DE389802C - Anlassvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Anlassvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen

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DE389802C
DE389802C DEL56183D DEL0056183D DE389802C DE 389802 C DE389802 C DE 389802C DE L56183 D DEL56183 D DE L56183D DE L0056183 D DEL0056183 D DE L0056183D DE 389802 C DE389802 C DE 389802C
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Germany
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starting device
spring
coupling
internal combustion
combustion engines
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DEL56183D
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Lehne & Co
MOTORENFABRIK
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Lehne & Co
MOTORENFABRIK
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H23/00Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
    • B63H23/30Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements characterised by use of clutches

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Anlaßvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. Bekannt sind Anlaßvorrichtungen für Verbrennungskraftmaschinen, bei denen die Kraft einer gespannten Feder auf die anzulassende Welle übertragen wird.
  • Das Neue der Erfindung besteht darin, daß die Kupplung zwischen Anlaßvorrichtung und Triebwelle zentral zur Triebwelle gelagert ist, wobei die Triebfeder spiralförmig um den die Kupplung bewirkenden Teil gewunden ist. Dadurch wird dein Bekannten gegenüber der Vorteil erreicht, daß die Kraft der Triebfeder unmittelbar auf die anzulassende Welle übertragen wird, so daB jeder Kraftverlust bei der Kraftübertragung vermieden ist, Weitere Fortschritte dem bekannten gegenüber werden noch darin gesehen, daß die Anlaßvorrichtung sehr wenig Platz in Anspruch nimmt, so daß sie auch in das Gehäuse von Bootsantriebniaschinen leicht eingebaut werden kann, und daß das Anlassen durch einen einzigen Handgriff erfolgt, Gvodurch die Handhabung ohne weiteres auch für jeden Nichtfachmann möglich ist.
  • auf der Zeichnung ist der I-rfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar -neigen: Abb. i einen senkrechten Querschnitt durch die Andrehvorrichtung, Abb.2 einen wagerechten Ouerschnitt nach Abb.3 einen wagerechten Querschnitt nach y-y der Abb. i, Abb. q. die Kupplung.
  • In dein Gehäuse i ist ein unter Wirkung der Feder 2 stehender Zapfen 3 in Richtung seiner Längsachse verschiebbar gelagert. Auf dem Zapfen 3 sitzt eine Büchse 4., in welcher eine Nut vorgesehen ist, in die ein Federkeil 5 des Zapfens 3 eingreift. ff?in den Zapfen 3 ist ein Ringgehäuse 6 angeordnet, auf dessen Umfang das Zahnrad; sowie ein Sperrad 8 aufgekeilt sind. In dein Ringgehäuse ist eine Spiralfeder 9 gelagert, deren inneres Ende an dein Zapfen 3 befestigt ist, während das äußere Ende ain inneren Unifang des Gehäuses 6 festsitzt. Neben dem Ringgehäuse ( ist eine Kurbelwelle io gelagert, auf der ein Zahnrad i i sowie ein Sperranker 12 befestigt sind. Das Zahnrad i i greift in die Zähne des auf dein Ringgehäuse 0 sitzenden Zahnrades 7 ein, während der Sperranker 1:2 in den Zähnen des Sperracles 8 liegt.
  • Auf dem Zapfen 3 sitzt eine Doppelklaue 1d, deren obere Klaue gewöhnlich in einer in dein Gehäuse i angeordneten Rast liegt, während die untere Klaue mit einer auf der Triebwelle 15 befestigten Klaue i6 in Eingriff gebracht werden kann.
  • Die Wirkung der Vorrichtung ist folgende: Mittels der Handkurbel 13 wird die Kurbelwelle io in Umdrehung gesetzt, und ihre Bewegung überträgt sich durch die Zahnräder 7 und i i auf das Ringgehäuse G. Dadurch wird die Feder 9 gespannt, wobei der Zapfen 3 feststeht. Eine Rückdrehung des Ringgehäuses 6 wird durch den in den Zähnen des Sperrades 8 liegenden Sperranker i2 verhindert. Nach dem Spannen der Feder 9 kann die Handkurbel 13 abgenommen werden.
  • Soll die Maschine angedreht «-erden, so wird der Zapfen 3 heruntergedrückt, wodurch er sich entgegen der Wirkung der Feder 2 in Gier Büchse .I längs verschiebt. Hierbei kommt zunächst die Doppelklaue 1d. mdit ihrer unteren Klaue mit der zentral zu ihr liegenden Klaue 16 der Triebwelle 15 in Eingriff, worauf beim weiteren Verschieben des Zapfens 3 die obere Klaue der Doppelklaue i-. aus ihrer Rast im Gehäuse i heraustritt, während der Federkeil 5 unter Verschiebung ip seiner Nut die Verkupplung zwischen dem "Zapfen 3 und der Büchse q, aufrechterhält. In diesem Augenblick kommt die bisher auf der Büchse 4. ruhende Kraft der Feder 9 zur Wirkung. Unter Entspannung setzt sie in der gleichen Drehrichtung, in der sie gespannt ist, ruckartig die Büchse I und dadurch den Zapfen 3 sowie die unmittelbar damit gekuppelte Triebwelle i 5 in einige schnelle Umdrehungen, so daß ;die Maschine anspringt.
  • Beim Nachlassen des Druckes auf den Zapfen 3 bringt die Feder 2 diesen in die Ausgangsstellung zurück und entkuppelt dadurch die beiden Klauen 1d., 1,6, wobei die obere Klaue der Doppelklaue 1d. wieder in ihre Rast einfällt.
  • Statt mittels einer- Handkurbei kann die '\-orrichtung auch mittels einer von der Maschine abgenommenen Kraft gespamit werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: r. Anlaßvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere für Bootsniotore, bei der die Kraft einer gespannten Feder auf die anzulassende Wella übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung zwischen Anlaßvorrichtung und Triebwelle (i5) zentral zur Triebwelle gelagert ist, so daß die um den die Kupplung bewirkenden Teil (3) gespannte Feder (9) ihre Kraft unmittelbar auf die Welle (i5) überträgt.
  2. 2. Anlaßvorrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß das Kuppeln der Anlaßvorrichtung mit der Welle gleichzeitig finit der Auslösung der Feder geschieht.
  3. 3. Anlaßvorrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß der dieKupplung bewirkende Teil (3) während de Spaunens der Feder (9) feststeht. q.. Anlaßvorrichtung nach Anspruch i. cladurch gekennzeichnet, daß das Spannen sowie das Abschnellen der Feder in der gleichen Drehrichtung in der Weise erfolgt, daß sie vom äußeren Ende aus gespannt wird und vom inneren Ende aus abschnellt.
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