DE703555C - Durch einen umlaufenden Motor angetriebene Stossbohrmaschine - Google Patents

Durch einen umlaufenden Motor angetriebene Stossbohrmaschine

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DE703555C
DE703555C DE1935L0089401 DEL0089401D DE703555C DE 703555 C DE703555 C DE 703555C DE 1935L0089401 DE1935L0089401 DE 1935L0089401 DE L0089401 D DEL0089401 D DE L0089401D DE 703555 C DE703555 C DE 703555C
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drilling machine
rotating motor
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DE1935L0089401
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    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D16/00Portable percussive machines with superimposed rotation, the rotational movement of the output shaft of a motor being modified to generate axial impacts on the tool bit
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D11/00Portable percussive tools with electromotor or other motor drive
    • B25D11/06Means for driving the impulse member
    • B25D11/10Means for driving the impulse member comprising a cam mechanism
    • B25D11/102Means for driving the impulse member comprising a cam mechanism the rotating axis of the cam member being coaxial with the axis of the tool
    • B25D11/104Means for driving the impulse member comprising a cam mechanism the rotating axis of the cam member being coaxial with the axis of the tool with rollers or balls as cam surface
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B25D2211/06Means for driving the impulse member
    • B25D2211/062Cam-actuated impulse-driving mechanisms
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    • B25D2211/065Cam-actuated impulse-driving mechanisms with ball-shaped or roll-shaped followers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Durch einen umlaufenden Motor angetriebene Stoßbohrmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine durch einen umlaufenden Motor angetriebene Stoßbohrmaschine für Gesteine und sonstige Stoffe, bei der die Drehbewegung durch Aufeinanderlaufen von an dem treibenden Teil und dem getriebenen Stößel angeordneten Kugeln in eine Schlagbewegung umgesetzt wird. Bei diesen bekannten Werkzeugen bestand der Nachteil, daß Seitenkräfte auf den einfach geführten treibenden Teil, die durch in wechselnder Richtung .erfolgende Rückstöße des Bohrers hervorgerufen werden, nur sehr schlecht aufgenommen werden und dadurch eine vorzeitige Abnutzung der Führungen für die schwingenden Teile auftrat.
  • Um diesen, Nachteil zu vermeiden, wird nach der Erfindung vorgeschlagen, daß der treibende Teil mit der umlaufenden Ankerachse des eingebauten Elektromotors durch diesen Teil in der in Achsenrichtung sich erstreckenden Schwingbewegung führende Bolzen drehbar gekuppelt und daß der Führungszapfen des treibenden Teiles innerhalb der zylindrischen Bohrung der Ankerachse in der Schwingrichtung beweglich angeordnet ist. Durch diese doppelte konzentrische Führung des treibenden Teiles wird gleichzeitig die Baulänge der Stoßbohrmaschine erheblich verkürzt, da die Führung 'der an dem treibenden Teil angeordneten Kugeln oder Rollen ins Innere der Ankerachse des Motors verlegt ist.
  • Zur Erzielung der doppelt konzentrischen Führung des treibenden Teiles wird die Ankerachse flanschartig erweitert, um die Führungs- und Kupplungsbolzen aufzunehmen, und diese Bolzen sind in ihrem vorderen Teil vorteilhaft als Lagerpfannen zur Aufnahme der Arbeitskugeln ausgebildet.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i und 2 je einen Längsschnitt durch die linke und . rechte Hälfte des Schlagwerkzeuges, die zusammengesetzt das gesamte Werkzeug hergeben.
  • Der Umlaufkörper i des erfindungsgemäßen Werkzeuges wird von der hohlen Ankerwelle 2 eines Elektromotors getragen und angetrieben und ist mit einer - Mehrzahl von einander gegenüberliegenden drehbaren Nokken ausgestattet, die vorteilhaft als Kugeln oder Rollen 3 ausgebildet sind. Jede Kugel oder Rolle ist in einer lösbaren Lagerpfanne q. gelagert. Die Anzahl der Kugeln bestimmt sich nach der Drehzahl des Motors und der Anzahl der Stöße, die die Maschine ausführen soll. Mit der Zahl der Kugeln wächst auch die Anzahl der auf jede Umdrehung des Motors entfallenden. Stöße. Zu jeder Lagerpfanne q. gehört eine Deckplatte 5, die durch die Halte- und Feststellschraube 6 gehalten wird, deren ausladender "Flansch die Deckplatten 5 überlappt und so eine Verlagerung dieser Platten unmöglich macht. Die dargestellten Lagerpfannen 4 bilden den Vorderteil der Führungs- . und Kupplungsbolzen die einem mit der hohlen Ankerwelle 2 fest verbundenen Flansch 3 durchgreifen und unter Zwischenschaltung von Unterlagscheiben mit Hilfe von Muttern 9 befestigt sind.
  • Der treibende Umlaufkörper i greift weiterhin mit einem Mittelzapfen io in die zylindrische Bohrung der Ankerachse ein, so daß der Umlaufkörper i in Hinsicht auf seine axiale Schwingbewegung zweifach konzentrisch geführt ist. Der Zapfen io stützt sich innerhalb der hohlen Ankerwelle auf eine Druckfeder i i ab, durch die eine Entlastung der Antriebsvorrichtungen vor Erschütterungen erreicht wird. Die hohle Ankerwelle 2 trägt den Anker 12 des Elektromotors, so daß die Drehbewegung des Ankers auf die Welle 2 und damit auf den Umlaufkörper i übertragen wird.
  • Gleichachsig mit der Hohlwelle 2 und dem Umlaufkörper i ist der hin und her gehende Stoßkopf 13 angeordnet. Dieser Stoßkopf weist gleichfalls eine Mehrzahl von Kugeln oder Rollen 1q. auf, die in lösbaren Lagerpfannen 15 untergebracht sind und durch ähnliche Mittel gehalten werden, wie sie beim Umlaufkörper i zur Anwendung kommen. Der hin und her gehende Kopf 13 ist mittels eines verhältnismäßig langen, rohrartigen Ansatzes 16 längs verschiebbar in einer Buchse 17 gelagert. Im äußeren Ende der rohrförmigen Buchse 16 ist ein Bohrkopf i 8 angeordnet. Dieser Bohrkopf trägt Kupplungsklauen, die mit entsprechenden Kupplungsklauen der Schaftbuchse 16 in Eingriff stehen, so daß die Drehbewegung des Teiles 13 auf den Bohrkopf 18 übertragen wird. Im übrigen können Schaftanordnungen Verwendung finden, die geeignet sind, Bohrer i9 von besonderer Gestalt in an sich bekannter Weise festzuhalten. Der Bohrkopf verhindert ein ungewolltes Auswerfen der Bohrer aus der Maschine und ermöglicht gleichzeitig die übertragung der Drehbewegung auf den Bohrer. Zur Kühlung des Bohrers kann eine Wasserkühlung vorgesehen werden, die z. B. so verlegt ist, daß das Wasser, welches durch ein Rohr 20 zugeführt wird, den hohlen Bohrerschaft durchfließt.
  • Entsprechend den bei Gesteinsbohrern üblichen Einrichtungen, die dazu dienen, den Bohrer gegen das Gestein vorzuschieben, sind Führungsglieder vorgesehen, die Teile der durch Bolzen 2 1 miteinander verbundenen Hauptgehäuse 22, 23 bilden. Die Führungsglieder laufen in Führungen 2:1, die an dem das eigentliche Werkzeug tragenden Arm 25 vorgesehen sind. Eine Gewindemutter 26 arbeitet mit dem gleichfalls ein Gewinde tragenden, der Länge nach durch den Arm verlaufenden Bolzen 27 zusammen. Zur Vermeidung der beim Arbeiten der Maschine auftretenden Erschütterungen sind auf beiden Seiten der Mutter 26 Dämpfungsfedern 28, 29 vorgesehen. Wird der Bolzen 27 mittels der Kurbe13o verdreht, so wird das ganze Bohrtriebwerk der Vorderfläche des Gesteins genähert oder von ihr entfernt.
  • Die beschriebene Einrichtung arbeitet folgendermaßen: Sobald die Bohrerspitze 31 mit der Vorderfläche des Gesteins in Berührung kommt, wird die Vorwärtsbewegung gehemmt. Wenn nun der Bohrer i9 gegen die Gesteinsfläche gedrückt wird, kommt der hin und her schwingbare Kopf 13 mit dem Umlaufkörper i in Berührung oder nähert sich ihm wenigstens. In dieser Läge laufen die Kugeln 1:1 auf die Kugeln 3 auf, und es tritt eine rasche \ockenwirkung ein, die den Kopf 13 in Richtung auf die Gesteinsfläche stößt und den Bohrer ein kurzes Stück in das Gestein hineintreibt. Gleichzeitig sucht der in Umlauf befindliche Körper i den in der Buchse 17 vierdrehbar gelagerten Kopf 13 mitzunehmen. Die Drehbewegung des Kopfes 13 überträgt sich, wie im vorstehenden auseinandergesetzt, auf den Bohrer i9, so daß die Schneidflanschen 31 stets auf neues, urgebohrtes Gestein stoßen. Hierdurch wird ein rundes, vollkommen sauberes Bohrloch erzielt.

Claims (2)

  1. l.'ATiN-rAysrizGCHF,: i. Durch einen umlaufenden Motor angetriebene Stoßbohrmaschine für Gesteine und sonstige Stoffe, bei der die Drehbewegung durch Aufeinanderlaufen von an dem treibenden Teil und dem getriebenen Stößel angeordneten Kugeln in eine Schlagbewegung umgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der treibende Teil (i) mit der umlaufenden Ankerachse (2) des eingebauten Elektromotors durch diesen Teil (i) in der in Achserrichtung sich erstreckenden Schwingbewegung führende Bolzen (7) drehbar gekuppelt und daß der Führungszapfen des treibenden Teiles (i) innerhalb der zylindrischen Bohrung der Ankerachse in der Schwingrichtung beweglich angeordnet ist.
  2. 2. Stoßbohrmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerachse zur Aufnahme der Führungs- und Kupplungsbolzen (7) flanschartig erweitert ist und letztere in ihrem vorderen Teil als Lagerpfannen zur Aufnahme der Arbeitskugeln ausgebildet sind.
DE1935L0089401 1935-12-19 1935-12-19 Durch einen umlaufenden Motor angetriebene Stossbohrmaschine Expired DE703555C (de)

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