschiebbar untergebracht. Seitlich des Meßdaumens 3 befindet sich ein Handgriff 5. Am Ende der Meßrinne 2 ist ein Kasten 6 angebracht, in welchem sich eine mit Feder versehene Trommel 7 zum Aufrollen des Meßbandes befindet. Das M eßband selbst ist in bekannter Weise mit Löchern S versehen, in welches die am Umfang angebrachten Zapfen eines Meßrädchens 9 eingreifen. Die Welle io des Meßrädchens 9 dient zum Antrieb des Zählwerks i i an sich bekannter Bauart. Durch das Zählwerk wird die Zahl der gemessenen Stücke, ferner die Länge' der Einzelstücke und die Summe der Längen jeweils festgestellt und dann auf einen Papierstreifen 12 niedergeschrieben, wenn nach beendigter Messung die bedienende Person auf den Fußhebel 13 tritt. Nachdem hierauf mittels des Handgriffes 5 der Meßdaumen 3- vom Meßstück entfernt worden ist, wird das Meßstück durch Treten auf den Fußhebel 14 durch eine Auswerfvorrichtung 21 ausgeworfen. Das Auswerfen erfolgt über -eine schräge Ebene 15, auf welcher sich ein Farbkissen 16 befindet, welches das Meßgut beim Darübergleiten mit einem Farbstreifen versieht. Dieser Farbstreifen, welcher beim Messen jeder Sendung eine verschiedene Farbe haben kann, dient dazu, anzudeuten, daß das betreffende Meßstück bereits gemessen ist, und außerdem dazu, die Zugehörigkeit dieses Meßstückes zu einer bestimmten Sendung zu kennzeichnen.
  • Soll insbesondere bei dünnem Meßgut je eine bestimmte Anzahl von Meßstücken gemeinsam gebündelt werden, dann, wird statt der schrägen Ebene 15 ein Bündelkorb 17 angeordnet, welcher je nach der Länge des Meßguts mit zwei oder mehr Drahtrollen versehen ist, so daß die jeweilig bestimmte Anzahl von Meßstücken leicht gebündelt werden kann. Hierauf wird das Meßgut aus dem Bündelkorb, gegebenenfalls mittels einer maschinell betriebenen zweiten Auswerfvorrichtung, entfernt.
  • Zur Erleichterung der Zubringung des zu messenden Guts ist auf der anderen Seite der Vorrichtung ein Tisch i S angeordnet, auf welchen das Hilfspersonal die Meß stücke auflegt, so daß die Bedienungsperson dieselbe leicht 11 die Meßrinne schieben kann.

Claims (4)

  1. PATRNTANSPRÜCHR: i. Vorrichtung . zum Messen der Gesamtlänge einer Mehrzahl von stab- oder rohrförmigen Körpern, gekennzeichnet durch die Verbindung einer mit einem Zubringertisch und einer Auswurfvorrichtung versehenen Rinne (2) mit einem längs ihres Bodens gegen die Wirkung einer Feder ausziehbaren, am freien Ende mit einem Anschlag (3) versehenen gelochten Meßband (4), dessen mit Zapfen zum Eingriff in die Bandlöcher versehene Trommel (7) auf :einer Welle (io) zum Antrieb eines die Maße addierenden Zählwerks (11) sitzt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Teil der Rinne (2) Widerlager (20) vorgesehen sind, gegen die sich der Anschlag (3) beim Zurückschnellen des Meßbandes legt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich an der Auswurfseite der Meßrinne (2) eine schräge Ebene (15) mit einem oder mehreren Farbkissen (16) befindet, welche in an sich bekannter '\Veise das bereits gemessene Meßgut beim Darübergleiten mit Farbstrichen versehen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der schrägen Ebene (15) ein Bündelkorb (17) bekannter Art angebracht ist.
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