DE238992C - - Google Patents

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DE238992C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J1/00Production of fuel gases by carburetting air or other gases without pyrolysis
    • C10J1/02Carburetting air
    • C10J1/06Carburetting air with materials which are liquid at ordinary temperatures
    • C10J1/14Controlling the supply of liquid in accordance with the air supply

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
^- JVr 238992 KLASSE 26 c. GRUPPE
HENRI MAURICE PIEPLU in PARIS.
einstellbaren Brennstoffabnießraum.
Patentiertim Deutschen Reiche vom 30.März 1909 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung, welche dazu dient, bei Luftgasanlagen die Gaserzeugung von dem Gasverbrauch selbsttätig abhängig zu machen. Die Neuheit dieser Vorrichtung besteht darin, daß die Luftzufuhrvorrichtung den Flüssigkeitsabmeßapparat, dessen Raum der jeweiligen Brennstoffdichtigkeit entsprechend eingestellt werden kann, mittels einer auf ihrer "Achse
ίο aufgekeilten, mit Stiften versehenen Scheibe steuert, welche durch Hebel die Ventile des Abmeßapparates mit einer der geförderten Luftmenge entsprechenden Geschwindigkeit wechselweise antreibt.
1-5 - Die Fig. ι und 2 der Zeichnung veranschaulichen teils in senkrechtem Schnitt und teils in der Ansicht eine mit dem Erfindungsgegenstand ausgestattete Luftgasanlage.
Die Vorrichtung umfaßt eine auf die Welle
so der Luftfördervorrichtung, z. B. eines Ventilators, gekeilte Steuerscheibe ι. Auf dieser Scheibe sitzt eine Anzahl seitlich hervorstehender Stifte 2, welche wechselseitig auf zwei Hebel 3 und 4 und damit auf die von den Hebein abhängigen Ventile der Dosiervorrichtung einwirken. Diese Dosiervorrichtung besteht im wesentlichen aus einem drei Rohrzweige umfassenden Gehäuse. Am Boden des. oberen Raumes 5 befindet sich ein Ventil 8, dessen Ventilstange 9 in passender Weise mit einer Metallmembran 10 verbunden ist, welche natürlich gegen die Einflüsse der Kohlenwasserstoffe unempfindlich sein muß. Am Rande wird die Membran von einem Ringe 11 festgehalten, auf welchem sich ein Bügel 12 aufbaut, durch dessen zentrale Bohrung die Stange 9 hindurchtritt. 13 ist eine den Bügel 12 krönende Kappe, gegen deren Innenseite sich die andererseits auf der Befestigungsmutter für die Membran aufruhende Feder 14 stützt, die bestrebt ist, das Ventil 8 beständig auf seinen Sitz zu drücken. An den Behälter 5 ist eine mit dem ölvorratsbehälter in Verbindung stehende Leitung angeschlossen. Der wagerecht liegende, tiefer gelegene Raum 6 ist ebenfalls mit einem Ventil 16 versehen, das genau so ausgebildet ist wie das Ventil 8, d. h. an einer Ventilstange 17 sitzt, welche mit einer Membran 18 verbunden ist. Auf dieser Membran ruht wiederum ein Preßring 19 mit Bügel 22 auf, gegen dessen Kappe 21 sich die Schraubenfeder 20 stützt. Vom tiefsten Teile der Kammer 6 zweigt sich ein Rohrstutzen 24 ab, welcher in der Karburationskammer ausmündet. Die einander zugekehrten Böden beider Kammern 5 und 6 sind von Kanalbohrungen durchbrochen, die beide in einen dritten zylindrischen Raum 7 einmünden, in dem sich ein gleichgeformter Kolben 25 verstellen läßt. Dieser Kolben ist mit einem Gewindeansatz 26 versehen, auf welchen eine Mutter.27 aufgeschoben ist, die in ihrer Lage ,von der Überwurfmutter 28 festgehalten wird, andererseits
aber mit einem Handrädchen 29 verbunden ist, so daß bei dessen Drehung der Kolben 25 verschoben wird. 30 ist ein Führungsstift, welcher die Drehung der Gewindestange 26 um ihre Achse verhindert, wenn das Handrädchen und damit die Mutter 27 in Umdrehung versetzt wird. Durch Verstellung des Kolbens 25 hat man es also in der Hand, die Größe des vor ihm befindlichen Raumes und damit auch die in ihn einfließende Flüssigkeitsmenge des Kohlenwasserstoffes nach Belieben zu regeln. An den beiden Ventilstangen 9 und 17 sind die beiden oben erwähnten Hebel 3 und 4 scharnierartig befestigt und finden ihre Stützpunkte auf den Bolzen 31 und 32. Die freien Enden der Hebel 3 und 4 sind mit entsprechenden Gleitflächen versehen. Die durch die Leitung 23 in das mit Leitblechen 34 versehene Gehäuse 33 eintretende Luft mischt sich darin mit einer entsprechenden, durch den Stutzen 24 eintretenden Kohlenwasserstoffmenge und entweicht durch die Leitung 35 nach der Verbrauchsstelle.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Hat man die Karburiervorrichtung mit dem Flüssigkeitsbehälter über den Stutzen 15 in Verbindung gebracht und z. B. einen Brenner angezündet, so fängt der Ventilator an zu laufen, wobei man sich denken kann, daß derselbe in bekannter Weise durch ein Gewicht angetrieben wird. Bei seiner Rotation wird die Luft durch die Leitung 23 in den Apparat hineingeschickt. Gleichzeitig werden die Ventile 8 und 16 unter Einwirkung des Stiftes 2 wechselweise gesteuert. Die in 5 befindliche Flüssigkeit fließt also zunächst in den vor dem Kolben 25 befindlichen Raum und darauf in Tropfen in den Behälter 33. Da man den Kolben 25 nach Belieben verstellen kann, so kommt man ohne weiteres zu der gewünschten Gaszusammensetzung unter Vermeidung jeglichen Flüssigkeitsüberschusses und unter Konstanterhaltung der Gaszusammensetzung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung für Luftgaserzeuger, um die Gaserzeugung vom Gasverbrauch selbsttätig abhängig zu machen, mit einem der jeweiligen Brennstoffdichtigkeit entsprechend einstellbaren Brennstoffabmeßraum, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Achse der Luftfördervorrichtung, z. B. eines Ventilators, eine mit Stiften (2) versehene Scheibe (1) aufgekeilt ist, welche durch Hebel (3, 4) die Ein- und Auslaßventile (8, 16) des Abmeßraurnes mit einer der vom Ventilator geförderten Luftmenge entsprechenden Geschwindigkeit wechselweise öffnet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6495611B1 (en) 1999-06-23 2002-12-17 Basf Aktiengesellschaft Polyisocyanate polyaddition products

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6495611B1 (en) 1999-06-23 2002-12-17 Basf Aktiengesellschaft Polyisocyanate polyaddition products
US6794421B2 (en) 1999-06-23 2004-09-21 Basf Aktiengesellschaft Polyisocyanate polyaddition products

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