DE14440C - Neuerungen an den unter Nr. 12154 patentirten Bodenschutzvorrichtungen für Dampfkessel mit Unterfeuerung - Google Patents

Neuerungen an den unter Nr. 12154 patentirten Bodenschutzvorrichtungen für Dampfkessel mit Unterfeuerung

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DE14440C
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DE
Germany
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steam boilers
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Active
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DENDAT14440D
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English (en)
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E. H. NACKE in Dresden, Ostra-Allee 8
Publication of DE14440C publication Critical patent/DE14440C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B17/00Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane
    • F22B17/02Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane built-up from water-tube sets in abutting connection with two header boxes in common for all sets, e.g. with flat header boxes
    • F22B17/025Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane built-up from water-tube sets in abutting connection with two header boxes in common for all sets, e.g. with flat header boxes with combined inlet and outlet header boxes, e.g. connected by U-tubes or Field tubes

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
mit Unterfeuerung.
Die nachstehend beschriebenen Neuerungen beziehen sich auf die Einrichtung des Wasserkastens c bei der Anordnung von Field-Röhren mit geschlossenem Kreislauf, die in Fig. 10 und 11 der Patentschrift No. 12154 dargestellt sind. Bei jener Anordnung ist in den Wasserkasten c ein grofses Kernrohr h eingesetzt, welches einerseits mit den Kernröhren der Field-Röhren, andererseits mit dem vom Dampfkessel kommenden Wasserkreislaufrohre in geschlossener Verbindung steht, während der übrige Raum des Wasserkastens c durch das dampfabführende Wasserkreislaufrohr mit dem Kessel verbunden ist. Da jedoch das Kernrohr h den Zugang zu den einzelnen Wasserröhren bei Vornahme einer Reinigung behindert, also jedesmal erst herausgezogen werden mufs, so ist dem Wasserkasten c jetzt eine etwas andere Einrichtung gegeben.
Wie Fig. ι und 2 zeigen, ist der Kasten durch eine Längsscheidewand h in eine vordere und eine hintere Hälfte getheilt. In die hintere Hälfte münden die einzelnen Wasserröhren a a, in die vordere Hälfte die eingesetzten Kernröhren b b. Die hintere Kastenhälfte steht ferner mit dem nach dem Kessel führenden Kreislaufrohre g in Verbindung, die vordere mit dem vom Kessel kommenden Kreislaufrohre /. In der Scheidewand h ist gegenüber jeder Wasserröhre α eine dem lichten Durchmesser der Röhre entsprechende Oeffhung zu Reinigungszwecken angeordnet. Die Kernröhren b haben erweiterte Köpfe i erhalten, welche so angeordnet sind, dafs sie die oben erwähnten Oeffnungen in der Scheidewand h verschliefsen, wenn die Röhren b eingesetzt sind. Es findet dann bei eingesetzten Kernröhren b keine directe Verbindung zwischen der hinteren und vorderen Hälfte des Kastens statt. Das aus / vom Kessel kommende dampf blasenfreie Wasser vertheilt sich aus der vorderen Kastenhälfte an die einzelnen Kernröhren b, geht durch diese hindurch und tritt aus den Röhren a, mit Dampf vermischt, in die hintere Kastenhälfte, um von da durch das Rohr g nach dem Kessel zu gehen. Bei einer vorzunehmenden Reinigung werden die Kernröhren b nebst den daran sitzenden Köpfen i herausgenommen, und die Wasserröhren α sind dann durch die Löcher in h leicht zu reinigen.
Damit der Kasten c möglichst wenig Platz einnimmt und doch die ausreichenden Querschnitte für die Wasserströmung überall vorhanden sind, ist die Scheidewand h diagonal angeordnet, wie Fig. 2 zeigt, so dafs die betreffenden Kastenhälften um so breiter werden, je mehr Wasser sie zu fassen haben. Um ferner die Herstellung der Sitzflächen für die Köpfe i zu erleichtern, zieht der Erfinder es vor, die Scheidewand h, wie Fig. 2 zeigt, abzutreppen, damit sich der Bohrer auf eine gerade Arbeitsfläche aufsetzt. Um die Köpfe i an
ihrem Platze zu sichern, dienen kleine Sicherungsschrauben z, Fig. i.
Den Röhren α ist ferner am hinteren Ende ein neuer Verschlufs gegeben, der die Vorzüge hat, vom Dampfdruck selbst abgedichtet zu werden und auch bei im Feuer liegenden Röhren leicht lösbar zu sein. In das Rohrende wird ein Bund w emgelöthet oder emgeschweifst, eventuell auch das Rohr selbst nur konisch zusammengezogen, Dieser Bund oder das Rohr wird konisch ausgebohrt, so dafs die enge Seite des Konus am Ende liegt, und in diese konische Sitzfläche wird ein Ventil y eingesetzt, welches schüsseiförmig sein kann, wie Fig. ι zeigt, oder auch aus einer flachen Eisenscheibe χ bestehen kann, wie das eine Rohr in Fig. 2 zeigt. ■ Die kleinen Schrauben in den Ventilscheiben dienen zur inneren Besichtigung der Röhren a, wenn man den Ventilverschlufs nicht öffnen will. Die Oeffnung des Ventilverschlusses geschieht einfach durch einen Schlag von aufsen gegen die Ventilscheibe.

Claims (5)

Patent-AnSprüche: An der durch No. 12154 patentirten Bodenschutzvorrichtung für Dampfkessel mit Unterfeuerung die nachstehenden Abänderungen:
1. Die Anordnung einer Längsscheidewand h in dem Kasten c, welche denselben in einen vorderen und einen hinteren Raum theilt.
2. Die Anordnung von Löchern in dieser Scheidewand, deren Durchmesser gleich dem lichten Durchmesser der Röhren α ist, um das Reinigen der Röhren α bewirken zu können.
3.· Die diagonale Anordnung und die abgetreppte Form dieser Scheidewand.
4. Die Anordnung der Kernröhren b mit verbreiterten Köpfen i, welche die Löcher in der Scheidewand h bis auf die Kernrohr-
. Öffnung verschliefsen, wenn die Kernröhren b eingesetzt sind.
5. Der gezeichnete und beschriebene Ventilverschlufs für die Enden von Field-Röhren.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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