DE226381C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
- G05D16/06—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
- G05D16/063—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
- G05D16/0675—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting on the obturator through a lever
- G05D16/0683—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting on the obturator through a lever using a spring-loaded membrane
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 226381 -. KLASSE 46 c. GRUPPE
JULIUS PINfSeH AKT.-GES. in BERLIN.
Regelungsvorrichtung für Preßgasanlagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. November 1909 ab.
Bei der Verwendung von Preßgas für den Antrieb von Motoren, welche die aufgespeicherte
Verdichtungsarbeit ausnutzen, tritt oft der Fall ein, daß das Gas nach Abgabe eines
Teiles seiner Spannungsenergie nach einem Brenner strömt. Zur Erzielung einer möglichst
gleichbleibenden Flammengröße ist aber neben der gleichbleibenden Brennerbohrung auch ein
gleichmäßiger Gasdruck erforderlich. Dieser
ίο letztere wäre nun bei gleichbleibendem Vordruck,
abgesehen von den Druckimpulsen beim Auspuff des Gases aus den Zylindern, vorhanden,
wenn der Motor stets denselben Widerstand zu überwinden hätte. Treten aber wechselnde Widerstände infolge veränderter
ReibungsVerhältnisse im Motor selbst oder bei schwankender Kraftabnahme ein, dann erfährt
trotz des gleichbleibenden Eingangsdruckes der Ausgangsdruck in der Leitung zum Brenner
ebenfalls eine Änderung, und zwar wird der Ausgangsdruck um so geringer, je mehr
Energie im Motor bei demselben Vordruck verbraucht wird. Um diesen Druckunterschied
auszugleichen, ist in der Ausgangsleitung eine Membrane vorhanden, die mit einem Drosselventil
in der Eingangs- oder Ausgangsleitung in Verbindung steht und auf dieses Drosselventil
so einwirkt, daß der Durchgangsquerschnitt bei sinkendem Ausgangsdruck größer wird. Andererseits kann auch die überschüssige
Energie des Motors durch eine unter Einfluß des Ausgangsdruckes stehende Bremse vernichtet werden.
In Fig. ι ist das Schema einer solchen Einrichtung
dargestellt.
Von einem Behälter α tritt das Gas unter gleichbleibendem oder wechselndem hohen
Druck durch die Leitung δ zum Drosselventil c, welches unter der Einwirkung einer
Membrane d steht; Ventil und Membrane be- 4α
finden sich jedoch nicht in demselben Räume, sondern sie sind derart getrennt, daß sich das
Ventil c in der Eingangsleitung f zum Motor, die Membrane. dagegen in einer mit der Ausgangsleitung
i verbundenen Zweigleitung I befindet. Das Gas, das in c gedrosselt wurde,
geht also durch die Rohrleitung f nach den Verteilungsschiebern g und gibt in den Zylindern
h des Motors einen Teil seiner Spannung als Arbeit ab. Vom Motor strömt das Gas
durch die Ausgangsleitung i zur Düse k, in der es verbrannt wird, oder aus der es ins
Freie tritt. Mit der Düse k bzw. der Ausgangsleitung i ist durch die. Rohrleitung / die
Membrane d verbunden.
Wird der Motor stärker belastet, so hat er die Neigung, langsamer zu gehen; hierdurch
verringert sich das durch den Motor gehende Gasvolumen, und da die Düse eine gleichbleibende
Öffnung besitzt, so sinkt der Brennerdruck, also auch der Druck hinter der Membrane^;
dies bedingt infolge der Wirkung der Feder e ein Abwärtsgehen der Membrane und
dadurch ein öffnen des Ventiles c. Die hierdurch hervorgerufene größere Druckwirkung
veranlaßt den Motor, eine größere Leistung auszuüben. Wird dagegen der Widerstand,
den der Motor zu überwinden hat, geringer, dann steigt der Druck bei k und bei d, so
daß die Membrane Ventil c weniger öffnet und den Motor zu langsamerer Gangart nötigt.
/2. Auflage, ausgegeben am 25. November igio.l
Es ist nicht notwendig, daß sich das Doppelventil, wie eben angegeben, in der Eingangsleitung zum Motor befindet; es kann auch in
der Ausgangsleitung angebracht sein, wie Fig. 2 zeigt.
Das Gas, das beispielsweise gleichfalls aus einem Behälter α entnommen wird, geht unmittelbar
zu den Schiebern g und den Zylindern h, um dann durch die Rohrleitung i,
das Drosselventil c, die Rohrleitung I zur Brennerdüse k zu gelangen. Die Wirkungsweise
ist dieselbe wie bei I, indem Änderungen der Geschwindigkeit des Motors sich in
Druckschwankungen hinter dem Motor bemerkbar machen. Diese Druckschwankungen führen
eine Bewegung der Membrane d bzw. des Drosselventiles c herbei und regeln den auf
den Motor wirkenden Gegendruck in der Weise, daß sich ein gleichmäßiger Gang ergibt.
Anstatt die Membrane auf das treibende Mittel selbst einwirken zu lassen, ist eine
Regelung auch möglich, indem man die Membrane auf ein Bremswerk wirken läßt, wie in
Fig. 3 dargestellt ist.
Aus der Leitung b tritt das Preßgas. unter gleichbleibendem oder veränderlichem Druck
zum Motor; nach Abgabe seiner Spannungsenergie wird es durch die Leitung i nach der
Düse k geleitet. Eine Zweigleitung I führt zu einem Gefäß t, welches eine bewegliche Membrane
d besitzt, die unter der Wirkung der Feder e steht, d ist durch ein Gestänge mit
einem Bremsbacken verbunden, der mehr oder weniger stark gegen eine mit der Motorachse
verbundene Bremsscheibe χ gedrückt wird.
Die Bremswirkung wird um so größer sein, je größer die Geschwindigkeit bzw. der Ausgangsdruck
von dem normalen abgewichen ist. Anstatt die Membrane auf eine Reibungsbremse wirken zu lassen, können hierfür auch
Windflügel, Foucaultsche Scheiben, Ölbremsen usw. benutzt werden.
Bei allen vorbeschriebenen Einrichtungen können auch Druckregler oder Reduzierventile
zur Erzielung eines gleichmäßigen Eingangsdruckes vorgeschaltet werden, ohne daß die
Wirkung beeinträchtigt wird. Es ist auch nicht Bedingung, daß der Anschluß an einen
Behälter, erfolgt; das Triebmittel kann vielmehr jeder beliebigen Druckleitung entnommen
werden.
Die Vorbeschriebenen Regelungsvorrichtungen können auch für nicht brennbare1 Gase,
z. B. Preßluft, angewendet werden. An Stelle der Brenner treten dann Düsenöffnungen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Regelungsvorrichtung für Preßgasanlagen, in denen das Preßgas vor der Verwendung einen Teil seiner Verdichtungsarbeit an einen Motor abgibt, dadurch gekennzeichnet, daß in die Austrittsleitung des Motors oder einen Abzweig eine bewegliche Wand eingebaut ist, welche sich unter dem Einfluß der durch die veränderliche Belastung des ' Motors hervorgerufenen Druckunterschiede verstellt und auf ein in der Eingangsleitung oder Ausgangsleitung sitzendes Drosselventil oder ein Bremswerk derart einwirkt, daß die Umdrehungszahl des Motors und der Druck des austretenden Gases möglichst gleichbleibend erhalten wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE226381C true DE226381C (de) |
Family
ID=486935
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT226381D Active DE226381C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE226381C (de) |
-
0
- DE DENDAT226381D patent/DE226381C/de active Active
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