DE11366C - Neuerungen an Röhrendampfkesseln - Google Patents

Neuerungen an Röhrendampfkesseln

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DE11366C
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W. M. FISHER, TH. T. HEATH, A. LAWRENCE, CH. LAWRENCE und J. A. GANG in Cincinnati (V. St. v. N.-A.)
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D7/00Auxiliary devices for promoting water circulation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

1880.
Klasse 13.
WILLIAM MACK FISHER, THOMAS TINSLEY HEATH,
AUGUSTUS LAWRENCE, CHARLES LAWRENCE und JOHN ARMSTRONG GANO in CINCINNATI (V. S. Α.).
Neuerungen an Röhrendampfkesseln.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. März 1880 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft Neuerungen an Dampfkesseln, insbesondere . an Locomotiv- und Schiffskesseln, und bezweckt im wesentlichen die Erreichung einer vollkommeneren Verbrennung der vom Roste kommenden Gase, sowie einer besseren Circulation des Wassers.
Zu dem Ende wird hinter der Feuerbüchse, und zwar zwischen dieser und der Rohrwand eine Kammer angeordnet, deren Boden durchlocht ist, so dafs durch denselben die zur vollkommeneren Verbrennung der aus der Feuerbüchse kommenden heifsen Gase nöthige Luft in feinen Strahlen eintreten kann. Die Luftzuführungskammer wird von der Feuerbüchse durch eine Doppelwand getrennt, welche einen Wasserraum einschliefst und oben mit einer grofsen zum Abzug der Feuergase dienenden Oeffnung versehen ist. Zu beiden Seiten dieser Oeffhung bildet die Doppelwand Rohre, welche mit der Decke der Feuerbüchse verbunden sind, von denen aber das eine in den Wasserraum, das andere in den Dampfraum des Kessels mündet.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι eine perspectivische Ansicht eines Rohrkessels, welcher den Gegenstand der Erfindung veranschaulicht;
Fig. 2 ein Schnitt nach der gebrochenen Linie x-x der Fig. 1. und
Fig. 3 ein Schnitt nach der gebrochenen Linie y-y derselben Fig. 1.
Die Feuerbüchse a, deren Rost B für Kohlenfeuerung bestimmt ist, hat die gewöhnliche Construction, ausgenommen, dafs die hintere Wand derselben nicht von der Rohrwand des Kessels, sondern von der Wasserwand C gebildet wird. Zwischen der Wand C und der Rohrwand D des Kessels liegt die Kammer B, deren Bodenfläche etwa ein Drittel der in der Feuerbüchse befindlichen Rostfläche beträgt und mit den Löchern e versehen ist. C1 ist die in der Wand C befindliche Oeffnung für den Durchlafs der auf dem Roste B entwickelten Verbrennungsgase. Diese Gase vermischen sich auf ihrem Wege nach den Feuerzügen des Kessels mit der durch den Boden der Kammer E eintretenden Luft.
In Fig. ι ist die Bodenplatte der Wasserkammer C horizontal; man kann dieselbe jedoch zur Erleichterung der Wassercirculation krümmen; es sollte dann dementsprechend die Oberfläche des Rostes ebenfalls eine gekrümmte sein, wie es in Fig. 2 zur Veranschaulichung gebracht ist.
Es empfiehlt sich, den durchlöcherten Boden der Kammer E aus zwei Platten E1E' herzustellen, welche in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise drehbar befestigt sind, so dafs sie niedergeklappt und von Asche etc. gereinigt werden können. Das Oeffnen und Schliefsen dieser Klappen wird mittelst Winkelhebel E- E- und zugehörigen Zugstangen E3 E3 oder in irgend einer anderen einfachen Weise bewerkstelligt.
Die in Fig. 3 mit E* bezeichneten Vorrichtungen dienen zur Erleichterung des Reinigens der Platten E1E1 und bestehen im wesentlichen aus Dampfrohren, die in durchlöcherte Querrohre münden. Aus diesen wird der Dampf über und durch die Platten geblasen. Auch würden sich diese Rohre als Drehungsaxen der Scharniere verwenden lassen. Es liefsen sich dann leicht Vorkehrungen treffen, durch welche das Niederklappen der Platten ein selbstthätiges Oeffnen der Dampfhähne und selbstthätiges Ausblasen des Dampfes zur Folge hätte.
Wie schon erwähnt, reicht der mit C3 bezeichnete Theil der Wand C bis in den Dampfraum des Kessels; man könnte denselben jedoch auch nur bis dicht unterhalb des Wasserspiegels reichen lassen.
In einigen Fällen dürfte es zweckdienlich sein, mehr als eine Wasserwand C anzuordnen. Die hinzugefügten Wände könnten dann entweder die gleiche. Construction wie die beschriebene haben, oder aber der Oeffnung C entbehren und so angeordnet werden, dafs die Vetbrennungsproducte am Fufse derselben durchpassiren müfsten, damit, die Heizgase einen längeren Weg zu machen hätten und ihre Wärme vollständiger abgeben könnten.

Claims (1)

  1. Paten τ-An Sprüche:
    Die Combination der Feuerbüchse, der Wasserwand und der hinter der letzteren befindlichen Kammer, deren Boden durchlöchert ist, um Luft in feinen Strahlen einzuführen.
    Die Wasserwand oder Wasserwände, welche mit zwei rohrähnlichen Theilen von ungleicher Länge versehen sind, von denen der kürzere in den Wasserraum, der längere dicht unterhalb des Wasserspiegels oder auch in den Dampfraum des Kessels mündet, und welche so gestaltet und angeordnet sind, dafs sie eine möglichst lebhafte Circulation und starke Verdampfung des Wassers im Kessel gestatten und verursachen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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