DE10699C - Neuerungen an Dampfkesseln für Dampfspurwagen - Google Patents

Neuerungen an Dampfkesseln für Dampfspurwagen

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DE10699C
DE10699C DENDAT10699D DE10699DA DE10699C DE 10699 C DE10699 C DE 10699C DE NDAT10699 D DENDAT10699 D DE NDAT10699D DE 10699D A DE10699D A DE 10699DA DE 10699 C DE10699 C DE 10699C
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DENDAT10699D
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L. DE CAMBIAIRE in Lavaur (Frankreich)
Publication of DE10699C publication Critical patent/DE10699C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B21/00Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically
    • F22B21/007Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically specially adapted for locomotives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

1879.
L: de CAMBIAIRE. in LAVAUR (Frankreich). Neuerungen an Dampfkesseln für Dampfspurwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. August 1879 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung sind verschiedene Neuerungen an den Dampfkesseln von Fahrzeugen, die wie gewöhnliche Wagen auf jedem fahrbaren Wege benutzt werden können. ' ■ .
Fig. ι zeigt einen Schnitt durch den Kessel und Feuerungsraum. Das Wasser tritt von der Speisepumpe, Fig. 2, in den unteren kleinen Kasten α des Schwimmers T, der sich in dem Kessel U befindet, steigt durch die Oeffnung ^,: Fig. 6, in das obere Gehäuse, welches durchlöchert ist, und tritt aus diesem in das Innere, des Kessels. An dem unteren Boden des letzteren sind die beiden Rohre c und d befestigt. Durch Rohr c gelangt das kalte Wasser in das verticale zweischenklige Rohr e, welches mit den kurzen Rohrstutzen h A1 verbunden ist. An jeden dieser Stutzen sind drei in konischen Windungen aufsteigende Siederohre angeschlossen, welche direct von der Flamme des darunter befindlichen Feuerherdes berührt werden. Die schlangenförmig gewundenen zwölf Siederohre sind derartig angeordnet, dafs diejenigen, welche von demselben Stutzen ausgehen, in konischen Schraubenlinien auf einer und derselben Kegelfläche liegen, so dafs also im Ganzen vier Gruppen von Siederohren entstehen, von denen jede einen Kegelmantel bildet. Diese vier Kegelmäntel sind- derartig in einander gesteckt, dafs zwischen den einzelnen Rohren genügend Raum für die Feuergase bleibt. Jede Gruppe von drei Siederohren communicirt mit einem Rohrstutzen g. Die drei Rohrmündungen sind auf dem Umfange jedes Stutzens g vertheilt. Es sind also vier Stutzen g erforderlich. Die Construction derselben ist durch einen Schnitt in Fig. 4 veranschaulicht.
Der Feuerherd ist beweglich, d. h. er kann den Siederohren in verticaler Richtung . nach Wunsch mehr oder weniger genähert werden. Der Herd ist nämlich an einer Stange / mittelst eines an dem Becken / angegossenen Ansatzes aufgehängt, η ist der Rost, ο ist eine Chamottebekleidung des Beckens /; der Aschkasten p ist an / angenietet und trägt einen drehbaren durchlöcherten Ring r, mittelst dessen der Luftzutritt regulirt werden kann. Das Hinablassen und Heraufziehen des Herdes wird durch den in Fig. 5 dargestellten Mechanismus bewirkt. Die Welle s, welche mittelst eines Handgriffs hin- und hergeschoben werden kann, trägt zwischen den Lagern u und ν das Triebrad w, welches in die Zahnstange χ eingreift; w ist mit zwei zugespitzten Zapfen versehen, für welche sich in dem Lager ν entsprechende Ausbohrungen befinden; in diese läfst man die Zapfen eintreten, wenn der Herd in einer bestimmten Stellung erhalten werden soll. Ein Handgriff, ist an der Welle ί drehbar befestigt, so dafs das Hinablassen des Herdes durch Ziehen an diesem Handgriff erreicht werden kann, da derselbe alsdann durch sein eigenes Gewicht sinkt. Das Heraufziehen wird durch einen auf der Welle festen Handgriff bewirkt. Die Spiralfeder s verhindert ein selbstthätiges Auslösen des Triebrades w.
Der Apparat, Fig. 6, verhindert ein Anfüllen des Kessels über ein bestimmtes Niveau hinaus. Der Schwimmer T in Form einer Kugel taucht zur Hälfte ins Wasser; er trägt an einer nach unten gerichteten Stange eine zweite Kugel,, welche die Oeffnung b verschliefst, wenn ein bestimmter Wasserstand erreicht ist. Damit die Pumpe in diesem Falle nicht ausgeschaltet werden mufs, ist dieselbe mit einer Sicherheitsvorrichtung versehen, welche folgendermafsen construirt ist.
Die durch Fig. 2 dargestellte Pumpe ist eine gewöhnliche Speisepumpe, versehen mit einem besonderen Cylinder <r,, in dem sich der Kolben d, frei bewegen kann. Das Rohr et communicirt mit dem Kessel, so dafs also der Dampfdruck beständig auf dt wirkt. Wird nun der Wasserzutritt durch den Apparat Fig. 6 verhindert, und arbeitet die Pumpe weiter, so wird der Wasserdruck in letzterer steigen, bis er den Dampfdruck auf der anderen Seite des Kolbens dt überwindet und den letzteren so weit zurückdrängt, bis die Oeffnung /, frei wird und . das Wasser durch das Rohr ^1 in das Saugerohr zurückfiiefst. Damit aber die Thätigkeit des Druckventils während dieses Vorganges nicht ganz unterbrochen werde, ist unterhalb der Kugel w eine Verlängerung der Stange ζ angebracht, Fig. 6, welche durch die Oeffnung ^1 des sonst geschlossenen Gehäuses hindurchgeht. Sobald nun der Schwimmer steigt, wird die kleine Oeffnung O1 theilweise frei und gestattet
; so den Eintritt einer kleinen Menge Wasser in das Innere des Kessels.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    . Ein. Dampfkessel für.Dampfspurwagen mit in konischen Spiralen gewundenen, über einander liegenden Siederohren, welche. gespeist werden durch das Speisewasser aus dem Rohr c, in Verbindung mit dem gegabelten Rohre e und den Stutzenpaaren h%, und welche vereint mittelst der übereinander angeordneten Stutzen g mit dem Dampfkessel communiciren.
    An diesem Dampfkessel insbesondere:
    a) - der bewegliche, vom Verdampfungsapparat
    unabhängige Herd, mittelst dessen Höheroder Tieferstellung die Verdampfungsintensität regulirt werden kann, Fig. 3 und 5;
    b) die in den Fig. 2 und 6 dargestellte Sicherheitsvorrichtung zur Erhaltung eines constanten Wasserniveaus' im Dampfkessel.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4573667A (en) * 1984-11-13 1986-03-04 C. I. Hayes Inc. Apparatus for quenching substantially flat workpieces

Cited By (1)

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