AT43509B - Gliederkessel. - Google Patents

Gliederkessel.

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AT43509B
AT43509B AT43509DA AT43509B AT 43509 B AT43509 B AT 43509B AT 43509D A AT43509D A AT 43509DA AT 43509 B AT43509 B AT 43509B
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AT
Austria
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grate
elements
boiler
vertical
combustion chamber
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English (en)
Inventor
Anders Borch Reck
Original Assignee
Anders Borch Reck
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    CllederkeMel.   
 EMI1.1 
   die eine solche Form besitzen, dass die Rostfläche und zum Teil die Feuerziige je nach der Anzahl der aneinandergereihten Elemente beliebig vergrössert oder verkleinert werden können. Derartige   Kessel können bekanntlich auch mit einem über der Verbrennungszone liegenden Feuerungsraum versehen sein, dessen Grösse sich ebenfalls entsprechend der Anzahl der Elemente ändert, was   selbstverständlich   von grosser Bedeutung ist für Kessel, die längere Zeit hindurch ohne Aufsicht arbeiten. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung an einem solchen Kessel. 



   Bei den bisher bekannten gusseisernen Kesseln obenerwähnter Art hat man durch die Form der Elemente eine praktische Anordnung eines schräg gestellten bezw. senkrechten Rostes nicht erlangen können, aus welchem Grunde nur wagrechte Roste angewendet wurden. 



   Bei gusseisernen Kesseln, welche durch längere Zeit hindurch ohne   Absicht   arbeiten sollen, sowie bei Kesseln für gashaltige Feuerung, ist es indes ebenso wie bei Kesseln aus Stahl oder Schmiedeeisen von grosser Bedeutung, dass der Rost nicht, wie es bei wagrechter Anordnung desselben der Fall ist, leicht mit Asche und Schlacken verlegt wird, sondern derselbe muss derart angeordnet werden, dass dieser Abfall am Boden des Feuerungsraums gesammelt werden kann, ohne die Verbrennung zu stören. Dies wird im wesentlichen bei schmiedeeisernen Kesseln durch die Anwendung eines oder einer Kombination von schräggestellten bezw. senkrechtgestellten Rosten erlangt. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die vorerwähnte Kesselform und ermöglicht auch bei gusseisernen Kesseln eine praktische Anwendung eines bezw. einer Kombination schrägund senkrechtgestellter Roste.

   Dies wird dadurch erreicht, dass den einzelnen Elementen, aus denen der Kessel besteht, eine derartige Form gegeben wird, dass die Aschfalltür, durch welche der Rost beschickt   wird, winkelrecht   auf die zusammenstossenden Flächen der Elemente angebracht wird. Die Tiefe des Fenerungsraumes und daher die Form und Länge   des Rostes treibt   die gleiche, ob der Kessel aus zwei oder mehreren Elementen gebildet wird.

   Infolge der unabhängig von der Anzahl der Elemente gleichbleibenden Tiefe des Feuerungsraums, gleichviel ob der Kessel aus wenigen oder mehreren Elementen gebildet ist, wird im Gegensatz zu den bisher bekannten gusseisernen Kesselformen nicht allein die Anwendung eines senkrechten Rostes, sondern auch eine Kombination eines senkrechten und eines schräggestellten Rostes ermöglicht, dessen Länge und   Schräge   von der Anzahl der Elemente unabhängig ist,   während,-wie notwendig-sich   die Rostfläche doch mit der Anzahl der Elemente ändert. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise   Ausführungsform vorliegender Erfindung ver-   anschaulich. 



   Fig. 1 zeigt einen senkrechten Schnitt durch einen Kessel mit   schräggestellten losen Rost-   
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 treppenfhrmigen Rost versehen ist. Fig. 4 zeigt einen Horizontalschnitt durch diesen Kessel. 



  In den Fig. 5,6 und 7 sind Einzelheiten der Zwischenelemente veranschaulicht, wie sie beispielsweise als besondere   Gusseisenelemente   hergestellt werden   können.   



   Der Kessel ist in bekannter Weise aus einzelnen Elementen zusammengesetzt und zwar im vorliegenden Falle aus   zwei Seitenelementen   a und zwei Zwischenelementen b. Den Zwischenelementen kann, wie in Fig. 1 gezeigt, eine solche Form gegeben werden, dass jedes für sich sowohl die Vorder-wie auch die Hinterseite des Kessels bildet und dass zwischen den beiden Seitenelementen ein grösserer Hohlraum entsteht, der teils   den Feuerungaraum c,   teils den Verbrennungraum d, sowie auch den Aschfall e bildet.

   Der   Feuerungsraum   c ist vorn von den   wassergefülltem     Vorderteilen/'der   Elemente begrenzt ; diese sind in Fig 1   sackförmig gezeichnet   und besitzen nur oben   wagrechte Verbindungen   y mit den hinteren Teilen der Elemente im   Wasserbehälter.   



  Diese Elemente können aber auch selbstständige Stücke sein, die oben und unten oder nur oben 
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 denselben Zwischenräume entstehen, wodurch das Heizmaterial in den Feuerungsraum gefüllt werden kann. Der untere Teil der sackförmigen Vorderteile der Elemente ist in schräger Richtung 
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   vom Wasser des Kessels abgekühlt gehalten, was besonders für den unteren Rostträger von grosser Bedeutung ist, denn ohne Wasserkühlung wäre dieser bald verdorben. Auch für die Haltbarkeit   ler   Roststäbe   ist diese Abkühlung von grosser Bedeutung und ebenso für den vom Wasser gekühlten Boden z des Aschenfalles.

   Nebst dem von de   Roststäben A   gebildeten   schräggestellten   Rost wird noch (Fig. 1 und 3) ein Teil der   Vorderteilef als   senkrechter Rost ausgebildet, der ermöglicht,   aass     die primäre Verbrennungsluft   in den Feuerungsraum am unteren Teil der senkrechten Vorderseite eindringen kann, was von grosser Wichtigkeit für Kessel ist, die, wie die hier erwähnten, während eines längeren Zeitraumes ohne Aufsicht arbeiten sollen. Es ist einleuchtend, dass der senkrechte Teil des Rostes von Asche und Schlacken, die, wenn die Verbrennung vorwärtsschreitet, zu Boden sinken, nicht verstopft wird.

   Um die möglichst beste Zirkulation des Wussers in dem in Fig. 1 dargestellten sackförmigen Vorderteil zu schaffen, kann in dessen Wasserbehälter eine senkrechte Scheidewand i angebracht werden (Fig. 1 punktierte Lage). Wie erwähnt, zeigen die Fig. 5,6 und 7 eine Konstruktion der   Vorderteile. f für   solche Fälle, wo sie als lose Gusseisenelemente ausgeführt sind ; die senkrechte Scheidewand i dient dazu, eine gute Wasserzirkulation durch die Vorderteile herbeizuführen. Um das Wasser zu zwingen, eine bestimmte Richtung durch die Vorderteile einzuschlagen, wird die Scheidewand in einem der äusseren Vorderteile bis ganz an die oberste Spitze geführt, während die   Scheidewände   in den anderen nicht bis ganz an die Spitze reichen. Vom Verbrennungsraum d werden die Verbrennungsprodukte durch die Zugkanäle k geführt. 



   Vor dem Aschfall und dem Rost wird die Aschfalltür t angeordnet, welche, wie in den Fig. 1 und 2 veranschaulicht, doppelwandig sein kann, zum Zwecke, die primäre Verbrennungsluft durch den in der Tür gebildeten Kanal streichen zu lassen, so dass dieselbe Wärme in sich aufnimmt, welche sonst von der Vorderseite des Kessels ausstrahlen würde. 



   Für Kessel, in denen man gashaltiges Heizmaterial zu verbrennen wünscht, kann dem Verbrennungsraum d sekundäre Verbrennungsluft zugeführt werden. Dies geschieht (wie in Fig. 1 und 2 gezeigt) mittels eines Kanals o, welcher durch das in Fig. 1 gezeigte Gemäuer p geführt wird, das zwischen den vor den Zugkanälen k liegenden Zungen r, auf den Rippen x angeordnet ist. Der erwähnte wagrechte Kanal o kann an einem oder an beiden Enden mit einem oder mehreren senkrechten Kanälen u in Verbindung stehen, welche durch die   Seitenelemente a   hinauf geführt werden, wo sie gegen den Feuerungsraum von dem feuerfesten   Gemäuer   s (siehe Fig. 2) begrenzt werden, während sie unten durch eine gegebenenfalls mit einem Ventil versehene Öffnung, mit der Aussenluft in Verbindung stehen.

   Beim Passieren durch diese senkrechten Kanäle wird die sekundäre Verbrennungsluft durch die vom   Gemäuer. !   ausstrahlende   Wärme   stark erhitzt, ehe sie den Kanal o erreicht, von dem sie schliesslich durch Öffnungen p in den Verbrennungsraum tritt, welcher selbst gegen starke Abkühlung durch das   obenerwähnte  
Gemäuer p geschützt sein kan
Bei Kesseln, die nicht für gashaltige Feuerung benutzt werden sollen, ist die sekundäre Luftzufuhr nicht notwendig, und die Kanäle o und u, wie auch das feuerfeste Gemäuer p und s kann, wie in Fig. 3 gezeigt, wegfallen. 



   Anstatt die in Fig. 1 gezeigten losen Roststäbe anzuwenden, können auch andere Rost- einrichtungen Anwendung finden, z. B. der in Fig. 3 gezeigte Treppenrost, welcher entweder aus losen Treppenstufen oder aus mit den Vorderteilenf und den Seitenelementen a fest verbundenen
Rippen bestehen kann. 
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1.

   Gliederkessel aus Gusseisen mit   schräggestelltem   oder teilweise schrägem und teilweise senkrecht gestelltem Rost und mit einem über der Verbrennungszone angebrachten Feuerungraum, bestehend aus Elementen, welche sich längs auf die Stirnfront des mit Aschfalltür usw. versehenen Kessels senkrecht stehenden Ebenen berühren, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Wasser gefüllten Vorderteile f der Zwischenelemente, welche vorn den   Feuerungsra.

   um   begrenzen, auf dem unteren Stück schräg gegen den hinteren Teil des Feuerungsraumes gebogen sind, so dass sie entweder selbst Rost bilden oder wassergekühlte Unterstützungen für einen zwischen dem unteren Stück der erwähnten Vorderteile liegenden Rost bilden und zwar derart, dass unter der unteren   Unterstützung   des Rostes eine freie Öffnung zwischen Aschfall und Verbrennungsraum bleibt, durch welche die Schlacken und die Asche herausgenommen werden.

Claims (1)

  1. 2. Bei Kesseln nach Anspruch 1 die Anordnung, dass zum Vorwärmen von sekundärer Verbrennungsluft Luftkanäle II ir den Seitenelementen des Kessels angebracht werden, welche Luftkanäle gegen den Feuerungsraum von feuerfestem Material s begrenzt sind, und entweder in einen wagrechten Kanal o mit Ausströmungsönnung zum Verbrennungsraum münden oder direkt in diesen letzteren.
AT43509D 1908-01-14 1908-01-14 Gliederkessel. AT43509B (de)

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AT43509B true AT43509B (de) 1910-08-10

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AT43509D AT43509B (de) 1908-01-14 1908-01-14 Gliederkessel.

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AT (1) AT43509B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968697C (de) * 1952-04-11 1958-03-20 Strebelwerk G M B H Vorrichtung zur Zweitluftzufuhr fuer Sammelheizungsgliederkessel

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