DE388403C - Vorrichtung zum Einstellen von Flugzeugtragflaechen - Google Patents
Vorrichtung zum Einstellen von FlugzeugtragflaechenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C3/00—Wings
- B64C3/38—Adjustment of complete wings or parts thereof
- B64C3/385—Variable incidence wings
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Description
- Vorrichtung zum Einstellen von Flugzeugtragflächen. Der Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Einstellen von Flugzeugtragflächen, die um Querachsen in gleichem oder entgegengesetztem Sinne schwenkbar sind, wobei durch zwei gleichachsige, mit den äußeren Enden je an einer Tragfläche befestigte Hohlwellen, :die an, ihrem inneren Enäe. mit gleich großen Winkelzahnrädern- verbunden sind, die durch ein in sie eingreifendes Zwischenrad in treibende Verbindung gesetzt werden, das lose auf einen mittels Zahnsegments um die gemeinschaftliche Achse der Flügel schwingbaren Drehzapfen aufgeschoben ist.
- Diese Anordnung kann zweckmäßig derart mit dem Antrieb von zwei Handkurbeln verbunden werden, daß bei der Bewegung .beider Kurbeln die eine Tragfläche einen größeren Ausschlag bekommt als die andere: - Durch die Erfindung wird -in einfacher und- sicherer Weise die verschiedenste Einstellung der Tragflächen zueinander ermöglicht.
- Beiliegende Zeichnung stellt eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dar. Die Abb. i bis 8 zeigen schematisch die verschiedenen Stellungen, welche den Flügeln eines Flugzeuges (Monoplan) etwa müssen gegeben werden können.
- Abb. 9 ist ein Grundriß der Einstellvorrichtung, Abb. io in größerem Maßstab ein Schnitt nach Linie A-B in Abb. 9.
- Abb. i i zeigt in gleichem Maßstab einen Schnitt nach Linie C- _P in Abb. 9.
- Abb. 12 ist eine Vorderansicht der Einstellvorrichtung, Abb. 13 eine Vorderansicht mit Schnitt nach Linie G-H. in Abh. 9.
- Die Vorrichtung zum Einstellen der Flugzeugtragflächen besteht aus einem Gestell i, woran die nötigen Lagerungen für die Hohlwellen a1, & und die Wellen l und s angebracht sind. Die Achse a ist durchgehend und in den Hohlwellen a1 und a2 gelagert. Die Flügel 2 und 3 sind auf den Hohlwellen a1 und a2 befestigt.
- Auf Hohlwelle a1 mit dein Flügel 3 (Abb. 9 und i i) ist an ihrem inneren Ende ein Schneckenrad r aufgekeilt, welches durch eine auf der Welle s sitzende Schnecke s1 gedreht «-erden kann und mit einem Winkelzahnrad b1 aus einem Stück hergestellt ist, das durch ein Zwischenrad g mit einem Winkelzahnrad b von gleicher Größe wie b1 in treibender Verbindung steht.
- Dieses Winkelrad b ist auf dem inneren Ende der Hohlwelle a2, welche den Flügel :2 trägt (Abb. 9), aufgeschoben.
- Zwischen den inneren Enden der Hohlwellen a1 und a2 ist die Achse a durch eine Lagerhülse c durchgesteckt, welche einen rechtwinklig dazu stehenden Lagerzapfen f für das lose darauf sitzende Zwischenrad g festhält. Das untere Ende dieses Lagerzapfens ist gespalten und greift über die Rippe k1 eines Zahnsegments k, dessen Endene von den an der Lagerhülse c angegossenen Arinen cl festgehalten werden.
- Welle s ist mit einem Handrad t versehen, so daß durch Drehen dieses Handrades das Winkelrad b1 und damit Flügel 3 auf der Welle a gedreht werden kann, während gleichzeitig durch Vermittlung des Zwischenrades g Winkelrad b uni damit auch Flügel 2 in der Drehrichtung des Flügels 3 entgegengesetztem Sinne gedreht wird. Daraus ergibt sich eine Stellung der Flügel 2 und 3, wie die Abb. 5 oder 6 andeutet, j e nachdem das Handrad in dem einen oder andern Sinne gedreht wird: ' Im Gestell i lagert auch ein mit einem Kettenrad o (Abb. 12) auf dem gleichen Drehzapfen sitzendes Handrad m, und eine Kette v vermittelt die Bewegungsübertragung an ein auf der Welle l festsitzendes Kettenrad p und eine mit dem Zahnsegment k in Eingriff stehende, auf Welle l festsitzende Schnecke h. Durch Drehung des Handrades in, kann somit: eine Drehung des Segments k und dadurch ein Ausschwingen der Arme cl der Hülse c und des Lagerzapfens f des Zwischenrades g bewirkt werden. Derart kann durch die gleichzeitige Drehung der Handräder in, und t auch die Drehung der Flügel 2 und 3 in gleichem Sinne, aber je nach der Geschwindigkeit der Drehung der Kurbeln um verschieden große Winkel finit Bezug auf die Propellerachse erfolgen, wie dies Abb. i bis .4 und 7 der Zeichnung angeben. Überhaupt kann durch gleichzeitige Drehung der Kurbel in das Verhältnis der Größe der Ausschläge der Tragflächen in gleichem oder entgegengesetztem Sinne geregelt werden.
- Im Falle eines Zweideckers kann das Flugzeug für jedes Paar seiner Flügel mit einer solchen Einstellvorrichtung versehen oder es können diese Flügel gekuppelt sein, so daß eine einzige Einstellvorrichtung die gleichzeitige Einstellung von zwei oder drei Flügelpaaren veranlaßt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Einstellen von Flugzeugtragflächen, die um Querachsen in gleichem oder entgegengesetztem Sinne schwenkbar sind, gekennzeichnet -durch zwei gleichachsige, mit den äußeren Enden je an einer Tragfläche (2, 3) befestigte Hohlwellen (a1, a2), die an ihrem inneren Ende mit gleich großen Winkelzahnrädern (b, b1) verbunden sind, die durch ein in sie eingreifendes Zwischenrad (g) in treibende Verbindung gesetzt -,verden, das lose auf einen mittels Zahnsegments (k) tun die gemeinschaftliche Achse (a) der Flügel schwingbaren Drehzapfen (f) aufgeschoben ist.
- 2. Vorrichtung zum Einstellen von Flugzeugtragflächen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine (b) der mit den Tragflächen verbundenen Zahnräder mittels Schneckengetriebe (r, s, s1) und Handrad (t), das andere mittelbar durch Drehung einer mit dem Zahnsegment in Eingriff stehenden Schnecke (1l) mittels eines Kettengetriebes (o, i1., p) und Handrades (m) gedreht wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH388403X | 1920-03-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE388403C true DE388403C (de) | 1924-01-12 |
Family
ID=4513868
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEQ1108D Expired DE388403C (de) | 1920-03-17 | 1920-04-27 | Vorrichtung zum Einstellen von Flugzeugtragflaechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE388403C (de) |
-
1920
- 1920-04-27 DE DEQ1108D patent/DE388403C/de not_active Expired
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