DE386103C - Federnder Radreifen - Google Patents

Federnder Radreifen

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DE386103C
DE386103C DEW56126D DEW0056126D DE386103C DE 386103 C DE386103 C DE 386103C DE W56126 D DEW56126 D DE W56126D DE W0056126 D DEW0056126 D DE W0056126D DE 386103 C DE386103 C DE 386103C
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tire
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springy
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DEW56126D
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WILHELM WISCHMANN
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/10Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
    • B60C7/14Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Federnder Radreifen. Automobilradreifen, aus federnden, am Umfang zusammengehaltenen Bügeln bestehend, sind schon bekannt geworden. Man hat zu diesen federnden Bügeln schmale Stahlsegmente oder Stahldrahtspiraten oder Bandfed'erstahl benutzt. Einige Erfinder haben diese Federbügel auch schon schräg über den Umfang verlaufend angeordnet. Es ist auch bekannt, die Federbügel miteinander an der Lauffläche oder an beiden Seiten in der Mitte zwischen der Lauffläche und der Felge oder aber auch an beiden Stellen durch biegsame Ringe miteinander zu verbinden. Es ist ferner auch nicht mehr neu, einen starren Ring zur Verbindung der Bügel an der Lauffläche anzuwenden.
  • Nach den Beschreibungen der bezüglichen Erfindungen haben diese von früheren Erfindern angewandten biegsamen Ringe die-Aufgabe, die gegenseitige Lage der federnden Bügel. zu wahren. Während die Federbügel selbst jedoch so stark und daher so schwer von Gewicht sein müssen, daß nur die wenigen, auf denen das Rad gerade steht, für sich allein den Raddruck aushalten, soll der von einem anderen Erfinder angewandte starre Ring, innen am Umfang gelagert, allerdings auch bezwecken, den ruhenden Raddruck sowohl wie auch die beim Fahren über Unebenheiten erzeugten Stöße auf eine größere Anzahl Federhügel zu verteilen. Da aber dieser starre Ring von* erheblicher Masse beim Überfahren einer jeden beträchtlichen Unebenheit im Bruchteil einer Sekunde gehoben und gesenkt werden muß, so müssen sich die 1 hierbei entstehenden Federeindrückungen als Erschütterungen äußern, wodurch ein schnelles Fahren sich verbietet und der eigentliche Zweck des federnden Reifens nicht erreicht werden kann.
  • Diesen grundsätzlichen Nachteil zu vermeiden, ist nun das Kennzeichen der vorliegenden Erfindung. Auch hier werden schräg über den Umfang verlaufende Federbügel aus Bandfederstahl so gebogen und an der Felge angeordnet, daß sie in ihrer Gesamtheit die wulstige Form eines Pneumatiks annehmen. Die Verbindung aller dieser Federbügel wird aber nicht durch nur einen starrere Ring innen am Umfang, sondern durch zwei starre Ringe bewirkt, und zwar j e einen an jeder Seite im Innern des Reifens zwischen Laufkreis und Felge.
  • Der hierdurch erreichte neue Vorteil und technische Fortschritt besteht darin, daß die starren Ringe in dieser Anordnung die Stöße durch Fahrbahnunebenheiten gar nicht, auch nicht mittelbar, erhalten. Indem bei dieser Anordnung der Schwerpunkt der starren Ringe beim Überfahren von Unebenheiten kein Heben und Senken erfährt, können Erschütterungen durch Fahrbahnunebenheiten nicht entstehen, da nur die am Umfang des Radreifens gelagerten Federbügel das Federspiel mitmachen. Erst durch diese Anordnung werden die höchsten bei Automobilen erreichbaren Fahrgeschwindigkeiten möglich. Ein wesentlicher Vorteil besteht noch darin., daß die Federbügel wegen der Kupplung mittels der starren Ringe wie bei der bekannten Anordnung mit einem einzigen starren Ring im Gewicht erheblich leichter gehalten werden können, da sich durch die beschriebene Verbindung deren Tragfähigkeit addiert.
  • Dieser Zweck wird praktisch durch folgende Bauart erreicht: Stahlfederbügel a aus Bandfederstahl, wie in Abb. i, 2 und 3 in Ansicht, Querschnitt und Draufsicht gezeichnet, werden derart an einer Radfelge b (Abb. q. und 5) befestigt, daß ein federnder Wulst von dem Aussehen eines Pneumatiks entsteht, wobei die in radialer Richtung äußersten Teile c (Abb. q.) den Laufkreis bilden. Die Stahlfederbügel sind so schwach und im Gewicht so leicht gehalten, daß sie ohne die nachstehend beschriebene Verbindung mit den starren Ringen d (Abb, q. und 6) das Gewicht des Rades nicht allein tragen könnten. In den Seitenebenen dieses so entstehenden Radreifens, zwischen Felge und Laufkreis, werden zwei starre Ringe d (Abb. ¢, 5 und 6) eingebaut, an denen jeder der Federbügel durch Drahtösen f (Abb. q.) oder in sonst geeigneter Weise befestigt wird. An der Lauffläche können die Federbügel noch durch federnde Ringe e (Abb. 5 und 6) miteinander verbunden sein.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Federnder Radreifen mit "quer zum Umfang gestellten, an der Felge befestigten und durch konzentrisch zu letzterer angeordnete Ringe miteinander verbundenen, federnden Bügeln, dadurch gekennzeichnet, daß starre Ringe (d) zur Verbindung der Bügel an beiden Seiten zwischen Felge und Lauffläche angeordnet sind.
DEW56126D 1920-08-31 1920-08-31 Federnder Radreifen Expired DE386103C (de)

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DE386103C true DE386103C (de) 1923-12-18

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