AT113063B - Überhitzeranordnung für Heizröhrenkessel. - Google Patents

Überhitzeranordnung für Heizröhrenkessel.

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AT113063B
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Schmidt Sche Heissdampf
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Description


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   Gegenstand der Erfindung ist eine Überhitzeranordnung für Heizröhrenkessel, beispielsweise Schiffszylinderkessel. Das Bestreben geht neuerdings dahin, mit der Überhitzung des Betriebsdampfes möglichst hoch auf 375 -400  und darüber zu gehen. Bei dem normalen Heizrohrüberhitzer ist dies unter Beibehaltung der Heizrohre mit dem üblichen Durchmesser nicht möglich, weil diese erfahrungsgemäss keine höhere Überhitzung als 3300 C ergeben, da durch die grosse wasserberührte Fläche der Heizrohre zuviel Wärme an das Kesselwasser abgegeben wird. Bildet man anderseits den Überhitzer eines solchen Kessels als sogenannten Flammrohriiberhitzer aus, dessen Schlangenrohre in einem oder mehreren 
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 zu klein und die Ausnutzung der Feuergase zu ungünstig.

   Die Erfindung gibt demgegenüber einen neuen besonders vorteilhaften Weg der Lösung dadurch, dass ein in den Heizröhren des Kessels untergebrachter Überhitzer   (Heizrohrenüberhitzer)   und ein in einem oder mehreren weiten Rohren des Kessels untergebrachter Überhitzer (Flammrohrüberhitzer) hintereinander geschaltet sind. In dem Heizröhrenüber- 
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 die Temperatur dieses vorüberhitzten Dampfes auf die gewünschte Endtemperatur gebracht. Der Flamm-   rohr-oder Nachüberhitzer   wird hiebei vorteilhaft seitlich vom Dampfkasten des Heizrohrüberhitzers und unterhalb des Dampfkastens des   Flammrohrüberhitzers   angeordnet, damit die Rohre des Heizrohrüberhitzers den Flammrohrüberhitzer nicht verbauen.

   Durch die Vereinigung von Heizröhren-und Flammrohrüberhitzer erzielt man einerseits die gewünschte hohe Überhitzung, ohne jedoch an Ver-   dampfungsfläche   im Kessel zuviel zu verlieren, indem die beibehaltenen Heizröhren die genügende Verdampfungsfläche mit der nötigen Vor überhitzung liefern, der   Flammrohrüberhitzer   dagegen eine zwar   verkleinerte Verdampfungsfläche, dafüraber,   auf den gleichen Rauchgasquerschnitt gerechnet, eine grössere und wirksamere   Überhitzungsfläche   für die Nachüberhitzung des Dampfes auf die gewünschte hohe Temperatur enthält. 



   Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar. Fig. 1 zeigt in Vorderansicht einen   Schiffszylinderkessel   mit der Überhitzeranordnung gemäss der Erfindung. 



  Fig. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt dazu. a ist der Schiffszylinderkessel mit den Heizrohren b und je einem weiten Kanal oder Rohr c im oberen Teil des Heizrohrfeldes zu beiden Seiten des Kessels. In den Heizrohren b sind Überhitzerrohre d untergebracht, denen der Dampf vom Kessel aus durch das Rohr e über den in der Mitte des Kessels angeordneten   Nassdampfkasten/zugeführt   wird. Der in den Überhitzerrohren d vorüberhitzte Dampf gelangt in einen Dampfkasten g und von diesem über Verbindungsrohre h in die   Dampfkasten i   des in den weiten Rohren oder Kanälen   o   untergebrachten Überhitzers. Aus den Kästen i strömt der Dampf den Überhitzerrohren k zu, um in überhitztem Zustande in die Heizdampfkästen m und von dort durch die Rohre n in die Maschine zu gelangen.

   Bei dem Heizröhrenüberhitzer gehören zu jeder waagrechten Heizröhrenreihe, wenigstens im unteren Heizrohrfelde,   vier Überhitzerelemente,   von denen jedes in drei Heizrohre hineinragt. Im oberen Teil des Kessels sind ausserdem Elemente vorhanden, die sich nur über zwei Heizrohre erstrecken. Der Flammrohrüberhitzer enthält eine Anzahl von in parallelen Ebenen 

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   liegenden-Überhitzerelementen,   und zu jeder dieser Ebenen gehören bei dem dargestellten   Ausführung-   beispiel zwei schlangenförmig gewundene Rohrstränge, deren Enden je in einen an die Hauptdampfkästen   m und i   abnehmbar befestigten Zwischendampfkasten o eingeführt sind.

   Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel einer Zweiflammrohrkessels ist auf jeder Kesselseite, also zu jeder Feuerung gehörig, ein weites Rohr zur Aufnahme von Heizfläche für den Nachüberhitzer vorgesehen. Statt dessen könnten auch zwei oder mehr Rohre oder Kanäle auf jeder Kesselseite zur Aufnahme des Nachüberhitzers vorgesehen sein. Auch könnte man statt zwei oder mehr Überhitzerkanälen einen einzigen Überhitzerkanal von entsprechend grösserem Querschnitt für einen   Zweiflammrohrkessel   vorsehen. Die Erfindung lässt sich auch bei Einflammrohr-oder Drei-und Mehrflammrohrkesseln verwenden. Die Überhitzerkanäle bringt man vorteilhaft im oberen Teile des Heizrohrfeldes unter, u. zw. an der Seite des Kessels, welche   dem Überhitzerdampfkasten für   den Heizrohrüberhitzer abgekehrt ist.

   Alsdann wird die Führung der Rohrstränge des   Heizrohrüberhitzers   nach dem zugehörigen Dampfkasten durch den Überhitzerkanal bzw. die aus diesem vorstehenden Rohrenden nicht gestört oder erschwert. Die Heizgase können nach dem Verlassen der Überhitzerheizfläche, also beim Eintreten in den   Rauehfang,   in an sich bekannter Weise in Vorwärmern für das Speisewasser bzw. für die Verbrennungsluft noch weiter abgekühlt werden. 



  In dem Heizröhrenüberhitzer erfährt der Betriebsdampf eine verhältnismässig geringe Steigerung seiner Temperatur, während in dem Flammrohrüberhitzer eine weitere Steigerung der Dampftemperatur bis zu der gewünschten Endtemperatur erfolgt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Überhitzeranordnung für   Heizröhrenkessel,   dadurch gekennzeichnet, dass ein in den Heizröhren des Kessels untergebrachter Überhitzer (Heizröhrenüberhitzer) und ein in einem oder mehreren weiten Rohren oder Kanälen   untergebrachter Überhitzer (Flammrohrüberhitzer)   hintereinander geschaltet sind.

Claims (1)

  1. 2. Überhitzeranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal oder die Kanäle (e) zur Aufnahme des Flammrohrüberhitzers (Nachüberhitzers) seitlich vom Dampfkasten des Heizrohrüberhitzers und unterhalb des Dampfkastens des Flammrohrüberhitzers angeordnet sind, so dass die Führung der Rohre des einen Überhitzers durch die Rohre des andern Überhitzers nicht beeinträchtigt wird. EMI2.1
AT113063D 1926-01-23 1927-01-11 Überhitzeranordnung für Heizröhrenkessel. AT113063B (de)

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