DE107741C - - Google Patents

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DE107741C
DE107741C DENDAT107741D DE107741DA DE107741C DE 107741 C DE107741 C DE 107741C DE NDAT107741 D DENDAT107741 D DE NDAT107741D DE 107741D A DE107741D A DE 107741DA DE 107741 C DE107741 C DE 107741C
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tubes
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pipes
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B19/00Water-tube boilers of combined horizontally-inclined type and vertical type, i.e. water-tube boilers of horizontally-inclined type having auxiliary water-tube sets in vertical or substantially-vertical arrangement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel.
PIO FERRO in GENUA.
Wasserrohren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. Juni 1898 ab.
Bei dem neuen Kessel wechseln die einzelnen Rohrreihen der beiden Gruppen von Wasserröhren mit einander ab. Die die eine Gruppe bildenden aufrechten Röhren sind über dem Feuerungsraum durch waagrechte, eng an einander liegende Rohre derart verbunden, dafs eine abgeschlossene Feuerdecke gebildet wird, welche die Heizgase zwingt, erst hinter der Feuerbrücke durch einen Kanal zu ziehen, von welchem aus sie die beiden Rohrgruppen umstreichen, um dann durch die Rauchkammer in den Schornstein zu treten. Das Speisewasser wird hierbei von einem besonderen Rohr F aus durch nach unten führende Rohre in die beiden Rohrgruppen geleitet.
Fig. ι stellt einen Verticalschnitt durch den Kessel in Längsrichtung der Roststäbe dar, Fig. 2 zeigt den Kessel in einem zu ersterem senkrechten Schnitt, welcher links durch den Oberkessel E, rechts durch die Rauchkammer k gelegt ist. Fig. 3 und 4 stellen weitere Verticalschnitte durch den Kessel in Längsrichtung der Roststäbe bezw. senkrecht dazu dar, aus welchen Schnitten der Wasserlauf in den Siederöhren ersichtlich ist; in diesen Figuren ist die äufsere Wandung des Kessels, sowie der in der Rauchkammer befindliche Vorwärmer weggelassen.
Wie aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlich, bezeichnen D und E die Oberkessel, BMO diejenige Rohrgruppe der Siederöhren, deren einzelne Röhren zur Horizontalen wenig geneigt sind, während mit A N die Rohrgruppe mit den verticalen Röhren N bezeichnet ist.
Die einzelnen Reihen dieser Rohrgruppe wechseln mit einander ab. Die verticalen Röhren N der Gruppe A N sind durch Röhren A mit einander verbunden, welche sich eng an einander schliefsen und über dem Feuerungsraum eine Feuerbrücke bilden, welche die Heizgase zwingt, durch den Kanal P über die Feuerbrücke zu treten, um von hier aus die beiden Rohrgruppen B O und A N zu umstreichen und zwischen den Kammern M nach der Rauchkammer k und dem Schornstein L hindurchzutreten.
Die Röhren N, welche zweckmäfsig von etwas geringerem Durchmesser als die Röhren A ausgeführt sind, sind in gewissen Abständen von einander angeordnet.
Die Rohrgruppe BMO setzt sich aus den geneigt angeordneten Röhren 0 und den rohrartigen Kammern B M zusammen, welche Röhren den Haupttheil der Heizfläche des Kessels bilden. Die Röhren O sind mit den Kammern B N verschraubt oder sonstwie verbunden, und es ist zwischen den einzelnen Röhren nach allen Richtungen in gleicher Weise, wie bei den Röhren N, ein gewisser Abstand vorhanden. Die Seitenwände der Feuerung und des Verbrennungsraumes werden durch die Röhren C gebildet, die einerseits mit den horizontalen Röhren A in Verbindung stehen, andererseits durch an tiefster Stelle horizontal angeordnete Röhren T mit einander verbunden sind, welch letztere durch Röhren R und V mit dem Speisewasserraum F bezw. den Oberkesseln D und E in Verbindung
stehen. Die Rückwand der Feuerung ist gleichfalls durch Röhren C gebildet, die mit dem Rohr T in Verbindung stehen und an die Kammern B angeschlossen sind. Die Kammern M sind unter sich verbunden und stehen durch Rohr S bezw. Z mit dem Speisewasserraum F bezw. den Oberkesseln D und E in Verbindung.
Aus Fig. 3 und 4 ist der Wasserumlauf ersichtlich. Ein Theil des Speisewassers, welcher durch das Rohr Q in den Speiseraum F eintritt, wird durch das Rohr R in das Rohr T geführt, von welchem aus das Wasser durch die Oeffhungen t in die die Seitenwände bildenden Röhren C eintritt, um von hier aus durch die Röhren A und N in die oberen Kessel E und D zu treten.
Der andere Theil des Speisewassers tritt durch das Rohr S in die Wasserkammern M, und zwar zunächst in das Querverbindungsrohr M1 (Fig. 1 und 3), um von hier durch die einzelnen Kammern M und die Rohrreihen O in die Kammern B zu gehen, von welchen aus das Wasser in die Oberkessel D und E eintritt. Ebenso tritt das Wasser, welches sich in den die Rückwand der Feuerung bildenden Röhren C befindet, nach den Röhren B über und aus diesen in die Oberkessel.
Um den beschriebenen Umlauf zu ermöglichen, sind die Oberkessel D E durch die Röhren V und Z mit dem Rohr T bezw. M1 verbunden, und es strömt das Wasser durch die letzteren Rohre, um von Neuem den Weg durch die Siederohrgruppe zu machen.
Infolge der vorbeschriebenen Anordnung können die horizontalen Röhren A und die rohrartigen Kammern M ohne jeglichen Widerstand den Längenänderungen, die sich infolge der Ausdehnung und der Zusammenziehung der Röhren M und O ergeben, folgen.
Das Brennmaterial wird auf den Rost der Feuerung / aufgegeben. Die Heizgase streichen unter den Röhren A her und werden nach vorn geführt, wo sie durch den Kanal P in den Raum gelangen, in welchem die verticalen und horizontalen Röhren N bezw. O sich befinden. Diese werden vollständig von den Heizgasen umstrichen, da zwischen den einzelnen Röhren ein freier Raum sich befindet. Nach Durchstreichen dieses Raumes gelangen die Heizgase zwischen den rohrartigen Kammern M hindurch in die Rauchkammer k und von dort in den Schornstein L.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wasserröhrenkessel mit zwei Gruppen zur Horizontalen wenig geneigter und aufrechter Wasserröhren, von denen diejenigen der zuerst genannten Gruppe in rohrartige Kammern münden, die mit dem Oberkessel in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Reihen der Röhren beider Gruppen mit einander abwechseln und die mit dem Oberkessel unmittelbar in Verbindung stehenden Wasserröhren der zuletzt genannten Gruppe unten durch horizontal liegende Röhren mit einander verbunden sind, welche über dem Feuerungsraum eine abgeschlossene Feuerdecke bilden und die Heizgase zwingen, erst hinter der Feuerbrücke zu den beiden Rohrgruppen zu treten, während die zwischen den rohrartigen Kammern vorhandenen Oeffhungen als Durchtrittsöffnungen für die Heizgase dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2850022A (en) * 1955-03-31 1958-09-02 Fracter Molly Hair clip

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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