DE288603C - - Google Patents

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DE288603C
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drill
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B6/00Drives for drilling with combined rotary and percussive action
    • E21B6/06Drives for drilling with combined rotary and percussive action the rotation being intermittent, e.g. obtained by ratchet device

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Drilling And Exploitation, And Mining Machines And Methods (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 288603 KLASSE 5 b. GRUPPE
OSKAR HACKENBERG in HALLE a. S.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1914 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Umsetzen des Bohrers bei stoßend wirkenden Gesteinbohrmaschinen oder Gesteinbohrhämmern mit elastisch zwischen Federn in einem S mittels Kurbel, Exzenters ο. dgl. hin und her bewegten Schlitten schwingendem, mit dem Bohrmeißel verbundenen Stoßkolben oder Hammerstößel.
Die bei Bohrmaschinen dieser Art angewendeten Umsetzvorrichtungen benutzten bisher die Bewegung des elastisch im Schlitten zwischen Federn schwingenden Stoßkolbens zur Bohrerumsetzung, indem ähnlich wie bei den bekannten Druckluftgesteinbohrmaschinen die Vorbewegung des Kolbens mittels Drallzüge o. dgl. zur Verdrehung eines Sperrades und die Rückbewegung des Kolbens durch mittels Sperrzähne o. dgl. verhinderte Rückdrehung des Sperrades zur Bohrerumsetzung verwendet wurde. Bei der Erfindung betätigt jedoch der starr hin und her bewegte Führungsschlitten die Bohrerumsetzung anstatt der in ihm in beiden Richtungen unter Federwirkung stehende Stoßkolben oder Hammerstößel. Hierdurch wird die vorn und hinten durchfedernde Bewegung derselben völlig zur Stoßwirkung ausgenutzt und der Bohreffekt vergrößert. Die Umsetzung an und für sich soll dabei sonst der hin und her bewegte Schlitten in ganz ähnlicher Weise betätigen, wie der Stoßkolben dieselbe in oben erwähnter und bekannter Weise bei den bekannten Bohrmaschinen betätigt. Diese Umsetzung durch den Führungsschlitten bietet auch gegenüber einer solchen durch Riemen usw., Schnecken- und Zahnradgetriebe von der antreibenden Kurbelwelle aus den Vorteil der geschlosseneren und inneren, geschützten Bauart und der Einfachheit. Da bei der Umsetzung durch ein Sperrgetriebe nur beim Schlittenrückgang eine Umsetzung des dann von der Bohrlochsohle abgehobenen Bohrers stattfindet, hat diese auch weniger Kraftaufwand nötig als die während des Bohrbetriebes sich immer drehenden Umsetzungen, welche von der Kurbelwelle aus mittels Riemen usw. betätigt werden. Die Entlastung des Stoßkolbens o. dgl. von der Umsetzarbeit ist auch dann besonders angebracht, wenn die Umsetzung auch noch bei Verwendung spiralförmig gewundener Bohrer das Bohrmehl aus dem Bohrloch herausschrauben und ausfördern soll. Beim Bohren nach unten und im feuchten Gestein erfordert solches einen nicht unerheblichen Kraftaufwand.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 und 2 je ein Beispiel für die beanspruchte Umsetzungsvorrichtung einer stoßend wirkenden Gesteinbohrmaschine und eines Bohrhammers. Die sich lose auf dem Schlitten b drehende Büchse a ist auf ihrem äußeren Umfange mit geraden und schrägen Nuten oder Federn versehen, welche in bekannter Weise auf eine Mitnehmerbüchse c für den Bohrer ä und ein Sperrrad e einwirken, indem beim Vorgang des Schlittens die schrägen Nuten das Sperrad drehen und beim Rückgang dadurch den Bohrer, daß das Sperrad durch Sperrklinken an
der Rückdrehung gehindert wird. Die sich dafür drehende Büchse α zwingt die auf ihren geraden Nuten gleitende Mitnehmerbüchse c und also auch den damit verbundenen Bohrer d, an ihrer Drehung teilzunehmen, und wird so beim Rückgang des Schlittens der Bohrer stets ein Stück weiter umgesetzt.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    ic- Umsetzvorrichtung für stoßend wirkende
    Gesteinbohrmaschinen oder Gesteinbohrhämmer mit elastisch zwischen Federn in einem mittels Kurbel, Exzenters o. dgl. hin und her bewegten Schlitten schwingendem Bohrmeißel oder Hammerstößel, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (b) unabhängig von dem mit dem Bohrmeißel verbundenen Stoßkolben oder von dem Hammerstößel durch seine Hin- und Herbewegung die Umsetzung in bekannter Weise mittels Sperrad und Sperrklinke bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT288603D Active DE288603C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE922342C (de) * 1938-09-29 1955-01-13 Bosch Gmbh Robert Gesteinsschlagbohrmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE922342C (de) * 1938-09-29 1955-01-13 Bosch Gmbh Robert Gesteinsschlagbohrmaschine

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