DE394458C - Maschine zum Sortieren von gelochten Zaehlkarten - Google Patents

Maschine zum Sortieren von gelochten Zaehlkarten

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DE394458C
DE394458C DES53409D DES0053409D DE394458C DE 394458 C DE394458 C DE 394458C DE S53409 D DES53409 D DE S53409D DE S0053409 D DES0053409 D DE S0053409D DE 394458 C DE394458 C DE 394458C
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  • Maschine zuni Sortieren von gelochten Zählkarten. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine weitere Verbesserung der durch Patent 392i28 geschützten Erfindung. Sie unterscheidet sich von jener im wesentlichen dadurch, daß die die Karten in die einzelnen Fächer ableitenden Klappen nicht mehr durch mit Ausschnitten versehene Stangen gesteuert werden, in welche sich mit den Klappen verbundene Nebel dann einlegen, wenn die Ausschnitte in sämtlichen Stangen übereinstimmen, sondern durch Zugstangen, deren schlüsselbartähnliche Köpfe mit Schiebern in Eingriff stehen, die mit Ausschnitten versehen sind, so daß je nachdem, welche Schieber durch die Fühlerstifte verschoben werden, die auf die Klappen einwirkenden Zugstangen sich verschieben oder festgehalten werden.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine schematische Darstellung der Maschine in senkrechtem Schnitt, Abb. 2 und 3 je eine Teilansicht der Ablenkklappen und ihres Antriebes, Abb. q. eine schematische Darstellung des Steuerungsvorganges" Abb. 5 eine Ansicht der Steuerung mit dem Fühlerkopf von oben, Abb. 6 die Enden der Steuerschieber mit den Ausschnitten für die einzelnen Kombinationen, Abb. 7 einen Schnitt nach Linie x-x von Abb. 5, gesehen von A, Abb. 8 eine Übersicht der verwendeten Kombinationen.
  • Die zu sortierenden Karten fallen, nachdem sie die im Hauptpatent beschriebene Transportvorrichtung und die dort gleichfalls beschriebene Tastvorrichtung passiert haben, in einen Schacht toi, der an seinem unteren Ausgange durch eine Schiene io2 in zwei senkrechte Schächte geteilt wird. Die äußeren Wände der Schächte werden gebildet durch Arme tos, die paarweise auf drehbar gelagerten Wellen ioq. befestigt sind. Durch zwei Arme io5, die äuf einer Welle io6 befestigt sind, wird eine in den Schacht toi einfallende Karte, je nach der Stellung der Arme, in den rechten oder linken Kanal geführt. Auf den Wellen 104 (Abb. 2 und 3) sind ferner Arme 107 befestigt, welche mit Stiften lob in einen Schlitz von Kulissen log eingreifen, die am unteren Ende von Zugstangen iio befestigt sind. Durch Abwärtsbewegung einer Zugstange lio werden also zwei Paar Arme l03 gleichzeitig gedreht, und zwar so, daß sich die Arme mit ihren Spitzen berühren (wie bei dem untersten Armpaar in Abb. 3 gezeigt) und so für die in dem Kanal herabgleitende Karte eine Ableitung aus dem Schachte in die seitlich angebrachten Taschen iiij'rr2 bilden.
  • Durch den aus dem Hauptpatent bekannten Fühlerkopf werden nicht mehr wie dort um wagerechte Achsen schwingende Rahmen, sondern übereinanderliegende, um senkrechte Achsen schwingende Schieber 115 verschoben (Abb. 5, 7). Diese ruhen auf festen Platten ir4, die mit Ausschnitten versehen sind, in welchen sich die Küpfe der Stangen lio führen, welche aus schlüsselbartähnlichen Blechen 113 bestehen. Die Enden der Schieber 115 sind ebenfalls mit Ausschnitten versehen (Abb. 5), welche zum Teil denen in den Führungsplatten 114 entsprechen, zum Teil diese überbrücken, so daß je nach der Stellung der Schieber die entsprechend ausgeschnittenen Bleche 113 durchtreten und dadurch die Stange iio, auf welche Zugfedern 116" einwirken, sich nach unten bewegen kann, sobald der mit ihr verbundene Mitnehmer 117 von »der Rolle 118 freigegeben wird. Diese ist an dem Ende eines He- !, bels lig angebracht, der mittels einer Rolle i2o von einer Kurve 121 so gesteuert wird, daß zu einem bestimmten Zeitpunkte die Stangen ilo, je nach der Stellung der Schieberii5, freigegeben werden. Wenn dies geschieht, so senkt sich diejenige Stange iio, deren Kopf von den Schiebern 115 freigegeben wird, d. h. diejenige Stange, an deren Kopf die Ausschnitte in den Schiebern 1i5 übereinanderstehen, so daß der Kopf durchtreten kann (Abb. 7). Wenn sich die Stange lio senkt, so bewegt sie die mit ihr durch die Kulisse iog verbundenen Arme 103 so, daß sich deren Spitzen nach innen in einen Ausschnitt der inneren Wand der Schächte legen. Die durch einen der Schächte herabfallende Karte wird dann durch die Arme 103 seitwärts ab- j geleitet und rutscht in die anschließende Tasche i i i bzw. 112. Es werden also durch eine beliebige Stange lio immer zwei Arme 103 gleichzeitig gesteuert. Ob die Karte durch den rechten oder linken Schacht herabfällt, j wird bestimmt durch die Stellung des Armpaares z05 (Abb. i). Durch das Zusammenwirken dieses Armpaares also und eines Armpaares 103 wird jeweils der Weg für die in den Schacht ioi fallende Karte bestimmt.
  • In Abb. 6 sind die Schieberenden mit ihren Ausschnitten dargestellt. Abb.8 zeigt die den einzelnen Klappen entsprechenden Lochkombinationen. Wenn die oberste Stelle (U) nicht gelocht ist, so wird die Klappe io5 (Umschalteklappe) nicht umgelegt, die Karten gelangen in den linken Kanal und weiter über die durch die übrigen 3 Löcher bestimmte Klappe ro3 in die entsprechende Sortiertasche 112. Ist dagegen das oberste Loch gelocht, so legt sich die Umschalteklappe io5 um, und die Karten gelangen in den rechten Kanal und in die entsprechende Sortiertasche. Ist überhaupt kein Loch vorhanden, so legt sich keine Klappe um, auch keine Sortierklappe 103, die Karten gelangen durch den linken Kanal bis in die unterste Sortiertasche U (ungelochte Karte). Sind sämtliche Löcher gelocht, so legt sich die Umschalteklappe io5, aber keine andere um, die Karten kommen durch den rechten Schacht in dii- unterste Sortiertasche S.

Claims (2)

  1. PATI:NT-ANsPRLcHF: i. Maschine zum Sortieren von gelochten Zahlkarten nach Patent 392128, dadurch gekennzeichnet, daß die durchtretenden Fühlerstifte auf wagerecht schwingende Leisten (i15) einwirken, die mit Ausschnitten versehen sind, die je nach ihrer Stellung in senkrecht verschiebbaren Stangen (iio) angebrachte, schlüsselbartähnliche Köpfe (113) durchtreten lassen oder festhalten, derart, daß immer nur eine dieser Stangen freigegeben wird, sich unter der Wirkung einer Feder nach unten bewegt und dabei durch eine Kulisse (iog) mit ihr gekuppelte Arme (lo3) in den Kartenkanal einschwenkt, so daß sie die in dem Kanal herabfallende Karte in die Sortiertasche (iii bzw. 112) ableiten.
  2. 2. Kartensortiermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sortiereinrichtung doppelseitig ausgeführt ist und durch eine Stange (lio) immer zwei Klappen (1o3) gleichzeitig gesteuert werden, mit denen eine Umschalteklappe (1o5) zusammenarbeitet, die durch eine besondere Stange (ilo) so gesteuert wird, daß je nach ihrer Stellung die Karte in den rechten oder linken Kanal und damit in die rechts oder links gelegene Sortiertasche abgeleitet wird.
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