DE70356C - Penumatischer hammer - Google Patents

Penumatischer hammer

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Publication number
DE70356C
DE70356C DE189270356D DE70356DA DE70356C DE 70356 C DE70356 C DE 70356C DE 189270356 D DE189270356 D DE 189270356D DE 70356D A DE70356D A DE 70356DA DE 70356 C DE70356 C DE 70356C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hammer
punch
penumatic
twist
movement
Prior art date
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Expired
Application number
DE189270356D
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Telschow
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Individual
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Individual
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Publication date
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Publication of DE70356C publication Critical patent/DE70356C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C3/00Dental tools or instruments
    • A61C3/08Tooth pluggers or hammers

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Forging (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Den Gegenstand des Haupt-Patentes bildet eine doppelt wirkende Luftpumpe, welche vermittelst einer Schlauchverbindung' in einem Hohlcylinder einen cylindrisch gestalteten, als Hammer dienenden Körper in hin- und hergleitende Bewegung versetzt. Dieser Hammer ertheilt bei seinem Hingang durch Schlagen auf einen Stempel, welcher den Meifsel trägt, eine pochende Bewegung. Im vorliegenden Patent wird diese Werkzeugmaschine zweckmäfsig erweitert bezw. ergänzt.
In beiliegender Zeichnung ist Folgendes zu ersehen:
Fig. ι zeigt die Vorderansicht der Werkzeugmaschine,
Fig. 2 die Seitenansicht derselben und einen Längsschnitt durch die Luftpumpe,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die biegsame Welle,
Fig. 4 und 5 einen Schnitt durch den pneumatischen Hammer, ■
Fig.-6 die Vorderansicht der Kurbelscheibe mit dem verstellbaren Kurbelzapfen.
Wie in dem Haupt-Patent hervorgehoben ist, erfolgt die Bethätigung der Luftpumpe durch eine Kurbelscheibe, welche von einer Welle α getragen wird. An diese Welle α ist vermittelst einer besonders eingerichteten, in beiliegender Zeichnung durch einen Vierkant b gekennzeichneten Kuppelung eine biegsame Welle c angeschlossen, welche in einem Schlauch d aus Gummi oder sonstigem Stoff mit an den Enden befindlichen Metallfassungen A lagernd angeordnet ist, an ihrem Ende bei B das Bohrwerkzeug trägt und dieses Bohrwerkzeug in drehende Bewegung versetzt.-
Ferner ist an die Schlauchstutzen S und S1 der Luftpumpe ein Werkstück angeschlossen, in welchem ebenfalls ein als Hammer dienender cylindrischer Körper/ hin-und herbewegt wird und einen mit Arbeitsstahl h versehenen Stempel g, Fig. 4 und ■ 5 , in pochende Be^ ■ wegung versetzt, wie dies der Fall in dem Haupt-Patent ist. .
Während in dem Haupt-Patent der Stempelnden Meifsel unvermittelt der Bewegungsrichtung des Hammers f analog nach vorwärts treibt, wird in vorliegender Ergänzung dem Arbeitsstahl h zugleich eine schrittweise drehende Bewegung ertheilt. Diese drehende Bewegung wird auf folgende Art und Weise erzielt.
Der Stempel g trägt bei m ein Kronensperrrad n. Ein zweiter Stempel t, welcher den Arbeitsstahl h trägt und in u seine Lagerung findet, ist bei ρ zu einem schraubenförmigen Draht ausgebildet, auf welchem sich das Drallfutter K befindet. Dieses Drallfutter K ist entsprechend dem Stempel g mit einem Kronensperrrad s versehen, welches mit Kronensperrrad η dadurch stets in Eingriff bleibt, dafs die Schraubenfeder I gegen das Drallfutter k federt.
Wird nun der Stempel g, welcher in ν eine vierkantige Führung besitzt, von dem Hammer/ vorwärts getrieben, dann drückt derselbe auch
auf das Drallfutter K, welches infolge der Kronensperrradkuppelung in derselben Weise vorwärts getrieben wird, und der Stempel p, welcher in die cylindrische Vertiefung r des Stempels g dringen kann, mufs infolge der Drallanordnung eine kleine Drehbewegung machen, welche Drehbewegung dem Arbeitsstahl, h ebenfalls von diesem mitgetheilt wird. Wird nun der Hammer f zurückgetrieben, so wird auch das Drallfutter k durch die Feder / zurückgetrieben. Der Stempel· t, welcher durch die Drallanordnung abermals eine Drehbewegung machen sollte, wird diese deshalb nicht machen, weil ihn einestheils die Reibung in seiner Lagerung bei u, anderentheils die Reibung durch das Aufruhen des Arbeitsstahles auf dem Arbeitsstück daran hindern wird, weshalb das Drallfutter k die nöthige Drehbewegung ausführen mufs. Nun schlägt der Hammer f abermals gegen den Stempel g und es gestaltet sich derselbe Vorgang, wie oben angeführt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform des durch das Patent Nr. 6643 ι geschützten pneumatischen Hammers, dadurch gekennzeichnet, dafs der Stempel m in zwei Theile derart zerlegt ist, dafs durch Einfügung einer Muffe k über eine Drallbildung ρ des Stempels t beim Vorwärtsgang des Stempels eine gleichzeitige Drehung des Werkzeuges hervorgerufen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE189270356D 1892-08-02 1892-11-09 Penumatischer hammer Expired DE70356C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE189266431D DE66431C (de) 1892-08-02 1892-08-02 Pneumatischer hammer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE70356C true DE70356C (de) 1893-08-11

Family

ID=60659268

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE189266431D Expired DE66431C (de) 1892-08-02 1892-08-02 Pneumatischer hammer
DE189270356D Expired DE70356C (de) 1892-08-02 1892-11-09 Penumatischer hammer

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE189266431D Expired DE66431C (de) 1892-08-02 1892-08-02 Pneumatischer hammer

Country Status (1)

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DE (2) DE66431C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE66431C (de) 1892-12-28

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