DE418671C - Fahrpreisanzeiger mit Registrierwerk - Google Patents

Fahrpreisanzeiger mit Registrierwerk

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DE418671C
DE418671C DEA40349D DEA0040349D DE418671C DE 418671 C DE418671 C DE 418671C DE A40349 D DEA40349 D DE A40349D DE A0040349 D DEA0040349 D DE A0040349D DE 418671 C DE418671 C DE 418671C
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fare
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B13/00Taximeters
    • G07B13/005Taximeters operating mechanically

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Fahrpreisanzeiger mit Registrierwerk.
    Die Erfindung betrifft einen neuen Fahr-
    preisanzeiger reit Registrierwerk für die Ver-
    «-cildung bei Fahrzeugen, insbesondere 1NTiet-
    fahrzettgen, und bezweckt, eine Vorrichtung
    der Art zu schaffen, «-elche die gesamten
    Fahrmistände rles Fahrzeuges sowohl bei be-
    sezter Fahrt nach einem oder zwei Tarifen,
    als auch bei Leerfahrt, wie auch bei bezahl-
    ten und unbezahlten Wartezeiten und rlie je-
    teilige Geschwindigkeit des Fahrzeuges
    auf einen unbedruckten Kontrollstreifen
    aufzeichnet, so daß eine vollkommene Kon-
    trolle über alle praktisch vorkommenden
    Betriebszustände ermöglicht wird.
    Auf der Zeichnung ist eine Ausführung,;-
    f(- rni der Erfindung dargestellt. Abb. i zei0
    vilic Ansicht des Fahrpreisanzeigers. Abb. 2
    zeigt im gröl,ieren llaßstabe einen teilwei:f-n
    @;c.il<rechten Schnitt. Abb.3 ist eine Drauf-
    #icht mit Teilschnitt nach Linie 3-3 in Abb. 2.
    Abb. d. ist. eine senkrechte Teilansicht, welche
    die wirksamen Teile der 1larlciervorriclittlii-
    g:ni zeigt. Abb. j ist ein senkrechter Teil-
    :cllllitt nach Linie 3-j in Abb. 3. Abb. t; ist
    vin senkrechter- Teilschnitt mit Seitenansicht
    des durch den Deckel betätigten und iti
    .All. 3 in Oberansicht dargestellten Stempels.
    Abb. 7 ist eine zum Teil schematische An-
    ..icht der Schreibstifte und ihrer Daumen,
    wenn die Fahne aufrecht gestellt ist. Abb. 7a
    ist eine :ihnliche Darstellung wie Abb.7,
    welche die verschiedenen Lagen der Schreill-
    stifte mit Bezug auf (las Band zeigt. wenn
    die I# ahne entweder auf den ersten oder d,.-n
    zweiten Tarif eingestellt ist. Abb.7b ist
    eine ähnliche Ansicht wie Abb. 7 und -a,
    welche die Lage der Scln-eibstifte und ihrer
    Antriebsdatnnen zeigt, wenn die Fahne für
    den Leerlauf chigestellt ist. Abb. S ist die
    'I'eilaiisiclit eines Abschnittes des Aufzeich-
    nungsstreifens. Abb. 9 ist die Oberansicht
    einer Hilfsvorrichtung mit Skala zum Zu-
    Z, zutn "Zech des Ablesens des
    Bandes. Abb. io ist eine Endansicht der
    Vorrichtung nach Abb. g. Abb. i i ist die
    Ansicht des Geschwindigkeitsanzeiger. und
    Abb. 1z eine Seitenansicht desselben finit
    senkrech@ein Schnitt.
    Gleiche Be zugze ichen bezeichnen durch-
    gehend dieselben Teile.
    Eines der wesentlichen Merkmale der Er-
    findung ist die Verwendung einer Mehrzahl
    von Schreibstiften, «-elche besondere sicht-
    bare Linien auf dem Band T aufzeichnen, so
    claß, «-enn dieses aus (lein Fahrpreisanzeiger
    nach Abschluß einer Verdienstfahrt heraus-
    genommen wird, sowohl die bezahlte wie die
    nicht bezahlte Fahrzeit, wie auch die bezahlte
    und nicht bezahlte Wartezeit zuverlässig zii-
    sammengeziihlt werden kann. Zu dieseln
    Zwecke sieht die Erfindung eine Mehrzahl
    von Schreibstiften vor, «-elche in gleichför-
    iniger Bewegung quer zutn Band durch die
    Bewegung des Fahrzeuges verschoben «-erden,
    während die «@irksanie Stellung aller Schreib-
    stifte mit Bezug auf (las Band durch ein Ge-
    triebe eingestellt wird, (las finit der Fahnen-
    welle des hahrpreisanzeigers in Verbindung
    steht. Das Band T «-ird durch ein L'hr-
    «-erlc C angetrieben.
    Außer den in mehrfacher Zähl auf dem
    Band zur Eintragung kommenden Linien
    «erden erfindungsgemäß Mittel vorgesehen,
    -.v-elclic ain Beginn einer Miqtfahrt auf denn
    Bande ein hestiiliinte s Zeichen eintragen, z. B. durch Lochung des Bandes, d. 1i. wenn die Fahne aus der senkrechten oder Freistellung in die erste Tarifstellung geschwungen wird, wird in das Band ein Loch gestanzt, tun anzuzeigen, daß die Verdienstfali-t begonnen hat. Denigemüß wird, sobald die Fahne voll neuem auf eilte #,"erdicnstfalirt eingestellt wird, ein bestimmtes Zeichen auf (lern Band vermerkt, welches unal~h Eingig von den Linieneintragungen ist und finit ein,ni Blick erkennbar macht, wann die bezahlte Fahrt beginnt.
  • Da die Vorrichtung auf (lern Gehäuse eirr.#s Fahrpreisanzeigers angebracht ist, wird dieses finit einem Deckel versehen, der zwar 'legen unbefugte t>ffnung gesichert ist, aber trotzdem eitle zusätzliche Einrichtung entlüilt, welche anzeigt, oll er geöffnet wurde, tun z. B. für den Fall, (laß der Verschluß gei:ffnet oder (las Siegel erbrochen wird, die unbefugte Offnung kenntlich zu machen. Schlösser und Siegel Bieten bekanntlich keine volle Sicherung gegen unbefugtes Öffnen, und (#s ist daher notwendig, eine besondere Anzeige für das unbefugte Offnen vorzu.Mien, welche voni Zustande des Schlosses unabhängig ist. Demgemäß sieht die vorliegende 1?rfindting -Mittel vor, welche beim Offnen (12s Deckels betätigt werden, tun durch Lochung oder auf andere Weise auf dein Band ein Zeichen einzutragen, das die öffnung des Deckels erkennen liißt.
  • Das Band T kann erforderlichenfalls finit Zeit- und Entfernungslinien bedruckt sein, und in diesem lall inuß der Wagenführer bzw. ein Kontrollbeamter täglich den Fahrpreisanzeiger auf dic# bestimmte Linie einstellen. Diese Einstellung erfordert nicht nur besondere Aufmerksamkeit des Wagenführers bzw. des Beamten, sondern bedingt auch einen Verlust an Bandmaterial. Uni (lies zu vermeiden, wird ein leeres Band ohne ,Nlerkzeiehen verwendet. Es ist dann nur notwendig eine Zeiteintragung zu machen, wenn (las Fahrzeug die Garage verläßt, ohne irgendwelche Teile des Fahrpreisanzeigers besonders einzustellen, tun dann nach Beeildigting der Fahrten eilten Tages mittels der besonders vorgesehenen Ablesevorriclitung oder Skala die Eintragungen auf dein Band abzulesen. Wird z. B. angenommen, daß das Fahrzeug die Garage uni 8 Uhr 15 Minuten vorniittags verlassen hat, dann wird auf den Aufzeicliiitiiigs.#treifeii eine Skala aufgesetzt, welche eilte Einteilung in senkrechten Linien für die Stunden mit Unterteilung voll 5 zu J Minuten und in wagerechten Linien von ioo zu ioo in enthält. Es ist dann mit einem Blick ersichtlich, in welchen "Zeiten das Fahrzeug eilte Teer- oder Besetztfahrt all"-ge führt hat, wenn man mit der Skala vom Beginn der Eintragungen auf dein Band uni 8 Uhr r 5 Minuten vormittags abliest.
  • Zur Ausführung der Erfindung wird zweckmäßig die Vorrichtung bei einem Fahrpreisanzeiger gemäß Abb. i angeordnet, uni zweckmäßig dessen Einrichtung zum Alltrieb des Bandes und der Schreibstifte bzw. anderen Markiergeräten mit zu benutze_i. Die Vorrichtung ist finit einem Gehiit!Se versehen und durch einen Deckel bzw. eilte Haube 11 geschützt, welche an der hinteren Kante, wie Abb. 3 zeigt, bei Hl angelenkt ist und mit dein unteren Rand Hz über eine Rippe H3 :ich all das Gehäuse M des Fahrpreisanzeigers anschließt, tun eilte weitore Verbindung.zwischen dem Deckel und deni Alizeigergehäuse zu erzielen.
  • Der wesentliche Bestandteil der Anzeigevorrichtung bestellt in dem für die Aufzeichnungen. bestimmten Band T, auf welchem die "Zeichen mittels der Schreibstifte eines Markierwerkes.-1 tAbb. 4) eingetragen werden. Diese Vorrichtung erhält ihren Antrieb durch eilte Einrichtung B (Abb. 2), welche mit einem der Räder des Fahrzeuges gekuppelt ist und unter (lern Linfluß der Fahnenwelle stellt, welche auf (las Getriebe B wirkt, so daß, trenn (las tThrwerk C (las Band bewegt, die Schreibstifte des Werke, .#1 die gewünschten Aufzeichnungen auf dem Band T bewirken.
  • Obgleich all der Einrichtung und dein Aufbau bzw. den Einzelheiten der @Torriclitun:; verschiedene Abänderungen getroffen werden können, utn die beabsichtigte Wirkung der Vorrichtung zti erzielen, so ist auf den Zeichnungen noch eilte besonders zweck-Mäßige Ausfiihrungsform des Antriebes dargestellt. Hiernach besteht (las Schreibwerk A aus einett Paar Schreibhebeln r und 2, die so gestaltet und angeordnet sind, daß sie eine Schwingbewegung zum Band T ausführen können, (1. h. .wenn die Fahne in bestimmten Stellungen ist, ist ein Stift mit dem Band in Enigriff, uni darauf Eintragungen zu vernierken, während der andere Stift außer Eingriff mit dein Bande ist und umgekehrt. Auch kiinnen in eitler anderen Stellung der Fahne beide Stifte gleichzeitig auf dein Band Eintragungen vornehmen. Beide Schreibliebe! werden finit geeigneten Schreibspitzens ausgerüstet, um die geeigneten Vermerke auf dein Band vorzunehmen.
  • Nach Abb. 3 und .4 schwingen die Schreibliebel r und 2 hintereinander tun einen ineinsaitten Zapfen 3. Um beide firn erforderlichen Abstand zti halten, ist ein U-förmiges Joch .4. finit Abstandbunden 5 eingeschaltet. nebst einer Muffe (. Diese Muffe ist mitt:ls eilten 7apfells 7 an einem Arni 8 angelenkt. l'111 die Sclireil,stifte 1 und 2 nachgiebig gegen das Band zu drücken, sind zu beiden Seiten der Nutte 6 Federn 9 auf den Zapfen 3 geschoben. Durch diese Anordnung kann der Arm 8 die beiden Schreibhebel i und 2 auf rlem Zapfen 3 in gleichförmiger, senkrechter Bewegung hin und her bewegen. Der Arm 8 ist mittels eines Zapfens io an einer Stütze i i angelenkt, die auf der Grundplatte des Fahrpreisan7eigers sitzt. Zwischen seine beiden Enden greift der Arm 8 mit einer Rolle 12 oder einem Zapfen, der seitlich vorspringt, in die Nut 13 einer Kurvenscheibe 14, auf der ein Triebrad 15 sitzt, mit welchem die Schnecke 16 in Eingriff ist. Dieser Schneckentrieb sitzt auf einer Welle 17 des Hauptgetriebes B, «-elches mit dein Fahrzeugrad durch Zwischenräder 16a und 16U (Abb. 4) verbunden ist. Nach Abb. 2 ist die Welle 17 durch ein Zahnrad 18 mit dein Triebrad i9 der Kabelwelle 2o in. Eingriff, welche einen Teil des Antriebwerkes für den Fahrpreisanzeiger bildet und durch eines der lZäder des Fahrzeuges in Drehung versetzt wird. Daraus ergibt sich, <laß sich die Kurdauernd dreht, solange das Fahrzeug in Bewegung ist, wodurch die fortlaufende gleichförmige Schwingbewegung der Schreibhebel i und 2 quer zum Band T hervorgebracht wirrt. Da der Antrieb für die Kurvenscheibe 14 unmittelbar mit einem Rade des Fahrzeuges gekuppelt ist, «-erden auch die Hebel i und 2 entsprechend der G:-schwindigkeit des Fahrzeuges schneller oder langsamer schwingen.
  • Uni die Bewegung der Schreibhebel i und 2 finit Bezug auf das Band T zu steuern, dient die von der Fahnenwelle eingestellte Welle ß1. Die dazu benutzte Einrichtung besteht aus einem Kegelrad 21 auf der Falinenwelle h, welches niit einem Kegelrad 22 auf der Welle 23 in Eingriff ist. Diese überträgt durch Zwischenräder 24 und 24" die Drehung auf die Welle 23, auf welcher die Daumenscheibe 26 sitzt. Diese trägt zwei Datitnen 27 und 28 zum unabhängigen Antrieb der Schreibhebel i und 2, d.11. die Daumenscheibe 22 bildet demnach einen einheitlichen Bestandteil, besitzt aber doch getrennte Daumen 27, 28 für die Schreibstifte i und 2. Die Form der Daumen ist go gewählt, rlaß, wenn der Schreibhebel i in Bcrührung finit dein Band T ist, der Schrei]ilielie12 mit letzterem außer Berührung mit ihni ist und unigekehrt.
  • An dieser Stelle sei mit Bezug auf die Schreibhebel i 1.111d 2 sowie. die Daumen :a7 tin d 28 der Scheibe 26 darauf hingewiesen, claß, wenn die Fahne des Fahrpreisanzeigers in ihrer senkrechten oder Freistellung steht, die Lage des Daumens 27 eine solche ist, daß der Gegenarm ia des Schreibhebels i mit seinem Daumen außer Eingriff ist, damit der Schreibstift auf dem Band ruht, wogegen der Schreibhebel 22 durch seinen Gegenarm 2a vcni Daumen 28 außer Eingriff mit dem Band gehalten wird. Sobald jedoch die 1# alinenwelle durch Schwingung der Fahne uni 9o oder i8o° gedreht wird, gewöhnlich bekannt als die Einstellung des ersten oder zweiten Tarnfes, dann wird der Daumen 2(1 so weit herumgedreht, daß der Schreibstift i nicht in 1?iiigriit mit dein Band kommt. Andererseits kommt der Schreibstift 2 in Berührung mit dem Band, um die Fahrt des Fahrzeigers aufzuzeichnen, wenn letzteres finit einem Fahrgast besetzt -ist und eine bezahlte Fahrt ausführt. Wird die Fahne um 27o'' in die Leerlaufstellung gedreht, dann ruhen beide Schreibhebel i und 2 auf dein Band und bleiben in dieser Lage, bis die Fahne in eine Tarif- oder in die Freistellung gedreht -,wird.
  • Der Daumen 28 steht vollständig unter dein Einfluß der Fahnenwelle, deren Verstellung die Schreibstifte veranlaßt, abwechselnd mit dein Band in Berührung zu kommen, um die gewünschten Eintragungen eiltsprechend dein Bewegungszustand des Fahrzeuges vorzunehmen. Der Schreibhebel i bewirkt eine Aufzeichnung, welche die Bewegung des Fahrzeuges zeigt, wenn die Flagge aufrecht steht, d. h. wenn das Fahrzeug zur Fahrt frei ist und das Schaltwerk des Fahrpreisanzeigers ausgeschaltet ist. Es ist einer der schwierigsten Vorgänge für den Fahrer, die Entfernung und die benutzte Geschwindigkeit einzustellen, während die Fahne sich in der Freistellung befindet, z. B. wenn der Fahrer zur Erlangung von Fahrten kreuzt oder für die Rückfahrten keinen Fahrgast besitzt. Dies° Eintragung dient als ein bestimmtes und sichtbares Merkmal für die Bewegung des Fahrzeuges, während die Fahne sich in der Freistellung befindet, weil die Sinuslinie, welche durch die senkrechte Bewegung des Schreibhebels i hervorgebracht wird, während sich das Band infolge des Antriebs durch das Uhrwerk C vorwärts bewegt, die durchlaufende-Entfernung zeigt und der Ausschlag der Wellenlinien die Geschwindigkeit des Fahrzeuges anzeigt.
  • Befindet sich die Fahne in einer der Tarifstellungen, so tritt der Schreibhebel 2 in Wirkung. Sollte der Fahrer versuchen zu fahren, während sich die Fahne in einer nicht auf eine Eintragung berechneten Stellung befindet, in der Annahme, daß das Getriebe nicht arbeiten wird, dann würde die Berührung beider Schreibstifte mit dem Band in bestimmter Weise die Bewegung aufzeichnen, während der sich die Fahne in jener Stellung befindet.
  • Ein anderes wichtiges und unterschiedliehe. Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht in den Mitteln zum bestimmten Anzeigen des Beginns jeder Drehung der Fahnenwelle, so (laß eine Eintragung auf dein Band vorgenommen wird, sobald (las Fahrzeug eine Verdienstfahrt beginnt. Zu dieseln Zweck ist der Daumen -26 in seinem L'infang mit einem Hilfsdaumen 29 (Abb. 2 und 3) ausgerüstet, dessen Umfang spiralförmig ist und einen einzigen "Lahn 30 besitzt. Dies-"r Zahn wirkt mit dein liakenfiirinigen Ende 31 eines Hebels 32 zusammen, der einen Steinpel einstellt und durch eine Feder 32a gespannt wird. Er schwingt um einen Zapfen 33 und trägt am anderen dein Halten 31 abgelegenen I@llde einen Steingel 34. zum Durc1ilochen des Bandes, sobald die Fahne aus einer Nullstellung auf den ersten Tarif eingestellt ist, nüinlicli nach einer Schwingung tun c)o' aus der Anfangsstellung. Die Lochungen _1-, welche durch den Stempel 34 erzeugt «-erden, zeigen, (laß (las Fahrzeug g(°-mietet und die 1, ahne aus der Leerstellung in eine der Tarifstellungen geschwenla wurde. Bei jeder der wiederholten Schwingt1llgen (]er ],ahne, atls der Leerstellung in eine der "Tarifstellungen wird auf (lein Band ein ähnliches Zeichen erzeugt.
  • Das Band «ird crfin(ltiligsgeniiiß felner benutzt zur Kenntlichniachung einer Öffnung des Deckels, falls (ler Fahrer (las Schloß ö(h-r (las Siegel des Deckels aufbrechen sollte. Zu diesem Zweck ist ein durch den Deckel bet:itigter Stempel vorgesehen, der in Abb.6 dargestellt ist. 1?r besteht aus einer Stange 35 mit einer Stempelvorrichtung 36 am einen ]_n (]e für die Lochung des Bandes und einen' Kopf 37 am anderen Ende zum Eingriff mit einem Anschlag 3,9 am Deckel oder der Haube Il. Uni die Stempelvorrichtung 36 außer Eingriff mit dein Band zu halten, ist eine Feder 39 zwischen den Kopf 37 und einem Führungszapfen .]o für die Stange 35 eingeschaltet. Sobald nach Abb. 6 der Deckel geliiftet wird, drückt der Anschlag 38 den hopf 37 zurück, und die Stange 35 bewirkt durch ihr stempelndes Ende 36 eine Lochung @(Abh. 8) ini Band T.
  • Die Einrichtung zum Antrieb des Bandes T besteht aus einem Uhrwerk C üblicher Bauart und ist in zweckentsprechender «,'eise eingerichtet. Es tr(#il:t die Vorschubrolle 41 - die auf einer Spindel 41a mit einem Knopf .LlG gelagert ist. Der Antrieb erfolgt (lunch eine Kupplung .41c von' Treibrad -2 des Uhrwerks ' l-,Olle .L1 besitzt ztigepaßte 5cliei-Ecus. D le hen 43, welche in Nuten 44 der Gegen Nvalze 45 greifen, so daß (las zwischen den beiden Walzeh .45 und q t geführte Band T mit einer bestimmten Geschwindigkeit an den Schreibstifte'' vorbeigeführt wird. Das Band T kann, wie oben erläutert, ein leerer Streifen ohne Vordruck sein und läuft zweckmäßig von einer Bandrolle R ab, von der es durch die Walze 4.1 zwischen Führungen Rl und R' an den Schreibstiften vorbei-und aus dein Mundstück R3 der Führungen R1 und R' abgezogen wird. Es wickelt sich dann in (lein Raum unter dem Deckel und vor der Walze wieder auf. Da der vom Uhrwerk in einem Tage oller in einer anderen Schicht abgewickelte Streifen nur verhältnismäßig kurz ist, so ist es nicht notwendig, eine Rolle zum Aufwickeln des mit Eintragungen versehenen Bandes vorzusehen. Dieses kann am Ende jeder Schicht entnommen und in geeigneter Weise mit einer Kennzeichnung versehen werden, his es danach vorn Kontrolleur oder einem anderen Beamten abgelesen wird, um den Bericht über die Ixistung-des Fahrzeuges festzustellen.
  • Ein anderes Merkmal der Erfindung besteht darin, die Schreibstifte selbsttätig ,lußer Berührung mit dem Band zu bringen, w(.nn (1e' Deckel oder die Haube abgehoben sind. um (las Band in die für die Einträge durch die Schreibstifte bestimmte Lage bringen zti können. Dazu dient ein Daumen 46, auf dessen Welle ein Kurbelarm 47 sitzt, der mittels einer Lenkstange 4.8 mit dem Deckel verbunden ist. Wird der Deckel geöffnet, dann wird der Kurbelaren .L7 und damit der Daumen .L6 herumgeschwungen, so (laß dieser ,]i(' neiden Schreibliebe] i und 2 voni Band T abdrückt.
  • .-11'b. 8 zeigt einen Teil des mit Eintragungen versehenen Bandes T. Die beiden voneilInder unabhängigen Linieneintragungen l(eiinden sich je auf der oberen und unteren Hälfte des Bandes. Die obere Reihe der Linien h ist vom Schreibhebel i erzeugt, während die untere Reihe die Linien l' vom Schreibliebel2 stammt. Da der Schreibliebel i mit dein Band in Berührung ist, wenn .lie ],ahne sich in der Freistellung bzw. einer solchen befindet, in welcher keine Eintragungen -orgenolnnien werden, so gibt (las Band eine Aufzeichnung über die nicht bezahlte Fahrt des Fahrzeuges, ebenso wie über die il'cht bezahlte Wartezeit. Da andererseits der Schreibhebel 2 mit dem Band nur in Berührung ist, wenn sich die Fahne in einer der Tarifstellungen befindet, so erzeugt es eine Linie über die Verdienstfahrten des Fahrzeuges sowohl wie über die bezahlte Wartezeit.
  • Wird-das Band von rechts nach links gelesen und wird angenommen, daß die Entfernung quer zum Diagramm i km beträgt, so ist erkennbar, daß die erste Eintragung der Linie l' zeigt, daß das Fahrzeug mit der I, ahne in der L, reistellung auf ungefähr 3 kin fuhr. Das Fahrzeug hielt dann während 5 Minuten, wobei die Fahne in eine Tarifstellung geschwungen wurde, wie das erste Stempelloch _r anzeigt am oberen Rande de: Bandes. Dies bedeutet zugleich den Beginn einer Verdienstfahrt. In diesem Augenblick wurde der Schreibhebel i vorn Band abgehoben und dafür der Hebel 2 in Berührung finit dein Band gebracht, auf dein er die Linie I erzeugte.
  • Nach einer Fahrt v-n etwa 7kin hielt (las Fahrzeug ungefähr 15 -Minuten und fuhr (tann noch i kin. Danach hielt es 5 Minuten. wobei der Fahrgast bezahlte und die Fahne in die Leer- oder Freistellung zurückgcschwung,@n wurde. Damit war die erste l#ahrt l)een(ligt, wie das Ende des ersten Teiles der Linie l= anzeigt. Unmittelbar daran schließt sich deregrtr des zweiten Teiles der Linie h auf der oberen Hälfte ele# Bandes T.
  • Das Fahrzeug fuhr nun mit der Fahne in der Freistellung etwa 21/2 km und hielt dann während 5 -Minuten, wonach es eine zweite bezahlte Fahrt antrat, -,vie durch (las zweite Loch x erkennbar ist. Das Fahrzeug fuhr etwa 31-- kin, hielt dann, wobei die Fahne während 22 Minuten in eine Stellung g,#-scliwtnigen wurde, in der keine Fahrteintragung stattfand, z. B. infolge Reifenstörung oder aus irgendeinem anderen Grunde, der den Fahrer zum Halten zwang, wofür aber der Fahrgast nichts zu bezahlen hatte. Beide Schreibhebel bleiben in Berührung mit dein Band, wie die parallelen Linien beim oberen und unteren Rande des Diagramms erkennvii lassen. Sobald die Wartezeit, für welche der Fahrgast nicht verantwortlich war, ablief, stellte der Fahrer die Fahne wieder in die Tarifstellung und fuhr noch etwa a lein, wobei er 3 Minuten wartete und den Fahrgast entließ. Die Fahne wurde auf die Freistellung geschwungen, wie durch die Unterbrechung der Linie I= und den Beginn einer neuen Linie Ir erkenntlich. Beim Entlassen de. Fahrgastes stellte der Fahrer die Fahne in die Freistellung und fuhr danach etwa 3?,.-,> km, wobei er anhielt. Diese Eintragung wiederholt sich während der ganzen Benutzung des Fahrzeugcis in einer Schicht. Es wird nuninelir erliiutcrt, in welcher `-leise die Eintragungen zusammengerechnet bzw. abgelesen werden, wenn sie auf einem leeren Band ohne Vordruck erfolgten.
  • Wie aus Abh. 9 und io ersichtlich, dient zum Ablesen eine Skala 5n, die vorzug.wei.c# aus einem -Metallkörper 51 bestellt, welcher eine Längsaussparung 52 für die Aufnahme der (hii-cli:iclitigeii Deckwand 53 enthält. Auf dieser sind Minuten und Stunden eingetragen. "-.uni Ablesen des finit Einträgen versehenen Bande. 7@ ist es nur notwendig, es durch die Aussparung 52 der Skala zu ziehen und den Punkt für den Beginn der Falirt finit dem entsprechenden Stundenvermerk der Skala in Obereinstimmung zu bringen. Danach kann die Bewegung des Fahrzeuges während der ganzen bezahlten Fahrten leicht festgestellt werden.
  • Ist erwünscht, auch die Geschwindigkeit des Fahrzeuges an irgendeinem Punkt des Bandes abzulesen, dann wird eine Geschwindigkeitsskala 55 verwendet. Diese besteht zweckmüßig aus einer Grundplatte 56 finit einer Aussparung 57 zur Aufnahme des Bandes und einer Skala 58, auf welcher die Gescliwindigkeit mittels eines schwingbaren Armes 59 abgelesen werden kann. Dieser Arm bestellt zweckmäßig aus einem Winkelhebel, der bei 6o auf der Grundplatte 56 gelagert ist und mit seinem Winkelarm 61 für die geeignete Stellung in den Bereich des Bandes 7' greift. Wird der Arm 61 mit seiner Ablesekante 62 mit der Geschwindigkeitslinie des Bandes in Übereinstimmung gebracht, dann zeigt der Arm 59 auf der Skala 58 die zu einer bestimmten Zeit gefahrene Geschwindigkeit an. Ist die Neigung der eingetragenen Linie sehr steil, dann war die Geschwindigkeit entsprechend hoch. Ist andererseits die Neigung der Linie nicht so groß, dann ist eine entsprechend geringere Geschwindigkeit gefahren worden, #xie es der Arm 59 anzeigt.
  • Die Arbeitsweise der Anzeigevorrichtung ist bereits oben in Verbindung mit den verschiedenen Einzelheiten beschrieben. Es ist jedoch besonders mit Bezug auf die allgemeine Wirkung der Vorrichtung und das Zusarninenwirken der verschiedenen Teile zti bemerken, daß, wenn die Fahne des Fahrpreisan-r_eigers sich in der senkrechten oder Freistellung nach Abb. ; befindet, der Schreibhebel i durch eine Feder 9 in Berührung mit dein Band T gehalten wird, während der Daumenteil 28 des Daumens 26 gegen den Gegenarm des Schreibhebels 2 drückt und ihn außer Berührung mit dem Band T hält. Fährt der Fahrer finit der Fahne in der Leerstellung, dann gibt der Schreibhebel i eine laufende Linie auf dein Bande, während einer "Zeit und für eine Geschwindigkeit, die das Fahrzeug während der Lage der Fahne in der Leerstellung innehat.
  • Steigt null ein Fahrgast ein, so dreht der Fahrer die Fahne in eine der Tarifstellungen gemäß Abb. 7a. Hierdurch wird der Schreibhebel i vom Band T durch den Teil 27 des Daumens 28 abgehoben, wogegen der Schreibhebel s durch den Teil 28 freigegeben und durch eine Feder 9 gegen das Band gezogen wird, so daß er eine Eintragung der Geschwindigkeit und der Zeit auf dem Band vornirniiit, die da> Fahrzeug mit einem Fahrgast innehält. Nach Vorstehendem wird bei Drehung der Fahne in eine der Tarifstellungen der Datunen 30 am Daumen 26 die Hebelancr(ltiung 3r bis 32 betätigen, wodurch der Stempel 34 (las Band T am Beginn einer bezahlten Fahrt locht. Stellt der Fahrer die Fahne in die Leerstellung nach Abb. 7b, dann werden beide Schreibhebel i und 2 durch die Feder 9 mit dein Band T in Berührung gehalten. Die Gegenarme der Selireil:liel.el sind außer Berührung mit dein Daumen 26, wie Abl). 7v ebenfalls zeigt. Ist das Fahrzeug in Fahrt, dann wird das die Sclireibliel)el führende Joch .I durch den Arin8 hin und her geschwungen, der auf dem "Zapfen ro gelagert ist und seinen Antrieb mittel. des in die# Kurvennut 13 der Scheibe 14 greifenden Zapfens 12 erliiilt. Den Antrieb vc,rniittelt (las Schneckengetriebe i 5 r<. Die Schnecke i6 wird mittels der Triebe i0a, 1611, Welle r7 u11(1 der üblichen Verbindungen i`, l9 111111 2o gedreht.
  • Es ist zu bemerken, (laß das Band T vor den Schreibstiften durch das Uhrwerk C und zugehörige in Abb.5 dargestellte Vorschubvorrichtungen entlanggeführt wird. Das Band T bewegt sich dann vor den Schreibstiften durch das Uhrwerk C gleichförmig, so daß eine fortlaufende Eintragung (furch von einen oder beide der Schreibstifte bewirkt wird, je nachdem ihre Stellung (furch die Fahne des Fahrpreisanzeigers bestimmt ist.- Die Fahne selbst wird durch den Fahrer entsprechend dem Fahrstand des Fahrzeuges eingestellt, je nach der Leerfahrt, während des Kreuzens zur Erlangung eines Fahrgastes oder auf Rückfahrt nach einem bestellten Ort oder je nachdem es zeitweilig außer Dienst ist, z. B. für Instandsetzungen.
  • Als ein Merkzeichen für die nicht berechtigte Öffnung des Deckels oder der Haube H dient die in Abb.6 dargestellte Stempeleinrichttttig 35, 36, welche durch den Ansatz 38 des auf den Kopf 37 entgegen der Feder 39 wirkenden Deckels erzeugt wirrt. Ebenso «erden hie beiden Schreibhebel i u11(1 2 durch die Zwischenglieder .I6, .I7 und 48 gemäß Abb.3 vom Band abgehoben, wenn der Deckel geöffnet wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrpreisanzeiger mit Registrierwerk, dadurch gekennzeichnet, daß zwei (furch die Bewegung (les Wagens bewegte Schreibhebel (i u11(1 2) (furch Schwingen der Fahne in eine entsprechende Stellung derart gesteuert werden, daß sie je nach der Fahnenstellung entweder abwechselnd einzeln oder zusammen auf dem durch Uhrwerk (C) angetriebenen unbedruckten Kontrollstreifen (Band T) die Stellung der Fahne und damit auch den jeweiligen Betriebszustand des Fahrzeuges, bezahlte und unbezahlte Wartezeiten, Leerfahrten, Lohnfahrten nach einem oder zwei Tarifen und Fahrgeschwin(ligkeiten, aufzeichnen.
  2. 2. Fahrpreisanzeiger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibliebel (i und 2) im Abstand voneinander in einem Joch (d.) gelagert sind und von diesem gesteuert werden.
  3. 3. Fahrpreisanzeiger nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibhebel (i und 2) vom Antrieb des Fahrpreisanzeigers aus in Schwingbewegung versetzt werden aber nur einer (Schreibhebel i) von ihnen in der Schreibstellung erhalten wird wenn sich die Fahne in der Freistellung befindet.
  4. 4. Fahrpreisanzeiger nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß (las Joch (4) und die Schreibhebel (i, 2) auf demselben Zapfen (3) geführt sind.
  5. 5. Fahrpreisanzeiger nach Anspruch i bis .I, dadurch gekennzeichnet, (laß bei jeder Schwingung der Fahnenwelle aus der Freistellung auf bezahlte Fahrt ein Stempel (34) betätigt wird, der den Kontrollstreifen (Band T) mit Beginn der Schwingl,ewegung locht. <. Fahrpreisanzeiger nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (H) für die Kontrollvorrichtung mit einem Stempel (34) gekuppelt ist, der l:eini Abheben des Deckels eine Lochung des Streifens T bewirkt. 7. Fahrpreisanzeiger nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein bis zum Kontrollstreifen (T) reichender u11(1 normal außer Berührung mit ihm gehaltener Stempel (3.I) mit einem Kopf (37) in den Bereich eines Anschlags (38) des Deckels greift, derart, (laß der Anschlag bei geschlossenem Deckel hinter dem Kopf einfällt und ihn beim Öffnen wieder zurückdrückt, wodurch der Stempel den Streifen locht. B. Fahrpreisanzeiger nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mit (lein am Gehäuse angelenkten Deckel (H) ein Gestänge (d.8, 47) verbunden ist, das den die Schreibhebel (r, 2) abhebenden Daumen (.I6) einstellt.
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