DE394774C - Abfederung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Abfederung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE394774C
DE394774C DED42044D DED0042044D DE394774C DE 394774 C DE394774 C DE 394774C DE D42044 D DED42044 D DE D42044D DE D0042044 D DED0042044 D DE D0042044D DE 394774 C DE394774 C DE 394774C
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Germany
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cushioning
springs
linkage
motor vehicles
spring
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Application number
DED42044D
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ALEXANDER AUGUST ALCIDE DEPOIT
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ALEXANDER AUGUST ALCIDE DEPOIT
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G11/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
    • B60G11/14Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having helical, spiral or coil springs only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN ΑΜ12.ΜΑΠ924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63 c GRUPPE J^" &Γ
(D 42044 Hjö^c2)
Alexander August Alcide Depoit in Saint-Ouen-sur-Seine, Frankr. Abfederimg, insbesondere für Kraftfahrzeuge,
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1922 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 6. Juli 1921 beansprucht.
Gegenstand der Erfindung ist eine Ab- Radachse tragen und mit dem anderen Arm federung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, unter Vermittlung eines Gestänges an einer Die Erfindung betrifft insbesondere die Ab- am Wagenrahmen angeordneten Schraubenfederungen, bei denen am Wagenrahmen an- feder angreifen. Sie kennzeichnet sich dagelenkte Winkelhebel mit dem einen Arm die durch, daß das durch die Schraubenfeder hin-
durchgeführte Gestänge nach hinten verlängert ist und Schrägflächen besitzt, mit denen es zwischen zwei weiteren Schraubenfedern, welche als Dämpfungsfedern wirken, derart arbeitet, daß nach einem Stoß die Entspannung der ersten Schraubenfeder verzögert wird.
Ein weiteres Merkmal der neuen Abfederung liegt darin, daß die am Gestänge angebrachten Schrägflächen mit nach vorn und hinten zu ansteigenden Fortsätzen versehen sind, so daß auf diese Weise die die Widerstandsgrenze der Schraubenfeder überschreitenden Stöße durch die Dämpfungsfedern aufgenommen werden.
Die Abbildungen zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar zeigt Abb. 1 die Anordnung teilweise geschnitten. Abb. 2 zeigt eine etwas veränderte Ausführungsform, und Abb. 3 zeigt den Erfindungsgegenstand bei Anbringung von Blattfedern.
A ist ein Winkelhebel, der bei B am Wagenrahmen angelenkt ist und mit seinem längeren Arm die Radachse trägt. Mit seinem anderen Arm greift er unter Vermittlung des (iestänges F an einer am Wagenrahmen angeordneten Schraubenfeder D an. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß das Gestänge F durch die Schraubenfeder hindurchgeführt ist. Die Schraubenfeder ist zu diesem Zwecke in einer zylindrischen Hülse / gelagert, welche bei E drehbar am Wagenrahmen angelenkt ist. Durch zwei Längsschlitze in der Hülse / hindurch greift der kürzere Arm des Winkelhebels A, der als Laufschiene für eine Rolle C dient, die am Gestänge F gelagert ist.
Das Gestänge F ist nach hinten verlängert und nimmt dort die Schrägflächen G auf. Auf diese wirken mittels Rollen zwei weitere Schraubenfedern I und /-/, die als Dämpfungsfedern wirken und in einem besonderen, am Wagenrahmen befestigten Gehäuse untergebracht sind. Die Form der Schrägflächen G ist dabei so gehalten, daß durch das Arbeiten derselben zwischen den beiden Sehraubenfedern H und I die Entspannung der Feder D verzögert wird.
Es zeigt sich nun oft der Nachteil, daß die Stöße so groß werden, daß die Widerstandsgrenze der Schraubenfeder D überschritten wird. Um dies zu \'erhindern, sind nach vorliegender Erfindung die Schrägflächen G mit nach vorn und hinten zu ansteigenden Fortsätzen versehen. Wird nämlich jetzt der Stoß zu groß, so kommen durch die große Verschiebung des Gestänges G in der Schraubenfeder D die Rollen der Federn H und / auf diese Fortsätze zu stehen, und der Stoß wird auf diese Weise in den Dämpfungsfedern aufgenommen.
Die neue Abfederung ist bei den -mannigfachsten Fahrzeugen atiwendbar. Durch Anordnung der Stärke der Federn kann der Erfindungsgegenstand den verschiedenen An for- derungen leicht angepaßt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Abfederung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei welcher am Wagenrahmen angelenkte Winkelhebel mit dem einen Arm die Radachse tragen und mit dem anderen Arm unter Vermittlung eines Gestänges an einer am Wagenrahmen angeordneten Schraubenfeder angreifen, dadurch gekennzeichnet, daß das durch die Schraubenfeder (D) hindurchgeführte Gestänge (F) nach hinten verlängert ist und mit Schrägflächen (Gj zwischen zwei weiteren Schraubenfedern (Dämpfungsfedern) derart arbeitet, daß nach einem Stoß die Entspannung der Feder (D) verzögert wird.
2. Abfederung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägflächen (G) mit nach vorn und hinten zu ansteigenden Fortsätzen versehen sind, so daß die die Widerstandsgrenze der Schraubenfeder (D) überschreitenden Stöße durch die Dämpfungsfedern aufgenommen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DED42044D 1921-07-06 1922-07-04 Abfederung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE394774C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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FR394774X 1921-07-06

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DE394774C true DE394774C (de) 1924-05-12

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DED42044D Expired DE394774C (de) 1921-07-06 1922-07-04 Abfederung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE (1) DE394774C (de)
FR (1) FR537990A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964564C (de) * 1954-07-01 1957-05-23 Rudolf Polleder Einzelrad-Abfederung fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964564C (de) * 1954-07-01 1957-05-23 Rudolf Polleder Einzelrad-Abfederung fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge

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Publication number Publication date
FR537990A (fr) 1922-06-01

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