DE454932C - Kurvenfahrwerk fuer Verladebruecken o. dgl. - Google Patents
Kurvenfahrwerk fuer Verladebruecken o. dgl.Info
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- DE454932C DE454932C DEM90101D DEM0090101D DE454932C DE 454932 C DE454932 C DE 454932C DE M90101 D DEM90101 D DE M90101D DE M0090101 D DEM0090101 D DE M0090101D DE 454932 C DE454932 C DE 454932C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C9/00—Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes
- B66C9/04—Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes to facilitate negotiation of curves
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)
Description
Bei den bisher bekannten Kurvenfahrwerken für Laufkrane, Verladebrücken u. dgl.
mit besonderen Kurvenlaufrädern auf den, Laufradachsen laufen diese gemeinsam auf
einer besonderen Kurvenlaufschiene, wobei auf jeder Laufkran- oder Verladebrückenseite
mehrere Radachsen angetrieben werden. Hierbei ergibt sich beim Einfahren in die Kurve ein verschiedenes Arbeiten des in die
ίο Kurve eingefahrenen ersten Kurvenlaufrades
mit seinem größeren Durchmesser gegenüber dem hinteren Laufrad mit seinem kleineren
Durchmesser, das noch auf der geradlinigen Fahrbahn läuft. Dieselben Schwierigkeiten
treten beim Ausfahren aus der Kurve auf. Die bekannte Vermeidung dieses Nachteils
durch Antrieb von nur einer mittleren Laufachse an jeder Kran- oder Verladebrückenseite
hat die grundsätzlichen Nachteile des Einachsenantriebes, ganz abgesehen davon, daß die drei Radgruppen geradlinig hintereinander
angeordnet sein müssen und trotzdem auf dem Kurvenstück hintereinander laufen müssen, wodurch sehr breite Radkränze bedingt
sind.
Gemäß der Erfindung werden diese Beschränkungen dadurch beseitigt, daß die verwendeten
Kurvenlauf räder auf je einer besonderen Kurvenschiene laufen, und daß die Anfangs- und Endpunkte dieser Kurvenschienen
so gegeneinander versetzt sind, daß beim Einfahren in die Kurve sämtliche Kurvenlaufräder gleichzeitig in Tätigkeit
treten; damit wird die Wirkung der für die geradlinige Fahrstrecke vorgesehenen Laufräder
ebenfalls gleichzeitig ausgeschaltet, wodurch die ungünstige Wirkungsweise der üblichen
Anordnung vermieden wird. Ferner besteht die Möglichkeit, bei großem Fahrwerksabstand
und starker Kurvenkrümmung jedes Kurvenlaufrad auf eine besondere Achse zu setzen und diese in Richtung des
Kurvenkrümmungsradius zu legen. Dadurch wird ein Schränken der Räder und ferner eine
unnötige Breite der Laufkränze vermieden.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes im schematischen
Grundriß wiedergegeben.
Der Laufkran oder die Verladebrücke 11
läuft auf jeder Seite mit den Laufrädern 12, 12 auf den geradlinigen Laufschienen 13, 13.
Das Fahrwerk an der Außenkurve besitzt auf den Laufradachsen noch je ein Kurvenlaufrad
14, wobei das eine auf der Innen-, das andere auf der Außenseite des Fahrwerks angeordnet
ist. Diesen Kurvenrädern 14, 14 entsprechen die beiden Kurvenschienen 15,
15, die zu beiden Seiten der Laufschiene 13 angeordnet sind und die um das Maß des Abstandes
der Kurvenräder 14, 14 gegeneinander versetzt sind. Der Laufkran oder die
Verladebrücke 11 fährt also mit den Kurvenrädern
14,14 gleichzeitig auf die Kurvenschienen 15 auf, wodurch die für die geradlinige
Fahrstrecke vorgesehenen Laufräder 12 von der Lauf schiene 13 abgehoben und
außer Tätigkeit gesetzt werden. Es beginnt also das völlig zwanglose Kurvenfahren, während
am Ende der Kurve in umgekehrter Weise der Laufkran 11 durch gleichzeitiges
Ablaufen der Kurvenräder 14, 14 von den Kurvenschienen 15 auf die Lauf räder 12, 12
abgesetzt wird.
Claims (3)
1. Kurvenfahrwerk für Laufkrane, Verladebrücken o. dgl. mit auf besonderen
Kurvenschienen laufenden Kurvenlaufrädern, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenlauf räder auf je einer besonderen
Kurvenschiene lauf en, und daß die Anfangs- undEndpunkte dieser Schienen so gegeneinander versetzt sind, daß die sämtlichen
Kurvenlaufjjäder gleichzeitig auf die Kurvenlauf schienen auflaufen und von
ihnen ablaufen.
2. Kurvenfahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine
Kurvenlaufrad (14) außen und das andere Kurvenlaufrad innen auf der Achse des
für die gerade Fahrstrecke vorgesehenen Laufrades (12) angeordnet ist und die
beiden Kurvenlaufschienen (15, 15) auf beiden Seiten der geradlinigen Laufschienen
(13) verlaufen.
3. Kurvenfahrwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kurvenradachsen in Richtung des zugehörigen Krümmungsradius angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM90101D DE454932C (de) | Kurvenfahrwerk fuer Verladebruecken o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM90101D DE454932C (de) | Kurvenfahrwerk fuer Verladebruecken o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE454932C true DE454932C (de) | 1928-01-21 |
Family
ID=7321470
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM90101D Expired DE454932C (de) | Kurvenfahrwerk fuer Verladebruecken o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE454932C (de) |
-
0
- DE DEM90101D patent/DE454932C/de not_active Expired
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