DE49910C - Plombirhammer - Google Patents

Plombirhammer

Info

Publication number
DE49910C
DE49910C DENDAT49910D DE49910DA DE49910C DE 49910 C DE49910 C DE 49910C DE NDAT49910 D DENDAT49910 D DE NDAT49910D DE 49910D A DE49910D A DE 49910DA DE 49910 C DE49910 C DE 49910C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
metal disks
instrument
tamper
steel bolt
sealing hammer
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49910D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. POHLENZ in Cöslin, Bergstr. 15
Publication of DE49910C publication Critical patent/DE49910C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C3/00Dental tools or instruments
    • A61C3/08Tooth pluggers or hammers

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SO: Gesundheitspflege.
F. POHLENZ in CÖSLIN. Plombirhammer.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 2. März 188g ab.
Vorliegender Apparat bezweckt das Zusammenpressen der lockeren Goldpräparate in Zahnhöhlen, indem die in das Instrument einzusetzende Stopferspitze durch verschieden starke Schläge in das Gold getrieben wird. Die Schläge werden von dem Instrumente dadurch ausgeführt, dafs durch Druck, welcher auf die Stopferspitze ausgeübt wird, zwei Metallscheiben in drehende Bewegung versetzt werden und vermittels eines zwischen den Scheiben angebrachten Metallstückes auf den Bolzen, welcher die Stopferspitze trägt, Schläge von verschiedener Stärke ausüben, je nachdem der Druck auf das Instrument stärker oder schwächer ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine Vorderansicht des Instrumentes, Fig. 2 eine Rückansicht,
Fig. 3 eine Seitenansicht,
Fig. 4 ein verticaler Schnitt parallel zur Ansicht Fig. ι und 2,
Fig. 5 ein verticaler Schnitt parallel zur Ansicht Fig. 3, .
Fig. 6 ein Horizontalquerschnitt nach A-B,
Fig. 7 eine Stopferspitze für directen Schlag, Fig. 8 eine Stopferspitze für Winkelschlag.
Die Einrichtung des Instrumentes ist folgende. An einer Röhre ab ist eine Kapsel c befestigt. In dieser befinden sich zwei Metallscheiben d d, Fig. 4, 5 und 6, welche in den Spitzen ee drehbar gelagert sind. Zwischen den Metallscheiben d d befindet sich ein Zwischenstück f. Dieses und die Metallscheiben sind durch die Schrauben g g, Fig. 4, fest mit einander verbunden. Zwischen den Metallscheiben d d, und zwar excentrisch zu denselben, ist ein Stift h, Fig. 4, 5 und 6, befestigt, r ist ein Anschlag, welcher in der Kapsel c in einem Ausschnitte s, Fig. 2, verschiebbar ist, zwischen, die beiden Metallscheiben d d, Fig. 5, hineinragt und dem Zwischenstück f als Stützpunkt dient.
In der Röhre α b ist ein Stahlbolzen i k angebracht, welcher sich bei k verbreitert und bei / einen Ausschnitt hat, durch welchen der in den Metallscheiben befestigte Stift h hindurchgeht, Fig. 4 und 5. Bei i hat der Stahlbolzen eine Ausbohrung zur Aufnahme von Instrumenten, ähnlich Fig. 7. ρ ist ein scheerenartiger Ansatz an der Röhre ab, in welchen Instrumente ähnlich Fig. 8 eingesetzt werden können, mn, Fig. 4 und 5, ist eine Spiralfeder, welche bei m gegen den Ansatz der Kapsel c und bei η gegen einen Ring ο drückt, welcher auf dem Stahlbolzen i k festsitzt. Der obere Theil der Kapsel c ist in einem Scharnier if beweglich (Fig. 2 und 3) und wird durch die über einen. Stift greifende Feder u (Fig. ι und 2) geschlossen gehalten.
Die Wirkungsweise des Instrumentes ist folgende. Wird mit der in das Instrument eingeschraubten .Stopferspitze auf das Gold gedrückt, so werden die Metallscheiben d d vermittels des Stiftes h im Kreise bewegt, bis das Zwischenstück f an den schulterartigen Ansatz ν des Stahlbolzens gelangt ist. Die Folge hiervon ist, dafs auf den Stahlbolzen ein Schlag ausgeführt wird. Der excentrische Stift h wirkt wie eine Kurbel und verursacht
hierdurch, dafs sich die Metallscheiben dd in den Spitzen e e, Fig. 2 und 4, drehen. Die Zurückbewegung wird durch die Spiralfeder m η bewirkt, welche durch das Abwärtsschieben des Stahlbolzens gespannt worden war. Sobald der Druck auf die Stopferspitze aufhört, drückt die Spiralfeder den Stahlbolzen i k zurück und bewirkt hierdurch gleichzeitig die Zurückbewegung der Metallscheiben, welche Bewegung durch das Arischlagendes Zwischenstückes/ an die Schraube r begrenzt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Plombirhammer, bestehend aus den beiden durch den Körper f mit einander verbundenen, in Spitzen ee gelagerten Scheiben d d, welche bei einem auf die Stopferspitze ausgeübten Druck mittelst des in dem Stopferträger k angebrachten Schlitzes / und des excentrischen Zapfens h in Drehung versetzt werden, infolge dessen der Körper / auf den Stopferträger k einen Schlag ausübt, worauf durch die Spiralfeder m η die Anfangslage (Fig. 5) wiederhergestellt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT49910D Plombirhammer Expired - Lifetime DE49910C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE49910C true DE49910C (de)

Family

ID=324804

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT49910D Expired - Lifetime DE49910C (de) Plombirhammer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE49910C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3254412A (en) * 1963-03-20 1966-06-07 Thomas A Armao Dental prosthesis extractor device

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