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Registrierkasse mit einer Vorrichtung zum Drucken von Zwischen- und
Endsummen. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni igi i die
Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom ii.März
ig2i beansprucht. Die Erfindung betrifft eine Registrierkasse mit einer Vorrichtung
zum Drucken von Zwischen- und Endsummen, bei der Idas Einstellen der Maschine für
;die eine oder die andere Tätigkeit mittels eines Handhebels erfolgt. Die Neuerung
besteht im wesentlichen darin, daß beim Einstellen des Handhebels auf eine Zwischen-
oder Endsumme die Anzeigevorrichtung außer Tätigkeit gesetzt wird, so daß die betreffende
Zwischen- oder Endsumme nicht zur Anzeige gebracht wird.
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Ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Registrierkasse ist in Abb.
r in Vorderansicht und in Abb.2 im senkrechten Schnitt dargestellt. Abb. 3 und q.
zeigen Einzelheiten.
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Zum Anzeigen der registrierten Beträge dienen einzelne, nur je eine
Ziffer tragende Anzeigetafeln 574 die stets in gleichem Abstand von der Schauöffnung
hinter dieser emporgehoben werden. Die zu einer Tastenreihe gehörende Gruppe von
Anzeigetafeln ist in einem wagerecht verschiebbaren Rahmen575 angeordnet, auf dessen
Flarnsch 576 die Anzeigetafeln ruhen. Dieser Rahmen 575 ruht auf den auf den Stangen
579 angeordneten Rollen 578. An seiner Unterseite ist der Rahmen mit einer Verzahnung
585 versehen, in welche die Verzahnung 586 eines Zahnradsegmentes 445 eingreift,
das in bekannter Weise- mittels der Schulystange 444 der jeweiligen Registrierung
entsprechend durch das Kassegetriebe eingestellt wird. Dadurch wird die der zu registrierenden
Zahl entsprechende Anzeigetafel in den Bereich einer stets in derselben Ebene auf
und ab bewegten Hubvorrichtung gebracht, von der dann. die Anzeigetafel angehoben
und bei der folgenden Registrierung wieder in die Anfangslage zurückgebracht wird.
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Diese Hubvorrichtung besteht aus einem T-förmig gestalteten Rahmen
59o (Abb. 2), der auf jeder Seite mit einem nach unten gerichteten
Arm
591 versehen ist. Am unteren Eir-le des Armes ist eine Rolle 592 angebracht, die
in einen senkre--liten Schlitz 593. einer Gestellplatte 58o eingreift. Der Hubrahmen
59o ist finit Haken 594 versehen. die unter seitliche obere @ orsprünge der in die
Anzeigestellung zti bringenden Anzeigetafel 571 greifen tind sie bei der Aufwärtsbewegung
des Rahmens mitnehmen. Bei 595 ist an dein Hubrahmen 590 eine Schubstange
396 angelenkt, die an ihrem unteren Ende niit einem auf der Welle 598 befestigten
Arm 597 verbunden ist. I >ainit ein sicheres Anheben des Rahmens 59o erfolgt, ist
auf jeder Seite eine Schubstange 59(i und ein Arm 597 vorgesehen. Der Antrieb des
Armes 597 erfolgt mittels einer an dein Zapfen 599 angreifenden Schuhstange 6oo,
<1i.: an ihrem unteren Ende mit einer Rolle Gor versehen ist. Diese greift in
einen L-förmigen Schlitz 6o2 eines Armes 603 ein, welcher drehbar auf einer
Stange 604 gelagert ist. An diesem Arm 6o4 sind zwei Rollen 6o5 und 6o6 angebracht,
auf welche die auf der Welle 112 befestigten Daumenscheiben 6o7 und 6o8 einwirken.
Am oberen Ende der Schubstange 6oo ist eine Rolle 6o9 angebracht, gegen die sich
für gewöhnlich eine Fläche 61o der Klinke 611 legt, welche lose auf der Stange 612
gelagert ist.
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Durch eine Feder 613 wird -die Klinke 611 gegen die Rolle 6o9 gedrückt,
so daß die am unteren Ende der Stange 6oo angebrachte Rolle Gor für gewöhnlich in
dein kurzen, quer zur Schubstange 6oo liegenden Teile des L-förmigen Schlitzes 6o2
gehalten wird.
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Aus vorstehendem ergibt sich, daß, wenn die Daumenscheiben 607 und
6o8 in dem entgegengesetzten Sinne eines Uhrzeigers verdreht werden, der Arm
603 in -dein Sinne des Uhrzeigers verschwenkt wird, wobei die Schuhstange
6oo abwärts gezogen und damit die Arme 597 nach unten geschwungen werden. Diese
Verschwenkung der Arme 597 bewirkt mittels der Stangen 596 eine Abwärtsbewegung
des Rahmens 59o und damit der in der Anzeigestellung befindlichen Anzeige-r,
571. Bei der Abwärtsbewegung der Schubstange 6oo wird die Fläche 61o der Klinke
611 durch die Feder 613 gegen die Rolle 6o9 gepreßt, so daß die untere Rolle
6oi der Stange 6oo nicht aus dein quer verlaufenden Teil des Schlitzes
602 heraustreten kann. Ein Anschlag 614 begrenzt die Schwingbewe-.
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gung der Klinke 611 Nach der Abwärtsbewegung der Anzeigetafel 571
und nachdem die seitliche Verstellung des Rahmens 575 zwecks Einstellung einer neuen
Anzeigetafel' erfolgt ist, wird durch die Daumenscheiben 607 und 6o8 der
Arme 603
in dem entgegengesetzten Sinne eines Uhrzeigers verdreht und in die
Normalstellung zurückbewegt. Hierbei wird die Schubstange 6oo angehoben und damit
die Arme 597 in die Normalstellung zurückbewegt, wobei durch die Schubstangen 396
der Rahmen 59o angehoben und die neue Anzeigetafel 571 in die Anzeigestellung bewegt
wird.
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Sobald sich der Rahmen 59o in der unteren Stellung befindet, wird
er in seiner Stellung gesperrt gehalten. Zu diesem Zweck ist auf den Querstangen
578 eine Sperrplatte 618 vers2hiefitar angeonhiet, die an ihrer Unterkante mit einem
Schlitz (3i g versehen ist, in den ein Zapfen 620 eines Hebels 621 der Welle
622 eingreift. Dieser Hebel ist durch eine Stange 623 (Abb. 3) mit einem auf der
Welle 604 gelagerten Arm 6:.24 (Abb. q.) verbunden. Dieser Arin ist mit Rollen 625
und 626 versehen, auf welche Daumenscheiben 627 und 628 der R'elle 112 einwirken,
die derart ausgebildet sind, daß der Arm 624 nach der Abwärtsbewel;tin; des Rahmens
39o nach unten geschwenkt wird. Hierbei wird,die Sperrplatte 6r8 durch die Stange
623 und den Hebel 621 nach links verschoben, wobei ein Haken 628 (Abb. 2) der Sperrplatte
Tiber den seitlich vorspringenden Zapfen 592 des, Armes 591 greift und dadurch den
Hubrahmen 59o in seiner unteren Stellung so lange festhält, bis die der jeweiligen
Registrierung entsprechende Anzeigetafel 571 eingestellt ist. Hierauf wird der Arm
624 in seine Normallage zurückbewegt, wobei durch <len Hebel 621 die Sperrplatte
nach rechts verschöben wird, so daß der Sperrhaken 628 den Zapfen 592 des Armes
591 und damit den Hubrahmen 59o wieder freigibt: der Rahmen kann deshalb finit der
dem registrierenden Betrage entsprechenden Anzeigetafel aufwärts, d. h. in die Anzeigestellung
bewegt werden.
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Die die wagerechte Verschiebung der Anzeigetafeln bewirkenden Segmente
.1.1.5 sind mit einer Verzahnung 630 versehen, in welche eine an den Armen
632 befestigte Sperrschiene 631 eingreifen kann. Die Arme 632 sind auf der Welle
622 befestigt, auf der auch der Hebel 621 befestigt ist. Werden der Hebel
621 und die Arme 632 in dem entgegengesetzten Sinne eines Uhrzeigers verschwenkt,
so gibt die Sperrschiene 63r die Zahnung 630 der Segmente 445 frei, so daß diese
der Registrierung entsprechend eingestellt werden können. Wird dagegen der Hebe162i
in dein Sinne eines Uhrzeigers verschwenkt, so greift die Sperrschiene 63r in die
Zahnung 63o ein, so (laß die Segmente .1.15 gesperrt sind.
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l`ni zu verhindern, daß bei der Benutzung der Maschine zwecks Abnahme
einer Zwischen- oder Endsumme die Anzeigevorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird,
wird nach der Erfindung der Handhebel 137 (Abb. i), der zur Einstellung der Maschine
für die verschiedenen Tätigkeiten dient, so mit dem Getriebe
der
Anzeigevorrichtung verbunden, daß diese außer Tätigkeit gesetzt wird, wenn der Handhebel
auf eine Zwischen- öder Endsumme eingestellt ist.
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Zu diesem Zweck ist an der Welle 1229 (Abb. 2), mit welcher der Handhebel
137 verbunden ist, ein Arm 1505 befestigt, der an seinem Ende mit einem seitlichen
Zapfen 15o6 versehen ist. Dieser Zapfen greift in einen Schlitz 1507 einer Schubstange
15o8 ein, die mit ihren gabelförmigen Enden einerseits auf einer Stange 612, anderseits
auf der Welle 1229 geführt ist. Eine Rolle 15o9 dieser Stange 15o8 kann auf die
schräge Fläche 151o der Schubstange 60o einwirken. Wird der Handhebel 137 aus der
Additionsstellung herausbewegt und auf Zwischen- oder Endsumme eingestellt, so wird
die Welle 1229 und damit der Arm 15o5 in dem entgegengesetzten Sinne eines Uhrzeigers
verdreht. Dadurch wird die Schubstange 15o8 durch den Zapfen 15o6, der in den Schlitz
1507 eingreift, nach links geschoben, so daß die Rolle 1509 sich gegen 'das
untere Ende der schrägen Fläche 151o der Schubstange 60o legt. Beim Beginn der Umdrehung
der Welle 112 in dem umgekehrten Sinne eines Uhrzeigers wird der Arm 6o3 in dem
Sinne eines Uhrzeigers zum Ausschwingen gebracht und dadurch die Schubstange 60o
abwärts bewegt.
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Hierbei wird die schräge Fläche 151o an der beim Einstellen des Handhebels
137 auf Zwischen- oder Endsumme nach links geschobenen Rolle 15o9 entlang gezogen,
wodurch die Schubstange 60o um den Zapfen 599 in dem Sinne des Uhrzeigers zum Ausschwingen
gebracht wird, wobei die Rolle 60i aus dem Querschlitz der L-förmigen Aussparung
6o2 in den langen Schlitz derselben eintritt. Hierdurch wird erreicht, daß bei dem
darauffolgenden- Ausschwingen des Hebels 603 in dem entgegengesetzten Sinne
eines Uhrzeigers die Schubstange 60o nicht angehoben wird, da nunmehr die Rolle
60i derselben in der Aussparung 602 entlanggleitet. Dies hat zur Folge, daß
auch der Arm 597 nicht zum Ausschwingen gebracht wird, und damit das Anheben der
Anzeigetafeln unterbleibt. Bei der zweiten Verdrehung der Welle 112 wird der Hebel
603 wieder in dem Sinne eines Uhrzeigers verschwenkt und damit die Rolle
6o1 in der Aussparung 602 soweit verschoben, daß sie vor dem Querschlitz
derselben liegt. Bei der darauf folgenden Bewegung des Hebels 6o3 in dem entgegengesetzten
Sinne eines Uhrzeigers gleitet die Rolle wieder in dem langen Teil der Aussparung
6o2 abwärts. Bei der Benutzung der Maschine zwecks Abgabe einer Zwischen- oder Endsumme
wird die Welle 1229 durch den Handhebel 137 stets in dem entgegengesetzten
Sinne eines Uhrzeigers verstellt. Da der untere Teil des Schlitzes 1507 konzentrisch
zur Welle 1229 ausgebildet ist, erhält die Stange 1508 keine weitere Verstellung
nach links als diejenige, «-elche sie schon beim Beginn der Verdrehung der Welle
1229 erhalten hat.
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Soll bei' der darauffolgenden Registrierung mit der Maschine eine
Addition vorgenommen werden, so wird der Hebel 603 in dem Sinne eines Uhrzeigers
so bewegt, daß der Querschlitz der Aussparung 6o2 der Rolle 60i gegenüber steht.
Sobald dieses der Fall ist, wird die Schubstange 60o von der Klinke 611, die von
der Feder 613 gegen die Rolle 6o9 gedrückt wird, in dem entgegengesetzten Sinne
eines Uhrzeigers zum Ausschwingen gebracht, wobei die Rolle 6o1 in den Querschlitz
der Aussparung 6o2 eintritt. Bei der darauffolgenden Verschwenkung des Hebels
603 in dem entgegengesetzten Sinne eines Uhrzeigers wird dann die Stange
60o wieder angehoben, wodurch der Arm 597 in dem entgegengesetzten Sinne eines Uhrzeigers
zum Ausschwingen gebracht und die ausgewählte Anzeigetafel angehoben wird.