DE349360C - Hohlrost mit Umlauf des Kuehlmittels durch besondere, durch die Roststaebe gefuehrteRoehren - Google Patents
Hohlrost mit Umlauf des Kuehlmittels durch besondere, durch die Roststaebe gefuehrteRoehrenInfo
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Description
- Hohlrost mit Umlauf des Kühlmittels durch besondere, durch die Roststäbe geführte Röhren Wassergekühlte Hohlroste werden verwendet, um die Roste gegen Verbrennen zu schützen und das Festhaften der Schlacken auf den Rosten zu verhindern; in vielen Fällen soll in ihnen hauptsächlich das Kesselspeisewasser vorgewärmt werden.
- Bei unmittelbar gekühlten Hohlrosten, bei denen das Kühlmittel also unmittelbar durch die Roststabkanäle geführt wird, ist gewöhnlich die Kühlung der Roste erheblich stärker als zum Schutze gegen Verbrennen der Roste und gegen das Anhaften der Schlacken erforderlich wäre.
- In den Fällen, in welchen das Kühlwasser der Roste zur Kesselspeisung benutzt wird, kommt die den Rosten im Übermaß entzogene Wärmemenge zwar dem Kessel wieder zugute; jedoch besteht immer noch der Nachteil, daB die durch die Rostspalten streichende Verbrennungsluft hier abgekühlt .statt vorgewärmt wird, und daß die Roststäbe an ihren Seitenflächen schwitzen und dadurch starker Rostbildung ausgesetzt sind. Der Versuch, diesem 'Mangel durch Wahl sehr enger Kühlkanäle mit geringer Kühlfläche zu begegnen, führte zu neuen Mängeln, indem sich die sehr engen Kanäle durch Schlamm und Rost verstopfen und die zur Bewegung des Kühlwassers erforderliche Pumpenleistung zu groß wird.
- Bei unmittelbar gekühlten Hohlrosten machen auch die Verbindungen der Kühlkanäle der einzelnen Roststäbe untereinander erhebliche bauliche Schwierigkeiten, und diese führten besonders zur Herstellung der mittelbar gekühlten Hohlroste, bei denen das Kühlmittel in besonderen Rohren durch die Roststabkanäle geführt wird. Bei keiner der bekannten Rosten dieserArt besteht die Absicht, durch Anwendung der Kühlrohre etwa das Maß des Wärmeaustausches zwischen Kühlmittel und Roststab zu begrenzen.
- Ein besonderes Bedürfnis, das Maß des besagten Wärmeaustausches zu begrenzen, besteht z. B. vornehmlich noch überall da, wo das Kühlwasser der Roste nicht als Speisewasser verwendet wird oder werden kann, wie etwa in Betrieben, bei denen ohnehin schon aus anderen Quellen genügende Wärmemengen für die Speisewasservorwärmung zur Verfügung stehen oder wo, wie z. B. auf Seedampfern, die mitgeführte Speisewassermenge begrenzt ist, so daß man die Roste mit Seewasser kühlen muß. In diesen Fällen muß man besonders darauf bedacht sein, die Roste nur gerade so stark zu kühlen, wie unbedingt zur Verhinderung ihres Verbrennens und des Anhaftens der Schlacken erforderlich ist, weil hier nicht nur das Schwitzen der Roste und das ungünstige Abkühlen der Verbrennungsluft an den zu kalten Rosten zu befürchten ist, sondern weil die aus den Rosten abgeführte Wärmemenge mit dem Kühlwasser verlorengeht.
- Man hat in der deutschen Kriegsmarine eingehende Versuche mit einem bekannten, unmittelbar gekühlten Hohlrost angestellt und glaubte hier das Maß der Kühlung durch Veränderung der Kühlwassermenge begrenzen zu können. Es zeigte sich jedoch, daß unter sonst gleichen Umständen genau dieselbe Wärmemenge durch das Kühlwasser (Seewasser) abgeführt wurde, ob man die geringst zulässige Wassermenge oder versuchsweise die vierfache Menge durch die Roste pumpte.
- Nach der vorliegenden Erfindung soll bei einem wassergekühlten Hohlrost, bei dem das Kühlmittel durch besondere Kühlrohre geführt ist, welche die Kanäle der Roststäbe durchlaufen, eine Begrenzung der Kühlung durch das Kühlmittel dadurch erreicht werden, daß das Kühlrohr in demn Roststabkanal eine absichtlich unvollkommene Anlage erhält, wobei die Anlage stellenweise sogar ganz vermieden sein kann, oder daß zwischen Roststabkanal und Kühlrohr ein den Wärmeübergang mehr oder minder hindernder Stoff überall (z. B. Abb. i) oder nur stellenweise (z. B. Abb. 2) eingefügt wird.
- Bei gewalzten Hohlrosten sind die Kanalwände schon von Natur aus ungenau gerichtet, so daß ein durchgeschobenes Rohr immer mehr oder weniger schlecht anliegt. Vielfach genügt schon die so bedingte schlechte Anlage mllauf, tun den Wärmeübergang in dein g ewünschten Maße zu behindern. Will man ihn in noch höherem Maße behindern, so kann man z. B. durch entsprechende Formgebung der Rohraußenwände (z. B. Abb. 3) oder auch dadurch, daß man das Rohr vor dem Einführen in mehr oder weniger weiten Spiralen oder Ringen mit Draht umwickelt (z. B. Abb. 4 und 5), eine Verringerung der Berühr ungsstellen bzw. Wärmeübergangsstellen herbeiführen, oder indem man einen Wärme schlecht leitenden Stoff, wie z. B. Asbest oder Graphit, welcher durch Öl haftend gemacht wird, zwischen Rohr und Kanalwand bringt. Die Zwischenlage aus Wärme schlechter leitendem Stoff kann hierbei stellenweise unterbrochen sein, so daß Luftzwischenräume entstehen.
- Die Abb. 6 bis 8 zeigen Beispiele bewährter Ausführungsformen: Die Hohlstäbe werden durch Walzen eines Flachprofils (Abb. 6) und darauf folgendes Zusammenbiegen hergestellt, so daß etwa die aus Abb. 7 erkennbaren Formen entstehen. Das Einschieben des Kühlrohres in den Kanal wird dadurch wesentlich erleichtert, daß die nach unten weisenden Schenkel a, die Endteile des ehemaligen Flachprofils, zunächst noch von der Herstellung her etwas auseinandergespreizt sind. Eine Anzahl so hergestellter Roststäbe werden, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Vollstäben, in bekannter Weise dadurch zii einem Paket (Abb. 8) vereinigt, däß man sie durch mehrere Bolzen b mit zwischengelegten Distanzringen c miteinander verbindet.
Claims (1)
- PATENT- AN sPRÜciiP: i. Hohlrost mit Umlauf des Kühlmittels durch besondere, durch die Roststäbe geführte Röhren, dadurch gekennzeichnet, rlaß die Xlllilr(3hren nur teilweise an den Rostkörpern anliegen, um das 1\Iaß des Wärmeaustausches zwischen Kühlrohr und Roststab zu begrenzen. a. Hohlrost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Föhren teilweise oder ganz mit die Wärme schlechter leitendeni Stoff- umgeben sind. 3. Höhlrost nach Anspruch i, dadurch ,gekennzeichnet daß die Kühlröhren in mehr oder minder großen Abständen mit Metalldrähten als Wärnieleitungsbrücken umwickelt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE349360T | 1920-07-30 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE349360C true DE349360C (de) | 1922-02-28 |
Family
ID=6258442
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|---|---|---|---|
| DE1920349360D Expired DE349360C (de) | 1920-07-30 | 1920-07-30 | Hohlrost mit Umlauf des Kuehlmittels durch besondere, durch die Roststaebe gefuehrteRoehren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE349360C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE924769C (de) * | 1943-09-07 | 1955-03-07 | Steinmueller Gmbh L & C | Schuerrost |
-
1920
- 1920-07-30 DE DE1920349360D patent/DE349360C/de not_active Expired
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