DE3919481C2 - Funkenerosive Drahtschneidemaschine mit einer Vorrichtung zum Durchtrennen der Drahtelektrode - Google Patents
Funkenerosive Drahtschneidemaschine mit einer Vorrichtung zum Durchtrennen der DrahtelektrodeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine funkenerosive
Drahtschneidemaschine, in welcher die Zugkraft
und der Schmelzstrom einer Drahtelektrode
automatisch gesteuert werden, um letztere durch Schmelzen
zu durchtrennen.
Fig. 5 ist eine erläuternde Darstellung, die ein
Ausführungsbeispiel eines Drahtelektrodenschneidabschnitts
in einer bekannten funkenerosiven Drahtschneidemaschine
angibt. In Fig. 5 bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine
Drahtelektrode; 2 ein mittels der Drahtelektrode 1 zu
bearbeitendes Werkstück; 3 eine Schneidklinge zum
Durchschneiden der Drahtelektrode; 4 einen mit der
Schneidklinge 3 gekoppelten Pneumatikzylinder; 5 und 6 an
den Pneumatikzylinder 4 angeschlossene Druckluftquellen
zur Vorwärts- und Rückwärtsbewegung der Schneidklinge 3; 7
ein Schneidklingeaufnahmeelement, das beim Durchschneiden
der Drahtelektrode 1 verwendet wird; 8 eine
Stromversorgung zur Reduzierung von Impulsentladungen
zwischen dem Werkstück 2 und der Drahtelektrode 1; 9 ein
im Werkstück 2 gebildetes Loch für den Bearbeitungsbeginn;
und 10 einen Stromkontakt.
Die Betriebsweise der funkenerosiven Drahtschneidemaschine
wird nunmehr beschrieben. Nachdem das Werkstück bearbeitet
worden ist, wird die Drahtelektrode 1 mit der
Schneidklinge 3 durchschnitten, um ihren abgenutzten Teil
zu entfernen. In diesem Falle wird die Druckluftwelle 5
dazu verwendet, dem Zylinder 4 Luftdruck zuzuführen, um
die Schneidklinge 3 gegen die Drahtelektrode 1 zu bewegen,
so daß das Durchschneiden der Drahtelektrode 1 zwischen
der Schneidklinge 3 und dem Schneidklingeaufnahmeelement 7
durchgeführt wird. Sei diesem Vorgang werden abhängig vom
Durchmesser und der Art der Drahtelektrode 1 der Winkel
der Schneidklinge 3 gegenüber der Drahtelektrode 1 und die
Kraft, mit welcher die Schneidklinge gegen die
Drahtelektrode 1 gestoßen wird, geändert, so daß der
Querschnitt der auf diese Weise durchschnittenen
Drahtelektrode so kreisförmig wie möglich wird.
Anschließend wird die Luftdruckquelle 6 aktiviert, um die
Schneidklinge 3 von der Drahtelektrode wegzubewegen. Die
auf diese Weise durchschnittene Drahtelektrode 1 wird in
ein Loch 9 für den Bearbeitungsbeginn in einem weiteren
Werkstück 2 eingeführt und dann in den Stromkontakt
10. Dabei wird die Entladungsenergie der einen
Zufuhrdrahtleitung von der Stromversorgung 8 zwecks
Bearbeitung des Werkstücks 1 zugeführt.
Wie vorausgehend beschrieben wurde, muß bei der bekannten
funkenerosiven Drahtschneidemaschine die in der
vorausgehend beschriebenen Weise durchschnittene
Drahtelektrode im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt
haben, damit sich die Drahtelektrode mühelos in den
Stromkontakt einführen läßt, und zur Erfüllung
dieses Erfordernisses ist es notwendig, den Winkel der
Schneidklinge gegenüber der Drahtelektrode mechanisch
einzustellen und desgleichen den Druck, mit welcher die
Schneidklinge abhängig vom Durchmesser und der Art der
Drahtelektrode gegen letztere gestoßen wird. Diese
mechanische Einstellung ist ziemlich mühsam. Ferner ist
häufig die durchschnittene Drahtelektrode im Querschnitt
nicht kreisförmig. In diesem Falle kann es schwierig sein,
die Drahelektrode in das Loch des Stromkontakts
einzuführen.
Um die vorausgehend beschriebenen Schwierigkeiten zu
überwinden, wurde bereits ein Verfahren zum Schmelzen
einer Drahtelektrode vorgeschlagen (beispielsweise durch
die geprüfte japanische Patentanmeldung P 58-132 420 A).
Bei dem Verfahren wird einer Drahtelektrode Strom
zugeführt, während auf diese eine Zugkraft in
Axialrichtung einwirkt, so daß die Drahtelektrode erhitzt
und verlängert wird. Infolgedessen wird die Drahtelektrode
teilweise in ihrem Durchmesser verringert. In diesem
Zustand wird die Anwendung der Zugkraft suspendiert, um es
dem Strom zu gestatten, den Teil der Drahtelektrode,
dessen Durchmesser verringert wurde, zu schmelzen, um die
Drahtelektrode in zwei Teile aufzutrennen. Der gewünschte
der beiden Teile wird der Drahtführung zugeführt und durch
eine gewünschte, im Werkstück gebildete Durchtrittsöffnung
geführt und die Drahtelektrode wird in der erforderlichen
Weise eingestellt.
Wie vorausgehend beschrieben wurde, hat das bekannte
Verfahren eine Anzahl Vorteile; es hat jedoch noch
Nachteile in folgender Hinsicht:
Einmal ist der Aufbau ziemlich knifflig. Der Strom zur Erhitzung einer Drahtelektrode und der Strom zum Schmelzen entsprechend dem Durchmesser und der Art der Drahtelektrode muß unter Verwendung von Regelwiderständen gesteuert werden. Beim Steuervorgang wird, nachdem die Drahtelektrode mittels des Stroms erhitzt wurde, der für den Heizstrom vorgesehene Schalter geöffnet und anschließend wird der für den Schmelzstrom vorgesehene Schalter geschlossen. Somit ist der Steuervorgang ziemlich beschwerlich.
Einmal ist der Aufbau ziemlich knifflig. Der Strom zur Erhitzung einer Drahtelektrode und der Strom zum Schmelzen entsprechend dem Durchmesser und der Art der Drahtelektrode muß unter Verwendung von Regelwiderständen gesteuert werden. Beim Steuervorgang wird, nachdem die Drahtelektrode mittels des Stroms erhitzt wurde, der für den Heizstrom vorgesehene Schalter geöffnet und anschließend wird der für den Schmelzstrom vorgesehene Schalter geschlossen. Somit ist der Steuervorgang ziemlich beschwerlich.
Aus der JP 58-132 420 A ist eine funkenerosive
Drahtschneidemaschine bekannt, bei der sich ein Durchtrennen
einer Drahtelektrode mittels eines Schmelzstroms in zwei
Schritten abspielt. In einem ersten Schritt wird die unter
Zugkraft stehende Drahtelektrode erhitzt, so daß sich im
Verlauf der Drahtelektrode eine Verjüngung bildet. In einem
zweiten sich daran anschließenden Schritt wird die
Drahtelektrode am Ort der Verjüngung mit einem erhöhten
elektrischen Strom durchgeschmolzen. Allerdings muß zum Erhalt
der Verjüngung während des Durchtrennvorgangs der Bediener
interaktiv die Einstellungen für Strom und Zugkraft abhängig
vom aktuellen Zustand der Drahtelektrode vornehmen.
Die JP 60-232 830 A offenbart eine Vorrichtung zum Verändern
der Zugkraft in der Drahtelektrode während des
Zuführvorgangs der Drahtelektrode, wobei die Zugkraft abhängig vom
Typ der Drahtelektrode selbsttätig eingestellt wird.
Aus der DE 31 00 029 A1 ist eine Funkenerosionsschneidemaschine
bekannt, die die Drahtelektrode bei Bedarf mittels einer
mechanischen Schneidvorrichtung durchtrennt.
Die JP 61-8225 A offenbart eine Vorrichtung zum Durchtrennen
einer Drahtelektrode einer funkenerosiven Drahtschneidemaschine
in einem hochfrequenten elektromagnetischen Wechselfeld.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine funkenerosive
Drahtschneidemaschine zu schaffen, bei welcher die
Drahtelektroden automatisch unter optimalen Bedingungen so
durchschnitten werden kann, daß sie im Querschnitt im
wesentlichen kreisförmig ist.
Erfindungsgemäß wir die obige Aufgabe gelöst durch eine
funkenerosive Drahtschneidemaschine nach Anspruch 1.
Vorteilhafte Weiterbildungen finden sich in den
Unteransprüchen.
In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine erläuternde Darstellung eines Ausführungsbeispiels
nach der Erfindung,
Fig. 2 ein Schaltbild eines Ausführungsbeispiels einer
in Fig. 2 angegebenen Schaltung,
Fig. 3 ein Schaltbild eines Ausführungsbeispiels einer
in Fig. 2 dargestellten Steuerschaltung, und
Fig. 4 ein Schaltbild eines weiteren
Ausführungsbeispiels einer Schneidschaltung,
Fig. 5 eine erläuternde Darstellung eines
Ausführungsbeispiels eines
Drahtelektrodeschneidabschnitts bei einer
bekannten funkenerosiven Drahtschneidemaschine.
Fig. 1 ist eine erläuternde Darstellung einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung. In Fig. 1 bezeichnet das
Bezugszeichen 1 eine Drahtelektrode, die in Pfeilrichtung
durch Drahtelektrodezufuhrrollen 11, die durch einen Motor
12 angetrieben werden, zugeführt wird; 13 eine
Schmelzeinheit für die Drahtelektrode 1 (wobei die
Schmelzeinheit 13 einen oberen Stromkontakt 14
und einen unteren Stromkontakt 15 aufweist, die
eng an der Drahtelektrode 1 anliegen), sowie eine
Schmelzschaltung 16 zur Steuerung eines Schmelzstroms; 17
eine Rolle, die mit einem Motor 18
gekoppelt ist, der durch eine Steuerschaltung 19 gesteuert
wird; 20 eine Drahtelektrodehalterolle, die mit einem
Pneumatikzylinder 21 gekoppelt ist (wobei die
Drahtelektrodehalterolle 20 in Pfeilrichtung (a) oder (b)
bewegt wird, wenn Luftdruck aus einer Druckluftquelle 22
oder 23 zugeführt wird); eine Führung ist unterhalb
der Rolle 17 vorgesehen und umfaßt einen
Stromkontakt 25, in die die Drahtelektrode 1
eingeführt ist.
Fig. 2 ist eine elektrische Schaltung eines
Ausführungsbeispiels der Schaltung 16. In Fig. 2
bezeichnen die Bezugszeichen 31, 32 und 33
Schalter eines Relais und 34, 35
und 36 Widerstände verschiedenen Widerstandswerts. Der
Schalter 31 und der Widerstand 34
bilden eine erste Reihenschaltung; der
Schalter 32 und der Widerstand 35
bilden eine zweite Reihenschaltung; und der
Schalter 33 und der Widerstand 36
bilden eine dritte Reihenschaltung. Die erste, zweite und
dritte Reihenschaltung liegen parallel zueinander und
bilden dabei eine Parallelschaltung 30. Die
Parallelschaltung 30 und eine Gleichstromquelle 37 sind in
Reihe zwischen dem oberen Stromkontakt 14 und
dem unteren Stromkontakt 15 angeordnet und
bilden somit die vorstehend beschriebene Schaltung
16.
Fig. 3 ist ein Schaltbild eines Ausführungbeispiels der
Steuerschaltung 19. Ähnlich wie bei der vorstehend
beschriebenen Schneidschaltung sind
Schalter 41, 42 und 43 eines
Relais in Reihe mit Widerständen unterschiedlichen
Widerstandswerts verbunden und bilden somit jeweils eine
erste, zweite und dritte Reihenschaltung. Die
Reihenschaltungen liegen parallel zueinander und bilden
somit eine Parallelschaltung 40. Die Parallelschaltung 40
und eine Gleichstromquelle 47 sind in Reihe zwischen den
Eingangsklemmen des Motors 18 angeschlossen.
Der Betrieb der auf diese Weise aufgebauten
funkenerosiven Drahtschneidemaschine wird nunmehr
beschrieben.
Nachdem das Werkstück bearbeitet worden ist, wird die
Drahtelektrode 1 wie folgt durchschnitten:
Zuerst wird Luftdruck von der Luftdruckquelle 22 dem
Pneumatikzylinder 21 zugeführt, um den Kolben
vorwärtszubewegen und dadurch die Halterolle 20 in
Richtung des Pfeils (a) zu verschieben. Infolgedessen wird
die Drahtelektrode 1 in Anlage mit dem oberen und unteren
Stromkontakt 15 und 16 gebracht, und zwischen
der Halterolle 20 und der Rolle 17 gehalten.
Andererseits wählt die Schaltung 16 abhängig von
Durchmesser und Art der Drahtelektrode 1 einen
Widerstand (beispielsweise 34) aus
und schließt den mit dem Widerstand 34
verbundenen Schalter 31.
Infolgedessen wird eine geschlossene Schleife gebildet,
die aus der Gleichstromquelle 37, dem Widerstand 34, dem
Schalter 31, dem oberen
Kontakt 14, der Drahtelektrode 1 und dem
unteren Stromkontakt 25 besteht, so daß Strom in sehr
zweckmäßiger Weise der Drahtelektrode zwischen den beiden
Stromkontakten 14 und 15 zugeführt wird.
In ähnlicher Weise wird in der Steuerschaltung 19 der
Widerstand (beispielsweise 44) entsprechend dem
Durchmesser und der Art der Drahtelektrode ausgewählt.
Anschließend wird dem Motor 18 über die Schaltung, die den
Widerstand 44 aufweist, mittels der Stromversorgung 47
Strom zugeführt, um das Drehmoment des Motors 18 zu
steuern und dadurch die Zugkraft auf die Drahtelektrode 1
zwischen den Drahtelektrodezufuhrwalzen 11 und der
Rolle 17 einzustellen.
Somit wird die Drahtelektrode 1 zwischen dem oberen und
unteren Stromkontakten 14, 15 mittels des durch
die Schaltung 16 gelieferten Stroms erhitzt und
wird in sehr zweckmäßiger Weise durch die Rolle 17
gestreckt. Daher wird die Drahtelektrode 1
durchtrennt, wenn die Temperatur einen bestimmten Wert
erreicht.
Wie aus obiger Beschreibung hervorgeht, kann durch
Einstellung des Stroms und der Zugkraft zum
Durchtrennen der Drahtelektrode mittels Schmelzen auf
die zweckmäßigsten Werte entsprechend dem Durchmesser und
der Art der Drahtelektrode letztere in solcher Weise
durchschnitten werden, daß ihr Querschnitt im wesentlichen
kreisförmig ist. Daher kann die auf diese Weise
durchschnittene Drahtelektrode mühelos in den
Stromkontakt 25 eingeführt werden.
Fig. 4 ist eine Schaltung eines weiteren
Ausführungsbeispiels der Schaltung 16. Die in Fig.
4 dargestellte Schaltung unterscheidet sich von
jener gemäß Fig. 3 dadurch, daß anstelle der
Gleichstromquelle 37 nach Fig. 3 eine
Hochfrequenzimpulsleistungsquelle 37a verwendet wird, so
daß ein hochfrequenter Impulsstrom zweckmäßigsterweise der
Drahtelektrode zwischen den beiden
Stromkontakten 14 und 15 zur Erhitzung der
Drahtelektrode 1 zugeführt wird.
Mittels der Schaltung 16 der Fig. 4 erzeugt der
hochfrequente Impulsstrom einen Skineffekt an der
Drahtelektrode, als dessen Ergebnis die Drahtelektrode im
Querschnitt stärker kreisförmig durchschnitten wird. In
diesem Falle ist der Stromverbrauch geringer als bei
Verwendung einer Gleichstromquelle.
Bei Auswahl eines der Widerstände 34, 35 und 36 in der
Schneidschaltung 16 entsprechend dem Durchmesser und der
Art der verwendeten Drahtelektrode 1, oder bei der Auswahl
eines der Widerstände 44, 45 und 46 in gleicher Weise in
der Steuerschaltung 19, wird vorteilhafterweise eine
Datentabelle im Speicher vorab in der numerisch
gesteuerten Vorrichtung gespeichert und umfaßt die
Durchmesser und die Art einer Vielzahl zu verwendender
Drahtelektroden 1, die Zugkräfte (oder Drehmomente des
Motors 17) und die zum Schmelzen dieser Drahtelektroden
verwendeten Stromwerte. In diesem Falle wird durch
Eingeben des Durchmessers und der Art der zu
durchschneidenden Drahtelektrode in die numerisch
gesteuerte Vorrichtung der Widerstand entsprechend den auf
diese Weise eingegebenen Daten durch die numerisch
gesteuerte Vorrichtung ausgewählt, so daß der mit dem auf
diese Weise gewählten Widerstand verbundene
Schalter geschlossen wird, um Strom
der Drahtelektrode zuzuführen. Somit kann der
Drahttrennvorgang selbsttätig durchgeführt werden.
In der vorausgehend beschriebenen Ausführungsform werden der
Strom der Schaltung 16 und das Drehmoment des
Motors 18 für den Antrieb der Rolle 17 selbsttätig
entsprechend dem Durchmesser und der Art einer zu
durchtrennenden Drahtelektrode ausgewählt, so daß
letztere mit dem zweckmäßigsten Strom und Drehmoment
durchtrennt wird. Die gleiche Schaltung kann für den
Drahtelektrodezufuhrmotor 12 vorgesehen werden. Ferner
bilden in der Schaltung und in der Steuerschaltung 19
die bezüglich des Widerstandswerts unterschiedlichen
Widerstände und die Schalter drei
Reihenschaltungen, die parallel miteinander verbunden
sind. Die Reihenschaltungen können in ihrer Anzahl
entsprechend dem Durchmesser und der Art der verwendeten
Drahtelektroden erhöht werden.
Wie aus obiger Beschreibung hervorgeht, wird
eine Vorrichtung zur selbsttätigen Auswahl
einer Zugkraft und eines Schmelzstroms für eine
Drahtelektrode entsprechend deren Durchmesser und Art
ausgewählt. Daher
kann bei der erfindungsgemäßen funkenerosiven
Drahtschneidemaschine die Drahtelektrode im
wesentlichen mit kreisförmigem Querschnitt durchschnitten
werden. Entsprechend kann die auf diese Weise
durchschnittene Drahtelektrode mühelos in das kleine Loch
des Stromkontaktes eingeführt werden und sie fängt
sich niemals während des automatischen Betriebs im
Stromkontakt, so daß dabei der Bearbeitungsvorgang
niemals unterbrochen wird. Da ferner die erfindungsgemäße
funkenerosive Drahtschneidemaschine einfach im Aufbau ist und
Einrichtungen zur Auswahl einer Zugkraft und eines
Schmelzstroms für die Drahtelektrode aufweist - wie
vorausgehend beschrieben wurde - kann sie mühelos
betrieben werden und hat eine erheblich verbesserte
Arbeitseffizienz. Somit sollte die erfindungsgemäße
funkenerosive Drahtschneidemaschine im praktischen Einsatz sehr
geschätzt werden.
Claims (6)
1. Funkenerosive Drahtschneidemaschine mit einer Vorrichtung
zum Durchtrennen der Drahtelektrode mit
- - Einrichtungen (14, 15, 16) zum Erhitzen der Drahtelektrode (1) mittels elektrischem Strom,
- - Einrichtungen (17, 18, 19) zum Aufbringen einer Zugkraft auf die Drahtelektrode (1),
- - einer Speichereinrichtung, in der eine Datentabelle, die für eine Vielzahl von Durchmessern und Drahtelektrodenarten Werte für Strom und Zugkraft enthält, gespeichert ist,
- - wobei abhängig von einem eingegebenen Durchmesser und einer eingegebenen Art einer verwendeten Drahtelektrode der Strom und die Zugkraft aus der Datentabelle ausgelesen werden,
- - und die Drahtelektorde durch gleichzeitiges Anlegen der ausgelesenen Strom- und Zugkraftwerte durchtrennt wird.
2. Funkenerosive Drahtschneidemaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Drahtelektrode mittels diese durchfließenden Hochfrequenzstromes erweicht wird.
3. Funkenerosive Drahtschneidemaschine nach einem der
vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch
- - ein Paar von Schmelzstromzuführungskontakten (14, 15) und eine pneumatisch betätigte Drahtelektrodenhalterolle (20), welche nur während des Vorganges der Durchtrennung der Drahtelektrode diese in Kontakt mit den Schmelzstromzuführungskontakten bringt.
4. Funkenerosive Drahtschneidemaschine nach Anspruch 3,
gekennzeichnet durch
- - eine von einem Motor (18) angetriebene Rolle (17), welche während des Vorganges der Durchtrennung der Drahtelektrode diese zwischen sich und der Drahtelektrodenhalterolle (20) hält, so daß die Zugkraft in der Drahtelektrode mittels des Drehmomentes des Motors einstellbar ist.
5. Funkenerosive Drahtschneidemaschine nach Anspruch 3,
gekennzeichnet durch eine Anzahl
Reihenschaltungen, die eine Anzahl von Widerständen (34,
35, 36) mit unterschiedlichem Widerstandswert enthalten
und eine Anzahl von Schaltereinrichtungen (31, 32, 33)
einer Relaisanordnung, die mit den Widerständen verbunden
sind, wobei die Anzahl der Reihenschaltungen parallel
geschaltet sind und die Parallelschaltungen (30) und eine
Stromversorgung (37; 37a) in Reihe mit einem oberen und
unteren Schmelzstromzuführungskontakt (14, 15) geschaltet
sind.
6. Funkenerosive Drahtschneidemaschine nach Anspruch 4,
gekennzeichnet durch eine Anzahl von
Reihenschaltungen mit einer Anzahl von Widerständen (44,
45, 46) unterschiedliche Widerstandswertes und einer
Anzahl von Schaltereinrichtungen (41, 42, 43) einer
Relaisanordnung, die mit den Widerständen verbunden sind,
wobei die Reihenschaltungen parallel geschaltet sind, und
die Parallelschaltung (40) und eine Stromversorgung (47)
in Reihe zwischen den Eingangsklemmen eines Motors (18)
liegen, der eine Rolle (17) antreibt, um die Zugkraft an
die Drahtelektrode anzulegen.
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Family Applications (1)
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