DE389232C - Verfahren zur Aufarbeitung von Rohbenzol - Google Patents

Verfahren zur Aufarbeitung von Rohbenzol

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DE389232C
DE389232C DED33447D DED0033447D DE389232C DE 389232 C DE389232 C DE 389232C DE D33447 D DED33447 D DE D33447D DE D0033447 D DED0033447 D DE D0033447D DE 389232 C DE389232 C DE 389232C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F240/00Copolymers of hydrocarbons and mineral oils, e.g. petroleum resins

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Description

  • Verfahren zur Aufarbeitung von Rohbenzol. Wäscht man Benzole mit hohem Gehalt an Vorlauf mit Schwefelsäure, so bilden sich sehr oft Harze, die in Benzol unlöslich sind. Ihre Anwesenheit stört die Aufarbeitung der Reit@igungsschwefelsäure durch Verdünnen mit Wasser in sehr empfindlicher Weise. In dem Patent 341693 ist bereits ein Verfahren zur Beseitigung dieser Schwierigkeit vorgeschlagen, indem ein Teil fier Teichtest siedenden Anteile des Vorlaufes vor der Waschung abdestilliert wird.
  • Die vorliegende Erfindung zeigt nun einen neuen Weg zur Erreichung dieses Zieles. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß die Neigung des Benzolvorlaufes, unter dem Einfluß der Schwefelsäure benzolunlöslicbe Kondensationsprodukte zu bilden, verschwindet, wenn gleichzeitig mit dem vorlaufhaltigen Benzol höher siedende Benzolkohlenwasserstoffe, etwa mit den Siedegrenzen des Lösungsbenzols, gewaschen werden. Um unnötige Destillationen zu vermeiden, wird ganz allgemein schon vor cler Waschung mit Schwefelsäure eine Fraktionierung vorgenommen, die besonders bei (lem aus dem Gase gewaschenen Benzol schon zu einer ziemlich weitgehenden Trennung der einzelnen Bestandteile führt. Erhält man nun bei der Waschung einer Probe der leichtieJenden Anteile ein !benzolunlösliches Harz, >;n kann man diesen @'belstanrl b:; -Ier Hauptteenge dadurch ;beheben, daß man dem vorlaufhaltigen Material einen kleinen Anteil höher siedender Fraktionen beimischt, welcher zweckmäßig den im allgemeinen als »Lösungsbenzol« bezeichneten Fraktionen entnommen wird. So genügt z. B. der Zusatz voll etwa 1o Prozent Lösungsbenzol mit den Siedegrenzen izo bis 14o°, bin auch aus. Benzol mit hohem Vorlaufgehalt ein benzollösliches Säureharz zu erzeugen. Die Siedegrenzen des Lösungsbenzols sind von .denen des Benzols genügend unterschieden, um eine glatte und mühelose Trennung beim weiteren Fraktionieren des Gemisches zu ermöglichen. Zu demselben Enderfolg gelangt man natürlich, wenn man beim Zerlegen vor der Waschung die Siedegrenzen so wählt, daß in dem vorlaufhaltigen Benzol noch eine den angegebenen Zusätzen entsprechende Menge von höheren Benzolkohlenwasserstoffen enthalten ist. Allerdings werden auf diese Weise die auf Reinerzeugnis arbeitenden Blasen stärker belastet, als es bei dem nachträglichen Zusatz von Lösungsbenzol der Fall ist.
  • Ist die Menge des Vorlaufes sehr groß, und stehen gleichzeitig nicht genügende Mengen an ungewaschenem Lösungsbenzol zur Verfügung, so verbindet man zweckmäßig das eben beschriebene Verfahren mit dem Verfahren nach rlem Hauptpatent 341693 und destilliert einen kleinen Teil cles Vorlaufe; vor der Waschung ab.
  • Auf diese Weise ist man imstande, aus jeder Art von Benzol durch Waschung snit Schwefelsäure das gesamte Harz in benzollöslicher Form zu gewinnen und gleichzeitig 8o Prozent der Schwefelsäure zurückzuerhalten.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRUCI'IE: i. Verfahren zur Aufarbeitung von .I vorlaufhaltigem Rohbenzol zum Zweck der Gewinnung eines benzollöslichen Säure- i hartes nach Patent 341693, dadurch gekennzeichnet, daB .das vorlaufhaltige Roh-Benzol mit einem Gehalt an vorwiegend aus Lösungsbenzol bestehenden Fraktionen der Waschung mit Schwefelsäure unterworfen wird.
  2. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Fraktionierung vor der Waschung die Siedegrenzen derart gewählt werden, daß in dem vorlaufhaltigen Benzol noch Anteile vorhanden sind, welche dem L ösungshenzol entsprechen.
  3. 3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Verfahren des Hauptpatentes vor der Waschung mit Schwefelsäure die niedrig siedenden Anteile teilweise abdestilliert werden.
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