DE243766C - - Google Patents

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DE243766C
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising
    • G09F13/44Illuminated signs; Luminous advertising with gas as lighting source

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 243766 -'■ KLASSE 54g. GRUPPE
Einrichtung zum Erzeugen von Gasblinklicht. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Januar 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erzeugen unterbrochener Lichterscheinungen, wie sie vornehmlich im Seezeichenwesen erforderlich sind, jedoch auch für andere Fälle, z. B. für Reklame- und Feuerwehrzwecke, verwendet werden können. Die Neuheit der Einrichtung besteht in der Hintereinanderschaltung von zwei Vorrichtungen gleicher Art, von denen eine der anderen eine bestimmte
ίο Gasmenge zumißt. Der Zweck dieser Anordnung ist hauptsächlich der, eine einzelne Blitzlicht Vorrichtung zu ersetzen, die für mehrfache Gruppen von Lichterscheinungen mit verwickelten Steuerorganen ausgerüstet sein mußte, in denen leicht Störungen vorkommen können.
Die Fig. 1 und 2 zeigen die Zusammenstellung der beiden Vorrichtungen in Verbindung mit Brenner und Zündflamme. In ihrem inneren Aufbau bieten die Vorrichtungen gegenüber früheren Patenten, wie z. B. 2872g der Klasse 74, nichts Neues. Eine unter dem Einfluß einer Feder oder eines Gewichtes stehende Membrane regelt als bewegliche Wandung durch Vermittlung von Ventilen zeitweise den Ein- und Ausgang des Gasstromes, so daß der Inhalt der Vorrichtungen je nach den gewählten Hubverhältnissen der Membrane in verschiedenen Zeitabschnitten zwischen einem größten und kleinsten Werte veränderlich ist.
Die kennzeichnende Wirkung der beiden zusammen arbeitenden Vorrichtungen ist folgende :
In der Darstellung ist die Füllung des Behälters α beendet und der Zutritt des von einem Druckregler kommenden Gases abgesperrt. Der Ausgang des Behälters ist dagegen offen, so daß die anschließende Leitung b mit Gas gefüllt ist. Da der Eingang zum Behälter c augenblicklich geschlossen ist, speist Behälter a durch die Leitungen b und d mittels des Ausgleichbehälters e nur die Zündflamme f. Die Hauptflamme i entnimmt ihr Gas dem Behälter c und brennt so lange, als gemäß der Fig. ι das Ventil zu der Leitung g geöffnet ist und das Gas dem Brenner h zuströmt; sie erlischt, sobald eine Umschaltung erfolgt, d. h. die Leitung g abgeschlossen wird und eine neue Gasmenge von α nach c gelangen kann, und brennt wieder, wenn die nächste Umsteuerung eingetreten ist. Dieser Vorgang wiederholt sich während eines gewissen Zeit-^ raumes, dessen Länge von der unter dem Druck der Membrane stehenden Gasmenge in der Vorrichtung α bestimmt wird. Ist diese verbraucht, so schließt sich infolge der Umschaltung die Austrittsöffnung nach Leitung b, während das Eingangsventil gehoben wird und das Gas aus dem Druckregler nachströmen kann. In diesem Zeitabschnitt bleibt die Vorrichtung c außer Tätigkeit, so daß die Zündflamme aus dem Ausgleichgefäß e und aus den Leitungen p und d sowie dem Behälter c gespeist wird. Der Druck in e wird gegenüber den Pressungen in α und c so niedrig eingestellt, daß ein Zurückströmen des Gases aus e dorthin nicht eintreten kann. Durch die vorstehend beschriebene Anordnung der Vorrichtungen α und c lassen sich Lichterscheinungen erreichen, die durch die Schaulinien in Fig. 3 schematisch wiederge-

Claims (1)

  1. geben sind; für eine bestimmte Folge der Gasausgänge aus Behälter a, dargestellt durch Linie i, gibt Vorrichtung c entsprechend Linie 2 beispielsweise Gruppen von vier Blitzen, die in gleichen Zeiten wiederkehren. Zur Erzielung beliebiger Gruppenblitze hat man die Möglichkeit, mittels bestimmter Anschläge den Gasausgang bei Vorrichtung a für gleichbleibend sich wiederholende Gruppen von unter sich ungleichen Zeitabschnitten einzuregeln, so daß auch die Lichterscheinungen nach Wunsch veränderlich sind. Ein Beispiel für diesen Fall ist aus Fig. 4 ersichtlich, die abwechselnde Lichterscheinungen von zwei und drei Blitzen wiedergibt.
    Paten τ-Anspruch:
    Einrichtung zum Erzeugen von Gasblinklicht, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Gasblinklichtvorrichtungen mit auf ao und, nieder bewegbaren Wänden gleicher Art hintereinandergeschaltet sind, bei denen die aus der einen Vorrichtung herausströmende Gasmenge selbsttätig zur unterbrochenen Steuerung und Speisung der anderen dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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