DE3913608A1 - Abtastvorrichtung fuer die konzentration eines auspuffgasbestandteils und verfahren zur erfassung ihres versagens - Google Patents
Abtastvorrichtung fuer die konzentration eines auspuffgasbestandteils und verfahren zur erfassung ihres versagensInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abtastvorrichtung für
die Konzentration eines Auspuffgasbestandteils, die in einer
Kraftstoffzufuhr-Steueranordnung für eine Brennkraftmaschine
vorgesehen ist, bei der das Luft/Kraftstoffverhältnis eines
der Maschine zugeführten Luft/Kraftstoffgemisches ansprechend
auf die Differenz zwischen der Ausgangsspannung der
Abtastvorrichtung und einer vorbestimmten Referenzspannung
gesteuert wird. Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein
Verfahren zur Erfassung eines Versagens der Abtastvorrichtung,
mittels dessen eine Trennung, ein Ausschalten oder ein
Kurzschluß der Abtastvorrichtung ausgehend von einer Änderung
ihrer Ausgangsspannung erfaßt wird.
Die Abtastvorrichtung für die Konzentration des Auspuffgasbestandteils
weist einen verbesserten Aufbau auf, der unter
Verwendung des erfindungsgemäßen Fehlererfassungsverfahrens
eine genaue und sichere Erfassung bzw. Feststellung eines
Versagens dieser Vorrichtung ermöglicht.
Zur Steuerung des Luft/Kraftstoffverhältnisses eines einer
Brennkraftmaschine zugeführten Gemisches innerhalb eines
bestimmten Bereiches mit einem gewünschten oder Sollwert als
Mittelwert wird im allgemeinen die Konzentration eines in
den Auspuffgasen enthaltenen speziellen Bestandteils wie
z. B. von Sauerstoff mittels eines Sensors erfaßt. Ansprechend
auf die erfaßte Sauerstoffkonzentration wird ein Korrekturkoeffizient
für das Luft/Kraftstoffverhältnis auf einen
geeigneten Wert eingestellt, um damit das Luft/Kraftstoffverhältnis
des Gemisches zu korrigieren. Der Sensor zur
Erfassung der Sauerstoffkonzentration in den Auspuffgasen,
d. h. ein sogenannter O₂-Sensor, ist beispielsweise aus einem
Zirkondioxid-Trockenelektrolytelement (ZrO₂-Element) gebildet,
das die Eigenschaft besitzt, daß sich seine elektromotorische
Kraft deutlich ändert, wenn sich das Luft/Kraftstoffverhältnis
des Gemisches über das stöchiometrische
Verhältnis hinweg ändert. Die Ausgangsspannung des O₂-Sensors
befindet sich auf einem hohen Pegel, wenn das
Luft/Kraftstoffverhältnis fetter als das stöchiometrische
Verhältnis ist, und auf einem niedrigen Pegel, wenn das
Luft/Kraftstoffverhältnis magerer als dieses ist. Ein Versagen
des O₂-Sensors, wie z. B. eine Trennung, ein Ausschalten
und ein Kurzschluß, und dessen Verschlechterung beeinträchtigen
die Steuerung des Luft/Kraftstoffverhältnisses
ernstlich. Es ist daher erforderlich, eine die Konzentration
eines Auspuffgasbestandteils abtastende Vorrichtung, die den
O₂-Sensor enthält, stets zu überwachen, um es zu ermöglichen,
daß das Steuersystem für das Luft/Kraftstoffverhältnis
basierend auf einem normalen Ausgangssignal der Abtastvorrichtung
normal arbeitet.
Zu diesem Zweck ist z. B. in der japanischen Patentveröffentlichung
Nr. 56-29 100 ein Verfahren zur Erfassung des
Versagens eines Konzentrationssensors für einen Auspuffgasbestandteil
(O₂-Sensor) vorgeschlagen worden, bei dem zur
Bestimmung, oder O₂-Sensor defekt ist, ein Zeitintervall
erfaßt wird, bei dem eine Umkehrung der Ausgangsspannung des
O₂-Sensors, erfolgt, d. h. es wird das Zeitintervall zwischen
der Umkehrung der Ausgangsspannung vom hohen Pegel zum niedrigen
Pegel und umgekehrt erfaßt. Zur Bestimmung, ob der
O₂-Sensor fehlerhaft ist, ist z. B. in der japanischen Patentoffenlegungsschrift
Nr. 53-95 431 ein weiteres Verfahren
vorgeschlagen worden, gemäß dem die tatsächliche Ausgangsspannung
des O₂-Sensors mit einer vorbestimmten Spannung
verglichen wird, die höher als der obere Grenzwert des Ausgangsspannungsbereichs
(etwa 0,1 V bis 1 V) ist, der während
der normalen Arbeitsweise des O₂-Sensors angenommen werden
kann.
Gemäß dem ersteren Verfahren wird das Zeitintervall der Umkehr
der Ausgangsspannung des Komparators, in den das Ausgangssignal
des O₂-Sensors eingegeben wird, ausgehend von
einer in einem Kondensator angewachsenen Ladungsmenge gemessen.
Wenn das Zeitintervall länger als ein vorbestimmtes
Zeitintervall ist, wird bestimmt, daß der O₂-Sensor defekt
ist. Wenn jedoch ein Luft/Kraftstoff-Basisverhältnis (z. B.
entsprechend dem Basiswert Ti der Kraftstoffeinspritzperiode
T out) von einem geeigneten Wert abweicht, kann gemäß diesem
Verfahren das Sensorausgangssignal in bezug auf das stöchiometrische
Luft/Kraftstoffverhältnis auf der mageren
Seite oder auf der fetten Seite über das vorbestimmte Zeitintervall
bleiben, das zu einer fehlerhaften Beurteilung
führt, daß der O₂-Sensor defekt ist.
Insbesondere wenn in einer Tabelle oder einem Verzeichnis
gespeicherte vorbestimmte Werte des Basiswertes Ti der
Kraftstoffeinspritzperiode von tatsächlich von der Maschine
benötigten geeigneten Werten abweichen oder wenn der Durchgangsquerschnitt
eines Kraftstoffeinspritzers oder der von
einem Kraftstoffdruckregler der Maschine eingestellte
Kraftstoffdruck aufgrund von Herstellungsabweichungen oder
Alterungsprozessen von einem richtigen Wert abweicht, selbst
wenn die Tabellenwerte richtig sind, kann das Luft/Kraftstoffverhältnis
auf der fetten Seite oder auf der mageren
Seite bleiben, selbst nachdem eine zur Umkehrung der Ausgangsspannung
des O₂-Sensors ausreichende Zeitperiode verstrichen
ist.
Gemäß dem vorgeschlagenen Verfahren, mittels dessen das
Zeitintervall der Umkehrung der Ausgangsspannung des O₂-
Sensors erfaßt wird, um dessen Ausfall festzustellen, kann
ein Defekt des O₂-Sensors in den obigen Fällen sogar zu Unrecht
festgestellt werden, obwohl der Sensor nicht defekt
ist. Mit anderen Worten, das vorgeschlagene Verfahren ist
empfindlich auf eine Abweichung des Luft/Kraftstoff-Basisverhältnisses
und Änderungen etc. in Bestandteilen der Maschine,
was die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Fehlererfassung
beeinträchtigt.
Gemäß dem letzteren Verfahren wird bestimmt, daß der O₂-
Sensor defekt ist, wenn die Ausgangsspannung des Sensors
oberhalb einer vorbestimmten hohen Spannung, z. B. 6 V,
liegt. Obwohl es das Verfahren ermöglicht, ein Ausschalten
oder eine Trennung im O₂-Sensor oder dessen Verdrahtung
festzustellen, ist indessen nicht möglich, einen Kurzschluß
im Sensor oder dessen Verdrahtung festzustellen, da
die Sensorausgangsspannung auf Null abfällt, wenn im O₂-
Sensor oder dessen Verdrahtung ein Kurzschluß auftritt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur
Erfassung eines Defektes einer Abtastvorrichtung für die
Konzentration eines Auspuffgasbestandteils für eine Brennkraftmaschine
zu schaffen, das in der Lage ist, eine Trennung,
ein Ausschalten und einen Kurzschluß in der Abtastvorrichtung
sowie eine Verschlechterung der Abtastvorrichtung
sicher und rasch festzustellen.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Abtastvorrichtung
für die Konzentration eines Auspuffgasbestandteils
zu schaffen, die eine Feststellung nicht nur eines
Ausschaltens oder einer Trennung, sondern auch eines
Kurzschlusses mit verbesserter Genauigkeit ermöglicht.
Diese Aufgaben sind erfindungsgemäß bei einem Verfahren mit
den Merkmalen des Anspruchs 1 oder 9 bzw. bei einer Vorrichtung
mit den Merkmalen des Anspruchs 15 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung ist ein Verfahren
zur Erfassung des Versagens eines Sensors für die Konzentration
eines Auspuffgasbestandteils einer Brennkraftmaschine
angegeben worden, wobei das Luft/Kraftstoffverhältnis
eines der Maschine zugeführten Luft/Kraftstoffgemisches im
Rückkopplungsbetrieb ansprechend auf eine Differenz zwischen
der Ausgangsspannung des Sensors und einem vorbestimmten
Referenzspannungswert gesteuert wird.
Dieses Verfahren ist durch die Schritte gekennzeichnet, daß
- (1) an den Sensor eine vorbestimmte Spannung angelegt wird,
- (2) bestimmt wird, ob eine durch das Anlegen der vorbestimmten Spannung an den Sensor bewirkte Änderung der Ausgangsspannung kleiner als ein vorbestimmter Wert ist, und
- (3) bestimmt wird, daß der Sensor defekt ist, wenn die Änderung der Ausgangsspannung kleiner als der vorbestimmte Wert ist.
Vorzugsweise wird bestimmt, daß der Sensor defekt ist, wenn
die durch das Anlegen der vorbestimmten Spannung an den
Sensor herbeigeführte Änderung der Ausgangsspannung über
eine vorbestimmte Zeitperiode fortgesetzt kleiner als der
vorbestimmte Wert gewesen ist.
Des weiteren wird vorzugsweise bestimmt, daß der Sensor
fehlerhaft ist, wenn die durch das Anlegen der vorbestimmten
Spannung an den Sensor bewirkte Änderung der Ausgangsspannung
über eine vorbestimmte Zeitperiode fortgesetzt
kleiner als der vorbestimmte Wert gewesen ist und über eine
zweite vorbestimmte Zeitperiode folgend auf die erste vorbestimmte
Zeitperiode fortgesetzt kleiner als der vorbestimmte
Wert gewesen ist.
Vorzugsweise umfaßt das Verfahren die Schritte, daß bestimmt
wird, ob die Ausgangsspannung innerhalb eines vorbestimmten
Wertebereichs liegt oder nicht, der während des Normalbetriebes
der Maschine angenommen werden kann, ein Wert der
Ausgangsspannung gespeichert wird, wenn die Ausgangsspannung
das erste Mal aus dem vorbestimmten Wertebereich heraus abgefallen
ist, bestimmt wird, ob eine zweite Differenz zwischen
dem gespeicherten Wert der Ausgangsspannung und jedem
der nachfolgenden tatsächlichen Werte der Ausgangsspannung
kleiner als ein vorbestimmter Wert ist, die vorbestimmte
Spannung an den Sensor angelegt wird, wenn die zweite Differenz
über eine erste vorbestimmte Zeitperiode fortgesetzt
kleiner als der vorbestimmte Wert gewesen ist, und bestimmt
wird, daß der Sensor defekt ist, wenn die zweite Differenz
über eine vorbestimmte Zeitdauer nach Anlegen der vorbestimmten
Spannung an den Sensor fortgesetzt kleiner als der
vorbestimmte Wert gewesen ist.
Des weiteren werden die Schritte (1) bis (3) vorzugsweise
während der Rückkopplungssteuerung ausgeführt.
Die Schritte (1) bis (3) werden des weiteren bevorzugt ausgeführt,
nachdem eine zur Aktivierung des Sensors benötigte
vorbestimmte Zeitperiode verstrichen ist, nachdem die Maschine
in einen vorbestimmten Rückkopplungssteuerungsbereich
eingetreten ist, wenn keine Rückkopplungssteuerung ausgeführt
wird.
Gemäß einen zweiten Aspekt der Erfindung ist eine Vorrichtung
zur Erfassung der Sauerstoffkonzentration eines Bestandteils
von Auspuffgasen einer Brennkraftmaschine geschaffen
worden, die enthält:
- - einen Sensor für die Konzentration eines Auspuffgasbestandteils mit einem Trockenelektrolytelement und ein Paar von auf dem Trockenelektrolytelement vorgesehenen Elektroden, wobei eine der Elektroden einem Referenzgas ausgesetzt ist und die andere Elektrode den Auspuffgasen ausgesetzt ist; und
- - eine Einrichtung zur Zuführung von elektrischem Strom, die vorgesehen ist, um dem Trockenelektrolytelement elektrischen Strom mit einer vorbestimmten Stärke zuzuführen;
- - wobei eine Spannung entsprechend der Konzentration des Auspuffgasbestandteils zwischen den Elektroden erzeugt wird, wenn dem Trockenelektrolytelement von der elektrischen Strom zuführenden Einrichtung die vorbestimmte elektrische Strommenge zugeführt wird.
Die Vorrichtung ist gekennzeichnet durch ein in Reihe zwischen
der Einrichtung zur Zuführung von elektrischem Strom
und einer der Elektroden angeschlossenes elektrisches Widerstandselement.
Vorzugsweise ist das elektrische Widerstandselement in Reihe
zwischen der elektrischen Strom zuführenden Einrichtung und
der einen Elektrode angeschlossen, die dem Referenzgas ausgesetzt
ist.
Die obigen und weiteren Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung
gehen aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung
und der Zeichnung weiter hervor. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 ein Blockdiagramm, das den Gesamtaufbau eines
Steuersystems für die Kraftstoffzufuhr für eine
Brennkraftmaschine veranschaulicht, auf das das
erfindungsgemäße Verfahren zur Erfassung eines
Versagens eines Konzentrationssensors für einen
Auspuffgasbestandteil anwendbar ist;
Fig. 2 ein Blockdiagramm, das den inneren Aufbau einer in
Fig. 1 dargestellten elektronischen Steuereinheit
(ECU) veranschaulicht;
Fig. 3 ein Schaltbild, das den Aufbau einer Ersatzschaltung
eines O₂-Sensors als erfindungsgemäßer Konzentrationssensor
für einen Auspuffgasbestandteil,
eines Prüf- bzw. Kontrollkreises und eines Abschnittes
der elektronischen Steuereinheit zum
Empfangen des Ausgangssignals des Sensors veranschaulicht;
Fig. 4 einen Längsschnitt des in Fig. 3 dargestellten
Sensors gemäß der Erfindung;
Fig. 5(a) und (b) Diagramme, die Änderungen der Ausgangssignaleigenschaften
des Sensors zur Zeit von
dessen normaler Funktion und zur Zeit von dessen
Trennung bzw. Ausschaltung darstellen;
Fig. 6(a) und (b) Diagramme, die Änderungen der Ausgangssignaleigenschaften
des Sensors zur Zeit von
dessen normaler Funktion und zur Zeit eines Kurzschlusses
darstellen;
Fig. 7 ein Flußdiagramm, das eine Subroutine zur Erfassung
eines Defekts des erfindungsgemäßen Sensors darstellt;
Fig. 8 ein Diagramm, das ein Beispiel einer T W-t FBZ-Tabelle
darstellt;
Fig. 9(a) und (b) Diagramme, die Änderungen der Sensorausgangssignalspannung
(V O₂) zur Zeit der Ausschaltung
des O₂-Sensors und zur Zeit von dessen
Kurzschluß darstellen;
Fig. 10 eine Ansicht ähnlich Fig. 3, die ein weiteres Ausführungsbeispiel
des O₂-Sensors darstellt;
Fig. 11 eine Ansicht ähnlich Fig. 3, die ein weiteres Ausführungsbeispiel
des O₂-Sensors darstellt; und
Fig. 12 eine Ansicht ähnlich Fig. 3, die ein weiteres Ausführungsbeispiel
des O₂-Sensors darstellt.
Die Erfindung wird im folgenden im einzelnen unter Bezugnahme
auf die Zeichnung beschrieben, die Ausführungsbeispiele
zeigt.
Es wird zunächst auf Fig. 1 Bezug genommen, in der der Gesamtaufbau
eines Steuersystems für die Kraftstoffzufuhr zu
einer Brennkraftmaschine veranschaulicht ist, auf das das
erfindungsgemäße Verfahren zur Erfassung eines Defekts des
Konzentrationssensors für einen Auspuffgasbestandteil anwendbar
ist. Eine Brennkraftmaschine 1, bei der es sich
beispielsweise um eine Vierzylindermaschine handeln kann,
ist mit einem Ansaugrohr 2 verbunden. Ein Drosselventil 3
ist im Ansaugrohr 2 angeordnet. Ein Sensor 4 für die Drosselventilöffnung
( R TH-Sensor) ist mit dem Drosselventil 3
verbunden, um dessen Ventilöffnung abzutasten, und ist mit
einer elektrischen Steuereinheit 5 (im folgenden ECU) elektrisch
verbunden, um dieser eine durch ihn abgetastete
Drosselventilöffnung anzeigendes elektrisches Signal zuzuführen.
Die ECU 5 berechnet gewünschte bzw. Sollwerte des
Luft/Kraftstoffverhältnisses eines der Maschine zuzuführenden
Gemisches und erfaßt einen Defekt des Konzentrationssensors
für den Auspuffgasbestandteil, wie im folgenden
beschrieben wird.
Im Ansaugrohr 2 sind Kraftstoffeinspritzventile 6 jeweils an
einer Stelle etwas stromaufwärts eines nicht gezeigten Ansaugventils
eines nicht gezeigten entsprechenden Maschinenzylinders
und zwischen der Maschine 1 und dem Drosselkörper
3 angeordnet, um dem entsprechenden Maschinenzylinder
Kraftstoff zuzuführen. Die Kraftstoffeinspritzventile 6 sind
mit einer nicht gezeigten Kraftstoffpumpe verbunden und sind
elektrisch mit der ECU 5 derart verbunden, daß ihre Ventilöffnungsperioden
oder Kraftstoffeinspritzmengen durch von
der ECU 5 zugeführte Signale gesteuert werden.
Ein Sensor 8 für den Absolutdruck (P BA-Sensor) steht über
eine Leitung 7 mit dem Inneren des Ansaugrohrs 2 an einer
Stelle stromabwärts des Drosselventils 3 in Verbindung, um
den Absolutdruck im Ansaugrohr 2 zu erfassen und der ECU 5
ein den erfaßten Absolutdruck anzeigendes elektrisches Signal
zuzuführen. Des weiteren ist ein Sensor 9 für die Ansauglufttemperatur
(T A-Sensor) im Ansaugrohr 2 an einer
Stelle stromabwärts der Leitung 7 angeordnet, um die Ansauglufttemperatur
(T A) abzutasten und der ECU 5 ein die
erfaßte Ansauglufttemperatur (T A) anzeigendes elektrisches
Signal zuzuführen.
Ein Sensor 10 für die Maschinenkühlmitteltemperatur (T W-
Sensor), der aus einem Thermistor oder dergleichen gebildet
sein kann, ist auf dem Zylinderblock der Maschine 1 auf
solche Weise angebracht, daß er in der Umfangswand eines
Maschinenzylinders mit mit Kühlmittel gefülltem Innenraum
eingebettet ist, und ein die abgetastete Kühlmitteltemperatur
anzeigendes elektrisches Ausgangssignal wird der ECU 5
zugeführt.
Ein Sensor 11 für die Maschinendrehzahl (Ne-Sensor) und ein
Zylinderunterscheidungssensor 12 (CYL-Sensor) sind in gegenüberliegender
Beziehung zu einer nicht dargestellten
Nockenwelle oder einer nicht dargestellten Kurbelwelle der
Maschine 1 angeordnet. Der Ne-Sensor 11 ist in der Lage,
einen Impuls bei einem jeden vorbestimmter Kurbelwinkel zu
erzeugen, wenn sich die Maschinenkurbelwelle um 180° dreht,
d. h. einen Impuls eines Signals für die obere Totpunktstellung
(TDC-Signal) zu erzeugen, das der ECU 5 zugeführt wird.
Der CYL-Sensor 12 ist in der Lage, einen Signalimpuls zur
Unterscheidung eines speziellen Zylinders bei einem vorbestimmten
Kurbelwinkel zu unterscheiden, das ebenfalls der
ECU 5 zugeführt wird. In einem sich vom Zylinderblock der
Maschine 1 erstreckenden Auspuffrohr 13 ist ein Dreiwege-
Katalysator 14 angeordnet, um in den Auspuffgasen enthaltene
Bestandteile HC, CO und NO x zu reinigen.
Ein O₂-Sensor 15 ist im Auspuffrohr 13 an einer Stelle
stromaufwärts des Dreiwege-Katalysators 14 eingefügt, um die
Konzentratrion von in den Auspuffgasen enthaltenem Sauerstoff
zu erfassen und der ECU 5 eine den erfaßten Konzentrationswert
anzeigende Ausgangsspannung (V O₂) zuzuführen.
Des weiteren sind mit der ECU 5 weitere Parametersensoren
zur Bestimmung von Betriebszuständen der Maschine 1 verbunden,
die beispielsweise einen Atmosphärendruck-Sensor 16
umfassen, der den Atmosphärendruck erfaßt und der ECU 5 einen
erfaßten Atmosphärendruck anzeigendes Signal zuführt.
Mit der ECU 5 ist des weiteren eine Failsafe-Vorrichtung,
beispielsweise eine Warnvorrichtung 17, verbunden, die in
Funktion tritt, wenn ein Fehler im O₂-Sensor oder in dessen
Verdrahtung festgestellt wird. Die Warnvorrichtung 17 gibt,
basierend auf einem von der ECU 5 zugeführten Steuersignal,
eine Warnung aus, z. B. in Form einer Erhöhung oder Verstärkung
eines Alarmtons und einer Anzeige des Fehlers durch
Leuchtdioden (LEDs).
Die ECU 5 arbeitet ansprechend auf die von den oben erwähnten
verschiedenen Sensoren eingegebenen verschiedenen Maschinenparametersignale,
um die Ventilöffnungsperiode T OUT
der Kraftstoffeinspritzventile 6 unter Verwendung der folgenden
Gleichung zu berechnen:
T OUT = Ti × K O₂ × K₁ + K₂ (1)
wobei Ti einen Basiswert der Kraftstoffeinspritzperiode für
das Kraftsktoffeinspritzventil 6 darstellt, der von einer
Speichereinrichtung in der ECU 5 als Funktion der vom Ne-
Sensor 11 erfaßten Maschinendrehzahl Ne und des vom Absolutdruck-
Sensor 8 erfaßten Absolutdrucks P BA gelesen wird.
K O₂ stellt einen Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Korrekturkoeffizienten
dar, der abhängig von der vom O₂-Sensor 15 während
der Rückkopplungssteuerung des Luft/Kraftstoff-Verhältnisses
erfaßten Sauerstoffgaskonzentration eingestellt wird und
während der Steuerung des Luft/Kraftstoff-Verhältnisses mit
offener Schleife auf einen während der Rückkopplungssteuerung
erhaltenen Mittelwert K REF des Luft/Kraftstoff-Verhältnis-
Korrekturkoeffizienten K O₂ eingestellt wird. K₁ und K₂
stellen weitere Korrekturkoeffizienten und Korrekturvariablen
dar, die unter Verwendung von vorbestimmten Gleichungen
und/oder Tabellen, basierend auf Maschinenparametersignalen
von oben erwähnten verschiedenen Sensoren, d. h. dem
Drosselventilöffnungs-Sensor 4 (R TH -Sensor), Absolutdruck-
Sensor 8 (P BA -Sensor), Ansauglufttemperatur-Sensor (T A -Sensor),
Maschinenkühlmitteltemperatur-Sensor 10 (T W -Sensor),
Maschinendrehzahl-Sensor 11 (Ne-Sensor), Zylinderunterscheidungs-
Sensor 12 (CYL-Sensor), O₂-Sensor 15 und Atmosphärendruck-
Sensor 16, berechnet werden, um Betriebseigenschaften
der Maschine, z. B. das Startvermögen, Auspuffgasemissionseigenschaften,
Kraftstoffverbrauch und Beschleunigungsvermögen,
entsprechend Betriebszuständen der Maschine
zu optimieren.
Die ECU 5 führt den Kraftstoffeinspritzventilen 6 Treibersignale
zu, um diese während der wie oben berechneten Ventilöffnungsperiode
T OUT zu öffnen.
Fig. 2 ist ein Blockdiagramm, das den inneren Aufbau der in
Fig. 1 dargestellten ECU 5 zeigt. Das TDC-Signal des Ne-
Sensors 11 in Fig. 1 wird einer die Wellenform formenden
Einrichtung 501 zugeführt, in der seine Impulswellenform
geformt wird, und das geformte Signal wird einer Zentraleinheit
503 (im folgenden CPU) sowie einem Me-Wert-Zähler
502 zugeführt. Der Me-Zähler 502 zählt das Zeitintervall
zwischen einem vorhergehenden Impuls des TDC-Signals und
einem augenblicklichen Impuls des TDC-Signals, das in ihn
vom Ne-Sensor 11 eingegeben wird. Daher entspricht der
Zählwert Me dem Reziprokwert der tatsächlichen Maschinendrehzahl
Ne. Der Me-Wert-Zähler 502 führt der CPU 503 den
Zählwert Me über einen Datenbus 510 zu.
Die jeweiligen Ausgangssignale des Drosselventilöffnungs-
Sensors 4 (R TH -Sensor), des Absolutdruck-Sensors 8 (P BA -
Sensor), des Maschinenkühlmitteltemperatur-Sensors 10 (T W -
Sensor), des O₂-Sensors 15, die sämtlich in Fig. 1 dargestellt
sind, und weiterer Sensoren werden einer Pegelverstelleinheit
504 zugeführt, damit ihre Spannungspegel durch
die Pegelverstelleinheit 504 auf einen vorbestimmten Spannungspegel
verschoben werden, und anschließend werden sie
über einen Multiplexer 505 einem Analog/Digital-Umsetzer 506
(A/D-Umsetzer) zugeführt. Der A/D-Umsetzer 506 wandelt sukzessive
Analogausgangsspannungen der oben erwähnten verschiedenen
Sensoren in digitale Signale um, und die sich
ergebenden digitalen Signale werden über den Datenbus 510
der CPU 503 zugeführt.
Über den Datenbus 510 sind des weiteren mit der CPU 503 ein
Nurlesespeicher 507 (im folgenden ROM), ein Schreib/Lesespeicher
508 (im folgenden RAM) und Treiberkreise 509 und
511 verbunden. Im ROM sind verschiedene in der CPU 503 auszuführende
Programme, wie z. B. eine in Fig. 7 dargestellte
und später beschriebene Subroutine zur Erfassung eines Defekts
des O₂-Sensors und von dessen Verdrahtung, verschiedene
Daten, wie z. B. eine Tabelle von Basiswerten Ti der
Kraftsktoffeinspritzperiode, und Referenzwerte V O₂FSH und
V O₂FSL , die mit der Ausgangsspannung des O₂-Sensors in
Beziehung stehen und später beschrieben werden, sowie verschiedene
Tabellen, wie z. B. eine T W -t FBZ -Tabelle, gespeichert.
In RAM 508 sind Ergebnisse von in der CPU 503 direkt
ausgeführten Berechnungen, aus dem in Me-Wert-Zähler 502 und
dem A/D-Umsetzer ausgelesene Daten etc. zwischengespeichert.
Der Treiberkreis 509 erhält von der CPU 503 die mittels der
obigen Gleichung (1) berechnete Ventilöffnungsperiode T OUT
anzeigende Steuersignale und führt den Kraftstoffeinspritzventilen
Treibersignale zu, um sie für die Zeitperiode T OUT
zu öffnen.
Der Treiberkreis 511 dient zu Failsafe-Zwecken und führt
einem Prüfkreisschalter (SW), der zur Erfassung eines Versagens
des O₂-Sensors und von dessen Verdrahtung verwendet
wird, ein Umstell- bzw. Umschaltsteuersignal zu, um ihn ein-
oder auszuschalten. Die Warnvorrichtung 17 ist mit dem
Treiberkreis 511 verbunden, und die ECU 5 übermittelt zu
Warnzwecken über den Treiberkreis 511 ein Warnsteuersignal,
wenn ein Ausfall des O₂-Sensors und von dessen Verdrahtung
festgestellt worden ist.
Fig. 3 ist ein Schaltbild, das die Anordnung einer Ersatzschaltung
des O₂-Sensors als erfindungsgemäßer Konzentrationssensor
für den Auspuffgasbestandteil, eines Prüfkreises
zur Feststellung eines Versagens des O₂-Sensors und eines
Abschnittes der elektronischen Steuereinheit zum Empfangen
des Ausgangssignals des Sensors darstellt. Wie aus Fig. 3
hervorgeht, ist ein Endpunkt des O₂-Sensors 15 mit der Wand
des Auspuffrohrs geerdet, und ein anderer Endpunkt ist über
eine Signalleitung mit der ECU 5 verbunden. Damit eine
Trennung, ein Ausschalten oder Kurzschluß zwischen dem O₂-
Sensor 15 und der ECU 5 genauer und sicher festgestellt
werden können, ist im O₂-Sensor 15 zusätzlich ein elektrisches
Widerstandselement 19 mit einem vorbestimmten Widerstandswert
als Innenwiderstand zu Fehlerermittlungszwecken
eingebaut, obwohl sogar ohne dieses elektrische Widerstandselement
19 unter Verwendung des später beschriebenen
erfindungsgemäßen Verfahrens ein Ausfall des O₂-Sensors 15
und von dessen Verdrahtung festgestellt werden kann.
Mehr im einzelnen, der O₂-Sensor 15 besteht elektrisch im
wesentlichen aus einer elektromotorischen Kraftquelle 18 a
und einem Innenwiderstand 18 b. Bei dem erfindungsgemäßen O₂-
Sensor 15 ist jedoch das elektrische Widerstandselement 19
in Reihe an die elektromotorische Kraftquelle 18 a und den
Innenwiderstand 18 b angeschlossen.
In Fig. 4 ist ein Beispiel des Aufbaus des O₂-Sensors 15 mit
dem in diesem eingebauten elektrischen Widerstandselement 19
dargestellt.
Wie aus Fig. 4 hervorgeht, besitzt der O₂-Sensor 15 ein Gehäuse
15 a, das eine ringförmige abgestufte Schulter 15 a′ zur
Befestigung eines die Sauerstoffkonzentration erfassenden
Elementes 15 e (Zirkoniumdioxid-Element) an einem vorderen
oder unteren Endabschnitt aufweist, wie in Fig. 7 zu sehen
ist, wobei ein Teil des vorderen oder unteren Endabschnittes
in das Auspuffrohr 13 eingesetzt bzw. eingeschoben wird. Wie
in Fig. 4 zu sehen ist, ist an einem vorderen oder unteren
Ende des Gehäuses 15 a eine Schutzabdeckung 15 c angebracht,
die eine Anzahl von darin ausgebildeten durchgehenden Löchern
zum Durchlassen von Auspuffgasen aufweist. Am anderen
oder oberen Ende des Gehäuses 15 a ist eine zylindrische
Kappe 15 d befestigt.
Das Zirkondioxid-Element 15 e, das hauptsächlich aus Zirkoniumoxid
in der Form eines Trockenelektrolyten besteht und
Zylinderform mit einem geschlossenen Ende aufweist, ist im
Inneren des Gehäuses 15 a und der Schutzabdeckung 15 c angebracht.
Die Außen- und Innenflächen des Zirkondioxid-Elementes 15 e
sind mit Platin beschichtet, um als Elektroden zu dienen. Im
Inneren der Abdeckung 15 c ist ein Zwischenraum 15 f durch die
platinbeschichtete Außenfläche des Zirkondioxid-Elementes
15 e begrenzt, in den Auspuffgase eingeführt werden. Ein anderer
Zwischenraum 15 g ist im Inneren des Zirkondioxid-Elementes
15 e durch dessen platinbeschichtete Innenfläche begrenzt
und in ihn wird Luft als Referenzgas eingeführt.
Im Inneren der Zylinderkappe 15 d ist ein Innenzylinder 15 h
angebracht, in dem ein länglicher hohler zylindrischer Isolator
15 i untergebracht ist. Am oberen Ende (gemäß der Darstellung
von Fig. 4) des länglichen hohlen zylindrischen
Isolators 15 e ist mittels einer Unterlegscheibe 15 j ein
kurzer hohler zylindrischer Isolator 15 k angebracht. Zwischen
einer oberen Endfläche des kurzen hohlen zylindrischen
Isolators 15 k und einer Innendeckfläche der Zylinderkappe
15 d ist eine Belleville- oder Tellerfeder 15 l angeordnet, um
die Isolatoren 15 i und 15 k an Ort und Stelle zu fixieren.
Des weiteren eine z. B. aus Fluorgummi gebildete Isolierscheibe
bzw. -tülle 15 n in einer oberen Endfläche der Zylinderkappe
15 d zum Schutz eines Leitungsdrahtes 15 m preßgepaßt,
mittels dessen das Ausgangssignal des O₂-Sensors 15
übertragen wird.
Der in Fig. 4 dargestellte Leitungsdraht 15 m ist der einzige
Leitungsdraht, der mit dem O₂-Sensor 15 verbunden ist. Der
Leitungsdraht 15 m ist mit der durch die platinbeschichtete
Innenfläche des Zirkondioxid-Elementes 15 e gebildeten Elektrode
mittels einer inneren Zentralelektrode 15 o und einer
inneren Zentralelektrode 15 p elektrisch verbunden, wobei
eine wellenförmige Feder jeweils in den inneren Zwischenräumen
im Inneren der Isolatoren 15 i, 15 k angeordnet ist.
Die durch die platinbeschichtete Außenfläche des Zirkondioxid-
Elementes 15 e gebildete Elektrode ist zur Wand des
Auspuffgasrohrs 13 mittels des Gehäuses 15 a geerdet. Das
elektrische Widerstandselement 19 ist in einer in der oberen
Endfläche des Isolators 15 e gebildeten Aussparung 15 e′
angeordnet und elektrisch zwischen den inneren Zentralelektroden
15 o, 15 p angeschlossen.
Das elektrische Widerstandselement 19 sollte an einer Stelle
angeordnet sein, so daß es weniger durch die Wärme von den
Auspuffgasen her beeinträchtigt wird. Zu diesem Zweck ist
das Element 19 bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel
an einem Ende des O₂-Sensors 15 entfernt von dessen
anderem Ende angeordnet, an dem das Zirkondioxid-Element 15 e
und die Schutzabdeckung 15 c angeordnet und der Wärme von den
Auspuffgasen ausgesetzt sind.
Die Sauerstoffkonzentration in den Auspuffgasen wird durch
den wie oben aufgebauten O₂-Sensor 15 auf folgende Weise
erfaßt: Eine der beiden jeweils durch die Innen- und Außenflächen
des Zirkondioxid-Elementes 15 e gebildeten Elektroden,
d. h. in diesem Ausführungsbeispiel die durch die Innenfläche
gebildete Innenelektrode, ist Luft als Referenzgas
ausgesetzt, während die andere oder Außenelektrode den Auspuffgasen
ausgesetzt ist. Von einer elektrischen Stromversorgungseinrichtung,
auf die später Bezug genommen wird,
wird dem O₂-Sensor 15 eine vorbestimmte elektrische Strommenge
zugeführt. Die Sauerstoffkonzentration in den Auspuffgasen
wird ausgehend von einer Spannung erfaßt, die mit
der Zufuhr des elektrischen Stroms zwischen den Innen- und
Außenelektroden erzeugt wird. Mehr im einzelnen, wenn die
Außenfläche des Zirkondioxid-Elementes 15 e den Auspuffgasen
aus dem Auspuffrohr ausgesetzt wird und seine Innenfläche
Luft ausgesetzt wird, wirkt es als Sauerstoffzelle, um eine
elektromotorische Kraft entsprechend der Differenz zwischen
der Sauerstoffkonzentration in der Luft und derjenigen in
den Auspuffgasen jeweils in Kontakt mit den Innen- und
Außenflächen des Zirkondioxid-Elementes 15 e zu erzeugen. Es
wird somit eine von der Sauerstoffkonzentration der Auspuffgase
abhängige Spannung zwischen den Innen- und Außenelektroden
erzeugt. Des weiteren hat die auf diese Weise
erzeugte Spannung die Eigenschaft, daß sie sich klar ändert,
wenn sich das Luft/Kraftstoff-Verhältnis des der Maschine
zugeführten Gemisches über das stöchiometrische Verhältnis
hinweg ändert, wenn die Temperatur des Zirkondioxid-Elementes
15 e höher als ein bestimmter Aktivierungswert ist. Die
Sauerstoffkonzentration in den Auspuffgasen wird von der ECU
5 unter Verwendung der obigen Eigenschaft festgestellt. Der
ECU 5 wird die Ausgangsspannung des O₂-Sensors 15 über den
Leitungsdraht 15 m zugeführt, um die Rückkopplungssteuerung
des Luft/Kraftstoff-Verhältnisses ansprechend auf die erfaßte
Sauerstoffkonzentration auszuführen. Bei dem oben beschriebenen
erfindungsgemäßen O₂-Sensor vom sogenannten Einströmtyp
ist das elektrische Widerstandselement 19 zusätzlich
vorgesehen, so daß ein Defekt des O₂-Sensors, wie z. B. eine
Trennung, ein Ausschalten oder ein Kurzschluß von diesem,
genauer festgestellt werden können.
Es wird wieder auf Fig. 3 Bezug genommen. In der ECU 5 sind
ein Tiefpaßfilter und ein Operationsverstärker 520 angeordnet.
Der Tiefpaßfilter besteht aus zwei Kondensatoren C₁ und
C₂ und aus einem Widerstand R₁. Die Ausgangsspannung V O₂ des
O₂-Sensors 15 wird mittels des Tiefpaßfilters auf einen
nicht-invertierenden Eingangsanschluß des Operationsverstärkers
520 gegeben, durch den Verstärker 520 verstärkt und
dann dem in Fig. 2 dargestellten Multiplexer 505 und A/D-
Umsetzer 506 zugeführt.
Der Operationsverstärker 520 bildet die elektrische Stromversorgungseinrichtung,
die dem O₂-Sensor 15 elektrischen
Strom auf die sogenannte "Einström"-Weise zuführt.
Zwischen der Verbindungsstelle des Kondensators C₁ mit dem
Widerstand R₁ und einem Ausgangsanschluß einer vorbestimmten
Strom- bzw. Spannungsquelle (z. B. Batterie im Fahrzeug) zur
Zufuhr einer vorbestimmten konstanten Spannung zum O₂-Sensor
ist ein Serienkreis angeschlossen, der aus einem steuerbar
geschlossenen und geöffneten Prüfkreisschalter 530 und einem
Widerstand R₂ besteht. Der Prüfkreisschalter, der aus einem
beliebigen geeigneten herkömmlichen Schaltelement gebildet
sein kann, wird mittels eines Steuersignals vom Treiberkreis
511 in Fig. 2 gesteuert.
Der aus dem Schalter 530 etc. gebildete Prüfkreis dient zur
Erfassung eines Ausfalls des O₂-Sensors 15, d. h. zu einer
Selbstdiagnose, auf solche Weise, daß während eines Zeitintervalls,
wenn das Ausgangssignal aus dem O₂-Sensor 15 auf
demselben Pegel bleibt, der Schalter 530 geschlossen ist, um
eine Zunahme des in den O₂-Sensor 15 strömenden elektrischen
Stroms zu bewirken, und dann wird die Ausgangsspannung des
O₂-Sensors überprüft.
Es wird nun das erfindungsgemäße Prinzip der Fehler- bzw.
Ausfallerfassung unter Bezugnahme auf Fig. 5 und 6 beschrieben.
Wenn die Selbstdiagnose nicht ausgeführt wird, wird der
Prüfkreisschalter 530 offen gehalten. Die Ausgangsspannung
V O₂ des O₂-Sensors 15 kann durch die vom O₂-Sensor erzeugte
elektromotorische Kraft und den vom Operationsverstärker 520
in den O₂-Sensor 15 fließenden elektrischen Strom wie folgt
ausgedrückt werden:
V O₂ = V s + i × r (2)
wobei V s die elektromotorische Kraft (Volt), i der elektrische
Strom aus dem Operationsverstärker 520 und r die Summe
des Innenwiderstandes 18 b des O₂-Sensors und des Widerstandswertes
des elektrischen Widerstandselementes 19 ist.
Wenn sich der O₂-Sensor 15 in einem aktivierten Zustand befindet,
nimmt der elektrische Strom i einen Wert von einigen
zehn nA an und i×r nimmt einen Wert von einigen mV an (der
durch Einstellen des Widerstandswertes des elektrischen
Widerstandselementes 19 auf einen geeigneten Wert, z. B. von
einigen kOhm bis einigen zehn kOhm erhalten werden kann).
Daher gilt V O₂≒V s , und entsprechend ist die Ausgangsspannung
V O₂R , die angenommen wird, wenn das Luft/Kraftstoff-
Verhältnis fetter als der stöchiometrische Wert ist,
nahezu gleich 1 Volt. Hingegen ist die Ausgangsspannung
V O₂L , die angenommen wird, wenn das Luft/Kraftstoff-Verhältnis
magerer als der stöchiometrische Wert ist, nahezu gleich
0 Volt. Das heißt, wenn der O₂-Sensor 15 normal arbeitet,
wird die Ausgangsspannung V O₂, wie in Fig. 5 und 6 dargestellt,
entsprechend der Ausgangssignaleigenschaft des O₂-
Sensors vom sogenannten Einströmtyp, wie beim Ausführungsbeispiel
von Fig. 3 wiederholt, umgekehrt.
Wenn der Schalter 530 geschlossen ist, wird durch den
geschlossenen Schalter die vorbestimmte Spannung aus der vorbestimmten
Spannungsquelle zusätzlich auf den O₂-Sensor 15
gegeben. Bei dieser Gelegenheit fließt ein elektrischer
Strom i′ durch den Widerstand R₂, so daß der in den O₂-Sensor
15 fließende Gesamtstrom gleich der Summe i+i′ ist.
Daher kann die Ausgangsspannung V O₂ des O₂-Sensors wie folgt
ausgedrückt werden:
V O₂ = V s + (i+i′) ×r (3)
Es sei nun angenommen, daß der durch den geschlossenen
Schalter 530 fließende elektrische Strom i′ einige zehn µA
annimmt. Dann nimmt i×r einen Wert von einigen mV an, wenn
sich der O₂-Sensor 15, wie oben festgestellt, in einem
aktivierten Zustand befindet. Daher kann die Ausgangsspannung
V O₂ wie folgt ausgedrückt werden:
V O₂ = V s ≒ V s + i′ × r (4)
Aus obigem ist ersichtlich, daß ohne Vorliegen eines Fehlers
bzw. Defektes in der Signalleitung l, d. h. wenn es weder
eine Trennung, ein Ausschalten noch einen Kurzschluß in der
Signalleitung gibt, bei Einschalten des Schalters 530 die
Ausgangsspannung V O₂ um einen Betrag Δ V O₂ = i′×r
zunimmt, wie in Fig. 5 (a) und Fig. 6 (a) dargestellt ist. Der
Betrag Δ V O₂ ist in der Größe von 0,1-1,0 Volt.
Wenn daher kein Fehler im O₂-Sensor 15 und dessen Verdrahtung
auftritt, kann seine Normalität, d. h. sein normales
Funktionieren, durch Überwachung einer Änderung der durch
das Einschalten des Schalters 530 bewirkten Spannung V O₂
nachgewiesen werden.
Andererseits tritt bei Vorliegen eines Defektes im O₂-Sensor
15, selbst wenn der Schalter 530 eingeschaltet wird, keine
Änderung der Ausgangsspannung V O₂ auf. Es ist somit möglich,
einen Ausfall im O₂-Sensor 15 festzustellen, indem geprüft
wird, ob sich die Ausgangsspannung V O₂ nach dem Einschalten
des Schalters 530 geändert hat oder nicht.
Mehr im einzelnen, im Falle eines Ausschaltens oder einer
Trennung in der Signalleitung nimmt der Widerstandswert des
O₂-Sensors in bezug auf die Seite der ECU 5 bis Unendlich
zu. Dementsprechend kann unabhängig von der Größe des in
den Sensor fließenden Stroms, d. h. unabhängig davon, ob der
Schalter 530 geschlossen oder offen ist, die Spannung an der
Eingangsseite der ECU 5 wie folgt ausgedrückt werden:
V O₂ (ECU) = ∞ × i ≒ ∞ × (i+i′) = ∞ (5)
In der tatsächlichen Stromkreisanordnung von Fig. 3 wird die
Spannung V O₂ (ECU) gleich einer von der Spannungsquelle zum
Operationsverstärker 520 zugeführten positiven Ausgangsspannung
sein, d. h. der maximalen Ausgangsspannung des Verstärkers
520 (vgl. Fig. 5 (b)).
Im Fall einer Trennung oder eines Ausschaltens im O₂-Sensor
15 oder in dessen Verdrahtung nimmt somit die Spannung
V O₂ (ECU) bis zu einer positiven Ausgangsspannung aus der
Spannungsquelle oder einer maximalen Ausgangsspannung zu,
die hierbei zu halten ist, und ändert sich dann nicht,
selbst wenn der Schalter 530 geschlossen wird. Ausgehend von
dieser erhöhten konstanten Spannung V O₂ (ECU), die sich von
dem während des normalen Funktionierens O₂-Sensors angenommenen
Spannungspegel, wie er in Fig. 5 (a) dargestellt ist,
unterscheidet, ist es möglich, das Auftreten eines Ausschaltens
einwandfrei zu bestimmen.
Des weiteren kann mittels der erfindungsgemäßen Anordnung
auch das Auftreten eines Kurzschlusses im O₂-Sensor oder in
dessen Verdrahtung durch Schließen des Schalters 530 wie
folgt festgestellt werden.
In dem Fall, daß die Signalleitung 1 zur Erde kurzgeschlossen
ist, fällt der Spannungspegel auf der Eingangsseite der
ECU 5 auf das Erdpotential ab, um auf diesem gehalten zu
werden, wie in Fig. 6 (b) dargestellt ist. Unabhängig von der
Größe des in den O₂-Sensor 15 fließenden Stroms, d. h. unabhängig
davon, ob der Schalter 530 geschlossen oder offen
ist, gilt V O₂≒0, tritt keine Änderung in der Ausgangsspannung
auf der Eingangsseite der ECU 5 auf. Es ist daher möglich,
das Auftreten eines Kurzschlusses im O₂-Sensor oder
dessen Verdrahtung, ausgehend von dem auf diese Weise herabgesetzten
Konstantspannungspegel auf der Eingangsseite der
ECU 5 sicher zu bestimmen, die sich von dem während der
Normalfunktion des O₂-Sensors angenommenen Spannungspegel
unterscheidet, wie er in Fig. 6 (a) dargestellt ist.
Gemäß obiger Beschreibung tritt dank der Anordnung des
Prüfkreises von Fig. 3 eine Änderung im Spannungspegel
Δ V O₂ (ECU) auf der Eingangsseite der ECU 5 um einen Betrag
V O₂ auf, wie in Fig. 5 (a) und Fig. 6 (a) dargestellt ist,
soweit kein Fehler im O₂-Sensor und dessen Verdrahtung auftritt,
wenn der Schalter 530 geschlossen wird, um einen erhöhten
Stromfluß in den O₂-Sensor 15 zu bewirken. Wenn hingegen
eine Abnormität, wie z. B. ein Ausschalten oder ein
Kurzschluß im O₂-Sensor und dessen Verdrahtung vorliegt,
erfolgt selbst bei Schließen des Schalters 530 keine Änderung
entsprechend dem Betrag Δ V O₂ im Spannungspegel
V O₂ (ECU), wie in Fig. 5 (b) und Fig. 6 (b) dargestellt ist.
Durch Schließen des Schalters 530 innerhalb eines bestimmten
Zeitintervalls, während dessen der O₂-Sensor 15 nicht invertiert
wird, und anschließendes Überwachen der Änderung
des Spannungspegels V O₂ (ECU) auf der Eingangsseite der ECU 5
ist es möglich, einen Fehler und überdies die Art eines
derartigen Fehlers genau zu bestimmen.
In Fig. 7 ist ein Programm zur Feststellung eines Fehlers
des O₂-Sensors 15, basierend auf dem oben beschriebenen
Prinzip gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren dargestellt.
Dieses Programm wird jedesmal ausgeführt, wenn der ECU 5 ein
Impuls des TDC-Signals zugeführt wird.
Beim Schritt 701 in Fig. 7 wird bestimmt, ob erste und
zweite Flags nFS 1 und nFS 2 zur Auswahlbestimmung auf 1
gesetzt worden sind oder nicht. Wenn die Antwort auf die Frage
des Schrittes 701 NEIN ist, schreitet das Programm zu einem
Schritt 702 fort.
Beim Schritt 702 wird bestimmt, ob die Luft/Kraftstoff-Verhältnis-
Rückkopplungssteuerung, basierend auf dem O₂-Sensor-
Ausgangssignal, ausgeführt wird oder nicht. Wenn die Antwort
auf die Frage beim Schritt 702 JA ist, schreitet das Programm
zu den Schritten 709 ff. fort, auf die später Bezug
genommen wird. Ist hingegen die Antwort NEIN, wird weiter
bei einem Schritt 703 bestimmt, ob sich die Maschine in einem
Bereich mit Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Rückkopplungssteuerung
befindet oder nicht.
Wenn die Antwort auf die Frage beim Schritt 703 NEIN ist,
wird bei einem Schritt 704 ein t FBZ -Zeitgeber, dessen
Zeitgeberwert t FBZ entsprechend der Maschinenkühlmitteltemperatur
T W eingestellt ist, zurückgesetzt und gestartet. In Fig. 8
ist eine beim Schritt 704 verwendete T W -t FBZ -Tabelle
dargestellt, wobei der Zeitgeberwert t FBZ auf kürzere Werte
eingestellt wird, wenn der T W -Wert größer ist, d. h. wenn die
Maschinenkühlmitteltemperatur höher ist.
Wenn die Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Rückkopplungssteuerung
nicht ausgeführt wird und sich die Maschine nicht in einem
Bereich mit Luft/Kraftstoffverhältnis-Rückkopplungssteuerung
befindet, wird bei einem auf den Schritt 704 folgenden
Schritt 705 ein Flag F LAGVO2i auf 0 gesetzt, das zur
Bestimmung bei einem Schritt 710 verwendet wird, auf den später
Bezug genommen wird. Bei einem Schritt 706 werden die
ersten und die zweiten Flags nFS 1 und nFS 2 zur Fehlerbestimmung
auf 0 gesetzt, und ein t VO₂FB -Zeitgeber (Abwärtszähler),
dessen Zeitgeberwert bei Schritten 715 und 717 abgefragt
wird, auf die später Bezug genommen wird, wird auf
eine vorbestimmte Zeitperiode (z. B. 4,5 Sekunden) gesetzt
und gestartet. Dann wird bei einem Schritt 707 der Schalter
530 des in Fig. 3 dargestellten Prüfkreises im AUS-Zustand
gehalten, woraufhin das laufende Programm beendet wird.
Wenn die Antwort auf die Frage des Schrittes 703 JA ist,
d. h., wenn sich die Maschine in einem Bereich mit
Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Rückkopplungssteuerung befindet,
selbst wenn die Rückkopplungssteuerung nicht ausgeführt wird,
wird bei einem Schritt 708 bestimmt, ob die durch den t FBZ -
Zeitgeber entsprechend der Maschinenkühlmitteltemperatur T W
beim Schritt 704 eingestellte vorbestimmte Zeitperiode verstrichen
ist oder nicht. Wenn die Antwort auf die Frage des
Schrittes 708 NEIN ist, d. h. wenn die vorbestimmte Zeitperiode
nicht verstrichen ist, werden die oben erwähnten
Schritte 705 bis 707 ausgeführt, woraufhin das Programm beendet
wird. Wenn die vorbestimmte Zeitperiode verstrichen
ist, schreitet das Programm zu den Schritten 709 ff. fort.
Der Grund für das Vorsehen der Schritte 703, 704 und 708
zusätzlich zum Schritt 702, bei dem bestimmt wird, ob die
O₂-Rückkopplungssteuerung ausgeführt wird oder nicht, ist
folgender:
Die Bestimmung beim Schritt 702 wird basierend auf verschiedenen
Bedingungen ausgeführt, z. B. ob die Maschinenkühlmitteltemperatur
höher als ein vorbestimmter Wert ist
und ob der O₂-Sensor aktiviert worden ist. Wenn bestimmt
wird, daß die Rückkopplungssteuerung tatsächlich ausgeführt
wird, wird bei den Schritten 709 ff. eine Selbstdiagnose des
O₂-Sensors und von dessen Verdrahtung ausgeführt. Selbst
wenn jedoch keine Rückkopplungssteuerung ausgeführt wird,
wenn bestimmt wird, daß sich die Maschine in dem durch den
Absolutdruck P BA im Ansaugrohr und die Maschinendrehzahl Ne
definierten Bereich mit Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Rückkopplungssteuerung
befindet, können die Selbstdiagnose des
O₂-Sensors 15 und von dessen Verdrahtung ausgeführt werden,
wenn die Antwort auf die Frage des Schrittes 708 bestätigend
oder JA ist, was es ermöglicht, den O₂-Sensor 15 als aktiviert
zu betrachten.
Im einzelnen, die zur Aktivierung des O₂-Sensors benötigte
Zeitperiode wird nahezu durch die Maschinentemperatur bestimmt.
Daher wird die vorbestimmte Zeitperiode durch den
t FBZ -Zeitgeber abhängig von der Maschinenkühlmitteltemperatur
T W auf solche Weise gesetzt, daß sie gleich der zur Aktivierung
des O₂-Sensors benötigten Zeitperiode ist, d. h.
mit zunehmender Maschinenkühlmitteltemperatur T W ist die
durch den Zeitgeber eingestellte vorbestimmte Zeitperiode
t FBZ kürzer. Wenn die Zeitperiode t FBZ verstrichen ist,
nachdem bestimmt worden ist, daß sich die Maschine im Bereich
mit Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Rückkopplungssteuerung
befindet, werden die Schritte 709 ff. zur Selbstdiagnose des
O₂-Sensors 15 und von dessen Verdrahtung ausgeführt, indem
der O₂-Sensor als aktiviert angesehen wird.
Daher wird das Rücksetzen und Starten des t FBZ -Zeitgebers
ansprechend auf den T W -Wert selbst während des Startes der
Maschine ausgeführt.
Mittels der Schritte 703, 704 und 708 kann somit die Unzulänglichkeit
behoben werden, daß die Fehlererfassung des O₂-
Sensors nur ausgeführt werden kann, wenn die Rückkopplungssteuerung
ausgeführt wird. Dies ermöglicht es, die Selbstdiagnose
des O₂-Sensors und von dessen Verdrahtung rascher
auszuführen.
Bei dem Schritt 709 wird bestimmt, ob die Ausgangsspannung
V O₂ des O₂-Sensors höher als ein vorbestimmter oberer
Grenzwert V O₂FSH (z. B. 0,9 V) ist oder ob die Ausgangsspannung
V O₂ niedriger als ein vorbestimmter niedriger
Grenzwert V O₂FSL (z. B. 0,1 V) ist (vgl. Fig. 9 (a) und 9 (b)).
Wenn die Antwort auf die Frage des Schrittes 709 NEIN ist,
d. h. wenn V O₂FSL V O₂ V O₂FSH ist, wird beurteilt, daß die
Ausgangsspannung V O₂ in einem Spannungsbereich liegt, der
während der Normalfunktion der Maschine 1 angenommen werden
kann, und daß der O₂-Sensor 15 mit normaler Funktion arbeitet.
Die Schritte 705 ff. werden ausgeführt, ohne die
Selbstdiagnose des O₂-Sensors und von dessen Verdrahtung zu
starten, und daraufhin wird das laufende Programm beendet.
Wenn andererseits die Antwort auf die Frage des Schrittes
709 JA ist, d. h. wenn V O₂ < V O₂FSH ist (vgl. Fig. 9 (a))
oder V O₂ < V O₂FSL (vgl. Fig. 9 (b)), zeigt dies die Möglichkeit
einer Trennung oder eines Kurzschlusses im O₂-
Sensor und dessen Verdrahtung an, und daher werden Schritte
710 ff. ausgeführt.
Zuerst wird bei einem Schritt 710 bestimmt, ob das Flag
F LAGVO₂i auf 0 gesetzt worden ist oder nicht. Wenn die Antwort
auf die Frage beim Schritt 710 JA ist, d. h. wenn die
laufende Schleife die erste Schleife ist, nachdem die Ausgangsspannung
V O₂ aus dem durch die vorbestimmten oberen und
unteren Grenzwerte V O₂FSH und V O₂FSL bestimmten Wertebereich
gefallen ist, wird der V O₂-Wert bei einem Schritt 711 als
V O₂LEVEL gespeichert, und dann wird das Flag F LAGVO₂i bei
einem Schritt 712 auf 1 gesetzt. Mit anderen Worten, wenn
die Ausgangsspannung V O₂ begonnen hat, einen Wert außerhalb
des normalen Wertebereichs anzunehmen, wird der V O₂-Wert
gespeichert und das Flag F LAGVO₂i wird auf 1 gesetzt. In den
nachfolgenden Schleifen sollte die Antwort auf die Frage
beim Schritt 710 NEIN sein, da das Flag F LAGVO₂i bereits auf
1 gesetzt worden ist, und daher springt das Programm über
den Schritt 711 zum Schritt 712. Der beim Schritt 711
gespeicherte V O₂-Wert wird als Referenzwert zum Überwachen
einer Änderung der Ausgangsspannung V O₂ verwendet, um auf
diese Weise einen Ausfall des O₂-Sensors
und von dessen Verdrahtung zu bestimmen.
Bei einem auf den Schritt 712 folgenden Schritt 713 wird der
Absolutwert Δ V O₂ der Differenz zwischen dem in der laufenden
Schleife festgestellten V O₂-Wert und dem beim Schritt 711
als Referenzwert gespeicherten V O₂LEVEL -Wert berechnet, und
dann wird bei einem Schritt 714 bestimmt, ob der Δ V O₂-Wert
kleiner als eine vorbestimmte Änderung Δ V O₂FS ist oder
nicht. Wie oben unter Bezugnahme auf Fig. 5 und 6 beschrieben
wurde, wird die vorbestimmte Änderung Δ V O₂FS auf einen
geeigneten Wert, abhängig von einer möglichen Änderung der
Ausgangsspannung V O₂ eingestellt, die auftreten kann, wenn
der Prüfkreisschalter 530 während der normalen Arbeitsweise
des O₂-Sensors geschlossen wird (insbesondere abhängig von
der Ausgangsspannung der Spannungsquelle, des Widerstandes
R₂, der Art des verwendeten O₂-Sensors etc.). Der geeignete
Wert sollte ein Wert kleiner als die mögliche Änderung der
Ausgangsspannung V O₂ sein.
Wenn die laufende Schleife eine Schleife ist, in der der
V O₂-Wert beim Schritt 711 als V O₂LEVEL -Wert gespeichert
wird, sollte die Antwort auf die Frage des Schrittes 714 JA
sein. Daher schreitet das Programm zu einem Schritt 715
fort, bei dem bestimmt wird, ob eine vorbestimmte Zeitperiode
T FS (z. B. 4,0 Sekunden) kürzer als die durch den
t VO₂FS -Zeitgeber eingestellte vorbestimmte Zeitperiode
t VO₂FS verstrichen ist oder nicht (vgl. Fig. 9 (a)).
Wenn die Antwort auf die Frage des Schrittes 715 NEIN ist,
d. h. wenn die vorbestimmte Zeitperiode T FS nicht verstrichen
ist, wird das Programm sofort beendet. In jeder nachfolgenden
Schleife, wenn der Zustand Δ V O₂ < V O₂FS fortgesetzt ist,
d. h. wenn die Ausgangsspannung V O₂ überhaupt nicht geändert
ist oder um einen Wert Δ V O₂FS geändert ist, und zur selben
Zeit, wenn die vorbestimmte Zeitperiode T FS verstrichen ist
und die Antwort auf die Frage beim Schritt 715 JA geworden
ist, wird der Schalter 530 des Prüfkreises eingeschaltet
oder geschlossen (Schritt 716).
Nachdem der Schalter des Prüfkreises auf diese Weise eingeschaltet
worden ist, wird dann bei einem Schritt 717 bestimmt,
ob der Rest der vorbestimmten Zeitperiode t VO₂FS
d. h. t VO₂FS -T FS (0,5 Sekunden), verstrichen ist oder
nicht. Wenn die Antwort auf die Frage des Schrittes 717 NEIN
ist, d. h. wenn die vorbestimmte Zeitperiode t VO₂FS nach dem
Starten des T VO₂FS nicht verstrichen ist, wird das Programm
sofort beendet.
Wenn der Schalter 530 des Prüfkreises wie beschrieben eingeschaltet
wird, wenn der O₂-Sensor und dessen Verdrahtung
ohne Beeinträchtigung durch eine Ausschaltung oder einen
Kurzschluß normal arbeiten, sollte sich die Ausgangsspannung
V O₂ auf vorbestimmte Weise, wie in Fig. 5 (a) oder in Fig. 6 (a)
veranschaulicht, ändern. Das heißt, in der nachfolgenden
Schleife erfährt dann der V O₂-Wert eine durch die gestrichelten
Linien in Fig. 9 (a) oder 9 (b) angezeigte Änderung.
Es wird dementsprechend beim Schritt 714 bestimmt, daß die
Änderung Δ V O₂ der Ausgangsspannung V O₂ den vorbestimmten
Wert Δ V O₂FS überschreitet. Dies hat zur Folge, daß das
Ergebnis der Bestimmung beim Schritt 714 während des normalen
Betriebes des O₂-Sensors und dessen Verdrahtung NEIN wird,
woraufhin die Schritte 705 bis 707 ausgeführt werden und das
Programm beendet wird. Insbesondere werden die Flags
F LAGVO₂i , nFS 1 und nFS 2, der t VO₂FS -Zeitgeber und der
Prüfkreisschalter 530 sämtlich zurückgesetzt, woraufhin die
Selbstdiagnose des O₂-Sensors und von dessen Verdrahtung im
Fall von deren normalem Funktionieren beendet wird. Wenn
andererseits die Antwort beim Schritt 714 trotz der Tatsache,
daß der Prüfkreisschalter 530 eingeschaltet worden ist,
JA ist, und wenn dies zur gleichen Zeit über eine vorbestimmte
Zeitperiode (t VO₂FS -T FS ) oder länger fortgesetzt
wird, d. h. wennn die Antwort auf die Frage beim Schritt 717
JA wird, wird beurteilt, daß der O₂-Sensor oder dessen Verdrahtung
fehlerhaft ist. Dann werden die Schritte 718 ff.
ausgeführt, um schließlich zu bestimmen, daß ein Fehler im
O₂-Sensor oder dessen Verdrahtung vorliegt.
Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Erfindung
wird eine Fehlerbestimmung des O₂-Sensors und von dessen
Verdrahtung zweimal ausgeführt. Im einzelnen wird beim
Schritt 718 bestimmt, ob das erste Flag nFS 1 zur Fehlerbestimmung
auf 1 gesetzt worden ist oder nicht. Wenn die
Antwort auf die Frage des Schrittes 718 NEIN ist, schreitet
das Programm zu einem Schritt 719 fort, wo das erste Flag
nFS 1 auf 1 gesetzt wird. Beim folgenden Schritt 720 wird ein
T SFW -Zeitgeber zum Zählen einer vorbestimmten Zeitperiode
T SFW (z. B. 0,5 Sekunden) zurückgesetzt und gestartet, woraufhin
das Programm beendet wird.
In der folgenden Schleife sollte die Antwort auf die Frage
des Schrittes 718 JA werden, und dann schreitet das Programm
zu einem Schritt 721 fort, bei dem bestimmt wird, ob die
vorbestimmte Zeitperiode T FSW verstrichen ist oder nicht.
Wenn die Antwort auf die Frage beim Schritt 721 NEIN ist,
d. h. wenn die vorbestimmte Zeitperiode T FSW nicht verstrichen
ist, wird das Programm sofort beendet. Wenn die Antwort
JA ist, d. h. wenn die vorbestimmte Zeitperiode T FSW verstrichen
ist, wird das zweite Flag nFS 2 bei einem Schritt
722 auf 1 gesetzt, woraufhin das Programm beendet wird.
Nachdem das zweite Flag nFS 2 somit beim Schritt 722 auf 1
gesetzt worden ist, sollte das Ergebnis der Bestimmung beim
Schritt 701 in der folgenden Schleife JA werden, wodurch
schließlich bestimmt wird, daß der O₂-Sensor oder dessen
Verdrahtung eine Unterbrechung oder einen Kurzschluß haben.
Dann wird bei einem Schritt 723 der Prüfkreisschalter 530
ausgeschaltet, und bei einem Schritt 724 werden das Auftreten
eines Defektes des O₂-Sensors oder von dessen Verdrahtung
durch einen Warnton und eine LED-Anzeige mitgeteilt,
und es werden weitere erforderliche Failsafe-Vorgänge
durchgeführt, woraufhin das Programm endet.
Auf diese Weise ist die Selbstdiagnose des O₂-Sensors und
von dessen Verdrahtung in einem Fall von deren Defekt
abgeschlossen.
Gemäß dem oben beschriebenen erfindungsgemäßen Verfahren
wird ein Ausfall des O₂-Sensors und von dessen Verdrahtung
durch Anlegen einer vorbestimmten Spannung an den Sensor
mittels des Prüfkreisschalters 530 und durch anschließende
Erfassung der Änderung Δ V O₂ der Spannung V O₂ festgestellt.
Es ist daher möglich, einen Ausfall in den beiden Fällen
einer Unterbrechung und eines Kurzschlusses mittels derselben
Erfassungsprozedur festzustellen. Des weiteren kann
jeglicher EInfluß einer Abweichung des Luft/Kraftstoff-
Basisverhältnisses bei der Fehlererfassung ausgeschlossen
werden, um es auf diese Weise zu ermöglichen, eine einwandfreie
Fehlererfassung des O₂-Sensors und von dessen Verdrahtung
auszuführen.
Im einzelnen, wenn die Maschine nach einem Fahren des Fahrzeuges
mit hoher Geschwindigkeit einen Warmneustart erfährt,
wird das der Maschine zugeführte Luft/Kraftstoff-Gemisch
aufgrund des am Ansaugrohr haftenden Kraftstoffes fett. Wenn
das Fahrzeug in hoher Höhe fährt, kann die Umkehrung des
Ausgangssignals des O₂-Sensors 15 nicht wie üblich ausgeführt
werden. Sogar in solchen Fällen kann gemäß der
Erfindung der Ausfall des O₂-Sensors 15 einwandfrei festgestellt
werden, während ein tatsächlicher Ausfall von einem
offensichtlichen und falschen Ausfall diskriminiert wird,
die sich aus diesen Fällen ergeben.
Gemäß der Erfindung können nicht nur eine Unterbrechung und
ein Kurzschluß des O₂-Sensors 15, sogar auch ein Schlechterwerden
von dessen Funktion festgestellt werden.
Insbesondere, wenn sich der O₂-Sensor 15 aufgrund eines
Vollsetzens des Diffusionsgas-Einlaßschlitzes verschlechtert,
nimmt der Wert des Innenwiderstandes (18 b im Fall
eines herkömmlichen O₂-Sensors und 18 b+19 im Fall des
erfindungsgemäßen O₂-Sensors) zu, so daß selbst bei Einschalten
des Prüfkreisschalters zur Vergrößerung der zugeführten
elektrischen Strommenge die sich ergebende Änderung
von V O₂ fast unmerklich klein wird.
Indem die beim Schritt 614 verwendete vorbestimmte Änderung
Δ V O₂FS unter Berücksichtigung der obigen Eigenschaft des
O₂-Sensors auf einen geeigneten Wert eingestellt wird, kann
daher auch eine Verschlechterung des O₂-Sensors festgestellt
werden.
Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel wird des
weiteren die Fehlererfassung oder -bestimmung zweimal mittels
der beiden Flags nFS 1 und nFS 2 ausgeführt. Selbst wenn
eines der Flags aufgrund von Rauschen etc. fehlerhaft auf 1
gesetzt worden ist, kann daher eine fehlerhafte Diagnose
verhindert werden. Obwohl die Fehlerfeststellung oder
-bestimmung zweimal ausgeführt wird, wird indessen eine
kurze Zeitperiode (bei dem Ausführungsbeispiel 5 Sekunden)
benötigt, um einen Defekt des O₂-Sensors und von dessen
Verdrahtung einschließlich einer Verschlechterung des O₂-
Sensors festzustellen. Daher erfüllt das erfindungsgemäße
Verfahren auch die Anforderung einer raschen Erfassung eines
Ausfalls.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann des weiteren auf einen
herkömmlichen O₂-Sensor angewendet werden. Wenn jedoch der
O₂-Sensor, wie in Fig. 3 und 4 dargestellt, aufgebaut ist,
kann eine einwandfreiere Fehlerfeststellung ausgeführt werden.
Mehr im einzelnen, gemäß dem O₂-Sensor 15 nach der Erfindung
ist das elektrische Widerstandselement 19 zwischen
der elektrischen Stromversorgungseinrichtung und einer der
Elektroden des Zirkondioxid-Elementes 15 e in Reihe angeschlossen.
Wenn daher der O₂-Sensor 15 und dessen Verdrahtung
normal arbeiten, kann eine Änderung der Ausgangsspannung
V O₂ zur Zeit genau erfaßt werden, wenn der elektrische
Strom durch Einschalten des Prüfkreisschalters 130
zusätzlich zugeführt wird, um auf diese Weise eine einwandfreie
Erfassung eines Ausfalls des O₂-Sensors und von
dessen Verdrahtung sicherzustellen. Insbesondere wenn der
O₂-Sensor sehr heiß wird, hat der Innenwiderstand des O₂-
Sensors 15 im allgemeinen die Tendenz, auf einen sehr
kleinen Wert abzunehmen. Sogar wenn der Einström-Strom i′,
wie unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben, ihm zugeführt
wird, kann die Änderung Δ V O₂ der Ausgangsspannung keinen
normalen nennenswerten Wert zeigen, da der Innenwiderstand
des O₂-Sensors sehr klein ist. In einem solchen Fall kann
trotz der Tatsache, daß der O₂-Sensor und dessen Verdrahtung
normal arbeitend sind, fehlerhaft beurteilt werden, daß es
eine Unterbrechung im O₂-Sensor oder dessen Verdrahtung
gibt. Wenn bewirkt wird, daß ein elektrischer Strom, der
viel größer als der Einström-Strom i′ ist, in den O₂-Sensor
15 fließt, kann ein nennenswerter Wert von Δ V O₂ erzeugt
werden, selbst wenn der O₂-Sensor heiß ist. Wenn indessen
ein zu großer elektrischer Strom zugeführt wird, wird die
Funktion des O₂-Sensors verschlechtert, und er wird nicht
mehr in der Lage sein, seine Funktion auszuführen.
Hingegen im Fall des unter Bezugnahme auf Fig. 3 und 4
beschriebenen erfindungsgemäßen O₂-Sensors ist das elektrische
Widerstandselement 19 in Reihe zum Innenwiderstand
18 b hinzugefügt. Wenn daher sogar der Innenwiderstand 18 b
des O₂-Sensors 15 bei hoher Temperatur abnimmt, kann die
Abnahme des Innenwiderstandes 18 b durch das elektrische
Widerstandselement 19 abgedeckt werden. Bei jedem beliebigen
Maschinenlastzustand ist es durch Zuführung einer vorbestimmten
Stromstärke i′ zum O₂-Sensor möglich, mittels des
elektrischen Widerstandselementes 19 stets einen Wert von
Δ V O₂ zu erhalten, der größer als ein bestimmter Wert ist, der
zur Bestimmung benötigt wird, daß der O₂-Sensor und dessen
Verdrahtung normal arbeitend sind.
Wenn des weiteren das elektrische Widerstandselement 19, wie
in Fig. 4 dargestellt, an einer Stelle angeordnet ist, wo es
am wenigsten möglich ist, daß es sich von den Auspuffgasen
her erwärmt, hat der O₂-Sensor stets einen ausreichenden
Innenwiderstand, um eine falsche Feststellung eines Ausfalls
des O₂-Sensors und von dessen Verdrahtung zu vermeiden.
Wie in Fig. 10 dargestellt ist, kann das elektrische Widerstandselement
19 vorteilhafter im Innern der ECU 5 angeordnet
werden, wo es des weiteren weniger anfällig ist, sich
von den Auspuffgasen her zu erwärmen. Gemäß der Anordnung
von Fig. 10 kann des weiteren ein auf dem Markt erhältlicher
diskreter festgelegter Widerstand üblicher Art als elektrisches
Widerstandselement 19 verwendet werden, um eine
Herabsetzung der Herstellungskosten zu ermöglichen.
In Fig. 11 ist eine weitere Anordnung des O₂-Sensors dargestellt,
die sich von der Anordnung von Fig. 3 lediglich
darin unterscheidet, daß eine Heizsteuereinheit 20 vorgesehen
ist, die von der ECU 5 gesteuert werden kann. Die
Heizsteuereinheit 20 hat einen größeren Heizwiderstand 21,
der im Gehäuse 15 a des O₂-Sensors 15 angeordnet ist, um den
O₂-Sensor 15 mit dem in seinem Gehäuse 15 a angeordneten
elektrischen Widerstandselement 19 zu erwärmen bzw. aufzuheizen,
um die Aktivierung des O₂-Sensors zu unterstützen
und dessen Temperatur stabiler zu steuern.
In Fig. 12 ist eine weitere Anordnung des O₂-Sensors dargestellt,
die mit der Anordnung von Fig. 10 identisch ist
mit der Ausnahme, daß eine Heizsteuereinheit, wie in Fig. 11
verwendet, zu denselben Zwecken, wie in Fig. 11 vorgesehen
ist. Im Vergleich mit einem das elektrische Widerstandselement
19 bildenden diskreten Widerstand herkömmlicher Art
ändert sich der Innenwiderstand 18 b des O₂-Sensors 15 mit
einer Änderung seiner Temperatur mit größerer Rate. Abhängig
vom Maschinentyp sollte daher wenigstens der O₂-Sensor an
sich, d. h. der Innenwiderstand 18 b, durch die Heizsteuereinheit
20 wärmegesteuert werden.
Die Anbringstelle des elektrischen Widerstandselementes 19
ist nicht auf die veranschaulichten Stellen begrenzt, sondern
es kann sich auch um einen anderen Platz außerhalb der
ECU 5 handeln, soweit er nicht Wärme von den Auspuffgasen
zugänglich ist.
Die Erfindung läßt sich wie folgt zusammenfassen:
Ein Verfahren zum Feststellen eines Ausfalls eines Sensors
für die Konzentration eines Auspuffgasbestandteils zum Erfassen
der Konzentration eines Bestandteils von Auspuffgasen
aus einer Brennkraftmaschine umfaßt die Schritte, daß (1)
eine vorbestimmte Spannung an den Sensor angelegt wird, (2)
bestimmt wird, ob eine durch das Anlegen der vorbestimmten
Spannung an den Sensor bewirkte Änderung der Ausgangsspannung
des Sensors kleiner als ein vorbestimmter Wert ist oder
nicht, und (3) bestimmt wird, daß der Sensor fehlerhaft ist,
wenn die Änderung der Ausgangsspannung kleiner als der vorbestimmte
Wert ist.
Eine Vorrichtung zum Abtasten der Konzentration eines
Bestandteils von Auspuffgasen aus einer Brennkraftmaschine
umfaßt ein elektrisches Widerstandselement, das in Reihe
zwischen einer elektrischen Stromversorgungsquelle und einer
Elektrode eines auf einem Trockenelektrolytelement vorgesehenen
Elektrodenpaars angeschlossen ist.
Eine Vorrichtung zum Feststellen eines Ausfalls einer
Abtastvorrichtung für die Konzentration eines Auspuffgasbestandteils
umfaßt eine Konstantspannungsversorgungsquelle
zum Anlegen einer vorbestimmten Spannung an die Abtastvorrichtung
und einen Schalter, der zwischen der Konstantspannungsversorgungsquelle
und einer Elektrode eines auf einem
Trockenelektrolytelement der Abtastvorrichtung vorgesehenen
Elektrodenpaars, um die vorbestimmte Spannung an die eine
der Elektroden anzulegen, wenn der Schalter geschlossen ist.
Claims (17)
1. Verfahren zum Erfassen eines Defekts eines Sensors für
die Konzentration eines Auspuffgasbestandteils zum Erfassen
der Konzentration eines Bestandteils von Auspuffgasen von
einer Brennkraftmaschine, wobei das Luft/Kraftstoff-Verhältnis
eines der Maschine zugeführten Luft/Kraftstoff-Gemisches
ansprechend auf die Differenz zwischen einer Ausgangsspannung
des Sensors und einem vorbestimmten Referenzspannungswert
in einem Rückkopplungsbetrieb gesteuert wird,
gekennzeichnet durch die Schritte, daß
- (1) eine vorbestimmte Spannung an den Sensor angelegt wird,
- (2) bestimmt wird, ob die durch das Anlegen der vorbestimmten Spannung an den Sensor bewirkte Änderung der Ausgangsspannung kleiner als ein vorbestimmter Wert ist oder nicht, und
- (3) bestimmt wird, daß der Sensor defekt ist, wenn die Änderung der Ausgangsspannung kleiner als der vorbestimmte Wert ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bestimmt wird, daß der Sensor defekt
ist, wenn die durch das Anlegen der vorbestimmten Spannung
an den Sensor bewirkte Änderung der Ausgangsspannung über
eine vorbestimmte Zeitperiode fortgesetzt kleiner als der
vorbestimmte Wert gewesen ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß bestimmt wird, daß der Sensor
defekt ist, wenn die durch das Anlegen der vorbestimmten
Spannung an den Sensor bewirkte Änderung der Ausgangsspannung
über eine erste vorbestimmte Zeitperiode fortgesetzt
kleiner als der vorbestimmte Wert gewesen ist und des weiteren
über eine zweite vorbestimmte Zeitperiode, folgend auf
die erste vorbestimmte Zeitperiode, fortgesetzt kleiner als
der vorbestimmte Wert gewesen ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - bestimmt wird, ob die Ausgangsspannung innerhalb eines vorbestimmten Wertebereiches liegt oder nicht, der während des normalen Betriebes der Maschine angenommen werden kann,
- - ein Wert der Ausgangsspannung gespeichert wird, wenn die Ausgangsspannung das erste Mal aus dem vorbestimmten Wertebereich herausfällt,
- - bestimmt wird, ob eine zweite Differenz zwischen dem gespeicherten Wert der Ausgangsspannung und jedem aufeinanderfolgender tatsächlicher Werte der Ausgangsspannung kleiner als ein vorbestimmter Wert ist,
- - die vorbestimmte Spannung an den Sensor angelegt wird, wenn die zweite Differenz über eine erste vorbestimmte Zeitperiode fortgesetzt kleiner als der vorbestimmte Wert gewesen ist, und
- - bestimmt wird, daß der Sensor defekt ist, wenn die zweite Differenz über eine zweite vorbestimmte Zeitperiode nach Anlegen der vorbestimmten Spannung an den Sensor fortgesetzt kleiner als der vorbestimmte Wert gewesen ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schritte (1) bis (3)
während der Rückkopplungssteuerung ausgeführt werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schritte (1) bis (3)
ausgeführt werden, nachdem eine vorbestimmte Zeitperiode
verstrichen ist, nachdem die Maschine in einen vorbestimmten
Rückkopplungssteuerbereich eingetreten ist, wenn die Rückkopplungssteuerung
nicht ausgeführt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die vorbestimmte Zeitperiode gleich
einer zur Aktivierung des Sensors benötigten Zeitperiode
ist.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die vorbestimmte Zeitperiode
auf einen kürzeren Wert eingestellt wird, wenn die Maschinentemperatur
höher ist.
9. Vorrichtung zum Abtasten der Konzentration eines
Bestandteils von Auspuffgasen aus einer Brennkraftmaschine mit
- - einem Sensor (15) für die Konzentration eines Auspuffgasbestandteils, der ein Trockenelektrolytelement (15 e) und ein Paar von auf dem Trockenelektrolytelement vorgesehenen Elektroden aufweist, wobei eine der Elektroden einem Referenzgas ausgesetzt ist und die andere der Elektroden den Auspuffgasen ausgesetzt ist; und
- - eine elektrische Stromversorgungseinrichtung zum Zuführen eines elektrischen Stroms mit vorbestimmter Stärke (i′) zum Trockenelektrolytelement (15 e);
- - wobei eine Spannung entsprechend der Konzentration des Auspuffgasbestandteils zwischen den Elektroden erzeugt wird, wenn der elektrische Strom mit vorbestimmter Stärke (i′) dem Trockenelektrolytelement von der elektrischen Stromnversorgungseinrichtung zugeführt wird;
dadurch gekennzeichnet, daß
- - ein elektrisches Widerstandselement (19) zwischen der elektrischen Stromversorgungseinrichtung und einer der Elektroden in Reihe angeschlossen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das elektrische Widerstandselement
(19) zwischen der elektrischen Stromversorgungseinrichtung
und der einen der Elektroden, die dem Referenzgas ausgesetzt
ist, in Reihe angeschlossen ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das elektrische Widerstandselement
(19) im Inneren des Sensors (15) angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das elektrische Widerstandselement
außerhalb des Sensors angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11, mit einer elektrischen
Steuereinheit zum Steuern des Luft/Kraftstoff-Verhältnisses
eines der Maschine ansprechend auf ein Ausgangssignal des
Sensors zugeführten Gemisches, dadurch gekennzeichnet,
daß das elektrische Widerstandselement im
Inneren der elektronischen Steuereinheit angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
gekennzeichnet durch eine Heizsteuereinrichtung
(20) zum Aufheizen des Sensors (15).
15. Vorrichtung zum Feststellen eines Defekts einer
Abtastvorrichtung für die Konzentration eines Auspuffgasbestandteiles,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Abtastvorrichtung enthält:
- - einen Sensor (15) für die Konzentration eines Auspuffgasbestandteils, der ein Trockenelektrolytelement (15 e) und ein Paar von auf dem Trockenelektrolytelement vorgesehenen Elektroden aufweist, wobei eine der Elektroden einem Referenzgas ausgesetzt ist und die andere der Elektroden den Auspuffgasen ausgesetzt ist;
- - eine elektrische Stromversorgungseinrichtung zum Zuführen eines elektrischen Stroms mit einer vorbestimmten Stärke (i′) zum Trockenelektrolytelement (15 e);
- - wobei die elektrische Stromversorgungseinrichtung einen mit einer der Elektroden verbundenen Anschluß aufweist;
- - wobei eine der Konzentration des Auspuffgasbestandteils entsprechende Spannung zwischen den Elektroden erzeugt wird, wenn der elektrische Strom mit vorbestimmter Stärke (i′) dem Trockenelektrolytelement (15 e) von der elektrischen Stromversorgungseinrichtung zugeführt wird; und
- - ein elektrisches Widerstandselement (19), das in Reihe zwischen der elektrischen Stromversorgungseinrichtung und einer der Elektroden angeschlossen ist;
wobei die Vorrichtung umfaßt:
- - eine Konstantspannungsversorgungsquelle zum Anlegen einer vorbestimmten Spannung an die Abtastvorrichtung und
- - einen zwischen der Konstantspannungsversorgungsquelle und der einen der Elektroden angeschlossenen Schalter (530) zum Anlegen der vorbestimmten Spannung an die eine der Elektroden, wenn der Schalter geschlossen ist.
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