DE201367C - - Google Patents

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DE201367C
DE201367C DENDAT201367D DE201367DA DE201367C DE 201367 C DE201367 C DE 201367C DE NDAT201367 D DENDAT201367 D DE NDAT201367D DE 201367D A DE201367D A DE 201367DA DE 201367 C DE201367 C DE 201367C
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DE
Germany
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hammers
lever
hammer
valves
piston
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DENDAT201367D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B6/00Drives for drilling with combined rotary and percussive action

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
die Priorität
Gesteinbohrmaschinen, bei welchen der
Bohrer durch einen vom Kolben angetriebenen Hammer vorgetrieben und nach jedem Schlage durch ein vom Hammerhebel aus gesteuertes Schaltgetriebe umgesetzt wird, sind bekannt.
Bei der zu derselben Klasse zählenden Gesteinbohrmaschine nach der Erfindung, welche symmetrisch zur Mittelachse angeordnete Bohrer und Schlaghämmer besitzt, erfolgt ίο auch die Bedienung der Ventile der Kolbenmaschine in Verbindung mit dem Umsetzen der Bohrmeißel durch ein mit den Hämmern verbundenes Hebelwerk.
In der Zeichnung ist die Erfindung in verschiedenen Ausführüngsbeispielen dargestellt.
Fig. ι stellt einen Seitenriß eines Ausführungsbeispieles dar,
Fig. 2 eine Stirnansicht davon, wobei die Hämmer und die Hammerstiele weggelassen sind,
Fig. 3 eine Aufsicht, wobei ein Hammer nebst Stiel weggelassen ist.
Die in diesen Figuren dargestellte Konstruktion besteht aus einem Paar von Bohr-S5 stählen, welche absatzweise mittels Sperrradgetriebe gedreht und durch ein Paar Stielhämmer, welche mit den genannten Getrieben zusammen arbeiten, in das Gestein geschlagen werden. Dabei erfolgt der Antrieb der Sperrklinken und der der Hämmer mittels der gleichen Vorrichtung.
Fig. 4 ist ein Seitenriß,
Fig. 5 eine teilweise Aufsicht auf ein anderes Ausführungsbeispiel, gemäß welchem die Kraft unmittelbar auf die Hämmer ausgeübt wird und von ihnen aus die Bewegung der Sperrklinken und Kolbenventile abgeleitet wird.
Gemäß den Fig. 1 bis 3 besteht die Bohrvorrichtung aus einem Zylinder A, in welehern der Kolben B mit einer mittleren Aussparung B1 spielt. In die Aussparung B1 greift das abgerundete Ende eines Hebels C ein, dessen Drehzapfen D in den am Zylindergehäuse befindlichen Lagern E1 und E% gelagert ist.
Der Hebel C besitzt zwei seitliche Arme C1 und C2, an denen die Hämmer F1 und F2 unter Zwischenschaltung von federnden Stielen G1 und G2 befestigt sind. Die Bohrwerkzeuge X werden durch Büchsen, die sich in Lagern K1 und K2 drehen, und deren Stirnränder als Sperräder H{ und H2 ausgebildet sind, gehalten.
Das Getriebe wird durch Druckluft in Tätigkeit gesetzt, welche in das Gehäuse L zwischen die beiden Kolbenventile M1 und M'2 eintritt. Diese Ventile werden von Hebeln P1 und P2 umgestellt, welche auf Drehzapfen Q1 und " Q2 befestigt sind und durch Schlitze O1 und O2 der Wandung des Gehäuses L hindurchragen. Die einen Enden der Hebel P1 und P2 greifen in Aussparungen N1 und iV2 der Kolbenventile M1 und M2 ein, während die anderen Enden auf dem Umfange einer auf dem Drehzapfen D angeordneten Daumenscheibe R gleiten.
Die Daumenscheibe Pv wird mittels eines seitlich vom Hebel C hervorragenden Stiftes 5 hin- und hergedreht. Zu diesem Zwecke befindet sich in der Daumenscheibe ein Kurvenausschnitt, der so gestaltet ist, daß der Hebel C samt dem Stifte S in die Stellung gelangt ist, bei der ein Schlag erfolgte, bevor durch die Drehung der Daumenscheibe die Stellung der Ventile M1 und Af2 umgekehrt und Druckluft auf die Gegenseite des Kolbens B eingeleitet wird. Die Durchgangsöffnungen M3, M4 der Ventile M1 und M'2 kommen abwechselnd in Verbindung mit den entsprechenden Kanälen M5 und M6 des Zylinders.
In Fig. I und 3 ist beispielsweise die Durchgangsöffnung M3 in Verbindung mit dem Kanal M5 des Zylinders, während die Durchgangsöffnung M4 vom Kanal M6 am anderen Ende des Zylinders abgeschlossen ist. Das mit dem Kanal Ma außer Verbindung stehende Ende des Ventils Ai2 gestattet der Auspuffluft den freien Durchtritt durch das am Zylinderdeckel W2 angeordnete Auspuffventil V.
Auf das seitlich über das Zylindergehäuse hinausragende Ende -S1 des Zapfens S, welches dem die unrunde Scheibe R antreibenden Ende des Zapfens gegenüberliegt, ist eine als Träger für die Sperrklinken Z1 und Z2 dienende Stange Z aufgeschoben.
Diese auf Rollen gestützte Stange Z dreht mittels der Sperrklinken Z1 und Z2 die Sperräder H1 und H2 und damit die Bohrstangen X, so daß deren Schneiden bei jedem neuen Schlag der Hämmer F1 und F'2 zu dem Gestein im neuen Winkel stehen.
Die ganze Vorrichtung wird von einem Schafte Y, welcher auf einem Schachtquerriegel, einem Dreifuß oder einer anderen passenden Unterstützung gelagert ist, getragen und kann mittels des Schaftes Y zur Arbeit eingestellt werden, wobei der Vorschub durch Druckluft, Gegengewichte oder eine Vorschubschraube erfolgen kann.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 und 5 wird das Kraftmittel (Druckluft) anstatt auf den Doppelkolben unmittelbar auf die Hämmer geleitet. Zu diesem Zwecke sind die Hämmer in zwei Zylindern angeordnet, wobei die einander parallelen Hammer auf einen doppelarmigen, auf einer zwisehen den Zylindern liegenden Achse drehbaren Hebel einwirken, so daß, da jedes Ende des Hebels mit einem Hammer verbunden ist, die Vorwärtsbewegung des einen Hammers die Rückwärtsbewegung des anderen Hammers bewirkt.
Die Vorrichtung besteht aus zwei Seitenrahmen a1, zwischen deren Enden die Zylinder und Hammerführungen bl und b2 unmittelbar über den in den Lagern kl und It2 gelagerten Bohrbüchsen befestigt sind.
In den Zylindern und Führungen b1 und b'2 arbeiten Hammer c1 und c2, welche mit Kolben c3 und cl verbunden sind. Zwischen den Vorsprüngen dl und cP der Hämmer c1 und c2 greifen die Enden e1 und e2 des auf der Achse f befestigten Hebels e ein. Tritt Druckluft in einen der beiden Zylinder ein, so wird durch den niedergehenden Hammer der Hebel e gedreht und damit auch der kugelförmige Ansatz g des Hebels e. Dieser greift in das eine Ende des um Zapfen m drehbaren Ventilhebels /, dessen Ende Z1 mit der die Ventilstange r verbindenden Muffe η verbunden ist. Bei Drehen des Hebels e werden die Ventile daher verschoben.
Die Ventilkammern o1 und o2 an den Enden der Zylinder bl und ■ δ2 sind durch das Rohr ρ mit dem Druckluftbehälter verbunden. In diesen Kammern o1 und o2 arbeiten die Kolbenventile ^1 und q2, deren Stangen r1 und r2 durch die Muffe η miteinander verbunden sind, durch Vermittlung des Hebels / so, daß, wenn der eine Kolben c4 dem vollen Druck der Druckluft ausgesetzt ist, der andere Kolben c3 die verbrauchte Druckluft bei der Rückwärtsbewegung durch den Auspuffkanal der Ventilkammer o1 ausbläst. Die Ventile q1 und q2 wechseln also gemäß der wechselnden Bewegung der Kolben c3 und cl und dem wechselnden Zutritt der Druckluft ihre Stellung.
Von der den Hebel e tragenden Achse f aus wird mittels der Hebel i1 und t2 die Bewegung auf den Klinkenträger n> zur Drehung der Bohrbüchsen h1 und h2 und der Bohrstangen χ übertragen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Gesteinbohrmaschine, bei der zwei durch einen oder zwei hin- und hergehende Kolben angetriebene Hammer auf zwei Bohrmeißel schlagen und sie vermittels eines mit den Hämmern verbundenen Hebelwerkes umsetzen, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Ventile (M1, M2
    bzw. q1, q2) der Antriebsmaschine (A bzw. bl, b2) durch ein mit dem Hammerwerk verbundenes Hebelsystem bedient werden.
  2. 2. Ausführungsform der Gesteinbohrmaschine nach Anspruch I mit Stielhämmern, die durch Hin- und Herschwingen eines auf ihrer Drehachse sitzenden Hebels vermittels eines hin- und hergehenden Kolbens gedreht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenventile (M1, M'2) der Antriebsmaschine (A) mit den einen durch Schlitze (O\ O2) des Ventilkastens (L) reichenden Enden von zweiarmigen Hebeln (P1, P2) in Eingriff stehen, deren andere Arme gegen eine unrunde Scheibe (R) anliegen, die auf der Drehachse (D) der Stielhämmer (G1 F1, G2 F2) sitzt und durch einen Anschlag (S) des Schwinghebels (C) hin- und hergedreht wird.
  3. 3. Ausführungsform der Gesteinbohrmaschine nach Anspruch 1 mit rammbärartig ausgebildeten Hämmern, dadurch gekennzeichnet, daß die Hammer (c1, c1) mit den Enden (e1, e'2) eines zweiarmigen Hebels (e) in Eingriff stehen, der beim Herunterdrücken des einen Armes mit dem anderen den zweiten Hammer anhebt und die an seine Drehachse (f) angreifenden Hebelsysteme (g, m, I, I1, rl, r2 bzw. i1, t2, w) zum Umsetzen der Bohrmeißel (x) und zur Bedienung der Kolbenventile (ql, q2) bewegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5484835A (en) * 1993-05-31 1996-01-16 Mitsubishi Chemical Corporation Heat-resistant, propylene resin-based molding materials and molded products obtained therefrom

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5484835A (en) * 1993-05-31 1996-01-16 Mitsubishi Chemical Corporation Heat-resistant, propylene resin-based molding materials and molded products obtained therefrom

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