DE39168C - Vorrichtung zur Beförderung des Wasserumlaufs in stehenden Dampfkesseln - Google Patents

Vorrichtung zur Beförderung des Wasserumlaufs in stehenden Dampfkesseln

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DE39168C
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W. VOIT in Berlin N., Am Kupfergraben Nr. 4, und W. D. hooker in St. Louis, Missouri, V. St. A
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D7/00Auxiliary devices for promoting water circulation

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. September 1886 ab.
Die Neuerungen sind bestimmt für solche Kessel, bei denen eine schnelle Dampfentwickelung erzielt werden soll, wie z. B. bei den Kesseln der Dampffeuerspritzen. Derartige Kessel sind meistens als aufrecht stehende Röhrenkessel mit Innenfeuerung construirt und ein solcher ist auf der. beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Zwischen dem äufseren Mantel G und der Feuerbüchse H ist ein Circulationsmantel J angebracht, welcher durch Bolzen ο mit beiden verbunden ist, indem diese Bolzen durch alle drei Bleche hindurchgehen und den Mantel / ungefähr in der Mitte zwischen G und H halten. Es sind dadurch zwei Räume geschaffen, der Raum m an der wärmeren Feuerbüchse und der Raum η an dem kälteren Aufsenmantel. Das kalte Wasser wird daher im Raum η hinuntergehen und im Raum m in die Höhe steigen, da der Mantel J nicht ganz bis zum Boden des Kessels reicht, sondern genügend Raum zur Circulation des Wassers freiläfst.
Ueber dem horizontalen Theil des Mantels J ist ein ringförmiges Speiserohr R an dem Kesselmantel befestigt, mit welchem die Speisevorrichtung (Speisepumpe etc.) verbunden ist. Dieses Rohr R kann ganz oder nur theilweise um den Kessel herumgehen und wird im letzteren Falle an beiden Enden mit Kappen verschlossen, wie Fig. 2 zeigt. Von unten sind in dieses Rohr R kleine Röhrchen oder Mundstücke r eingeschraubt, welche in den Raum η hineinreichen. In den Mantel G .sind . diesen Röhrchen r gerade gegenüber Schrauben g zum Zwecke der Reinigung der Röhrchen r eingeschraubt. Schraubt man die Schrauben g heraus, so kann man durch die entstehenden Oeffnungen zu den Röhrchen r gelangen. Die Röhrchen r können von beliebiger Gröfse sein, und von ihrem Durchmesser und der Geschwindigkeit der Speisepumpe, durch welche das Speisewasser zugeführt wird, hängt die Stärke der Circulation ab.
Die Construction des oberen Theiles des Kessels ist die gewöhnliche; der Boden K der Rauchkammer bildet das obere und die Decke L der Feuerbüchse das untere Röhrenblech, zwischen welchen in beliebiger Weise die Feuerrohre M befestigt sind.
Der Mantel / reicht über die ganze Feuerbüchse und ist in der Mitte mit einem Loch versehen, dessen Durchmesser ungefähr Y3 so grofs ist, wie der Durchmesser des Röhrenbleches L. Durch diese Anordnung wird das im Raum m aufsteigende warme Wasser nach der Mitte des Kessels geführt, steigt durch die Oeffnung im Mantel J nach oben, geht alsdann nach der Wandung des Kessels und von hier wieder in den Raum η nach unten. Die Pfeile deuten in Fig. 1 die beschriebene Circulation des Wassers an. Die Rohre M gehen durch Löcher, welche sich im Mantel J befinden und etwas gröfser als die Rohre sind, hindurch, so dafs um jedes Rohr eine kleine ringförmige Oeffnung im Mantel J entsteht, Fig. 2. Kleine Mengen Wasser steigen durch diese Oeffnungen an den Röhren in die Höhe,

Claims (1)

  1. um noch mehr Wärme aufzunehmen und die Verdampfung zu unterstützen. Es können die Rohre M jedoch auch fest durch den Mantel J hindurchgehen, so dafs nur eine Circulation des Wassers durch die Mittelöffnung des Mantels stattfindet.
    Die Röhrchen r haben verschiedene Längen. Einige derselben werden bis zur untersten Kante des Circulationsmantels J geführt, wie Fig. 3 zeigt. Die Ausflufsöffnungen dieser Röhrchen r haben am besten die Form eines Spritzenmundstückes, Fig. 4, um,dadurch den Austritt des Speisewassers zu beschleunigen. Das ringförmige Speiserohr R wird hoch genug über dem Circulationsmantel J angebracht, um nicht den Durchgang für die Rückwärtsströmung nach unten zu verengen.
    Es kann auch sowohl das Rohr JR als der Mantel J allein zur Verwendung gelangen, indem jeder Theil für sich· schon eine kräftige Circulation des Wassers hervorbringt.
    Patenτ-An sprüch:
    Eine Circulationsvorrichtung für Dampfkessel, bestehend in der Anordnung eines glockenförmigen- Mantels J im Dampfkessel, welcher zwischen den Kesselmantel G und die Feuerbüchse H hineinreicht und über der Feuerbüchse mit einer gröfseren Oeffnung versehen ist, so dafs das Wasser zwischen Kesselmantel G und Circulationsmantel J nach unten sinkt, alsdann zwischen letzterem und der Feuerbüchse H aufsteigt und durch die Mittelöffnung des Circulationsmantels wieder nach dem Kesselmantel fliefst, diese Vorrichtung in Zusammenwirkung mit einem mit der Speisevorrichtung in Verbindung stehenden, an der Innenwand des Kessels herumlaufenden Rohr R, dessen einzelne Ausflufsröhren r zwischen Circulationsmantel J und Kesselmantel G hinabreichen , zum Zweck, durch die heftige Ausströmung aus diesen Röhren die oben erwähnte Circulation noch kräftiger zu gestalten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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