DE38543C - Apparat zur Regulirung des Luftzutritts bei Feuerungen - Google Patents

Apparat zur Regulirung des Luftzutritts bei Feuerungen

Info

Publication number
DE38543C
DE38543C DENDAT38543D DE38543DA DE38543C DE 38543 C DE38543 C DE 38543C DE NDAT38543 D DENDAT38543 D DE NDAT38543D DE 38543D A DE38543D A DE 38543DA DE 38543 C DE38543 C DE 38543C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnaces
regulating
sand
air
air admission
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT38543D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication of DE38543C publication Critical patent/DE38543C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N3/00Regulating air supply or draught
    • F23N3/08Regulating air supply or draught by power-assisted systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Juli 1886 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Feuerungen überhaupt, in welche man das Heizmaterial von Zeit zu Zeit einführt. Der Zweck ist, Luftzutritt zu jeder Zeit und von jedem geeigneten Punkte aus zu ermöglichen, ohne sich an die Thür oder die Luftzufuhr von unten zu binden und auf diese Weise die wünschenswerthe Luftmenge zu beschaffen, welche zur vollständigen Verbrennung jener Gase nothwendig ist, die nach dem frischen Aufschütten sich entwickeln, unter gleichzeitiger Regulirung dieser Luftzufuhr.
Die Thatsache, dafs beim Nachschütten von Feuerung zunächst viele Gase unvollständig verbrannt entweichen infolge momentaner Verhinderung des Luftzuflusses, namentlich bei bröckeligem Heizmaterial, ist bekannt.
Zur Erreichung des angedeuteten Zweckes ist eine Anordnung getroffen, welche in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt ist.
Fig. ι ist eine Seitenansicht, Schnitt nach ν - ν (Fig. 2),
Fig. 2 eine Stirnansicht,
Fig. 3 ein Horizontalschnitt.
Ein Rohr t, Fig. 1, stellt die Verbindung zwischen Feuerraum und Atmosphäre her. C1C2 ist eine Luftklappe, welche aus zwei hohlen Räumen besteht, die durch eine Oeffnung 0 mit einander in Verbindung stehen und in welchen Sand, ähnlich wie bei einer Sand-Uhr, circulirt. Soll das Rohr t geöffnet werden, so genügt es, den Apparat i8o° um die Achse Y Y zu drehen, so dafs die Abtheilung, welche den Sand enthält, nach oben kommt. Infolge der Schwere des Sandes legt sich der oben befindliche Flügel selbstthätig in die Stellung der Fig. 1. Natürlich strömt der Sand sofort nach unten, und sobald das Uebergewicht in den unteren Flügel eintritt, dreht sich der Apparat so weit um die Achse X, dafs das Rohr t geschlossen wird.
Diese Stellung ist in def Fig. 1 durch Punktirung angedeutet. ' Stellung a1 b1 ist die Stellung, welche der Apparat hat, wenn Feuerung nachgeführt wurde bezw. wenn der Apparat soeben zum Zwecke der Luftzuführung gedreht war. α b ist die Stellung, wenn der Apparat automatisch Rohr t verschliefst. Letztere ist die Ruhestellung.
S ist eine Trägerplatte, welche mittelst der Schrauben VVm der Wandung des Feuerraumes befestigt ist. Um den Trägerzapfen legt sich die Muffe F.
Die Verbindung stellt eine Schraube dar, welche in einer Nuth des Trägerzapfens schleift, Fig. i.
E ist eine solide Eisenplatte, welche bei ο durchbohrt ist und die beiden Flügel C1 und C2 trägt.·
B ist ein federnder Anschlag.
Die Zeit, welche verstreichen soll, bis der Vertheiler von der schrägen in die senkrechte Lage übergeht, kann man durch die Menge des Sandes bestimmen.
Natürlich ist man nicht an Sand gebunden, sondern kann anderes trockenes oder flüssiges Material einfüllen.
Die Menge der einströmenden Luft hängt von der Weite des Rohres t ab. Dieses kann
durch Vorrichtungen verschiedener Art verstellt werden.
Die Form des Vertheilers ist vielfacher Abänderungen fähig. Die gezeichnete Form hat eine.'wirkliche und. geeignete . Luftvertheilung zur Folge.
Rohr t kann auch in Bezug auf den Ort der Anbringung, auf Form und Länge, auf Richtung, auf Anzahl der Oeffnungen sehr variiren; es kann aus einem Stück und einem Material hergestellt sein, oder zusammengesetzt aus verschiedenen Stücken und verschiedenem Material.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Apparat zur Regulirung des Luftzutritts bei Feuerungen, welcher drehbar um die Achsen XX und YY ist, bestehend aus zwei kegelförmig oder prismatisch geformten Hohlgefäfsen C^ C2, welche mit einander durch die Oeffnung ο des Zwischenstückes E in Verbindung stehen, und welcher durch das Ablaufen des im jeweilig oberen Gefäfs C1C2 befindlichen Sandes oder Schrotes oder einer Flüssigkeit in das untere dieser Gefäfse in Thätigkeit gesetzt wird, in Verbindung mit dem Luftzuführungsrohr t.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT38543D Apparat zur Regulirung des Luftzutritts bei Feuerungen Expired - Lifetime DE38543C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE38543C true DE38543C (de)

Family

ID=314238

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT38543D Expired - Lifetime DE38543C (de) Apparat zur Regulirung des Luftzutritts bei Feuerungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE38543C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE38543C (de) Apparat zur Regulirung des Luftzutritts bei Feuerungen
DE238992C (de)
DE90287C (de)
DE129007C (de)
DE125591C (de)
DE237769C (de)
DE264753C (de)
DE228471C (de)
DE18029C (de) Verbesserung einer sich selbstthätig entleerenden Wägevorrichtnng nebst zugehöriger Einschüttvorrichtung
DE282091C (de)
DE485524C (de) Gemischregler fuer Gasfeuerungen, der den Druck in den einzelnen Verbrennungsmittelleitungen auf gleicher Hoehe haelt
DE409614C (de) Sicherung gegen Rueckschlagzuendungen fuer Gasmischanlagen
DE544842C (de) Sperrvorrichtung fuer Regulierklappen
DE511828C (de) Entaschungsanlage mit geschlossener Foerderleitung und umstellbaren Strahlduesen
DE71876C (de) Verfahren zur Rauchverbrennung
DE273839C (de)
DE586265C (de) Vorrichtung zur gleichzeitigen Steuerung des Rauchgasschiebers und eines Lufteinlassschiebers fuer aus der Feuerbruecke austretende Zweitluft bei Feuerungsanlagen
DE306073C (de)
DE306683C (de)
DE366836C (de) Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln eines Gasgemisches, dessen Gase verschiedene spezifische Gewichte haben
DE241034C (de)
DE720669C (de) Steuervorrichtung fuer die Luftzufuehrung an einer Einrichtung zum Enteisen von Flugzeugteilen mittels aufgelegter Gummikissen
DE23687C (de) Vorrichtung mit Schwimmer und Ueberfallgewicht zum selbstthätigen Oeffnen und Schliefsen eines nach dem Speiseapparate führenden Dampfventiles behufs Regulirung des Wasserstandes in Dampfkesseln
DE21357C (de) Neuerungen an Luftschiffen
DE107779C (de)