DE13353C - Neuerungen an Dampfkesseln - Google Patents

Neuerungen an Dampfkesseln

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Publication number
DE13353C
DE13353C DENDAT13353D DE13353DA DE13353C DE 13353 C DE13353 C DE 13353C DE NDAT13353 D DENDAT13353 D DE NDAT13353D DE 13353D A DE13353D A DE 13353DA DE 13353 C DE13353 C DE 13353C
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Germany
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boiler
legs
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water
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Application number
DENDAT13353D
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English (en)
Original Assignee
D. DAVISON in New-York
Publication of DE13353C publication Critical patent/DE13353C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B9/00Steam boilers of fire-tube type, i.e. the flue gas from a combustion chamber outside the boiler body flowing through tubes built-in in the boiler body

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
DARIUS DAVISON in NEW-YORK. Neuerungen an Dampfkesseln.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. September 1880 ab.
Die Neuerungen bezwecken möglichst vollständige Verbrennung, Beschaffung grofser feuerberührter Flächen, Herbeiführung einer Gegenströmung und Rückführung des Abdampfes in den Kessel.
Die ganze Anlage besteht aus zwei Kesseln. Der erste Kessel hat, wie Fig. 2 zeigt, die Gestalt eines Sattels und besteht aus den beiden Schenkeln A A, welche Wasser enthalten. Sie sind oben durch das bogenförmige Stück B vereinigt, welches zum Theil Wasser, zum Theil Dampf aufzunehmen bestimmt ist. Das Ganze ist durch die doppelten Stirnwände C und D begrenzt, Fig. 3, welche die Verbindung der Wasserräume der Schenkel A A vermitteln und oben in den Raum B münden. Ueber B ist der Dampfdom E angebracht. Die Schenkel A sind unten, wie Fig. 2 und 4 zeigen, von halbcylindrischer Form. In der Vorderwand C befindet sich die Heizthür a. Quer durch die beiden Schenkel A gehen die kurzen Röhren b b, welche an der Innenseite offen, an der Aufsenseite hingegen durch Pfropfen c von feuerfestem Thon verschlossen sind. Durch dieselben wird die Heizfläche des Kessels bedeutend vergröfsert. Durch jeden Schenkel A etwas vor der Mitte desselben läuft ferner die verticale, wasserdichte Scheidewand d. Dieser erste Kessel wird unten durch das.Mauerwerk F unterstützt. ; Dasselbe bildet vorn den Feuerraum G, welcher durch den Rost / von dem Aschenraum J getrennt ist, und dessen Hinterseite von der Feuerbrücke H gebildet wird; letztere ragt ein wenig zwischen die Schenkel A hinein. An den Wänden und oben ist der ganze Kessel mit schlechten Wärmeleitern R umhüllt.
K ist der zweite Kessel; er enthält eine Reihe von verticalen Rauchröhren i und ist hinter der Feuerbrücke K und zwischen den Schenkeln A des ersten Kessels angeordnet, so dafs die Feuergase, aus dem ersten Kessel kommend, durch die Röhren i strömen. Der Kessel K ist oben durch die gewundenen Röhren L mit dem Untertheil der Schenkel A verbunden. Unten mündet in denselben die Speiseröhre M, durch welche er (und indirect auch der erste Kessel) mit Wasser versehen wird. N ist die Ablafsröhre am Boden von K. Unter K befindet sich die Rauchkammer P, welche in den Kamin Q führt. Eine Oeffnung e in der Rückwand D des ersten Kessels steht mit dem Kamin durch den Kanal f in Verbindung; dieser ist für gewöhnlich durch die Klappe g verschlossen und wird nur beim Anfeuern benutzt. Wenn das Feuer gehörig im Gang ist, wird f geschlossen. Durch die Rückwand D hindurchgehend mündet ferner zwischen beiden Schenkeln des Kessels A die Röhre S; ihre Mündung ist nach unten gerichtet und steht etwa über der Mitte von K. Durch diese Röhre tritt der Abdampf des Cylinders ein, der, durch die Röhren i abströmend, den Zug im Kessel bedeutend erhöht.
Der Kessel wird durch M gespeist, bis der Theil K und die Schenkel A ganz und der Theil B bis zu der strichpunktirten horizontalen Linie gefüllt sind. Die Circulation des Wassers ist im Kessel K und in dem hinteren Theil von A von unten nach oben gerichtet. Von dem hinteren Theil tritt das Wasser über die Scheidewand d nach dem Vordertheil, wo es die intensivste Hitze empfängt. Die Scheide-
wand d trennt also den heifseren Theil des Wassers von dem kühleren. Aus vorstehendem ist ersichtlich, dafs eine Gegenströmung statt-. findet.

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruch:
    Eine Dampfkesselanlage, bestehend aus zwei Abtheilungen. Die erstere sattelförmige besteht wieder aus den Schenkeln A A, welche zur Vergröfserung der Heizfläche die aufsen durch Pfropfen von feuerfestem Thon verschlossenen Röhren C enthalten, dem die Schenkel A oben verbindenden bogenförmigen Theil B und den hohlen Stirnwänden C und D, welche die Verbindung der Wasserräume der Schenkel A vermitteln; die zweite, ein verticaler Cylinder K mit verticalen Rauchröhren i, steht direct unter dem hinteren Theil des ersten Kessels und die Wasserräume beider Kessel communiciren durch die Röhren Z;
    und an dieser Dampfkesselanlage:
    a) die Scheidewand d vor der Längsmitte des Kessels, über der Feuerbrücke in den Schenkeln A angebracht, welche zur Herbeiführung einer Gegenströmung im ganzen Kessel beiträgt;
    b) die Speisung der Kessel durch die Röhre M ganz unten am Boden des zweiten Kessels, wodurch das Wasser gezwungen wird, in der Richtung von unten nach oben zu strömen, also entgegengesetzt zu den Feuergasen, welche aus dem Feuerraum zunächst nach oben über die Feuerbrücke H, dann nach unten und durch die Rauchröhren i schliefslich nach dem Kamin gehen;
    c) die Röhre S mit nach unten gerichteter, über der Mitte des zweiten verticalen Kessels K befindlicher Mündung, durch welche der Abdampf aus dem Cylinder ausströmt und so den Zug vermehrt;
    d) die Einrichtung zum Anfeuern des ersten Kessels, bestehend aus einem Rohr/^ in der Hinterwand D, welches durch eine Klappe g verschlossen werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT13353D Neuerungen an Dampfkesseln Active DE13353C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4139912A (en) * 1976-06-23 1979-02-20 Thuaud Robert A Protective hairdressing cape

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