DE393487C - Blasrohrkopf fuer Lokomotiven - Google Patents

Blasrohrkopf fuer Lokomotiven

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DE393487C
DE393487C DEB111315D DEB0111315D DE393487C DE 393487 C DE393487 C DE 393487C DE B111315 D DEB111315 D DE B111315D DE B0111315 D DEB0111315 D DE B0111315D DE 393487 C DE393487 C DE 393487C
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Germany
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preheater
blowpipe head
steam
exhaust steam
locomotives
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Borsig Maschinenfabrik GmbH
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Borsig Maschinenfabrik GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/16Evaporating by spraying
    • B01D1/18Evaporating by spraying to obtain dry solids
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L17/00Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
    • F23L17/16Induction apparatus, e.g. steam jet, acting on combustion products beyond the fire

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Blasrohrkopf für Lokomotiven. Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung des Blasrohrkopfes nach Patent 338562, die es ermöglicht, den an eine wirtschaftliche Speisewasservorwärmung gestellten Forderungen gerecht zu werden, indem die Vorwärmung zweistufig, und zwar mit Hilfe eines Abdampf- und eines Rauchgasvorwärmers, geschieht.
  • Bisher bekannte zweistufige Vorwärmer für Lokomotiven u. dgl. leiden nun an dem Übelstand, daß einesteils Wärmeverluste nicht zu vermeiden sind, anderseits die gegenseitige Ab- stimmung der beiden Vorwärmer in der Weise, daß jeder mit dem höchsten Nutzeffekt arbeitet, Schwierigkeiten bereitet.
  • Der Zweck der Erfindung ist es nun, in dieser Richtung Verbesserungen zu schaffen und die bisher vorhandenen Nachteile zu beseitigen.
  • Dies geschieht der Erfindung gemäß in erster Linie dadurch, daß innerhalb des kronenartig ausgebildeten Blasrohrkopfes ein regelbares Abschlußorgan angeordnet ist, das einem unmittelbar darüber befindlichen Abdampfvorwärmer Dampf zuführt. Das Abschlußorgan hat hierbei den Zweck, regelnd einzuwirken und das günstigste Verhältnis zwischen der dem Abdampfvorwärmer und dem Rauchgasvorwärmer zugeführten Wärmemenge zu schaffen. je nach der Art der Maschine einerseits nämlich und der Güte des Brennstoffes anderseits sind Abdampf- und Rauchgastemperaturen verschieden. Es ist daher notwendig, daß das Dampfgemisch zum Rauchgasgemisch im Rauchgasvorwärmer das günstigste für den Wärmedurchgang ist, was leicht durch Regelung der durch den Abdampfvorwärmer geleiteten Dampfmenge mit Hilfe des Regelorganes erfolgen kann.
  • Um auch in den Betriebspausen bzw. beim Anheizen den Abdampfvorwärmer benutzen zu können, kann die ringfürmige, mit Frischdampf versorgte Kammer des Blasrohrkopfes durch eine absperrbare Leitung mit dem Abdampfvorwäriner verbunden sein, so daß auf diese Weise der Abdampfvorwärmer Frischdampf erhält, geradeso wie die Düsen des Blasrohrkopfes durch die sogenannten Hilfsbläser.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i einen senkrechten Schnitt durch den Speisewasservorwärmer, Abb. 2 den Schnitt gemäß 11-11 der Abb. i, Abb. 3 den Schnitt gemäß 111-111 der Abb.i. Im Schornstein 4 einer Lokomotive ist ein der Form des Schornsteins angepaßter hohlzylinderförmiger Behälter 5 angeordnet, der von Heizröhren 6 in der Längsrichtung durchsetzt ist. Unterhalb dieses ist der Blasrohrkopf 7 vorgesehen, dessen Düsen 8 nach Zahl und Stellung der Zahl der Heizröhren 6 entsprechen. Der Behälter 5 ist durch parallel zueinanderliegende Zwiscbenwände 9 in wagerechter Richtung unterteilt. Eine senkrecht durchgehende Wand io schließt die durch die Wände 9 gebildeten Räume ab. Nahe dieser Wand io sind wechselweise versetzt Öffnungen ii in den wagerechten Wänden 9 vorgesehen, durch die das bei 12 eintreteden Wasser aus der einen in die andere der durch die Wände 9 und io gebildeten Kammern strömen kann, um nach und nach stufenweise, die sämtlichen Räume durchkreisend, bei 13 abgeführt züi werden.
  • Der zylindrische Hohlraum des Behälters 5 ist nach oben durch die Platte 14 abgeschlossen, während er unten an den Blasrohrk-OPf 7 anschließt. In dem so gebildeten Hohlraum 15 ist ein aus Röhren oder Röhrenbündeln bestehender Abdampfspeisewasservorwärmer r6 vorgesehen, dem durch den'kurzen Rohrstutzen 17 Abdampf aus dem Blasrohrkopf 7 zugeführt wird. Ein regelbares Abschlußorgan 18 ermöglicht es, den Abdampfvorwärmer ganz auszuschalten bzw. die Menge des einerseits durch den Abdampfvorwärmer, anderseits durch den Rauchgasvorwärmer strömenden Dampfes genau einzuregeln. Von dem ringförmigen Raum ig des Blasrohrkopfes, der unmittelbar mit dem Kessel in Verbindung steht und infolgedessen Frischdampf erhalten kann, führt eine absperrbare Leitung 2o in den Abdampfspeisewasservorwärmer 16, um bei Betriebspausen bzw. beim Anheizen den Abdampfvorwärmer mit Frischdampf versorgen zu 'können.
  • Das Speisewasser gelangt durch eine nicht dargestellte Rohrleitung in den Abdampfvorwärmer 16, durchströmt diesen bündelweise in auf- und absteigender Richtung und gelangt, schon vorgewärmt, durch das Rohr 12 in den Rauchgasvorwärmer 5.
  • Da sowohl jede überflüssige Dampf- als auch Speisewasserleitung zwischen dem ersten und zweiten Vorwärmer wegfällt, sind Verluste, die hieraus entspringen könnten, ohne weiteres vermieden. Abgesehen hiervon wirkt der um den Abdampfvorwärmer angeordnete Rauchgasvorwärmer als wirksamster Wärmeschutz gegenüber dem Abdampfvorwärmer.
  • Es stellt somit der kombinierte Speisewasservorwärmer in thermischer Beziehung einen wesentlichen Fortschritt dar, wozu noch die durch das Abschlußorgan iS gegebene Regelungsmöglichkeit, wie beschrieben, kommt.
  • Die Anordnung des Vorwärmers im Schornstein ist zwar für Lokomotiven und nicht ortsfeste Lokomobilen die gegebene, wenn auch nicht unbedingt notwendige, während bei ortsfesten Lokomobilen und ähnlichen - Dampfmaschinen anstelle des Schornsteins vorieilhaft die Raucbkammer oder der Fuchs treten würde. Selbstverständlich sind in dieser wie auch in anderer Beziehung konstruktive Abweichungen von der dargestellten Ausführungsform möglich und notwendig, ohne. dadurch außerhall) des Rahmen- der Erfindung züi fallen.

Claims (2)

  1. PATPNT-A,xSPRÜCHE: i. Blasrohrkopf für Lokomotiven, Lokomobilen u. dgl. Betriebgmaschinen nach Patent 338562, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des kronenartig ausgebildeten Blasrohrkopfes ein regelbares Abschlußorgan angeordnet ist, das einem unmittelbar darüber befindlichen Abdampfvorwärmer Dampf zuführt.
  2. 2. Blasrohrkopf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von der ringförmigen, mit Frischdampf versorgten Kammer des Blasrohrkopfes eine absperrbare Leitung nach dem Abdampfvorwärmer führt.
DEB111315D 1919-03-27 1923-10-07 Blasrohrkopf fuer Lokomotiven Expired DE393487C (de)

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