DE17767C - Neuerungen an Gesteinbohrniaschinen mit Federhammer für Handbetrieb - Google Patents

Neuerungen an Gesteinbohrniaschinen mit Federhammer für Handbetrieb

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DE17767C
DE17767C DENDAT17767D DE17767DA DE17767C DE 17767 C DE17767 C DE 17767C DE NDAT17767 D DENDAT17767 D DE NDAT17767D DE 17767D A DE17767D A DE 17767DA DE 17767 C DE17767 C DE 17767C
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DE
Germany
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drill
hammer
spring
manual operation
drilling machines
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DENDAT17767D
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English (en)
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H. F. PAR-SONS in St. Francisco (V. St. v. N. A.)
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D11/00Portable percussive tools with electromotor or other motor drive
    • B25D11/06Means for driving the impulse member
    • B25D11/10Means for driving the impulse member comprising a cam mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE S:!/Bergbau
•>ft
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. April 1881 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf tragbare Gesteinbohrmaschinen für Handbetrieb zum Bohren von Löchern in Felsen und andere harte Substanzen. Bei der Ausführungsform dieser Maschine wird das Bohren durch Schlagen verursacht, und zwar so, dafs der Schlag gegen das Ende des Bohrers durch einen Federhammer geführt wird, welcher durch die Rotation eines oder mehrerer Daumen, die auf einer Kurbelwelle sitzen, in Thätigkeit gesetzt wird.
In den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine im Betriebe. In dieser Ansicht sind die adjustirbaren Tragbeine an dem hinteren Ende des Stützeisens befestigt;
Fig. 2 eine obere Ansicht der Fig. 1;
Fig. 3 ein Verticalschnitt der Fig. 1 und 2 nach der Linie x-x;
Fig. 4 ein verticaler Längenschnitt durch den Bohrhalter und Federhammer der Maschine.
Fig. 5, 6 und 7 sind verticale Schnitte durch den Bohrhalter der Maschine nach den Linien x-y, x-z, y-z der Fig. 4.
Fig. 8 ist eine Ansicht der ein Sperrrad tragenden hohlen Mutter.
Fig. 9 und 10 geben Detailansichten der Bohrstange.
Fig. 11 giebt eine Detailansicht des Bohrhalters und der Maschine.
Fig. 12 und 13 geben Detailansichten des Federhammers.
Fig. 14 und 15 sind die langen und kurzen Daumen, welche auf den Hammer bezw. die Bohrstange wirken.
Fig. 16 ist der Kreuzkopf, welcher an dem hinteren Ende des Bohrhalters sich befindet.
An dem Stützeisen A, Fig. 1, welches mit einer gepolsterten Brustplatte B versehen ist, hängt der Bohrhalter C. Dieser läfst sich auf dem Stützeisen hin- und herschieben und ist mit einer Feder b versehen, Fig. 7, welche in eine Längsnuth des Stützeisens greift. Durch diese Anordnung wird ein Drehen des Bohrhalters auf dem Stützeisen verhindert und ist nur eine hin- und hergehende Bewegung möglich. Am hinteren Ende des Bohrhalters befindet sich die auf der Console F, Fig. 3, lagernde Welle D, welche mit zwei Handkurbeln E versehen ist. Das Winkeleisen h, welches mit der Console F und dem Bohrhalter C verschraubt ist, trägt die Feder J und diese am oberen Ende den Hammerklotz K. Letzterer steht dem hinteren Ende der Bohrstange, Fig. 4, welche im Bohrhalter C gelagert ist, gegenüber, und ist hier . ein auswechselbarer Schlagstift p angebracht. Die Bohrstange hat in ihrer Mitte mehrere Schraubengänge mit grofser Steigung, Fig. 9, und ist die hierzu gehörige Mutter T, welche sich in einer Ausspa-; rung des Bohrhalters befindet, aufsen mit Sp6rrr.: zähnen versehen. An der Seite des Bohrhalteis ist die Sperrklinke u angebracht, welche der Mutter T nur gestattet, sich in einer Richtung zu drehen, Fig. 6. Bewegt sich die Bohrstange rückwärts, d. h. zum Hammer hin, so dreht sich die Mutter; geht die Bewegung dagegen in der anderen Richtung, so wird die Mutter durch die Sperrklinke festgehalten und ' die Bohrstange mufs sich infolge der Schraubengänge drehen. Am vorderen Ende der Bohrstange befindet sich die Schraubenfeder S, welche gegen Schulter N der Bohrstange L, Fig. 10,
drückt. Der Hammerklotz K ist an der der Welle D zugewendeten Seite mit zwei Armen R versehen, welche die FrictionsroUen / tragen. Die Daumen V, welche auf der Welle D befestigt sind, gleiten beim Drehen der Welle gegen diese Rollen und treiben den Hammer rückwärts. Die kleinen Daumen XX auf der Welle D drücken beim Drehen der letzteren gegen den am hinteren Ende der Bohrstange befestigten Kreuzkopf Y und ziehen den Bohrer zurück, indem die Feder S zusammengedrückt wird. Auf dem Bohrhalter befindet sich noch die Frictionsbremse e, Fig. i. An der Brustplatte sind zwei verstellbare Füfse P angebracht.
Die Maschine arbeitet wie folgt:
Nachdem das Stützeisen gegen den Felsen und die Füfse P richtig gestellt sind, lehnt sich der Arbeiter gegen die Brustplatte B und setzt die Welle D vermittelst der Kurbeln in Bewegung. Die Daumen V drücken nun den Hammer K zurück und schlägt dieser, wenn die Daumen V an den Rollen / abgleiten, gegen die Bohrstange, welche den Schlag sowohl auf den Bohrer als auch auf den Bohrhalter überträgt, wodurch beide Theile vorgeschoben werden. Der Bohrer dringt in das Gestein ein und wird jetzt von den Daumen XX, welche gegen den Kreuzkopf Y drücken, zurückgezogen, wobei die Feder S zusammengedrückt wird.
Gleiten nun die Daumen X an Y ab, so zieht die Feder S die Bohrstange mit dem Bohrer wieder hervor und prefst ihn gegen den Felsen. Hierbei erhält aber der Bohrer durch T eine Drehung um ein bestimmtes Stück, so dafs die Schneidefläche beim zweiten Schlage eine andere Richtung im Bohrloch hat. Nach jedem Schlage also, wird der Bohrer etwas zurückgezogen und erhält dann eine andere Stellung, bevor der nächste Schlag erfolgt. Die Frictionsbremse hat den Zweck/ die vorwärtsgehende Bewegung des Bohrhalters auf dem Stützeisen zu reguliren, und kann durch Anziehen oder Lösen der Bremsschraube der Vorschub des Bohrers verkleinert oder vergröfsert werden.

Claims (4)

P ATENT-Ansprüche:
1. Bei Gesteinbohrmaschinen für Handbetrieb die Verbindung der Bohrstange L mit dem Federhammer K.
2. Die Bewegung des Federhammers K durch die Daumenwelle JD.
3. Der Vorschub des Bohrers durch Auftreffen des Hammers K auf den Bohrer C in Verbindung mit der Frictionsbremse e,
4. Die Umsetzung des Bohrers, während die Bohrstange durch die Wirkung der gespannten Feder S nach Abgleiten der Daumen XX von dem Kopfstück Y gegen das Gestein vorgeschoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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