DE236771C - - Google Patents

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DE236771C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B21/00Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically
    • F22B21/02Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from substantially-straight water tubes
    • F22B21/20Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from substantially-straight water tubes involving sectional or subdivided headers in separate arrangement for each water-tube set

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 236771 KLASSE 13«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. November 1909 ab.
Die Erfindung betrifft einen Wasserröhren-, kessel mit durch die Wasserröhren an einen Oberkessel gehängten Wasserkammern, und besteht an erster Stelle darin,, daß für die Breite einer jeden Wasserkammer zwei Röhren nebeneinander vorgesehen sind, und daß zwischen je zwei Wasserkammern ein Raum breiter als der Durchmesser einer Wasserröhre verblieben ist. Mit dieser Neuerung ist beabsichtigt, das Einziehen der Wasserröhren und deren Auswechslung zu erleichtern, ohne die an den Wasserröhren hängenden Kammern mit Wasserverschlüssen ausstatten zu müssen. Zum Einziehen' der Röhren werden sie zwischen die Wasserkammern eingeführt, angehoben und mit ihrem oberen Ende von der Seite her in das Rohrloch des Oberkessels geführt und in diesem so hochgehoben, daß das untere Ende des Rohres über das zugehörige Rohrloch in der zugehörigen Wasserkammer kommt. Dann wird das Rohr in das untere Rohrloch herabgezogen und nun vom Oberkessel her eingewalzt. Das Einbringen und Auswechseln der Röhren erfolgt also ohne Störung der Nachbarröhren, ohne Benötigung von Wasserverschlüssen in den Kammern und ohne besondere Ausbildung des Kesselmantels. Ferner ist es bei dem neuen Kessel ermöglicht, die Wasserkammern als feuerberührte Fläche auszunutzen, indem man den Zug der Feuergase durch die Abstände zwischen den Kammern hindurchführt. In Fig. ι und 2 ist ein Wasserröhrenkessel nach der Erfindung im senkrechten Quer- und Längsschnitt dargestellt. . Fig. 3 bis 6 zeigen im Umriß und in kleinerem Maßstabe weitere Ausführungsformen.
Von dem querliegenden Oberkessel α gehen die Röhrengruppen b mit Zwischenräumen c aus. Die Röhrengruppen enden unten in 40· den Wasserkammern d, zwischen denen sich freie Räume befinden, welche in der Strömungsebene der vom Rost r kommenden Heizgase sich erstrecken. Die Heizgase gelangen von dem über dem Rost gelegenen Feuerraum e unmittelbar in die Röhrengruppen hinein. Durch Einfügung einer Scheidewand f sind in den Gruppen zwei Züge I und II gebildet. Oberhalb des Rostraumes kann ein Überhitzer g eingebaut sein, der durch entsprechende Stellung einer Klappe/« von den aus dem Unterteil des Zuges I kommenden Heizgasen bestrichen werden kann, die dann oberhalb der Klappe h in den Zug II hineintreten. Wird die Klappe h umgestellt, so ist der Überhitzer ausgeschaltet, und es treten die Heizgase oberhalb der Scheidewand f aus dem Zug I in den Zug II über, aus welchem sie zwischen den Kammern d hindurch in den Fuchs i gelangen. Die Kammern bieten dem Abströmen einen wesentlichen Widerstand nicht dar. Sollte aber eine Erleichterung der Abströmung noch erwünscht sein, so kann sie dadurch erreicht werden, daß hinter den Zwischenräumen c im rückwärtigen Mauerwerk des Zuges II Aussparungen k vorgesehen werden, wie in Fig. ι gestrichelt angegeben ist.
Der Oberkessel α ist an seiner Unterseite abgeplattet, so daß die Röhren b unter Be-
nutzung der Räume zwischen den Kammern d bequem eingebracht werden können. Nur muß der Zwischenraum zwischen den Wasserkammern etwas größer als der Durchmesser der einzuziehenden Wasserrohren sein. Jede Röhrengruppe besteht aus zwei Röhrenreihen, von denen eine jede von dem Raum zwischen den Kammern aus unmittelbar zugänglich ist (Fig. 2).
Der Kessel nach Fig. 3 weist zwei Oberkessel a1 und a2 auf, die durch einen weiten Stutzen miteinander verbunden sind. Durch ein oder zwei Rohre / ist der zweite Oberkessel a1 mit einem unteren querliegenden Sammelrohr verbunden, welches wieder durch Rohre m mit den Wasserkammern g in Verbindung steht. Bei diesem Kessel stellt der Teil a% nur einen Wasservorratsbehälter dar, indem das in ihm enthaltene Wasser durch die Rohre /, das untere Querrohr, die Rohre m und die Kammern d in die Wasserröhrenbündel gelangt. Der kräftige Hauptumlauf geht über den Kessel a1 vor sich. Bei größerer Beanspruchung tritt der zweite Oberkessel mit seinem Vorratswasser für die Speisung der Röhrenkammern in Tätigkeit.
Bei dem Kessel nach Fig. 4 sind die einzelnen Wasserkammern durch einen Unterkessel u verbunden, zu dem vom Oberkessel a ein oder mehrere Rücklaufrohre I außerhalb des Feuerzuges führen. Auch bei der Ausführungsform nach Fig. 5 sind sowohl ein Oberkessel α als auch ein Unterkessel u angeordnet, aber die Einzelkammern d liegen über dem Unterkessel. Fig. 6 stellt einen nach Art der Fig. 5 gebildeten Doppelkessel dar.
Bei allen Ausführungsformen können die einzelnen Kammern d untereinander verbunden sein. Die Querschnittsform der Kammern ist eine beliebige. In den Figuren geben die ausgezogenen Pfeile die Wasser- und Dampfströmungsrichtung an, während die gestrichelten Pfeile den Weg der Heizgase zeigen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Wasserröhrenkessel mit durch die Wasserrohren an einem Oberkessel gehängten Wasserkammern, dadurch gekennzeichnet, daß für die Breite einer jeden Wasserkammer (d) zwei Röhren (b) nebeneinander vorgesehen sind, und daß zwischen j e zwei Wasserkammern ein Raum breiter als der Durchmesser einer Wasserröhre verblieben ist.
2. Wasserröhrenkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zug der Feuergase durch die Räume zwischen den Wasser kammern (d) führt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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