DE24852C - Maschine zur Prüfung von Webstoffen, Filz, Papier und ähnlichen Gebilden - Google Patents
Maschine zur Prüfung von Webstoffen, Filz, Papier und ähnlichen GebildenInfo
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- DE24852C DE24852C DENDAT24852D DE24852DA DE24852C DE 24852 C DE24852 C DE 24852C DE NDAT24852 D DENDAT24852 D DE NDAT24852D DE 24852D A DE24852D A DE 24852DA DE 24852 C DE24852 C DE 24852C
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Januar 1883 ab.
Diese Maschine ist ein Federdynamometer, nicht nur zur Prüfung von Stoffen auf ihre absolute
Festigkeit geeignet, sondern es läfst sich damit auch der Stoff auf seine faserige Structur,
künstliche Glättung durch Appretur mit Schlichte oder ohne Schlichte, durch blofsen Druck etc.
feststellen; sie kann mit Holzgerüst (billiger) ebenso wie mit Metallgerüst hergestellt werden
und ist folgendermafsen eingerichtet:
In einem Gerüst ^-g' g" (hier in Holz gedacht),
Fig. 3, sind an den Seitenwänden zwei Spiralfedern in geschlitzten Hülsen, schräg aufsteigend
mit gemeinschaftlichem Kolben k, Fig. 1, Ansicht von oben (mit freiliegenden Spiralfedern
gezeichnet), und einer unteren Zahnstange ζ versehen, die an ihrem hinteren Ende einen Griff gr
besitzt. Von den vier quer gelagerten Achsen enthält die mit a' bezeichnete ein Handrad H
mit Griff und in der Mitte einen Schlitz zur Aufnahme eines undehnbaren Bandes mit einer
Klemmvorrichtung (Fig. 4 seitlich gezeichnet). Ein eben solches Band mit Klemmvorrichtung
ist an der Oese O der unteren Zahnstange ζ befestigt,
das über die Achse a'" bis zur Achse a"
reicht (die Stelle ist durch ein X bezeichnet). Auf der Achse a'", die in Spitzlagern leicht
drehbar ist, sitzen drei Räder; hiervon ist r' ein Führungsrad für die Zahnstange des Kolbens
k, r" ein Sperrrad für den Sperrkegel S, und r'" greift in eine zweite Zahnstange z', die
lose in einer Führung ff'f" lagert und dazu bestimmt ist, den Zeiger für die an dem Ende
der einen Seitenwand separat zu befestigende Scala s zu tragen.
Die Seitenwände des Gerüstes haben in der Mitte Erhöhungen, auf welchen in Lagern ein
runder Querstab qu festliegt, der nöthigenfalls herausgenommen werden kann, aber den Zweck
hat, für den sich darüberschiebenden Streifen ein Hindernifs zu bilden und ihn zum Reifsen
an einem bestimmten (also diesem) Ort zu veranlassen. Ueber diesem Querstab, beweglich
in einem Kugelgelenk, ist ein sogenannter Fadenzähler F angebracht, durch welchen der sich
über den Querstab schiebende Stoffstreifen an diesem Punkte des Widerstandes bezüglich der
Dehnbarkeit, Structur etc. in erheblicher Vergröfserung genau beobachtet werden kann.
Bringt man nun einen Streifen irgend eines zu untersuchenden Stoffes mit den Enden zwischen
die Klemmen α b und dreht das Handrad H, dann rollt sich zunächst das überschüssige Band
auf die Achse a', und nachdem dies geschehen, beginnt die Spannung der Spiralfedern, die sich
bis zum vollständigen Rifs des Streifens erhöht. Die untere Zahnstange ζ läuft hierbei über das
Zahnrad r', die Achse a"" vorwärts drehend, und auf dem Zahnrade r'" des dreimal gröfseren
Durchmessers als r' läuft die zweite Zahnstange z', um als Zeiger das Resultat der Spannung
in dreifacher Vergröfserung auf der Scala s anzuzeigen. Das Sperrrad r" verhindert das
Zurückschnellen der Spiralfedern bei eintretendem Rifs.
Soll die Maschine für einen neuen Versuch bereit gemacht werden, dann hält man mit einer
Hand die Zahnstange an dem Griff gr, während man mit der anderen Hand den Sperrkegel J
löst und nun die Zahnstange langsam zurückläfst. Die Scala, welche gleichzeitig als Lineal
dient, enthält eine Graduirung, und werden die Maschinen vor ihrer Ablieferung genau nach
Gewichten adjustirt. An einem Ende der Scala befindet sich ein zapfenähnlicher Ansatz, der in
die Klammer m der Seitenwand, Fig. ι und 2,
in gerader Flucht der Zahnstange z', doch aufwärts strebend, so pafst, dafs sie in dem Schlitz
der Scala hin- und herbeweglich ist. Der eigentliche zweispitzige Zeiger i ist auf seinem excentrischen
Dorn drehbar und man giebt ihm dann erst die diametrale Stellung, nachdem er durch den Schlitz der Scala hindurch gesteckt
ist.
Die zu messenden Streifen werden von gleichmäfsiger Breite geschnitten, und zwar empfiehlt
es sich, solche von Papier 15 mm und von anderen Stoffen 20 mm breit zu schneiden. Zur
Erleichterung dieser Manipulation ist die eine Seite der Scala 15 mm und die andere 20 mm
breit. Die Längen der zu untersuchenden Streifen können bei dieser Maschine beliebig
sein; die Bänder sind so lang, dafs Enden von 5 bis 6 cm damit gemessen werden können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Ausdehnung des einerseits an der Handradwelle a' und andererseits an der Zahnstange Z eingeklemmten Versuchsstreifens dadurch zu bewirken, dafs man diesen Streifen auf die Welle a' aufwindet, dabei die in geschlitzten Hülsen gelagerten Spiralfedern F zusammendrückt und den Grad der Federspannung durch Uebersetzung mittelst Zahnstange z, Räder r' und r", sowie Zahnstange z' durch den Zeiger i an der Scala i sichtbar macht, gleichzeitig auch die Strukturänderung des Versuchsstreifens durch Anordnung eines Fadenzählers F' zur Beobachtung bringt.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE24852C true DE24852C (de) |
Family
ID=301328
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT24852D Active DE24852C (de) | Maschine zur Prüfung von Webstoffen, Filz, Papier und ähnlichen Gebilden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE24852C (de) |
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- DE DENDAT24852D patent/DE24852C/de active Active
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