DE148642C - - Google Patents
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- DE148642C DE148642C DENDAT148642D DE148642DA DE148642C DE 148642 C DE148642 C DE 148642C DE NDAT148642 D DENDAT148642 D DE NDAT148642D DE 148642D A DE148642D A DE 148642DA DE 148642 C DE148642 C DE 148642C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D11/00—Portable percussive tools with electromotor or other motor drive
- B25D11/06—Means for driving the impulse member
- B25D11/12—Means for driving the impulse member comprising a crank mechanism
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Hammerbohrmaschine mit elastischer Schlagwirkung,
bei welcher zwischen dem Antrieb und dem Bohrwerkzeug ein elastisches Zwischenglied
angeordnet ist. Bei den bekannten Maschinen dieser Art dient der Antriebskolben vermittels
seines elastischen Zwischengliedes unmittelbar zum Antrieb des hin- und hergehenden
Bohrers; wird für das elastische Zwischenglied eine Feder gewählt, so greift diese
Feder sowohl am Arbeitskolben als an dem Bohrerträger an; dient die Luft als elastisches
Zwischenglied, so vermittelt den Antrieb ein hohler Kolben, in welchem sich ein zweiter, mit dem Bohrer unmittelbar verbundener
Kolben bewegt. Bei diesen bekannten Maschinen besteht der Nachteil, daß der Bohrer mit seinem Träger von dem Antriebskolben
bei jedem Hube mitgenommen werden muß, so daß ein unnötiger Kraftaufwand
zu seiner Bewegung und Überwindung seiner Trägheit notwendig wird.
Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß der Hammer mit
seinem Antriebe durch ein elastisches Glied verbunden ist, wobei der Bohrer an der hin-
und hergehenden Bewegung, nicht teilnimmt, sondern nur eine beständige Drehbewegung
erhält. Hierdurch wirkt der elastisch aufgehängte Hammer so, wie etwa ein mit der
menschlichen Hand durch ein Gummiband verbundenes Gewicht wirken würde, wenn die
Hand auf- und abbewegt wird. Sind diese Bewegungen langsam, so würde das Gewicht
der Hand folgen, jedoch einen größeren Weg zurücklegen als die Hand. Werden die Handbewegungen
schneller ausgeführt, so macht das Gewicht auch schnellere Bewegungen, bis eine Geschwindigkeit erreicht wird, bei welcher
das Gewicht sich aufwärts bewegt, wenn die Hand nach abwärts geht, obgleich die Bewegung des Gewichtes mit derjenigen der
Hand im Takt bleibt. Bei der Hammerbohrmaschine würde der Hammer dem Gewicht,
der hin- und hergehende Antrieb der Hand, das Gummiband dem elastischen Zwischengliede entsprechen.
Es ist ohne weiteres zu erkennen, daß die Schläge eines elastisch mit seinem Antriebe
verbundenen Hammers auf den Bohrer in weit kürzeren Zeitabständen aufeinander folgen
können, als wenn der Bohrer selbst mit dem Antriebe verbunden wäre. Hieraus folgt
ferner, daß der Hammer selbst größere Abmessungen erhalten kann, um bei einer gegebenen
Kraft eine größere Leistungsfähigkeit zu erzielen.
Derselbe Vorteil ergibt sich aus vorliegender Erfindung gegenüber den bekannten
Hammerbohrmaschinen, bei welchen zwar der Bohrer auch nicht an der hin- und hergehenden
Bewegung des Arbeitskolbens teilnimmt, das elastische Zwischenglied sich jedoch in bezug auf den Bohrer hinter dem
Antriebskolben befindet, so daß also von einer elastischen Verbindung zwischen dem
Antriebe und dem Bohrer nicht gesprochen werden kann.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ι einen Aufriß,
Fig. 2 einen Längsschnitt.
Fig. ι einen Aufriß,
Fig. 2 einen Längsschnitt.
Der Bohrer 66 nimmt an der hin- und hergehenden Bewegung des Hammers nicht
teil, sondern erhält nur eine Drehbewegung von einem noch zu beschreibenden Antrieb
unter Vermittlung des Zahnrades 6i, welches
mit dem Bohrfutter verbunden ist, des Zahnrades 62, der Welle 63 und des Kegelrades
84.
Die Schlagwirkung wird auf den Bohrer 66 von einem Hammer 90 ausgeübt, welcher mit
dem Antriebskolben 91 durch das elastische Zwischenglied verbunden ist. Im dargestellten
Falle wird das elastische Zwischenglied zunächst von der in dem Zylinder zwischen dem Hammer 90 und dem Kolben 91
eingeschlossenen Luft gebildet; außerdem sind der Hammer 90 und der Kolben 91 durch
eine Feder 92 verbunden, welche den Abstand zwischen dem Hammer 90 und dem Kolben 91 aufrecht erhält. Der Zylinder, in
welchem sich der Kolben 91 und der Hammer 90 bewegen, erhält Luftlöcher 93, damit
vor dem Hammer die Luft entweichen kann, so daß sein Schlag nicht durch ein Luftkissen
vermindert wird. Die hin- und hergehende Bewegung wird dem Kolben 91 durch eine
Kurbelstange 97 erteilt, welche durch Zapfen 98 mit dem Kolben 91 verbunden ist. Die
Kurbelstange 97 greift an dem Zapfen 95 einer Kurbelscheibe 96 an, welche mit dem
Kegelrade 81 verbunden ist. Dieses empfängt durch das Kegelrad 39 seine Drehung
von dem Elektromotor 35. Die Kurbelscheibe 96 überträgt vermittels der Welle 80 und der. Zahnräder 88, 83 die Drehung auf
die Welle 82 und somit auf das Kegelrad 84, von welchem die Welle 63 zur Drehung des
Bohrers angetrieben wird.
, Die Vorschubbewegung des Bohrers wird in' bekannter Weise durch Längsbewegung des
ganzen Gehäuses vermittels der Leitspindel 31 nebst Mutter 30 erreicht, indem an dem
Handgriff 33 gedreht wird. Das Gehäuse des Elektromotors 35 ist durch Zapfen 43 mit
dem Gehäuse der anderen Antriebsteile verbunden. Die Befestigung der Bohrmaschine
auf ihrem Gestell geschieht in bekannter Weise durch die Bohrung 20.
Claims (1)
- Patent-AnSPRUcη :Hammerbohrmaschine mit elastischer Schlagwirkung, dadurch gekennzeichnet, daß der Hammer (90) mit seinem Antrieb (91) durch ein elastisches Glied verbunden ist. ·Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE148642C true DE148642C (de) |
Family
ID=415717
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT148642D Active DE148642C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE148642C (de) |
-
0
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