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Maschine zmn Sortieren von gelochten Z hlkarten.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Maschine, mittels welcher Karten für statistische Zwecke nach bestimmten Merkmalen sortiert werden sollen. Bei den bisher bekannten derartigen Maschinen dienen als unterscheidungsmerkmale Lochungen, die an bestimmten Stellen der Kartesich befinden, u. zw. jedesmal ein Loch (Zählpunkt). Im Gegensatz dazu werden bei der vorliegenden Erfindung einzelne Locher und Lochkombinationen verwendet. Die Verwendung solcher Lochkombinationen an sich ist bekannt, neu ist die in nachstehender Beschreibung dargestellte Anwendung auf Sortiermaschinen.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die möglichen Lochkombinationen und deren Verwendung, Fig. 2 schematische Darstellung des Haupterfindungsgedankens, Fig. 3 schematische Darstellung der Ausführungsform I mit elektrischer Steuerung, Fig. 4 dieselbe mit pneumatischer oder hydraulischer Steuerugn, Fig. 5 senkrechter Schnitt durch eine Sortiermaschine nach Ausführung- form H. Fig. 6-9 Einzelheiten zu dieser Ausführungsform, Fig. 10 Vorderansicht einer Sortiermaschine nach Ausführungsform 111, Fig. 11 Seitenansicht dazu, Fig. 12 senkrechter Schnitt durch die Maschine,
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Ausführungsforl IV, Fig. 18 senkrechter Teilschnitt durch eine Maschine dieser Ausführungsform, Fig. 19 Ansicht der Steuerstangen urd Fig.
20 Darstellung der verschiedenen Stcuerungskamme.
Die Anzahl der möglichen Sortierungen ist durch das bekannte Kombinationsgesetz gegeben. wonach mit einer Anzahl von n-Löchern 2@ verschiedene Kombinationen möglich sind, mit 4 Löchern. a) sou
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(iruppen aus miteinander gekuppelten Klappen gesteuert werden, die die zunächst in einen gemeinsamen Kanal fallenden Karten in andere Kanäle ableiten, die zu den Sortierfachern fahren.
Bei der einfachsten Ausführung einer derartigen Sortiervorrichtung, bei der nur zwei Fächer vor-
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kanälen und leiten so die in das obere Ende des Kanals einfallenden Karten je nach der Sortierstellung in eines der Fächer 1-16.
Die pneumatische Sortiervorrichtung ist in Fig. 4 dargestellt, hier werden die die Klappen bewegenden Zugstangen 27 durch Kolben 16 betätigt, welche sich in Zylindern 17 bewegen. Auf die Karte wird ein Kopf 18 aufgedrückt, der durch eine Leitung 19 entweder mit einer Saugpumpe verbunden ist und : dann die Kolben 16 in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles bewegt odf'r mit einer Druckpumpe, wobei dann die Bewegung der Stangen 27 in umgekehrter Richtung erfolgt.
Die praktische Ausführung des vorbeschriebenen Konstruktionsprinzips würde bedingen, dass eine sehr grosse Anzahl von Klappen gleichzeitig gesteuert werden müssten. Bei vier Löchern würden z. B. bis zu 15 Klappen gleichzeitig zu steuern sein. Die Erfindung ist deshalb in der Richtung weiter ausgebaut worden, dass für jedes Sortierfach nur ein Paar Klappen oder Weichen vorhanden ist und die Auswahl der Weiche durch die Steuerung selbst erfolgt.
Diese Ausführung ist in den Fig. 5-9 dargest < *llt. Von einer Abnahmevorrichtung (im einzelnen aus Fig. 10 und 12 ersichtlich), die aus einem Abnahmemmer 65 besteht, das auf einem Schlitten 64 befestigt, sich mit diesem auf und ab bewegt und gegen welches der Kurtenstnpel 67 mittels des durch ein Gewicht belasteten Winkels 66 angepresst wird, gelangen die Karten zwischen zwei fcstgclagcrte Transportwalzen 34 und werden von diesen weiterbefördert bis zu einem Anschlage 35, auf welchem sie
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vor der Karte in deren Längsrichtung verschieben und mittels eines Stiftes 29 auf einem Lineal 22 auf eine bestimmte Stellung festsetzen.
Das Lineal 22 wird mit dem darauf sitzenden Fühlerkopf gegen die Karte bewegt, dabei treten an denjenigen Stellen, an denen die Karte gelocht ist, die Fühlerstift 21 an den Löchern durch und steuern, wie weiter unten beschrieben, die Weichen zu den Sortiertaschen.
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der Stellung der Arme. in den rechten oder linken Kanal geführt. Auf den Wellen 42 sind ferner Arme 44 (Fig. 8) befestigt, welche mit Stiften 45 in einen Schlitz von Kulissen 46 eingreifen, die am unteren Ende von unter der Wirkung von Federn 48 stehenden Zugstangen 47 befestigt sind.
Durch Abwärtsbewegung einer Zugstange 47 werden also zwei Weichen41 gleichzeitig umgelegt, u. zw. so, dass sich die Arme mit
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ist, ist die Zahl der jeweils zu steuernden Klappen auf eine zurückgeführt, jede Klappe wird unmittelbar gesteuert von vier zusammenwirkenden Steuerstangen.
Die durch die Kartenlocher hindurchtretenden Fühlerstifte 21 a, b, c, cl, treffen auf an Hebeln 70
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Federn nach unten gezogen, jedoch entgegen der Wirkung dieser Federn durch einen einen seitlichen Stift 74 tragenden, von einer Kurvenscheibe 75 und Rollen 76 gesteuerten Hebel 77 festgehalten. Bewegt sich infolge der Form der Kurvenrolle dieser Hebel 77 nach abwärts, so folgen ihm die Stangen 73, soweit sie nicht von einer der Sperrklinken 72 festgehalten werden, d. h. also : es werden so diejenigen Stangen sich nach unten bewegen, bei denen der entsprechende Stift des Fühlerkopfes durch das Loch der Karte hindurchgetreten ist.
Rechts und links von den genannten Stangen 73 sind die zu den einzelnen Sortierfächern führenden Steuerklappen 79 angeordnet. Normalerweise stehen diese so, dass sie zwischen sich einen senkrechten Fallschacht für die Karten offen lassen (Fig. 12). Wird aber eine der Klappen nach der Mitte zu verdreht, so bildet sie gleichzeitig den Abschluss des Schachtes nach unten und eine Ableitung in'das dazu gehörige Sortierfach. Die Steuerung der Karten erfolgt nun in der Weise, dass sie mit einem kurzen Arm 78 von
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binationen mit Ausschnitten versehen, u. zw. derart, dass je nach der Verschiebung der Stange nur an einer einzigen Stelle diese Ausschnitte zusammenfallen, so dass dann, von keiner der Stangen 73 mehr gehalten, die Klappe in die Ausschnitte einfällt.
Auf diese Weise wird dadurch eine bestimmte Lochung in der Karte, das dadurch bedingte Hindurchtreten der Fühlstifte durch die Löcher, das. Verschieben bestimmter Sperrklinken 72, das Freigeben bestimmter Stangen 73 und das dadurch entstehende Zusammenfallen der Ausschnitte in allen vier Stangen an einer bestimmten Stelle eine bestimmte Sortierklappe 79 gesteuert.
Bei der letztbeschriebenen Ausführung liegen die Klappen mit ihren Federn dauernd auf den Steuerstangen auf und verursachen so eine dauernde Reibung und entsprechendes Sehwergehen der Steuerstangen. Will man dieses vermeiden, so muss eine besondere Steuerstange angeordnet werden, die bei jedem Hube der Maschine die Sortierklappen etwas anhebt und bei Eintritt des Momentes, in dem eine Klappe einfallen soll, wieder freigibt. so dass also hiebei alle Klappen in dauernder, wenn auch geringer Bewegung sind.
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des schnellen Funktionierens der Klappen von der Wirkung der auf die Zugstangen drückenden Federn.
Die Erfindung ist deshalb weiter so ausgebildet worden, dass die Zugstangen zwangläufig ohne jede Feder gesteuert werden.
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gegenüber sind anstatt der oben beschriebenen Schieber einseitig gelagerte Hebel 80 angebracht, deren anderes Ende ein mit Ausschnitten versehenes Segment 81 bildet.
Die Karte 25 wird zwischen den Fühlerkopf 20 und die Kammhebel 80 gebracht. Tritt einer der Fuhlerstifte 21 durch eines der Kartenlöcher, so verschiebt er einen der Kammhebel, beispielsweise 80 b, dann stehen dann an einer Stelle die Ausschnitte in den Kammhebeln übereinander und bilden einen durchgehenden Schlitz, in den die mit der Feder 82 belastete Klinke 83 nach Zurückweichen des Hebels 84
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von Hebel 87 und 89 die zweite Bewegung des Hebels 84 eingeleitet, die ein Zurückdrängen der Klinke 83 in ihre ursprüngliche Lage zur Folge hat.
Auf diese Weise ist das ganze System zwangJluHg gekuppelt, abgesehen von den bedingten
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lieren sind und schlimmsten Falles eine Wiederkehr der Karte im Sortiersystem zur Folge haben.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sortiermaschine für solche Karten zustatistischen Zwecken, bei der als SortiermerkmaleLochkombi- nationen dionen, dadurch gekennzeichnet, dass die Karten durch eine Zufuhrvorrichtung einem senk- rechten Schachte zugefiihrt werden, dessen seitliche Wandungen zum Teil von Klappen gebildet werden, die gruppenweise gekuppelt und von je einem Loche der Kombinationen gesteuert, durch ihr Zusammenwirken den Weg zu einem bestimmten Sortierfach freigeben.