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Betriebsstoffmesser f fir Verbrennungskraftinaschinen. Die
lirfindung betrifft eine Vorrichtung zum Messen des Betriebsstoffverbrauches und
der relativen Arbeitsleistung von Verbrennungskraftmaschinen. insbesondere zum Anze:,'
igen der mit der verbrauchten Brennstoffverbrauchseinheit von einem Kraftwagen zurückgelegten
Wegstrecke. Sie bezweckt, dem TCraftfahrer dauernd eine Ablesung der pro P)rennstoffverbrauchseinheit
zurückgelegten Wegstrecke zu ermöglichen, um auf diese Weise das ordnungsgemäße
Arbeiten der Maschine überwachen zu können, und l#--nnzeichnet sich-durch eine Weglängenmeßvorrichtung,
welche nach Verbrauch einer Brennstoffver-1 brauchseinheit auf Null zurückgestellt
und unmittelbar zur Messung der während des '\,'erbrauches der nächsten 1-3rennst#ff#,erbrauchseinheit
zurückgelegten Strecke selbsttätig wieder angestellt wird. Die neue Einrichtung
wird deshalb vorzugsweise zur Steuerung der An- und Abschaltung des Antriebes für
die Weglängenmeßvorrichtung durch einen sogenannten Brennstoffsaugförderer -eingerichtet,
welcher nach Verbrauch einer gen-au feste' elegten Brennstoffportion vorübergehend
den Unterdruck- an eine Unterdruckkammer anschaltet, aus dem Brennstoffhauptbehälter
eine Brennstoffportion ansaugt und diese dann hei Abstellung des Unterdruckes und
Wiederherstellung des Atmosphärendruckes einem dauernd unter Atmosphärendruck stehenden
Zw-ischenbehälter übergibt, von welchem der Brennstoff nach Maßgabe des Verbrauches
durch die Maschine dem Vergaser zuströmen kann.
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Um eine bequeme Ablesung der auf eine verbrauchte Brennstoffportion
kommenden Wegelänge züi ermöglichen, ist die neue Anzeigevorrichtung weiterhin so
beschaffen, daß ihre Anzeigescheibe während der gesamten Verbrauchszeit einer Brennstoffverbrauchseinheit
in der Stellung festgehalten wird, welche der Verbrauchszeit der unmittelbar zuvor
verbrauchten Verbrauchseinheit entspricht. Erst beim Übergang zu einer neuen Verbrauchseinheit
wird die An-zeigescheibe vorübergehend freigegeben, so daß sie in ihre neue Anzeigestellung
laufen und: in ihr festgestellt werden kann.
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In Verbindung mit dieser den eigentlichen Gegenstand der Erfindung
bildenden Einrichtung zum Messen und Anzeigen, der auf die Verbrauchseinheit kommenden
Wegelängen und Mittel zur periodischen Schaltung des Antriebes der Anzeigevorrichtung
können weitere 1vIeßapparate oder Anzeigevorrichtungen vor-,gesehen und durch einen
gemeinsamen Antrieb betätigt werden, um dem Fahrer weitere,
ihn
interessierende Daten aufzuzeichnen oder anzuzeigen, z. B. die jeweilige Stundengeschwindigkeit,
die Gesamtwegelänge pro Fahrt oder Fahrtperiode, derGesamtbetriebsstoffverbrauch
pro Fahrt oder Fahrtperiode usw.
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Ein Ausführungsbeispiel der neuen Meß-und Anzeigevorrichtung ist in
der Zeichnung "viedergegeben, in welcher bedeutet: Abb. i eine Draufsicht auf den
Apparatkasten, Abb. 2 eine Vorderansicht hierzu, Abb. 3 eine Vorderansicht
des Betriebes bei abgenommenem Deckel, Abb. 4 die gleiche Vorderansicht, wobei Teile
der Anzeigevorrichtung weggelassen sind, -Abb. 5 eine Draufsicht des Betriebes
bei Fortlassung einiger Betriebeteile.
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Abb. 6, 7 und 9 Teildraufsichten entsprechend Abb.
5 bei geänderter Stellung eiilze.1-ner Getriebeteile, Abb.-9 eine Teildraufsicht
entsprechend Abb. 6 in wesentlich vergrößertem Maßstabe z# und im Augenblick
der Freigabe der Anzeigescheibenbremsen, Abb. io einen Schnitt nach. der Linie ioa-ioa
der Abb. 91
##bb. i i eine Seitenansicht Zil AM). (.), voll
links aus
gesehen, Abb. 12 und 13 Schnitte nach den Linien i2a-i2a und 13a-I3a der
Abb. 5,
Abb. 14 bis 16 Schnitte nach der Linie i4a-14a der Abb.
9 bei verschiedener Stellung der Teile.
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Abb. 17 Und 18 Einzelheiten zur Umstellvorrichtung für die
wahlweise Steuerung der -Imzeigescheibe durch die vollen Verbrauchseinheiten oder
die ein7eilien Verbrauchsteileinheiten, Abb. ig einen Schnitt nach der Linie iQa-iga
der Abb. 18, Abb. 2o einen Schnitt der Linie 2oa-2oa der Abb. 17,
Abb. 21
einen Schnitt nach der Linie 21a-2ia der Abb. 18, Abb. 22 einen Schnitt nach der
Linie 22a-22a der Abb. 13, Abb. 23 bis 31 schematische Draufsichten
zur Erläuterung der Wirkungsweise des Anzeigenscheibeantriebes.
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Abb. 32 die teilweise schematische Seitenansicht eines mit
dem Erfindungsgegenstand ausgerüsteten Kraftwagens.
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Gemäß Abb. 2 ist das Apparatgehäuse 35
all einer der Beschati
durch den Fahrer zugänglichen Stelle des Kraftwagens, z. B. an # k21 der Spritzwand,
gelagert. Seine Vorderwand 36 ist von Fenstern durchbrochen, welche eine
Ablesung der verschiedenen Apparatangaben ermöglichen. Links in Abb. i befin#den
sich beispielsweise die Fenster für die Zählwerke zur Angabe des in einer Fahrperiode
verbrauchten Brennstoffquantums, der noch im Brennstoffbehälter vorhandenen Brennstoffinenge
und der auf dieVerbrauchseinheit kornrnenden Wegelänge oder Kilometerleistung, rechts
die Fenster für den Kilometer- oder Meileninesser (Tachometer) sowie für die Zählwerke
zur Aufzeichnung der Gesaintfahrstrecke innerhalb einer ganzen Fahrperiode und innerhalb
einer Einzelfahrt. Aus dem Gehäuseboden ragt die drehbare Antriebsspindel
37 nach unten, welche gemäß Abb. 3:2 an einen timlaufenden Fahrzeugteil,
z. B. die Motorwelle, angeschlossen ist und von ihm in Drehung versetzt wird. Diese
Antriebsspindel 37
sitzt drehbar in einem Lager 38 der Grundplatte
39 (Abb. 5) und dient zum Antrieb einer Mleglängenmeßvorrichtuner.
die erfindungsgemäß zu Beginn des Verbrauches einer neuen Verbrauchsportion oder
-einheit selbsttätig in die Antriebsausgangstellung zurückgebracht und sofort wieder
angestellt werden soll, um die Einstellung der Anzeigeteile für die der neuen Verbrauchseinheit
entsprechende Wegelänge vorzubereiten. Im Falle der in der Zeichnung wiedergegebenen
Ausführungsz5 iorm der Erfindung treibt die Spindel 37 diese Anzeigevorrichtung
nicht unmittelbar an, solldern es st deren Antrieb abgeleitet voll dem ,#nIrieb
eines Stundengeschwindigkeitsmessers oder Tachometers bekannter oder beliebiger
Bauart. Mit diesem ist eine kurze Zwischenspinde14o gekuppelt, welche in dem Lager
38 der Spindel 37 und einem Lager 41 der Grundplatte 39 drehbar
gelagert ist. Die Welle 4o trägt eine Schnecke 4oa, die ihrerseits mit einem Schraubenrad
42 einer Welle 43 kämmt. Diese trägt gemäß Abb. 5 all' oberen Ende eine Schnecke
4.4 und treibt durch diese und ein Schraubenrad 45 die Welle 46 an, welche vorzugsweise
unter Zwischenschaltung eines Geschwindigkeitswechselgetriebes 47 eine Welle 47a
antreibt, auf der ein Zahnrad 48 aufgekeilt ist. Dieses kämmt mit einem Zahnrad
48a einer Welle 49, welche an ihrem das Zahnrad 48a tragenden Ende mittels eines
Zapfens drehbar gelagert ist, der in einem . Schwenklager 5o ruht. Das. andere
Ende der Welle 49 ruht mittels eines Zapfens 5 1 in einem Winkelhebel
5:2 (Abb. 9 und 12). welcher mittels eines Zapfens 53 an einem
festen Knopf 54 drehbar aufgehängt ist. Durch die Drehung des Winkelhebels
52 wird die Welle 49 um die Drellachse des Lagers 50
verschwenkt und
dadurch der Anzeigescheibenantrieb gelöst, so daß die Anzeigescheibe in noch zu
beschreibender Weise in ihre neue Anzeigestellung gelangen un-d eine neue Wegelängenmessung
für die gerade angebrochene neue Verbrauchseinheit eingeleitet werden kann.
Die
Welle 49 trägt eine Schnecke 45 (Abb. 9
und 13), die mit dem um einen festen
Zapfen 47 drehbaren Schraubenrad 46 kämmt. Das Schraubenrad 56 trägt an der
Unterseite einen nach abwärts ragenden Stift 58, der sich unter der Einwirkun-
einer mit ihren Enden an dem festen Zapfen 57 und dem Schraubenrad56 anareifenden
Feder 6o gegen einen festen Stift ,59 der Grundplatte anzulegen sucht. Bei
Anlage der Zapfen 58 und 59 aneinander befindet sich der Anzeigescheibenantrieb
in seiner Null- oder Ausgangsstellung. Bei Lösung des Antriebes, wenn also die Schnecke
55 durch die obenerwähnte Verschwenkung der Welle 49 mit dem Schneckenrad
56 außer Eingriff ge - bracht wird, dreht sich das Scliraubenrad _i6
unter der Ein-wirkung der Feder 6o so lange, bis die Stifte 58 und
59 in Anlage gelangen. Die Verbindung der Feder 6o mit dem festen
Drehzapfen 47 erfolgt durch Vermittlung einer auf dem Zapfen undrehbar gesetzten
Scheibe 61. 6:2 bedeutet in der Abb. 13 die Verbindung der Feder 6o mit dem
Schneckenrad 56.
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Nach oben ragt von dem Schneckenrad 56
ein Stift 63,
-welcher sich in der Nullstellung des Schneckenradantriebes 55, 56 und der
An# zeigescheibe gegen einen Stift 64 legt, der von der Bodenscheibe 65 einer
auf dem Zapfen 57
sitzenden Zwischenhülse 66 nach unten ragt. Eine
Feder 67, die an ihrem einen Ende, bei 68, mit der Scheibe
65, an ihrem aiyderen Ende durch Vermittlung der Scheibe 61 mit dem festen
Zapfen 57 verbunden ist, sticht die Hülse 66 so zu drehen, daß die
Stifte 63, 64 in Anlage gelangen. Die Hülse 66 trägt am oberen Ende
die Anzeiggescheibe 70 mit Zifferblatt 71, welches gemäß Abh. i durch
ein Fenster der Gehäusevorderwand 36 eingesehen werden kann. Die Scheibe
70 ist gegen die Hülse 66 und den Zapf en 57 drehbar gelagert
und mit der Hülse durch eine Feder 73 gekuppelt, welche bei 7:2 an
der Scheibe 70, am anderen Ende an der Zwischenhülse 66 befestigt
ist. Diese Feder sucht die Anzeigescheibe 7o derart zu verdrehen, daß sich ein von
der Scheibe 7o nach unten ragender Stift 74 gegen einen von der Hülse
66 seitlich vorszehenden Stift 75 legt. Es sei an dieser Stelle ferner
bereits bemerkt, daß die Anzeigescheibe7o außerdem unter der Einwirkung einer Bremse
96 steht (Abb. 9), welche unmittelbar vor der.Unterbrechung und Wiederherstellung
des Schraubenradantriebes 55, 56
beim Über-ano, von einer Verbrauchseinheit
zur anderen vorübergehend gelöst und wieder angelegt wird (Abb. 9 und
5).
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Infolge der Anordnung der verschiedenen Federn und Mitnahniestifte
besteht zwischen dem Schneckenrad 56 und der Anzeigescheibe 70 eine
Reihe elastischer Mitnahmekupplungen, die eine einseitige Mitnahme des einen Teiles
durch den anderen in der einen Richtung und eine unabhängige Verdrehung beider in
der entgegengesetzten Richtung ermöglichen. Nimmt man an, daß die Anzeigescheibe
70 in Bremsstellung ist, in welcher sie die der zuvor verbrauchten Verbrauchseinheit
entsprechende Wegelänge anzeigt, und daß der Schneckentrieb 55, 56 gerade
wieder angestellt worden sei, so befinden sich die Stifte 58, 59 -
in Anlage.
Dagegen besteht in diesem Augenblick keine Anlage zwischen den Stiften
63 und 64, da die Hülse 66 infolge der Bremsung der Scheibe
70 und der Anlage der Stifte 74 und 75 verhindert wird, sich so weit
zurückzudrehen, daß die Stifte 63 und 64 in Anlage gelangen. Diese liegen
in der Grundstellung des Schneckenrades 46 nur dann aneinander, wenn sich die Anzeigescheibe
70 im Sinne der Abb. 2,3 in der Nullstellung befindet. Sofern während
der nunmehr zum Verbrauch -elangenden Verbrauchseinheit ein' -rößere Wegelänge zurückgelegt
wird wie während der zuvor verbrauchten Verbrauchseinheit, wird das Schneckenrad
56 um einen größeren Winkel verdreht wie während der vorhergehenden und Anzeigeperiode.
Dabei gelangen die Stifte 63, 64 schließlich wieder in Anlage.. und es wird
die Zwischenhülse 66 mitgedreht. Dabei bewegt sich der Stift 75 von
dem Stift 74 weg, da die Scheibe 70 infolge der Wirkung der Bremse
96 zunächst an jeder Drehung verhindert ist. Sofern nunmehr die
ge-
rade, dein Verbrauch unterliegende Brennstoffeinheit verbraucht ist und
im Brennstoffsaugförderer der Unterdruck vorübergehend anggestellt wird, findet
in noch zu beschreibender Weise eine vorübergehende Lösung und alsbl baldige Wiederanstellung
der Bremse 96 und unmittelbar darauf eine vorübergehende Lösung der Schnecke
45 vom Schneckellrad 56
und Wiederherstellung ihres Eintrittes statt. Im Augenblick
der Lösung der Bremse 96 gelangt die Anzeigescheibe 70 unter- die
Wirkung ihrer Feder 73 und wird von ihr so weit verdreht, bis sich der Zapfen
74 wieder an den Zapfen 75 legt. In diesem Augenblick findet die Wiederanlegung
der Bremse 96 und unmittelbar darauf die vorübergehelyde Lösung der Schnecke
55 vom Schneckenrad 56 statt. Durch den Ausgriff der Schnecke:
55 aus der Verzahnung des Schneck-enrades 56 gelangt dieses unter
die Wirkung der Feder 6o, dreht sich also so lange zurück, bis die Stifte
58 und 59 wieder aneinanderliegen. Dabei entfernen sich wieder die
Stifte 63 und 64 voneinander, da die Zwischenhülse 66 infolge der
Anlage der Stifte .74 und 75 und der Bremsung der Scheibe 70 verhindert
wird, sich unter der Wirkung ihrer Feder 67 zurückzudrehen.
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Ist dagegen die- Weggelänge, welche von
uiner Verbrauchseinheil
zurückgelegt wurde., kleiner als diejenige der \-orherigeii Ver-1)rauchseInheit,
so dreht sich (las Schraubenrad46, wenn es sich mit Beginn einer neuen
2 Meß- und Aii7eigeperio(le ans seiner Grund-oder Anfangsstellung rechtssinnig
verdreht, um einen Winkel, welcher kleiner ist als der Verdrehtingswinkel für die
rorhergehende Meß- und Anzeigeperiode. In cliesein Falle findet also zunächst eine
Anlage der Stifte 63
und 04 und eine Mitnahnie der Hülse 66 in #--ine
neue Drehstellting nicht statt, und es bleiben deshalb auch die Stifte 7-[ und
75 in dauernder Anlage. Bei der vorübergehenden Lösung der Bremse
96 dreht sich infolge-25 flessen die Hülse 66 und die Anzeigescheibe
7o, während die Anlage der Stifte 74 und 75
durch die Feder 73 gewahrt
bleibt. so lange 7urück. bis sich die Stifte 63 und 64 anlegen und die Anzeigescheibe
70 wieder gebremst wird, wobei sie entsprechend der geringeren Wegelänge
eine niedrigere Angabe des Zifferblattes -i an der Vorderwand 36 des Apparates
sichtlich i'nacht. Wenn dann unmittelbar danach der Schneckenradantrieb
55, 56 vorübergehend gelöst und -wiederhergestellt wird, wird (lie .-Xiizeigescheibe
und die Zwischenhülse 66 durch die Bremsung in der neuen Anzeigestellung
festgehalten. und 27 das Schneckenrarl 56 gelangt wieder unter der
Einwirkung .,;einer Feder 6o in (lie Null- oder Ausgangsstellung, in welcher sich
die Stifte ##8 und .39 ge"ene;naiiderlegeii.
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Nach vorstehender 1,-'rlätitertilig sind (lie #Chernatischen.
Darstellungen der Abb. 23 bis 31 ohne weiteres verständlich. In der
Abb. 23
ist (lie Draufsicht des vorstehend besebriebenen Antriebes in der
Nullstellung der Anzeigescheibe 70 und der Null- oder Ausgangs-Ilting des
Schneckenrades 56 wiedergegeben. '-Iierbei 1 findet eine gegenseitige
21 Anlage der Stifte #s8, 59 bzw. 63, 64 bzw. 74, 75 statt.
Ini Venster des Apparatgehäuses erscheint die Ziffer 0 des Zifferblattes
7 1 - Abb. 24 gibt die Stellung der Teile wieder m dem Augenblick,
wo der Übergang von einer Verbrauchseinheit zur anderen erfolgt, eine Beeinflussung
der Bremse 96 aber noch nicht stattgefunden hat. 1,--, ist also die
Scheibe 70 und ihr Anschlagstift 74 noch in der alten Stellung, dagegen hat
sich der Stift 58 \-oiii Stift 59 entfernt, die Stifte 63 und
64 befinden sich noch in Anlage. In #M)b. 2 ist der Augenblick wieder-5 gegeben,
wo die Bremse 96 gelöst ist. Im
Fenster des Apparatgehäuses erscheint
die Zahl io. uni anzugeben, daß während der soeben verbrauchten Verbrauchseinheit
io Fahrt-;ängeneinheiten (Kilometer. Meilen o. dgl. ' )
zurückgelegt wurden.
Der Stift 74 hat sich ;ii Anlage. mit dem Stift 75 bewegt. die Stelhing aller
übrigen _-#nIagestifte ist iif>cli die gleiche wie in 2-1. Abb. 26 veranschatilicht
die Stellung nach Wiederanlegung der Brenise96 und im Augenblick des Aushube., (ter
Schnecke45 aus dem Sclineckenrad5t,. Die Stifte 58, 59 befinden sich wieder
in Anlage, dagegen sind die Stifte 64 und 74, 75 in der Stellung gemäß Abb.
25 zurückgehalten worden. Abb.:27 veranschaulicht die Stellung der verschiedenen
Teile am Ende der nächstfolgenden Meß- und Anzeigeperiode im Sinne der Abb. 24,
also in (lern Augenblick, wo der Vbergang züi einer neuen Brennstoffverbrauchsportioll
stattfindet, eine Beeinflussung (ler Bremse 96 und des Schneckenradantriebes j5.
##6 aber noch nicht stattgefunden hat. Dabei wird angenommen:, daß während de.,
Vberganges von der Stellung Abh. 26 zur Stellung Abb. -27, also während
der der letzten ,gerade der Betrachtung unterliegenden Verbrauchsperiode, von der
verbrauchten Verbrauchseinheit 25 Fahrtlängeneinheiten ge-
leistet
wurden. Der Stift 58 ist also jetzt über die Stellung gemäß Abb. 24 hinaus
verdreht worden, und es hat sich desgleichen der Stift 75 von dem Stift 74
wegbewegt, der in diesem Augenblick noch die den Abb. 25 und 2() entsprechende
Stellung einnimmt. Erfolgt in diesem Augenblick gemäß Abb. 28 die vorübergeliende
Lösung der Bremse 96, so blei-Z, ben die Stifte 58 und 63.
64 zunächst in d(-r Anzeigestellung entsprechend Abb.. 27, es findet lediglich
ein Vorlauf der Anzeigescheibe ,o in die neue Anzeigestellung statt, im Appa-#atfenster
erscheint die Zahl 25. und (ler Stift 7-1 l'e-.t gegen den Stift
75. Hat geinäf. -Abb. 29 nunmehr die #Viederanlegung der Breinseg(-, stattgefunden
und ist alsdann di(# Schnecke 45 wieder entsprechend der Abb. 26
aus
dein Schneckenrad 46 ausgehoben worden. SO bewegen sich die Stifte
58 und 63 wieder in die Ausgangsstellung zurück, also in die Stelhing
entsprechend den Abb. 23 und 20. Während die Stifte 74 und 75 in ihrer
bisherigen Stel-L' lung "gemäß Abb. 28 festgehalten werden. Die -,#,bl->.
30 gibt die Stellun,. der Teile wieder. wenn entsprechend der Darstellung
Abb.:27 bei der nächsten Anzeigeperiode die verbrauchte Verbrauchseinheit eine abweichende.
und zwar kleinere Fahrtlängenleistung erge-L' ben hat. Der Abb. 30 liegt
besonders die Voraussetzung zugrunde, daß während dieser letzten -Meß- und Anzeigeperiode
15 1--ahrtlängeneinheiten zurückgelegt worden seien. Die Stifte
58 und 63 sind also während dieser Stellperiode nicht so weit verdreht
worden, daß die Stifte 63 und 64 wieder in Anlage ge-
langt sind. Zwischen
beiden besteht also abwechselnd von den Stellungen Abb. 2.4 und 27
noch ein
dem Unterschied der beiden Fahrtlängenleistungen entsprechender Winkelabstand. Trn
Xtigenblick der Breinsenlösung ge-
inäß 31 erfolgt deshalb
unter der Einwirkung der Feder 67 eine linkssinnige Verdr-ehung der Hülse
66 und der Anzeigescheibe 70, die Anlage der Stifte 61 und
64 wird wiederhergestellt, im Fenster der Vorderwand 36 erscheint die Zahl
15, die Anlage der- Spitze 74 und 75
ist hierbei aufrechterhalten geblieben.
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Die Steuerung der Bremse 96 und des Schneckenradantriebes
55, 56 erfolgt gemäß der in der Zeichnung -wiedergegebenen bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung durch den Brennstoffsatigförderer, dessen Unterdruckraum gemäß Abb.
32.durch eine Leitung dauernd an einen Zylinder 79 angeschlossen ist. Der
Anschluß erfolgt durch Vermittlung eines Nipp.els 81, welcher das untere Ende eines
Klotzes 77 bildet, der durch Schrauben 78 festgehalten wird, und dessen
Bohrung8o über einen Querteil 76 in den Zylinder 79 verläuft (Abb.
9). Der Zylinder 79 ist aus dem Block 74 ausgedreht, an welchem der
Lagerhebelwinkel 5:2 der Schraubenwelle 49 drehbar aufgehängt ist. In dem
Zylinder 79 ist ein Kolben 82 hin und her beweglich gelagert, der unter der
Einwirkung einer Feder 85
steht, welche ihn gewöhnlich in der äußeren oder
mit Bezug auf Abb. 9 oberen Endstellung zuhaltensucht. DerKolbenistmiteinerKolbenstange83
verbunden, welche durch einen Lagerständer84 hin und her bewegt wird. Unmittelba
r neben, dein Kolben sitzt auf der Kolbenstange ein Führungsklotz 86, dessen
seitlicher Ansatz 86u mit einer Schrägfläche 87 versehen ist. Letztere wirkt
mit dem schrä-en Ansatz 88 einer Klinke 89, zusamnien, die mittels einer
Schraube go am Ende eines Hebels gi drehbar gelagert ist. Dieser ;st seinerseits
mittels einer Schraube92 an dem Querarm 76 der Unterdruckleitung drehbar
gelagert. Die Klinke 89 faßt mit einem nach unten ragenden Stift qi zwischen
eine am He-1 iel 9 i befestigte Feder 94 und einen Ansatz,9 5
des Hebels.
Bewegt sich infolgedessen der Kolben 82 bei Anstellung des Unterdruckes einwärts,
so dreht er beim Vorbeigang der Schrägfläche87 an der Schrägfläche88 den 1-T.el)el
9 1 vorübergehend zur Seite, so daß die an dem Hebel sitzende Bremsbacke96
vorübergehend von der Anzeigescheibe70 gelöst wird und sich -,vieder anlegt, sowie
die Schrägflächen aneinander vorbeigegangen sind. Bewegt sich nach Wiederherstellung
des Atinost)härendruckes in der Satig-kammer des Brennstoffsatigförderers. der Kolben
82 unter der Wirkung seiner Feder 85 wieder vor, so fin-(let eine
Beeinflussung der Bremse 96 oder Drehung des Hebels gi nicht statt, weil
der Arm 89 entgegen der Wirkung der Feder 94 einfach zur Seite gedreht -wird.
Die Sicherung der Bremse 96 in ihrer Bremsstellung erfolp,t durch eine Feder
97 (Abb. 9).
Durch die erwähnte Einwärtsbe-wegung des Kolbens
82- bei Anstellung des Unterdruckes in der Unterdruckkammer des Saugstofförderers
wird auch, unmittelbar nachdem die Bremse 96 sich wieder gegen den Bremsder
Anzeigescheibe 70 gelegt hat, -die vorübergehende Unterbrechung und Wiederherstellung
des Schwellenradantriebes 55*j 56
bewirkt. Zu diesem Zweck ist der
das Ende 5 1 der Schneckenradweile 59 tragende Hebel 52 in
die Bahn des seitlichen Ansatzes 86a des Klotzes 86 nach oben verlängert
und mit einer Anschlagsfläche 98 versehen, mit welcher der Apsatz 86a in
Eingriff gelangt sowie die Schräaflächen 87 und 88 aneinander vorbeige
gangen zi sind und die Wiederanstellung der Bremse 96 erfbIgt ist. Durch.
die Anlage des Ansatzes 86a-gegen. die Anschlagfläche 98 fiudet während der
Schlußeinwärtsbewegung des Kolbens 8:2 eine Drehung des Winkelhebels
5:2.
statt, infolge wel ' eher die Schnecke 5 5 aus. dez Verzahnun
'g des Schneckenrades 56 gusgehoben wird, dadurch, daß sich die- WeUe
49 um den Mittelpunkt des Lagers 5o dreht. Wenn alsdann im Brennstoffsaugförderer
der Atmosphärendruck: wiederhergestellt wird und sich der Kolben 8:2 unter
der Wirkung seiner Feder 85 vorwärts oder mit Bezug auf Abb. 9 nach
oben bewegt, wird der Eingriff der Teile 5 5,- 5 6 durch eine Feder
15 1 in noc#h zu beschreibender Weise selbsttätig wiederhergestellt.
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Die allgemeine Wirkungsweise der bis jetzt beschriebenen Einrichtung'
ist nach Vorstehendem ohne weiteres verständlich. Während des '\Terbrauches einer
Verbrauchseinheit, z. B. eines Liters, oder einer Gallone, wird von dem Antrieb
37 her die Einstellung der Anzeigescheibe 7o durcl-i stetige Verdrehung des.
Schneckenrades 56 durch die SchneCke 45 vorbereitet. Der Kolben
82 befindet sich dabei unter der Einwirkung seiner Feder 85 in der
Auswärtsstellung. Wird nach Ablauf einer Verbrauchseinheit zum Vergaser eine neue
Verbrauchsportion in das Zwischengefäß des Brennstoffs-au,c"förderers gehoben und
zu diesem Zweck in an sich hier nicht -interessierender Weise durch die Schwimmereinrichtung
des Saugförderers der Unterdruck vorübergehend an diesen angeschaltet, so wird der
Kolben 82, entgegen der Wirkung seiner Feder 85 nach unten gezogen,
so da:ß er nacheinander die Bremse 96 löst, wieder anlegt, den Schneckenradeingriff
55, 56 durch Versch-wenken der Welle 49 löst und ihn unmittelbar darauf wiederherstellt,
wenn er nach Wiederlierstellung des Atmosphärendruckes im Sau-förderer durch die
Feder 8 in seine Ausz# 5
gangsstellung zurückbewegt -%vird.-. Dieses
Z,
Spiel -wiederholt sich jedesmal, wenn im Brennstoffsaugförderer eine neue
Brennstoffverbrauchsportion
oder Verbrauchseinheit aus dein Hauptbehälter
in die Unterdruckkanimer 2-ehoben und nach Wiederherstellung des --#tmosphären(Irucl,zes
in dieser zum Ablauf an (Ion Zwischenbehälter und die Vergasereinrichtung freigegeben
wird.
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Es kann vorkommen, daß die Portionen, welche der Brennstoffsatigförderer
periodisch fördert, verhältnismäßig Mein sind und nur einen Bruchteil der # erbrauchseinheit
darstellen, für welche die Fahrtleistung gemessen und aufgezeichnet werden
soll. Umgekehrt kann das Bedürfnis bestehen, zwar bei Vorbrauch einer jeden Verbrauclisteileinheit
eine Ablesung vorzunehmen, dabei aber zu erfahren, wie sich die Fahrtleistung, auf
die volle Verbraucliseinheit berechnet, belaufen würde. Gemäß einer weiteren, nachfolgend
zu besehreibenden Ausbildung der Erfindung ist deshalb eine Einrichtung vorgesehen,
welche ermöglicht, eine Beeinflussung der Anzeigescheibenbreinse und des Anzeigescheibenantriebes
im Sinne der vorstehenden Erläuterungen nur dann vorzunehmen, wenn der Brennstoffverbrauch
von einer vollen VerbralLichseinheit zur nächsten vollen Verbrauchseinheit übergeht,
während beim Übergang von einer Verbrauchsteileinheit zur anderen eine derartige
Beeinflussung nicht erfolgen kann. Diese Einrichtung ist fernerhin so beschaffen,
daß sie -wahlweise so benutzt werden kann, claß entweder die Einwirkung des Unterdruckes
auf die Apparatsteuerung bei Verbrauch von nur vollen Verbrauchseinheiteii oder
bei Verbrauch einer jeden Verbrauchsteileinheit wirksam werden kann. Es wird weiterhin
noch erläutert werden, (laß eine derartige Umschaltung zum Zwecke der Vorineidung
fehlerhafter Angaben immer nur 1 heim Übergang von einer vollen zur nächsten
ZD vollen Verbrauchseinheit vorgenommen werden kann, il ' nd daß gleichzeitig
mit der Umschaltung ein GeschwindigkeitswechseIgetriebe geschaltet wird, welches
in die Wegelängenmeßvorrichtung eingeschaltet ist und in jedem Falle bewirkt, daß
die auf die volle Verbrauchseinheit 1-)erechnete Fahrtleistung angezeigt wird.
All diesen Z-,vecken dient die nachstehend beschriebene Einrichtung.
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Auf einer Querwelle jo6, die in Lagern 107 einer Stütze io8
der Grundplatte drehbar gelagert ist, sitzt hin und her beweglich eine Hülse iog,
welche an dem der Kolbenstange 83 zugewandten Ende einen Bund io911 trägt,
in welchen ein Schlitz iio eingearbeitet ist. Die Kolbeilstange 83 ist mit
einem seitwärts vorstehenden Stift iii versehen, welcher in der einen in Abb.
9 wiedergegebenen Stellung der Hülse iog seitlich an dem Bund joga vorbeigeht.
Bewegt man dagegen die Hülse iog nach rechts, so legt sieh der Bund vor den Stift
111, so daß der Kolben sich nicht in ;eine volle Endlage zurückbeweigen und die
Bremse 96 und den Anzeigescheibenantrieb beeinflussen kann, wenn der Unterdruck
ini Zylinder 79 sich geltend macht, es sei denn, daß hierbei der Schlitz
iio in die Bahn des Stiftes i i i zu liegen kommt und den vollen Kolbenausseblag
ermöglicht. Nur in dieser Stel-Z, e lung ist es auch möglich, den Bund iog überhaupt
nach der Kolbenstang 83 hill zu beM-C-be gen. Zu jeder anderen Zeit wird
eine derartige Bewegung durch eine Klinke 112 verhindert, welche bei 113
an einem Gestellpfosten i z4. drehbar befestigt ist, den Bund 109, übergreift und
durch eine an einem Stift i 15 angreifende Feder i 16 dauernd in der
Sperrstellung gehalten wird. Diese Klinke verhindert eine Verschiebung der -.Muffe
iog, .sofern sie sich nicht in Höhe des Schlitzes i io befindet (vgl. hierzu Abb.
14 bis 16). Es kann also mit dieser Einrichtun- bewirkt werden, daß eine 1-1-inwirkung
auf den Anzeigeinechanismus bei jeder Verbrauchseinheit oder Verbrauchsteileinheit
vorgenommen wird, daß aber eine 1-7,instellung nur dann vorgenommen werden kann,
wenn der Übergang von einer vollen Verbrauchseinheit zur anderen erfolgt. Die Hülse
iog ist nämlich an ihrem dem Bund iog abgelegenen Ende mit einem Schaltfahrrad io4
versehen, welches so viele Schaltzähne besitzt, als auf die Verbraucbseinheit Verbrauchsteileinheiten
kommen, auf die der Brennstoffsatigförderer jeweils anspricht. 'Mit dieser Schaltverzahnung
steht eine Klinke 99
in Eingriff, welche mittels ihres abgebogenen 17iidesiooatifdemZapfen,102
einesAnsatzes ioi des Klotzes 86 drehbar gelagert ist und durch eine Feder
103 dauernd mit den Schalt-Z hnen in Eingriff gehalten wird. E#in Ansatz
io5 der Klinke verhindert deren Cberdrehung durch die Feder 103 im Falle eines Vorbeigangs
an den Schaltzähnen bei vollem Kolbenhub, und eine Feder io.V, verhindert die Rückwärtsdrehung
des Schaltrarles io-1 Z,
und der Hülse iog. Wenn die Einrichtung so gestellt
ist, daß ein Übergang von einer vollen zu der nächsten vollen Verbrauchseinheit
Voraussetzung für eine neue Einstellung der Anzeigescheibe sein soll, obwohl der
Brennstoffsaugförderer immer nur Portionen von der Größe einer Verbrauchsteileinheit
fördert, so muß- der volle Kolbenausschlag verhindert werden, indein man die Hülse
iog so vorschiebt, daß sich der Bund ioga in der Bahn des Stiftes i i i befindet.
Der KOII)en 82 kann infol-edessen bei Anschaltun- (los Unterdrukkes an seinen
Zylinder 79 immer nur Teilhülxausführen, welihe durch die Anlage (los Stifbes
i i i an den Bund io911 begrenzt werden und nicht ausreichen, uni die Br(#nise
96 oder den Schneckenradantrieb #5, 56 zu beein-
11tissim,
da die Kolbenbewegung gehemmt wird, bevor noch eine Anlage der Schrägfiäche87 des
Kolbenklotza-nsatzes86a gegen die Schrägfläche 88 der Bremse oder des Ansatzes
86a gegen die Führtingsfläche 98 des Lagerhebels 52 erfolgt. Immerhin
ist dieser zwangsweise verkürzte Kolbenhub ausreichend, um jedesmal eine Schaltung
des Schaltzahnrades io4 um einen Schaltzahn herbeizuführen, so daß nach voller Umdrehung
des Schaltzahnrades, die mit dem Verbrauch einer eine volle Verbrauchseinheit ergebenden
Zahl von Verbrauchsteileinheiten gleichbedeutend ist, der Schlitz i i o in die Bahn
des Stiftes i i i gedreht worden ist und der Kolben 8?- einen 3
vollen Hub
ausführen und die Neueinstellung der Anzeigescheibe 70 in der weiter oben
beschriebenen Weise herbeiführen oder eine Umstellung der Hülse iog ermöglichen
kann. Die Umstellun- der Scheibe ioga zum Zwecke der Apparatschaltung durch die
Verbrauchseinheit oder die Verbrauchsteileinheit erfolgt von Hand durch eine Umstellvorrichtung,
deren Einzelheiten in den Abb. 17 bis 21 wiedergegeben sind. Für die Zwecke
dieser Verstellung ist die Hülse iog mit einer Umfangsnut ZD versehen, in -welche
ein Mitnehiner 117 ein-"reift, der.,an dem Ansatz i 18 einer
Platte i 19
befestigt ist. Diese besitzt an den Enden Schlitze i:2o, durch
welche Schrauben 1:21 einer zweiten verschiebbaren Platte 122 hindurchgehen. Letztere
führt sich durch Schrauben 121 in Langlöchern 124 der Gehäusewandung35. Die SchraubenI23
be,-vv#irk-en zugleich die Mitnahme einer Plattei25, die außerhalb des Gehäuses
angeordnet ist und in der Mitte eine kurze Spindel 126 trägt. *Die Spindel 126 ist
am einen Ende mit einem Knopf 127 versehen, ihr anderes Ende führt sich in einem
Schlitz 128 der Gehäusewandung. Die Seitenwände des Schlitzes berühren den Stiftumfang.
An den Enden besitzt der Stift Erweiterungen i28a zur Aufnahme eines unmittelbar
neben dem Stiftenibund 130 sitzenden Führungs- und Sperrbundes 1:29. Dieser verhindert
unter der Einwirkung einer Feder 131 die unbeabsichtigte Längsverschiebung der beiden
Platten 122 und 1:25 und gestattet diese nur durch Druck auf den Knopf 1?-7, welcher
den Bund 129 aus den Erweiterungen i28a herausführt und die Spindel 126 zur Verschiebung
freigibt. Durch diese z3
Verschiebung der Platten 125 und 1:22 wird
a e ffi ichzeitig eine Verschiebung der Platte i 19
Z>
bewirkt,
sofern das Schaltwerk der Hülse iog gerade eine Umstellung ermöglicht, andernfalls
wird die Umschaltvorrichtung mir gestellt, so daß eine selbsttätige Verschiebung
der Stellplatte i ig im zulässigen Augenblick erfolgt. Zu diesem Zweck- sitzt an
der Platte 122 ein nach oben ra-ender Arm 133, welcher oben ZD ein Auge
137 für die Befestigung zweier Blattfedern 135 trägt,. die sieh an
ihren unteren Enden gegen einen Anschlagstift 136 der Platte 12:2 legen und
darüber einen Stift 137 der Platte iig umgreifen. Diese Federn und Stifte bilden
eine nachgiebige Mitnahmekupplung zwischen der Stellplatte iig einerseits und den
Platten 12?-, 1:25 andererseits. Bei der Bewegung nach links oder rechts nimmt die
Platte iig den Finger 117 und durch diesen die Hülse iog mit, es sei denn, daß der
Riegel ii--> zunächst noch eine derartige Verschiebung verhindert. Ist dies der
Fall, so kann man im Sinne der Abb. 17 mittels des Knopfes 127 den Stiftenbund i-->9
in die rechte Erweiterung des Schlitzes 128 einschnappen lassen und dadurch die
linke Feder 135 unter Spannung setzen. In dein Augenblick, wo der Uinfangsschlitz
iio vor die Klinkennase 112 zu stehen kommt, wird die Feder 135 freigegeben,
so daß sie die Stellplatte i ig mit Bezu- auf Abb. 17 oder 9 nach rechts
und den Anschlagbund loga in die Bahn des KolbenanEchlagstiftes r i i bewegen kann.
Hierdurch -wird verhindert, daß die Anzeigescheibe während des Verbrauches einer
Verbrauchsteileinheit umgestellt, und zu einer falschen Angabe veranlaßt wird. Wäre
beispielsweise eine Verstellung des Bundes ioga nach rechts (mit Bezug auf Abb.
9) möglich, nachdem. beispielsweise drei Zähne einer Verbrauchseinheit oder
drei Verbrauchsteileinheiten vorn Motor verbraucht worden sind, so würde
be-
reits nach Verbrauch von weiteren sieben Zähnen der _Verbrauchseinheit
eine neue Anzeige der Wegelänge erfolgen und notwendigerweise falsch sein, weil
der Benutzer der Anzeigevorrichtung damit rechnet, daß ihn. bei dieser Stellung
des Apparates die Wegelänge für eine volle verbrauchte Verbrauchseinheit an-,gezeigt
wird und eine nur auf dem Verbrauch 3 t' mehrerer Verbrauchsteileinheiten
beruhende Anzeige deshalb eine anscheinend zu niedrige Fahrtleistung angeben würde.
Aus dem gleichen Grunde muß auch eine Einrichtung vorgesehen werden, welche verhindert,
daß die Umstellung der Meß- und Anzeigevorrichtung in umgekehrtem Sinne also in
die Stellung gemäß Abb. 9, in -welcher bei Verbrauch einer jeden Verbrauchsteileinheit
eine Neueinstellung der Anzeigescheibe erfolgt, vorgenommen werden kann, sofern
nicht die volle Verbrauchseinheitverbraucht ist. Zu diesemZweck ist mittels einer
Schraube 139 an dem Ende der Platte iig eine Klinkenschiene 138 drehbar gelagert
und mit einem Ansatz i4o versehen, der sich bei der Bewegung nach links gegen einen
Stift 154 der Kolbenstange 83
legt. Eine Feder 141 der Platte iig sucht die
Klinke nach vorn und in Eingriff mit dein Stift 154 zu drehen, wobei die Drehbewegung
Z>
der Klinke durch Anlage ihres Schwanzes 1-[2 gegen einen
Anschlagstift 143 der Platte i 19
begrenzt wird. Das äußere oder linke Ende
der K linkenschiene kann in der vorderen Stellung mit dem Arm 144 eines Kniehebels
145 in Eingriff treten, der mittels einer Schraube 1.46 an einem Pfosten 147 der
Grundplatte drehbar befestigt ist. Der andere Arm des Hebels ist durch einen Stift
148 (Abb. 9) mit einem Lenker 149 (s. auch Abb. 7 und 12) drehbar
verbunden, der seinerseits bei i#go mit (lern Hebel 52 drehbar verbunden
ist.
-
Eine Feder 15 1 ist am Hebel 145 und an einem Ansatz 152 eines
von der Grundplatte zu tragenden Pfostens 153 befestigt und hält für gewöhnlich
den Hebel in solcher Stellung, (laß die Schnecke in Eingriff mit dein ",chraul)enracle
steht und der Arm 144 des Hebels in der Bahn der Längsbewegung der Klinken liegt
(Abb. 7).
-
Die Klinkenschiene kann nicht eher bewegt werden, bis sie durch die
nächste Einwärtsbewegung des Kolbens freigegeben wird, bei Z, Z, el welcher
der Stift 154 den Zahn i-lo freigibt. Nunmehr bewegt sieh die Schiene nach links
und trifft mit ihrem Ende den Hebel 148, der dadurch ausgeschwungen wird und Schnecke
55 aus dem Schraubenrade 56 des Anzeigeinechanismus ausrückt, so daß
dieser in die Nullstellung zurückkehrt. Der Hebel 145 verhindert aber, (laß die
Klinkenschiene sieh vollständig nach links bewegt (Abb. 8'), so daß also Scheibe
ioga einen vollen Hub des Koll;ens verhindert und die vorherige Anzeige der N-orriolitting
unverändert bleibt. Bei dieser seiner Rückbeweggung nach außen tritt der Kolbenstangenstift
iii mit der Klinkenschiene in Eingriff und bewegt die letztere außer Einariff mit
dein Hebel J45, wie dies z# Abb. m zeigt. Die Klinkenschiene beendet nunmehr
ihre Längsbewegung sowie diejenige der Scheibc iogg und verstellt gleichzeitig den
u-eiter unten beschriebenen Antrieb, so daß (las Zahnrad 56 mit der richtigen
Geschwindigkeit für die Anzeige beim Verbrauch der ichsten Zehntelverbrauchseinheit
gedreht wird. Alsdann wird eine richtige Angabe bei dein nächsten und jedem folgenden
Hube der Kolbenstange gemacht.
-
le nachdem die Einrichtung so gestellt is(, siaä eine Anzeigescheibenbeeinflussung
nur bei der vollen N'erbrauchseinheit oder bei jeder #'erbrauchsteileinheit erfolgt,
muß die Wegelängennießvorrichtung mit verschiedener Geschwindigkeit angetrieben
werden, wenn inan in jedem Falle die Anzeigescheibe 7o so gestellt haben will, daß
ihr Zifferblatt 71 die der \-e-)llen #'erbrauchseinheit entsprechende Wegemenge
anzeigt. Im Falle einer Einstellung 2111f Anzeigescheibenschaltung durch die Verbrauchsteileinheit
muß deshalb, damit die richtige auf die volle Verbrauchseinheit koniitiende Wegelänge
errechnet wird, der Schnel,-kenradantrieb 55, 56 mit so viel mal erhöhter
Geschwindigkeit angetrieben werden, als die \'erbrauchseinheit Verbraucbsteileinheiten
be-
sitzt. Im Falle des in der Zeichnung dargestellten Ausführun-sbeispiels
der Erfindunist demnach Vorsorge getroffen, daß bei Verschiebung der Hülse iog in
die Stellung gemäß Abb. 9 durch die Urnstellvorrichtung nvischen der Antriebsspindel
37 und der Wellü ,ig ein Geschwindigkeitswechselgetriebe mit verzehnfachter
Geschwindigkeitssteigerung eingeschaltet wird. Zu diesem Zweck sitzt auf der Stellplatte
ein Finger 155 (AM). ig und 2o), welcher mit einer Scheibe 156, eine Hülse
157 mitnehmend, verbunden ist (Abb.. 3,
4 und 7).
-
Das Geschwindigkeitswechselgetriebe für die Änderung der Umlaufgeschwindigkeit
der die Anzeigevorrichtung treibenden Schnecke in Verbindung mit der Änderung der
Maßeineinheit der Brennstoffinenge weist einen zweiten Finger 155 (Abb.
7 und ig) an Platte i ig auf, der in eine Nut einer Scheibe 156 hineinragt,
die auf einer Hülse 157 (Abb. 3, 4 und 7)
befestigt ist. Diese
Hülse ist bei 159 mit der Welle47" versplintet, welche das Zahnrad48 trägt und an
einem Ende in einem Pfosten 158 der Grundplatte und am anderen Ende in einem Lager
in der Nabe eines Zahnrades 163 gelagert ist, das auf der Welle46 befestigt ist.
Ani anderen Ende der Hülse 157
ist ein Zahnrad 16o und eine Kuppelscheibe
161 befestigt, deren Zähne in Aussparungen 162 des Zahnrades 163 eingreifen können.
Das Zahnrad 16o kann durch Verschiebung der HÜlse 157 in und außer Eingriff
mit einem Zahnrade j64 auf einer Welle 165 gebracht werden. Letztere ist in dem
Pfosten 156 und einem Pfosten 166 der Grundplatte gelagert. Auf der Welle 165 ist
auch ein Zahnrad 167 befestigt, das durch das Zahnrad 163 auf Welle 46 angetrieben
wird. Wenn die genutete Scheibe 136 sich in der linksseitigen Stellung nach
Abb. 4 befindet, so ist Welle 47a durch di e Teile 16 1, 162 mit Welle
46 unmittelbar verbunden und wird von ihr mit der gleichen Geschwindigkeit angetrieben.
N%l'ird dagegen die Scheibe in die Rechtslage nach Abb- 3 umgestellt, so
wird Welle 47" von der Welle 46 durch das Geschwindigkeitswechselgetriebe mit zehnmal
größerer Geschwindigkeit angetrieben.
-
In Verbindung mit der obigen Anzeigevorrichtung sind Mechanismen vorgesehen,
uni die Gesamtmenge des verbrauchten Brennstoffes und auch diejenige des ini HauptvorratsbehMter
jeweils noch vorhandenen Brennstoffes anzuzeigen. Zu diesen Mechanismen ge-1ihren
ein Paar - Zahnräder 168 und i6o
(Abb. 3), die auf
der Welle io6 befestigt sind Und mit Zahnrädern 170 und 171 kämmen, welche sich
-auf einer Spindel 172 drehen. Leutere wird von einem Pfosten 172a und den
Pfosten io8 und 153 der Grundplatte getragen. Zahnrad 168 besitzt nur eine
teilweise Verzahnung, so daß eine volle Umdrehung desselben mittels des Zahnrades
17o das erste einer Einheit von Sammelrädern 173 nur uni eine Zehntelumdrehung dreht.
Diese Saminelräder dienen dazu, die Gesaintzahl der verbrauchten Brennstoffgallonen
anzuzeigen. Zahnrad 169 dreht mittels eines Getriebes, zu welchem das Zahnrad 171
gehört, das erste einer Anzahl von Sammelrädern 147, welche die Menge des im Hauptbehälter
noch vorlialldenen Brennstoffes anzeigen. Da die Zahnräder 165 und 169 sowohl durch
den Teilhub wie durch den vollen Hub der Kolbenstange gedreht werden, und da die
Zahlen auf den Rädern 174 entgegengesetzter Reihenfolge zu den Zahlen auf den Rädern
173 angeordnet sind, so ist ersichtlich, daß die Räder 173 additiv gedreht
werden, urn den Brennstoffverbrauch genau anzugeben, während ZD die Räder 174 subtraktiv
getrieben werden, uni die Menge des im Behälter noch vorhandenen Brennstoffes anzugeben.
Die Räder 173 Und 174 sind verschiebbar und drehbar auf einer Welle
175 angeordnet, die verschiebbar in Pfosten 153 und 172a ruht und mit einem
Knauf 176 versehen ist, mittels dessen sie längs verschoben werden kann, um einen
Zahn 177 einer auf der Welle 175 angeordneten HÜlse 178 zum Eingriff
mit Aussparungen in einer mit den Sammelrädern verbundenen Hülse 179 zu bringen.
Die Sammelräder können gegen den Druck einer Feder 176 verschoben werden, um sie
außer Kupplung mit dein Zahnrade 171 zu bringen. Alsdann können die Räder 174 von
Hand inittels des Knaufes 176 eingestellt werden, beispielsweise, wenn dem Hauptbebälter
neuer Brennstoff zugeführt wird. -
Der übliche Mechanismus für die Anlage
der gesamten zurückgelegten Weggelänge und der Augenblickgescliwindigkeit wird durch
ein Zahnrad 16o auf der Welle 46 angetrieben, welches mit einem Zahnrade 161 auf
einer Hülse 182 kämmt, welche im Pfosten 166 drehbar gelagert ist, und ein zweites
Zahnrad 183 trägt. Die Zahnräder 181 und 183 treiben die Reihen von Sammelrädern
184 und 185, die in üblicher Art vorgesehen sind, um die Wegelänge anzugeben-