AT100801B - Lokomotivkessel mit Wasserrohrfeuerbüchse, Heizröhrenlangkessel und Heizröhrenüberhitzer. - Google Patents

Lokomotivkessel mit Wasserrohrfeuerbüchse, Heizröhrenlangkessel und Heizröhrenüberhitzer.

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AT100801B
AT100801B AT100801DA AT100801B AT 100801 B AT100801 B AT 100801B AT 100801D A AT100801D A AT 100801DA AT 100801 B AT100801 B AT 100801B
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boiler
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water
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Schmidt Sche Heissdampf
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Description


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  Lokomotivkessel mit   Wassei. Tohrfeuerbüchse, Ileizröhrenlangkessel und Ileizröhren-   überhitzer. 



   Die Erfindung betrifft Lokomotivkessel, die eine   Wasserrohifcuerbüchse,   einen   Heizröhrenlang-   kessel und einen Heizröhrenüberhitzer aufweisen. Die Erfindung bezweckt, eine Lokomotive so einzurichten bzw. zu betreiben, dass es ohne grössere Veränderungen der bisher üblichen Bauart möglich ist, Dampf von höherer Spannung als bisher üblich war, zu erzeugen. Es sind bereits verschiedene Versuche gemacht worden, Lokomotiven so durehzubilden, dass man höhere Dampfdrücke in ihnen erzeugen kann. Man hat auch bereits versucht, die Feuerbüchsen üblicher Bauart durch eine Wasserrohrfeuer-   büchse   Brotanscher Bauart zu ersetzen, während man den Langkessel als Heizröhrenkessel mit Heizröhrenanerhitzer ausbildete.

   Bei diesen Versuchen haben sich indessen Schwierigkeiten ergeben, die insbesondere aus der Absetzung von Kesselstein in den Wasserrohren der Feuerbüchse herrührten. 



  Kesselsteinabsatz hat in den erwähnten Fällen dazu geführt, dass sich beispielsweise die Grundringe der Feuerbüchse verstopften und so der   Wasserzufluss   zu den Wasserrohren behindert wurde, so dass die Wasserrohre durchbrannten. 



   Nach der Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, dass ein Lokomotivkessel, dessen Langkessel in üblicher Weise als Heizröhrenkessel mit Heizrohrüberhitzer ausgebildet ist, mit einer   Wasserrohrfeuerbüchse   versehen wird, die jedoch nicht, wie bisher üblich war, in unmittelbarer Verbindung mit dem Dampf-bzw. Wasserraum des Langkessels steht. Der in den Wasserrohren der Feuerbüchse erzeugte Dampf bzw. das Dampf-Wasser-Gemisch wird vielmehr zur mittelbaren Beheitzung des Kesselwassers des Langkessels in einem geschlossenen Kreislauf durch diesen und zurück zur Feuerbüchse geführt. Auf diese Weise kann man in den Wasserrohren der Feuerbüchse gereinigtes Wasser verwenden, so dass die Bildung und Ablagerung von Kesselstein vermieden wird.

   Der Lokomotivkessel kann dabei so eingerichtet werden, dass oberhalb der Heizröhren im Langkessel Rohrschlangen angeordnet sind, deren Eintrittsende mit dem oberen Teil der Wasserrohre der   Feuerbüchse   in Verbindung steht, während ihr Austrittsende an dem unteren Teil (Grundring) der Feuerbüchse unmittelbar angeschlossen oder mit einem Speisewasservorwärmer verbunden sein kann, den das Kondensat des Heizdampfes vor 
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 in mehrere Elemente unterteilt, die je für sich ausschaltbar sind, so dass mehrere getrennte Kreisläufe des umlaufenden Dampfes bzw. Dampf-Wasser-Gemisches vorhanden sind. 



   In den Zeichnungen sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Lokomotivkessel mit   Wasserrohrfeuerbüchse   und Heizröhrenlangkessel im Längsschnitt, Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-B von Fig. 1 in der Pfeilrichtung gesehen, Fig. 3 ein Schnitt nach Linie   C-D   von Fig. 1 in der Pfeilrichtung gesehen. Fig. 4 ist ein Schnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform mit schematischer Andeutung des Heizmittelumlaufs. Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie E-F von Fig. 4. Fig. 6 ein Schnitt nach Linie   G-H   von Fig. 4, jeweils in der Pfeilrichtung gesehen. 



   Der Lokomotivkessel der Fig. 1 bis 3 besteht aus der Wasserrohrfeuerbüchse   1   und dem Heiz-   rohrenlangkessel     Z.   Die Feuerbüchse hat   einen Grundring J   und Wasserrohre 4. die oben in einem 

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 Sammelrohr ;) vereinigt sind. Zur Stützung der   Feuerbüehse   6 dienen zwei Wasserrohre   7,   die in der aus Fig. 1 und 2 ersichtlichen Weise gebogen und nach oben geführt sind.

   Vom Sammelrohr 5 wird der Dampf durch Leitungen 8 in die in dem Langkessel 2 liegenden Heizelemente geführt. sDiese liegen oberhalb der   Heizröhren   9, in denen Überhitzerrohre in üblicher Weise angeordnet sind ; sie bestehen aus Rohrschlangen   10,   die von Sammelrohren 11 ausgehen und   zu Sammelrohren 12 zurückkehren.   
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 durch die Rohrschlangen 10 in der durch Pfeile angedeuteten Richtung aus den Sammelrohren   1.   durch Leitungen 13 zum Grundring 3 der Feuerbüchse zurückzukehren. 



   Der in der Feuerbüchse erzeugte Dampf dient also als Heizdampf für das Wasser   des Langkesscis.   



  In die Rohrschlangen 10 des Langkessels wird entweder Dampf oder ein Dampf-Wasser-Gemisch eintreten. Dieser Dampf oder dieses Dampf-Wasser-Gemisch gibt seine Wärme an das Wasser des Langkessels ab und kommt als Kondensat wieder in den Grundring der   Wasserrohrfeuerbüchse   zurück. Da das Wasser bzw. der Dampf in der   Wasserrohrieuerbüchse   und den Rohrschlangen des Langkessels einen geschlossenen Kreislauf bildet, braucht es nicht erneuert zu werden, so dass man gereinigtes Wasser hiefür verwenden kann. Daher können in ihr Kesselsteinbildung und Korrosionen nicht auftreten. 
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 geschweissten Elementen zu bilden. 



   Die Unterteilung des Kreislaufes des Heizdampfes durch Unterteilung der   Wasserrohren   der Feuerbüchse und der Rohrschlangen des Langkessels in mehrere Elemente kann z. B. in der Weise erfolgen, dass die auf einer Seite der senkrchten Mittelebene des Langkessels   (Fig : 3) liegenden Rohrschlangen   aus dem Stutzen 14 des Sammelrohres 5 gespeist werden, während die auf der anderen Seite der senkrechten Mittelebene liegenden Rohrschlangen aus dem zweiten Stutzen 15 gespeist werden. In diesem 
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 rohr 5 je in zwei Teile geteilt, die getrennte   Abflussstellen     für den Dampf   (Stutzen 14 und 15) sowie getrennte Zuflussstellen (nicht gezeigt) für das aus den Rohrschlangen kommende Kondensat haben.

   Gewünschtenfalls können weitere Unterteilungen in mehrere getrennte   Kreisläufe   vorgenommen werden. Durch die Unterteilung in einzelne Kreisläufe wird eine grosse Betriebssicherheit erreicht, da die Lokomotive noch ihr Ziel oder wenigstens eine Werkstatt erreichen kann, auch wenn einzelne Teile schadhaft geworden sein sollten. Man braucht dann nur den Kreislauf, der einen schadhaft gewordenen Teil enthält auszuschalten, und kann in den übrigen   Heizdampfkreisläufen   weiter Dampf erzeugen. 



   Bei dem   Ausführungsbeispiel   nach Fig. 4 bis 6 sind die Sammelrohre   12   in der   Rauchkammer   angeordnet. Die von 12 ausgehenden Leitungen 13 führen das Kondensat zunächst in den Heizraum eines mittelbar wirkenden Speisewasservorwärmers 16, in dem es seine Wärme abgeben kann, und dann erst in den Grundring 3. Auch bei dieser Ausführungsform, die im übrigen ebenso durchgebildet sein kann, wie die der Fig. 1 bis 3, kann der Kreislauf des Heizdampfes in der beschriebenen Weise in mehrere getrennte, parallel geschaltete Kreisläufe unterteilt werden. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :   
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 dadurch gekennzeichnet, dass der in den Wasserrohren der   Feuerbüehse   erzeugte Dampf seine Wärme mittelbar an das Wasser des Langkessels abgibt.

Claims (1)

  1. 2. Lokomotivkessel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch oberhalb der Heizrohre (9) im Lang- kessel angeordnete Rohrschlangen (10), deren Eintrittsende (11) mit dem oberen Teil der Wasserrohre (4) der Feuerbüchse (1) in Verbindung steht, während ihr Austrittsende (12) an den unteren Teil (Grundring 3) der Feuerbüchso (1) angeschlossen ist.
    3. Lokomotivkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Austrittsende (12) der Rohrschlange (10) an einen Speisewasservorwärmer (16) angeschlossen ist, den das Kondensat des Heizdampfes vor Eintritt in den Grundring (3) durchströmt.
    4. Lokomotivkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserrohre (4) der Feuerbüchse (1) und die den Heizdampf leitenden Rohrschlangen (10) des Langkesscls in an sich bei Kesseln mit mittelbarer Beheizung bekannter Weise je in mehrere Elemente so unterteilt sind. dass mehrere getrennte, parallel geschaltete Kreisläufe des Heizdampfes vorhanden sind.
AT100801D 1923-10-01 1924-09-04 Lokomotivkessel mit Wasserrohrfeuerbüchse, Heizröhrenlangkessel und Heizröhrenüberhitzer. AT100801B (de)

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