DE26703C - Apparat zum Sprengen von Gestein mittelst Keilwirkung - Google Patents
Apparat zum Sprengen von Gestein mittelst KeilwirkungInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C37/00—Other methods or devices for dislodging with or without loading
- E21C37/04—Other methods or devices for dislodging with or without loading by devices with parts pressed mechanically against the wall of a borehole or a slit
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Description
KAISERLICHES
.PATENTAMT."
KLASSE 8: Bergbau.
Der Apparat dient dazu, mit Hülfe einiger vorgebohrter Löcher die Kohlenblöcke abzusprengen.
Fig. ι stellt den Apparat im Grundrifs dar.
Fig. 2 zeigt den Apparat in der Seitenansicht. ·
Fig. 3 ist der Grundrifs einer etwas modificirten Construction,
Fig. 4 deren Seitenansicht.
A stellt den niederzubrechenden Kohlenblock
dar, der in der gewöhnlichen Weise bei B unterschnitten ist.
Der Apparat ist in das Loch C eingeführt, das von Hand oder mittelst einer beliebigen
Maschine gebohrt wurde.
Die parallelen Eisen-, oder Stahlstäbe α ax
sind bei b ein wenig aus einander gebogen und an ihren Enden bei c verstärkt, so dafs sie dicht
an einander treten, während sie nach innen zu mit entgegengerichteten sanften Schrägungen
versehen sind, so dafs der Keil d auf diese einwirken kann, wobei er die Enden c aus einander
drückt.
Der Keil d sitzt am Ende einer Stange e, die genügend aus dem Loch C heraussteht.
Auch die Stäbe α α1 sind genügend aufserhalb
des Loches C weitergeführt und dienen als Führungen für den Kreuzkopf/, der auf die
Stange c drückt. * >
Am äufsersten -Ende der Stäbe α a1 befindet
sich ein Querstift g, auf dem sich die Enden der Gelenkpaare hhhxhy drehen, die durch
die Stifte ti1 mit den Gelenkpaaren kkk* kx
verbunden sind. Die Enden der leUteren
setzen sich durch den Stift / an den Kreuzkopf f an.
Eine starke Schraubenspindel m geht zwischen den Gelenken durch und arbeitet in der
Mutter n, welche vom Stift il gebildet wird,
während sie sich in dem Auge 0 des Stiftes i führt. Stellringe pp und Vorstecker/1 sind in
der üblichen Weise zur Festlegung der Schraubenspindel benutzt. Gedreht wird die Spindel ;//
durch eine Kurbel oder ein Handrad, welches auf den viereckigen Ansatz r gesteckt ist.
Die Stäbe a a' werden vorzugsweise aus zwei;
Stücken gefertigt, die durch das mit Bolzen befestigte Querstück S vereinigt sind. Sie- können
an dieser Stelle zum Zweck des Transportes leicht getrennt werden, sind aber aufserdem
noch durch das Querstück t mit einander verbunden.
Soll der Apparat in Gebrauch genommen werden, so werden die Stifte ti1 durch Drehung
der Schraube m von einander entfernt und der Kreuzkopf / zurückgezogen, so dafs auch die
Stange e mit dem Keil d zurückgezogen und die Theile cc zusammengebracht werden können.
Der Apparat wird nun in der in Fig. 2 gezeigten Weise in das Loch C eingesetzt und
durch Drehung der Spindel m eine Annäherung der Stifte iiy bewirkt.
Hierbei wird Kreuzkopf / .und Keil d nach vorn geprefst, und zwar mit einer Kraft, die
zunimmt, je mehr sich die Stifte ti1 einander
nähern. Der Keil d drückt auf diese Weise mit grofser Gewalt die Theile c e aus einander,
welche den Block A absprengen, ohne dafs eine
so grofse Erschütterung desselben wie beim Sprengen mittelst Explosivmittel oder hydraulischen
Druckes stattfände.
Der Apparat kann auch in jeder anderen Lage als der horizontalen arbeiten, auch für
andere Stoffe als Kohlen verwendet werden. Statt zweier Stäbe a a' lassen sich auch mehrere
anwenden, in welchem Falle statt des Keiles d besser ein Konus zu benutzen ist.
Um den Stift g zu versetzen, können die Löcher vv, Fig. i, gebohrt werden. Wird die
Läge des festen Stiftes g und des beweglichen/ vertauscht, so mufs der Keil d umgedreht werden.
In diesem Falle kann die Stange e, welche dann auf Zug wirkt, viel leichter gehalten
werden. . *
Die in den Fig. 3 und 4 gezeigte Construction ist insofern modificirt, als die Enden der
Stäbe aax bei χ fest verbunden sind und nur
als Führung der Blöcke w w' dienen, die durch
den Druck des Keiles d aus einander geprefst werden.
Um weicheres Material abzusprengen, können auch die Stiftet'*'1 durch Hebel statt durch die
Schraube m zusammengedrückt werden.
Claims (1)
1. Die Verbindung der Stäbe aax und des
Keiles d mit dem Kreuzkopf /, den Gelenken h hx k kx und der Schraubenspindel m,
um durch Wirkung der letzteren die Enden c c der Stäbe aax aus einander zu pressen. ·
2, In Verbindung mit dem 'Keil d, Kreuzkopf/, Gelenken 1ikxkkx und Spindel m
die Blöcke wwx, die sich zwischen den
Stäben α ax fuhren und. den Druck des
r Keiles d empfangen.
Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE26703C true DE26703C (de) |
Family
ID=303065
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT26703D Active DE26703C (de) | Apparat zum Sprengen von Gestein mittelst Keilwirkung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE26703C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE906197C (de) * | 1948-10-02 | 1954-03-11 | Heinrich Prebeck | Verfahren und Werkzeug zum Spalten von Granit und aehnlichen Hartsteinen |
-
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE906197C (de) * | 1948-10-02 | 1954-03-11 | Heinrich Prebeck | Verfahren und Werkzeug zum Spalten von Granit und aehnlichen Hartsteinen |
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