DE39378C - Gesteinbohrmaschine - Google Patents

Gesteinbohrmaschine

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Publication number
DE39378C
DE39378C DENDAT39378D DE39378DA DE39378C DE 39378 C DE39378 C DE 39378C DE NDAT39378 D DENDAT39378 D DE NDAT39378D DE 39378D A DE39378D A DE 39378DA DE 39378 C DE39378 C DE 39378C
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DE
Germany
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drill
slide
piston
spring
connecting rod
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39378D
Other languages
English (en)
Original Assignee
P. BlAN-CHETTI in Paris, 1 Boulevard St. Denis
Publication of DE39378C publication Critical patent/DE39378C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D11/00Portable percussive tools with electromotor or other motor drive
    • B25D11/06Means for driving the impulse member
    • B25D11/12Means for driving the impulse member comprising a crank mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE B: Bergbau.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gesteinbohrmaschine, bei welcher der Vorstofs des Bohrers oder Meifsels gegen das Gestein durch Federkraft bewirkt wird Und die Betriebsmaschine nicht wie bisher direct die Bohrstange antreibt, sondern nur dazu dient, die den Bohrer bethätigende Feder von neuem zu spannen und den Bohrer nach vollbrachtem Stofs zu drehen.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellen Fig. 1 eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Vorderansicht der Gesteinbohrmaschine dar, während die Fig. 3 bis 6 Details derselben zeigen.
Die Bohrmaschine besteht im wesentlichen aus einem cylindrisch ausgebohrten Schlitten a, Fig. 3, der in demselben geführten Bohrstange b nebst Bohrer und einer in der Bohrung des Schlittens untergebrachten starken Feder c. Diese Feder c ist das hauptsächlichste und charakteristische Organ der Maschine, sie bewirkt, nachdem sie gespannt und hierauf ausgelöst worden ist, durch ihre Ausdehnung das Vorschleudern des Bohrers gegen das zu bearbeitende Gestein.
Die Bohrstange b ist an beiden Enden cylindrisch gestaltet; das den Bohrer tragende Ende derselben ist entsprechend der Länge des zur Aufnahme des Bohrers dienenden Loches mit einem Querschlitz versehen, um den Bohrer vermittelst der Druckschrauben des Bohrkopfes c1 sicher befestigen zu können. Am anderen Ende der Bohrstange ist mit Hülfe einer Mutter e ein Kolben d festgeschraubt, jedoch so, dafs dieses Ende der Stange b sich in dem Kolben d mit geringer Reibung drehen läfst.
Der genau in die Bohrung des Schlittens a eingepafste Kolben d führt sich mit zwei Federn f, Fig. 5, in entsprechenden Nuthen in der Bohrung des Schlittens.
Auf den mittleren, sechseckig gestalteten Theil der Bohrstange b ist eine Muffe g aufgepafst, welche mit einem Sperrrad h einen Körper bildet. Die Muffe g trägt eine mit zwei Zähnen versehene Scheibe i, Fig. 4, welche mit zwei Sperrkegeln j ausgerüstet ist, die von zwei Federn k gegen die Zähne des Sperrrades gedrückt werden.
Ueber der Scheibe i ist in dem Schlitten a ein Hebel / dergestalt drehbar gelagert, dafs sein unteres Ende mit den Zähnen der Scheibe i in Eingriff steht. Durch jede Schwingung des um die Achse m drehbaren Hebels I wird die Scheibe i einmal nach links und einmal nach rechts gedreht, wobei die Sperrkegel j im ersten Falle das Sperrrad h mitnehmen und folglich die Bohrstange b mit dem Bohrer um einen entsprechenden Betrag drehen, während im zweiten Falle nur ein Rücklauf der Scheibe in die Anfangsstellung erfolgt.
Die schwingende Bewegung des Hebels / nach links wird durch eine Stange η veranlafst, welche an dem Kopf der Pleuelstange des Treibkolbens befestigt ist. Die Stange n, Fig. 2, 3 und 6, ist an ihrem vorderen Ende mit einer an zwei Seiten abgeschrägten Nase 0 q versehen. Die Nase 0 q legt sich bei der Rückwärtsbewegung des Treibkolbens gegen das seitlich abgeschrägte cbere Ende ρ des Hebels /. und drückt dadurch den letzteren zur Seite. Diese Schwingung des Hebels Z macht die an demselben sitzende Stange r, -Fig. 4, mit, welche dabei eine Feder s zusammendrückt. Sobald die Nase 0 q von dem Hebel/ abgleitet, dehnt

Claims (1)

  1. sich die Feder s wieder aus ' und bringt den Hebel / in die verticale Lage zurück, wobei die Scheibe i mitgenommen wird und die Sperrkegel j von links nach rechts auf dem Sperrrad h schleifen.
    Die Feder c, welche den Vorstofs der Bohrstange b und des Bohrers veranlafst, wird dadurch zusammengedrückt bezw. gespannt, dafs ein an dem Lagerdeckel des Pleuelstangenkopfes sitzender Finger t bei der Rückwärtsbewegung des Treibkolbens durch eine in dem Schlitten angebrachte Oeffnung u hindurchgreift, sich gegen den Kolben d legt und denselben zurückschiebt. Sobald der Treibkolben seine Vorwärtsbewegung beginnt, tritt der Finger t des Pleuelstangenkopfes aus dem Schlitz u des Schlittens heraus und giebt den Kolben d frei, worauf die gespannte Feder c sich ausdehnt und den Kolben nebst Bohrstange und Bohrer vorwärts schleudert.
    Der Stofs des Kolbens d gegen den vorderen Theil des Schlittens α wird durch eine Kautschukscheibe v, Fig. 3. abgeschwächt.
    Der in einem Support \ verschiebbar gelagerte Schlitten α wird in dem Mafse, wie das Bohrloch tiefer wird, vorwärts geschoben, und zwar mit Hülfe einer in dem Support drehbar befestigten Schraubenspindel x, welche in eine am Schlitten festgeschraubte Muttery eingreift.
    Die beiden mit Gegengewichten versehenen Schwungräder m1, Fig. 1, sind auf die Kurbelwelle so aufgekeilt, dafs die Gegengewichte in dem Augenblick zur Wirkung gelangen, wo die aufzuwendende Arbeit am gröfsten ist, d. h, während die Feder c gespannt wird.
    Die Stange η ist so lang zu nehmen, dafs sie den Hebel / erst dann bewegt, wenn der Bohrer bereits seine Rückwärtsbewegung begonnen hat und von dem zu durchbohrenden Gestein losgelöst ist.
    Die zum Betrieb des Bohrapparates dienende Maschine kann eine beliebige Construction besitzen und mit Dampf, comprimirter Luft u. s. w. in Gang gesetzt werden.
    Der Support \ ist fest mit einer Welle α' verbunden, Fig. 2, deren Enden in zwei als Zahnstange ausgebildeten Pfosten b] gelagert sind, vermittelst welcher das Heben oder Senken des Schlittens α bewirkt werden kann.
    Eine halbringförmige Stellscheibe d', Fig. 1 und 2, welche an dem Support \ befestigt und in einem Gabelständer e1 geführt ist, ermöglicht, den Support nebst dem ganzen Apparat in verticaler Richtung in verschiedene Lagen einzustellen.
    Die Böcke f1, welche die Pfosten bx umschliefsen, sind auf einem Zahnrade gl angeordnet, das mit einer Schraube ohne Ende ft1 in Eingriff steht; durch Bewegen der letzteren kann die Bohrmaschine horizontal nach jeder Richtung gedreht werden.
    Die Dimensionen der Maschine sind der Beschaffenheit des zu durchbohrenden Gesteins entsprechend zu wählen.
    Pateντ-Anspruch:
    Eine Gesteinbohrmaschine, bei welcher die den Vorstofs des Bohrers gegen das Gestein bewirkende Feder c durch einen an der Pleuelstange oder dem Pleuelstangenkopf der Betriebsmaschine sitzenden Finger t abwechselnd gespannt und wieder freigegeben wird und das Umsetzen des Bohrers durch die Einwirkung eines an derselben Pleuelstange bezw. demselben Pleuelstangenkopf sitzenden Armes η auf ein entsprechendes Schaltwerk erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT39378D Gesteinbohrmaschine Expired - Lifetime DE39378C (de)

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DENDAT39378D Expired - Lifetime DE39378C (de) Gesteinbohrmaschine

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DE (1) DE39378C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2438774A (en) * 1945-04-05 1948-03-30 Baillie Samuel Chuck device, particularly for coal cutting machines

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2438774A (en) * 1945-04-05 1948-03-30 Baillie Samuel Chuck device, particularly for coal cutting machines

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