DE145804C - - Google Patents
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- DE145804C DE145804C DENDAT145804D DE145804DA DE145804C DE 145804 C DE145804 C DE 145804C DE NDAT145804 D DENDAT145804 D DE NDAT145804D DE 145804D A DE145804D A DE 145804DA DE 145804 C DE145804 C DE 145804C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B19/00—Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
- E21B19/08—Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods
- E21B19/081—Screw-and-nut feed mechanisms
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher bekannten Gesteinbohrmaschinen weisen den Übelstand auf, daß bei plötzlich
härter werdendem Gestein der Vorschub des Bohrers selbsttätig aufhört, so daß der Bohrer
leerläuft und er sowohl als auch die Schraubenspindeln einer schnellen Abnutzung unterworfen
sind.
Die vorliegende Erfindung beseitigt diesen Übelstand dadurch, daß zwischen die Bohrwelle
und die den Vorschub bewirkende Schraubenspindel eine Feder eingesetzt ist, so daß bei härter werdendem Gestein die Spannung
der Feder und dadurch der Druck des Bohrers gegen das Gestein von Hand verstärkt
werden kann.
Während also bei den bekannten Einrichtungen der Vorschub bei hartem Gestein aufhört,
wird er bei der vorliegenden Einrichtung verstärkt, ohne daß eine Abnutzung des
Bohrers und der Schraubenspindel oder ein Bruch in der Maschine zu befürchten wäre,
wie bei den bisher bekannten, da eine Abnutzung der Spindel dadurch ausgeschlossen
ist, daß sich nur die glatte Bohrstange dreht, während die Spindel stillsteht.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Bohrmaschine gemäß der Erfindung dargestellt,
und zwar ist Fig. 1 eine Seitenansicht, zum Teil im Schnitt, Fig. 2 ein Grundriß.
Die Bohrstange b, welche den Bohrer a1
trägt, ist im Innern einer Muffe c angeordnet, durch welche sie in Drehung versetzt wird
Und in welcher sie zugleich vorwärts oder rückwärts in der Längsrichtung verschoben
werden kann. Zur Übertragung der Drehbewegung von der Muffe c zur Bohrstange b
dienen Schrauben d, die in eine Längsnut der Bohrstange eingreifen. Die Muffe c ist
in einer Hülse des Rahmens e der Maschine mittels zweier Ringe f, welche die Reibung
zwischen der Muffe und der Hülse vermindern, gelagert. Die Muffe c erhält ihre Drehbewegung
von der Welle g vermittels der konischen Zahnräder h.
Die Vor- und Rückwärtsbewegung des Bohrers wird mit der Hand vermittels der
durch das Handrad n1 gedrehten Schraube η
bewirkt. Die Schraube η geht durch die durch zwei Arme 0 des Rahmens der Maschine
gehaltene Mutter o1, und ihr freies Ende dringt in die Muffe ρ ein, welche
äußerlich mit einem Schraubengewinde versehen ist und so in dem Rahmen e eingeschraubt
ist, daß sie sich genau in der Verlängerung der Muffe c befindet. In die Muffe ρ dringt auch das Ende der Bohrstange
b. Zwischen der Schraube η und der Bohrstange b ist die Feder r eingeschaltet,
welche sich, um Klemmungen zwischen der Bohrstange und der Feder zu vermeiden,
gegen Stahlringe s stützt, die an den Enden der Schraube η und der Bohrstange b vorgesehen
sind. Die Kraftübertragug vom Motor aus ist so eingerichtet, daß die Bohrstange b
sich entgegengesetzt der Richtung der Vorwärtsdrehung der Schraube η dreht.
Damit die Bohrstange b durch die Schrauben auch zurückgezogen werden kann, ist die
Bohrstange an ihrem Ende mit einer durch eine Kapsel geschlossenen Bohrung versehen,
worin sich ein am Ende einer Spindel befestigter Kolben befindet. Die Spindel ist
in die Schraube η eingeschraubt, so daß der Kolben gegen die Kapsel stößt und die Bohrstange
zurückzieht, wenn die Schraube η zurückgedreht wird. Um die Neigung der
Bohrstange und des Bohrers ändern zu können, ist der Rahmen e mittels zweier Zapfen e1
und einer Stellschraube t auf dem Gestell der Maschine befestigt.
Die Abkühlung des Bohrers geschieht in bekannter Weise durch Einspritzung kalten
Wassers in das Innere eines um das Zwischenstück u frei beweglichen hohlen Ringes v.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Drehende Gesteinbohrmaschine mit Federkupplung im Vorschubmechanismus, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder zwischen dem Ende der angetriebenen Bohrstange und einer von Hand einstellbaren, stillstehenden Schraubenspindel angeordnet ist, zu dem Zwecke, bei härter werdendem Gestein den Bohrer fester gegen das Gestein pressen zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE145804C true DE145804C (de) |
Family
ID=413126
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT145804D Active DE145804C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE145804C (de) |
-
0
- DE DENDAT145804D patent/DE145804C/de active Active
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