DE39131C - Automatische Wägemaschine - Google Patents
Automatische WägemaschineInfo
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- DE39131C DE39131C DENDAT39131D DE39131DA DE39131C DE 39131 C DE39131 C DE 39131C DE NDAT39131 D DENDAT39131 D DE NDAT39131D DE 39131D A DE39131D A DE 39131DA DE 39131 C DE39131 C DE 39131C
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Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G13/00—Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material
- G01G13/24—Weighing mechanism control arrangements for automatic feed or discharge
- G01G13/242—Twin weighing apparatus; weighing apparatus using single load carrier and a plurality of weigh pans coupled alternately with the load carrier; weighing apparatus with two or more alternatively used weighing devices
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. September 1886 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine , mittelst welcher verschiedene Substanzen,
wie Thee und Pulver aller Art, selbstthä'tig gewogen werden können.
" Die beiliegenden Zeichnungen veranschaulichen dieselbe in Fig. 1 in Vorderansicht mit theilweisem Schnitt, in Fig. 2 in Endansicht, ebenfalls theilweise im Schnitt, und Fig. 3 im Grundrifs; die Fig. 4, 5 und 6 zeigen einige Abänderungen einzelner Theile der Maschine.
" Die beiliegenden Zeichnungen veranschaulichen dieselbe in Fig. 1 in Vorderansicht mit theilweisem Schnitt, in Fig. 2 in Endansicht, ebenfalls theilweise im Schnitt, und Fig. 3 im Grundrifs; die Fig. 4, 5 und 6 zeigen einige Abänderungen einzelner Theile der Maschine.
Auf der Grundplatte A sind die - beiden Ständer B befestigt, deren obere Enden durch
die den Trichter D nebst Zubehör tragende Tischplatte C verbunden sind. Zwischen den
Ständern B sind ebenfalls auf der Grundplatte A zwei U-förmige Stützen E befestigt,
welche die Lager für die Schneiden α α zweier Waagebalken F tragen. Diese Waagebalken
bestehen aus einem U-förmigen Theil F, in dessen Armen die Schneiden α α befestigt
sind, und aus einer mit einer,Scala versehenen Stange F\ welche das Gewicht trägt. In den
a'ufseren Enden des U-förmigen Theiles F sind ebenfalls Schneiden b b befestigt, an welchen
ein anderes U-'förmiges Stück F2 aufgehängt ist, in dessen Mitte die die Waagschale tragende
verticale Stange fest angebracht ist. Die beschriebene Form der Waagebalken ist die vortheilhafteste,
weil dieselbe eine breite Unterstützung und dadurch Stabilität des Wägemechanismus
ergiebt; aber es ist klar, dafs auch jede andere geeignete Form der Wägevorrichtung
Anwendung finden kann.
Um die verticale Lage der Waagschalenstange zu sichern, ist an derselben das untere
Ende einer Stange G befestigt, welch letztere sich nach aufwärts bis in die Nähe der Tischplatte
C erstreckt und hier durch den Lenker G1 mit dem an der Unterseite der Tischplatte C angegossenen Knaggen C1 verbunden
ist. Die Länge des Lenkers G1 ist gleich der
Entfernung der Schneiden α und b von einander, so dafs die Stange G gezwungen ist,
sich in verticaler Richtung auf und ab zu bewegen, wodurch die verticale Lage der Waagschalenstange gesichert ist. Die Stange G hat
noch einem anderen Zweck zu dienen, welcher weiter unten erläutert werden soll.
: Unter den Waagschalen ist ein Schutz-, blech H1 angeordnet, welches, von dem Stan-'
der H getragen, bis über ;die Lager E der
Waagebalken hinausreicht und dazu dient, in; den Lagern eine Ansammlung von Theilen
des zu wägenden Materials zu verhindern. ·-
Auf der Tischplatte C ist eine runde metallene Mulde / befestigt, von deren Mitte aus
ein Zapfen I1 nach aufwärts reicht,, auf welchem ein metallener Kasten J montirt ist. Der ·
untere Theil dieses Kastens J enthält eine Anzahl von Zellen c und der obere Theil d
desselben bildet die Auflage für den Trichter D. Der äufsere Umfang dieses Theiles d
dient als Riemscheibe, um welche der von irgend einem Motor aus angetriebene Riemen
e läuft, mittelst dessen der Kasten sammt Trichter in rotirende Bewegung versetzt werden.
Der Kasten J wird durch die Hülse f, welche mit dem Zapfen I1 vermittelst einer
Stellschraube oder auf andere W7eise fest verbunden ist, auf dem Zapfen 71 in seiner richtigen
Lage erhalten. An diese Hülse f ist ein
seitlich vorspringendes Messer fl angegossen,
welches dazu dient, die längeren Blätter oder Stücke Thee so klein zu zerschneiden oder zu
zerbrechen, dafs sie leicht durch die Oeffnungen in dem Kasten J in die Zellen c des
letzteren hineinfallen können, wenn der Trichter D rotirt. Aufser dem Messer f1 können
an der Hülse / auch noch Ruhrarme /2 angebracht sein. Der Thee oder das sonstige
zu wägende Material sammelt sich in den Zellen c an, und wenn der Trichter rotirt, so
werden die Zellen nach einander über eine Oeffnung P im Boden der Mulde / gebracht
und der Thee fällt dann durch die genannte Oeffnung hindurch. Der Oeffnung /2 in der
Mulde / entspricht eine gleiche Oeffnung in der Tischplatte C; der so gebildete Durchfallkanal
ist noch durch ein kurzes Rohr C2 verlängert,
welches zweckmäfsig an der Unterseite der Tischplatte befestigt ist. Dieses
Rohr C2 leitet das zu wägende Material in einen schwingenden Trichter K, welcher
passend von an der Unterseite der Tischplatte angeordneten Lagern getragen wird. Der
Trichter K leitet das Material abwechselnd in je eine von zwei feststehenden Röhren L hinein, welche an zwei von der Tischplatte C
herabreichenden halbringförmigen Platten sitzen und so angeordnet sind, dafs sie das Material
in Säcke oder Behälter hineinlaufen lassen, welche auf die Waagschale gestellt sind.
Der Wechsel der Stellung des Trichters K wird durch die oben erwähnten Stangen G
bewirkt, welche an ihren oberen Enden mit Fingern G2 versehen sind, die in Berührung
mit den an dem Trichter K angeordneten Ansätzen K1 kommen können. Wenn das Material
sich in den Säcken oder Gefäfsen auf der einen Waagschale ansammelt, so senkt sich
dieselbe mit ihren Waagbalken und mit ihr auch die zugehörige Stange G. Hierdurch
kommt der Finger G2 in Berührung mit dem betreffenden Ansatz K1 des Trichters K und
dieser schwingt jetzt in seine andere Endstellung, derart, dafs das Material nunmehr in
den anderen Sack geleitet wird. Zur Erleichterung des Hin- und Herschwingens kann der
Trichter noch mit einem oder mehreren Gegengewichten if2 versehen sein, wie dies
aus der Zeichnung ersichtlich ist.
In den Fig. 4 und 5 ist im Verticalschnitt und im Grundrifs eine andere Construction
des Kastens J und des Messers f1 veranschaulicht.
Diese Einrichtung eignet sich besonders für das Abwägen von pulverförmigen Substanzen;
die Zellen c sind fortgelassen. Das Pulver rinnt aus dem Trichter D durch in
dem Boden des Kastens J vorgesehene Löcher in eine Kammer J1, in welcher es sich, durchdie
Berührung mit dem rotirenden Kasten J
veranlafst, herunterbewegt, wobei es durch ein gekrümmtes Führungsblech /3, welches an der
Mulde / befestigt ist und sich quer über den von dem Material zu durchlaufenden Weg erstreckt,
gezwungen wird, durch die Oeffnung j2 in dem Boden der Mulde I hin-durchzufallen.
. . . .
Bei dieser Einrichtung werden zwei Messer/"1
angewendet, aber dieselben sind, anstatt dem Material ihre Schneiden darzubieten, in umgekehrter
Lage angeordnet und wirken .als gekrümmte
Prefsplatten, welche das Material durch die Oeffnungen in dem Kasten J in den
Raum J1 hineindrucken.
Fig. 6 ist eine Seitenansicht dieser Prefsklingen f1, im rechten Winkel zu der in
Fig. 4 und 5 gezeichneten Stellung genommen. . In beiden Fällen, Fig. 1 und Fig. 4, ist der
Boden der Mulde / ganz eben zu drehen, um die Reibung so viel als möglich aufzuheben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Apparat zum automatischen Füllen und Wägen von Packeten, bei welchem das zu wägende Material mit Hülfe eines feststehenden Rührwerks durch den durchlöcherten Boden eines rotirenden Trichters hindurch unter Verminderung eines schwingenden Trichters abwechselnd in einen von zwei neben einander, auf zwei von einander unabhängigen Waagen stehenden Behältern befördert und die Umstellung des schwingenden Trichters und die dadurch bedingte abwechselnde Füllung der Behälter von dem jeweilig niedergehenden Waagebalken aus bewirkt wird. ..'...Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE39131C true DE39131C (de) |
Family
ID=314781
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT39131D Expired - Lifetime DE39131C (de) | Automatische Wägemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE39131C (de) |
-
0
- DE DENDAT39131D patent/DE39131C/de not_active Expired - Lifetime
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