DE61039C - Elektrisch betriebenes Stöfs-, Bohroder Hammerwerk - Google Patents

Elektrisch betriebenes Stöfs-, Bohroder Hammerwerk

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DE61039C
DE61039C DENDAT61039D DE61039DA DE61039C DE 61039 C DE61039 C DE 61039C DE NDAT61039 D DENDAT61039 D DE NDAT61039D DE 61039D A DE61039D A DE 61039DA DE 61039 C DE61039 C DE 61039C
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Germany
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spindle
drilling
drill
lever
ratchet wheel
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Siemens and Halske AG
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Siemens and Halske AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D11/00Portable percussive tools with electromotor or other motor drive
    • B25D11/06Means for driving the impulse member
    • B25D11/12Means for driving the impulse member comprising a crank mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE B: Bergbau.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die sogenannten Stofsbohrer. Solche Bohrer müssen bei ihrem Betrieb gleichzeitig drei verschiedene Bewegungen ausführen:
ι. der Bohrer mufs eine stofsende oder hämmernde Bewegung in der Richtung seiner Längsachse erhalten;
2. der Bohrer mufs sich dabei um seine Längsachse langsam drehen;
3. der Bohrer mufs je nach der Härte des bearbeiteten Materials schneller oder langsamer vorwärts bewegt werden.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, diese drei gleichzeitigen Bewegungen einem Gesteinsbohrer mit Hülfe eines einzigen Elektromotors zu ertheilen.
Die beiliegende Zeichnung stellt eine Construction dar, welche zeigt, auf welche Weise der ausgesprochenen Aufgabe genügt werden kann. Der Bohrer B ist in irgend einer bekannten Weise auf die Bohrspindel S& aufgefuttert. Der Bohrer selbst erhält je nach der Beschaffenheit des Gesteins, welches bearbeitet werden soll, irgend eine der allgemein gebräuchlichen Formen und je nach der Tiefe des Loches, welches er herstellen soll, eine geeignete Länge.
Der Lagerbock Bi, in welchem die Bohrspindel Si, frei drehbar gelagert ist, ist derart in den Führungsschlitten Schf eingepafst, dafs er frei in der Richtung der Bohrerachse hin- und hergleiten kann. An dem Führungsschlitten Schf unbeweglich befestigt ist das Gestell des Elektromotors M, welcher selbst in einer der bekannten und allgemein gebräuchlichen Bauarten ausgeführt sein kann.
An der Motorwelle W, welche in derselben Ebene wie die Bohrspindel, aber normal zu dieser gelagert ist, sitzt die Kurbel K.
Auf dem Kurbelzapfen Zj1 drehbar sitzt ein Ring Ru, welcher zwei Fortsätze trägt von solcher Form, dafs man daran die beiden Spiralfedern F leicht befestigen kann. Die Federn FF verbinden den Kurbelzapfen Zj1 mit zwei völlig ähnlichen Zapfen Zi Zi, welche den Enden des Lagerbockes Bi angegossen oder in ähnlicher Weise an ihnen befestigt sind und wie der Kurbelzapfen frei drehbare Ringe RiRi tragen, die zur Befestigung der Federn F dienen. Dreht sich also die Motorwelle, so wirken die Spiralfedern FF wie Pleuelstangen und führen den Lagerbock sammt der Bohrspindel in den Führungsschlitten Schf hin und her; die Bohrspindel mit dem Bohrer wird mitgenommen und der Bohrer wird gegen ein Arbeitsstück, welches dieser Hin- und Herbewegung hindernd entgegentritt, eine hämmernde Wirkung ausüben.
Diese äufserst einfache Art, die drehende Bewegung der Motorwelle in eine stofsende Bewegung der Bohrspindel zu verwandeln, bildet den eigentlichen Gegenstand der Erfindung. Die Erfinder betrachten es dabei als unwesentlich, ob die genannten elastischen Pleuelstangen in Form von einfachen Spiralfedern (wie in Fig. 2 und 3) oder in Form von Luftpumpen L oder von Gummibuffern G, wie in Fig. 6 und 7, ausgeführt werden. Auch könnten die Pleuelstangen selbst starr gebaut und durch Federn oder sonstige elastische Verbindungen mit dem Lagerbock Bi verbunden sein.
Lagerexe

Claims (1)

  1. Die zweite und dritte der genannten Bewegungsarten werden durch bekannte Mittel aus der auf diese Weise dem Bohrer ertheilten oscillirenden Bewegung abgeleitet.
    In dem hinteren, von dem Arbeitsstück abgekehrten Ende der Bohrspindel Sb ist ein mehrgängiges steiles Gewinde eingeschnitten, in welches die mit entsprechendem Muttergewinde versehene Schraubenspindel Ss eingreift. Die Schraubenspindel selbst ist drehbar in dem Gehäuse Gs gelagert, welches einerseits mit dem Führungsschlitten Sch/ ein Stück bildet. Auf der Schraubenspindel 5S in dem Gehäuse aufgekeilt sitzt das Sperrrad Rs, welches durch die beiden Klinken Ks, Fig. 5, daran verhindert wird, sich in dem einen Sinne zu drehen.
    Diese Vorrichtung wirkt folgendermafsen:
    Bei jedem Rückgang des Lagerbockes Bi wird das Sperrrad Rs, dem Gewinde auf der Schraubenspindel 5S folgend, an einem gewissen, von der Steigung des Gewindes und der Länge des Hubes abhängigen Winkel gedreht. Beim Vorgang des Lagerbockes jedoch halten die Klinken K3 Ks das Sperrrad Rs und somit die Schraubenspindel Ss fest, und die Bohrspindel Si, mufs sich daher während ihres Vorganges drehen.
    Der Vorschub des ganzen Bohrwerkes endlich erfolgt durch Drehung der Spindel Sv, welche durch die Kurbel Kv von Hand ausgeführt werden kann. Erscheint es indessen zweckmäfsig, den Vorschub selbstthä'tig zu machen, so wird nach allgemein bei Bohrmaschinen gebräuchlicher Art das Sperrrad Rv, dessen Nabe auf die Handkurbel Kv konisch aufgepafst ist, mit der Vorschubspindel Sv gekuppelt.
    An dem Lagerbock Bi ist eine Nabe N angebracht.
    Auf dem Führungsschlitten Schf sitzt beweglich der Hebel H., welcher mit einer federnden Sperrklinke Kf auf das Sperrrad Rv wirkt. Zur Abschwächung der Stöfse ist das Ende des Hebels H aus zwei Stücken durch ein Scharnier vereinigt, welches durch eine Feder gestreckt gehalten wird und die in der Figur dargestellte geknickte Stellung nur dann einnimmt, wenn ein Vorschieben erfolgt ist.
    Wenn das Werk in Betrieb gesetzt wird, liegt das Ende des Hebels an der geraden Fläche der Nase IV an, so dafs kein Vorschub zu Stande kommt. Wenn aber der Bohrer um ein gewisses, durch, die erste Stellung des Bohrwerkes vorher bestimmbares Stück in das Arbeitsstück eingedrungen ist, rückt auch die Nase N, welche, sich mit dem Bohrer bewegt, so weit vor, dafs das Rädchen am Hebel H das schräg ansteigende Nasenende berührt. Die Feder, welche das Scharnier am Hebel gestreckt hielt, giebt nach, und der Hebel schiebt vermöge der' federnden Klinke Kj das Sperrrad R„ um einen gewissen Winkel herum und damit das ganze Bohrwerk um ein Stück vorwärts.
    Die im Vorstehenden beschriebenen Anordnungen werden durch die Zeichnung speciell für einen Apparat erläutert, in welchem das in der beschriebenen Einrichtung angetriebene Werkzeug zum Bohren verwendet wird. Die gleiche Einrichtung läfst sich aber benutzen, wenn das Werkzeng eine stofsende oder eine hämmernde Wirkung ausübt. In den beiden letzteren Fällen wird ebenfalls die rotirende Bewegung der Motorkurbel in eine hin- und hergehende, stofsende oder hämmernde Bewegung der Spindel, welche das Werkzeug trägt, in der Weise übertragen, dafs die Motorkurbel vermöge elastischer Pleuelstangen beliebiger Ausführung mit der das Werkzeug tragenden Spindel verkuppelt ist, so dafs dadurch die letztere mit dem Werkzeug sowohl rückwärts, als auch vorwärts bewegt wird.
    Patent-Ansρrüch:
    Elektrisch betriebenes Stofs-, Bohr- oder Hammerwerk, bei welchem die Uebertragung der rotirenden Bewegung der Motorkurbel (K) in eine hin- und hergehende, stofsende, bohrende oder hämmernde Bewegung der Spindel (Sj,) dadurch bewirkt wird, dafs die Kurbel (K) vermöge elastischer Pleuelstangen beliebiger Ausführung unmittelbar mit der Spindel (Si) verkuppelt ist und dadurch das an der Spindel befestigte Werkzeug (Stofsmeifsel, Bohrer oder Hammerblock) sowohl rück- als auch vorwärts bewegt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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