DE121979C - - Google Patents
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- DE121979C DE121979C DENDAT121979D DE121979DA DE121979C DE 121979 C DE121979 C DE 121979C DE NDAT121979 D DENDAT121979 D DE NDAT121979D DE 121979D A DE121979D A DE 121979DA DE 121979 C DE121979 C DE 121979C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
- G05D16/12—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a float
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D7/00—Control of flow
- G05D7/01—Control of flow without auxiliary power
- G05D7/0126—Control of flow without auxiliary power the sensing element being a piston or plunger associated with one or more springs
- G05D7/0133—Control of flow without auxiliary power the sensing element being a piston or plunger associated with one or more springs within the flow-path
- G05D7/014—Control of flow without auxiliary power the sensing element being a piston or plunger associated with one or more springs within the flow-path using sliding elements
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- Fluid Mechanics (AREA)
- Gas Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Verbrauchsregler für Gasbrenner jeder Art.
Derselbe ist in der beiliegenden Zeichnung in Fig. ι in einem Höhenschnitt und in Fig. 2
in einem Querschnitt A-B im vergrößerten Mafsstabe dargestellt und wird derart mit dem
Brenner verbunden, dafs er bei Gasglühlichtbrennern zwischen die Zuleitung 1 und den
Injector 2 für das Gasluftgemisch zu liegen kommt, während er bei Speckstein- oder dergl.
Brennern zwischen der Zuleitung 1 und dem Brenner selbst liegt.
Bei den bisher bekannten derartigen Ver·- brauchsreglern war es nicht möglich, dieselben
jeder Flammenzahl anzupassen. Besais beispielsweise eine Gasuhr 24 Flammen und die
Brenner derselben waren mit irgend einem der bisher bekannten Verbrauchsregler ausgerüstet,
so functionirten dieselben tadellos, sobald alle 24 Flammen gebraucht wurden. Waren aber nur einige der Flammen aufser
Benutzung, so entsprachen die Regler ihrem Zwecke bereits nicht mehr, da sie sich stärkeren
Druckschwankungen in der Gaszuleitung nicht anzupassen vermochten.
Dies ist bei der vorliegenden Einrichtung beseitigt, denn dieselbe paist sich jeder Flammenzähl
mit Hülfe einer besonderen Regulirung im Inneren der Vorrichtung an.
Der neue Gasverbrauchsregler besteht aus einem cylindrischen Gehäuse 3, welches oben
mit dem Gewinde 4 für den aufzuschraubenden Injector 2 versehen ist und ein konisches
Innengewinde 5 für den Speckstein- oder dergl. Brenner trägt. Die Fortsetzung des
Innengewindes 5 nach dem Gehäuse 3 hin bildet die Düse 6. Die untere Stirnwand des
Gehäuses 3 bildet eine aufschraubbare Kappe 7, welche mittelst Gewinde 8 auf die übliche Gaszuleitung
ι aufgeschraubt werden kann.
Innerhalb des Gehäuses 3 spielt ein Kolben 9, der mit einem Hals versehen ist, in welchem
zwei oder mehrere Schlitze 10 angeordnet sind. Dieser Kolbenhals endet nach
oben mit einer Nabe 11, welche einen am oberen Ende 12 konisch gestalteten Stift 13
festhält, der am unteren Ende einen Hohlkonus 14 trägt, welcher beim Anheben des
Kolbens 9 bezw. des Stiftes 13 in eine Düse 15
der aufschraubbaren Kappe 7 tritt und diese mehr oder weniger verengt oder gänzlich ausfüllt.
Ueber den mit Schlitzen 10 versehenen Hals des Kolbens 9 ist ein genau passender und
mittelst Reibung in jeder beliebigen Lage festsitzender, bei 17 offener Ring 16 geschoben,
welcher durch Hoch- und Tiefstellen die Schlitze 10 mehr oder weniger verschliefst und
damit den Durchgangsquerschnitt für das Gas durch den Kolben in bekannter Weise beliebig
vergröfsert oder verkleinert.
Wird der Ring 16 so gedreht, dafs sich der
durch seine nicht ganz auf einander gebogenen Enden gebildete Schlitz 17 mit einem der Kolbenhalsschlitze
10 deckt, so kann der Durchgangsquerschnitt für das zum Brenner strömende
Gas noch mehr vergröfsert werden.
Bei völlig gesenktem Kolben 9 bleibt zwischen diesem und dem die Düse 15 bildenden,
nach innen ragenden Hals der Kappe 7 noch
-U
J,
so viel Zwischenraum, dais das Gas unter den Kolben gelangen kann. Das Gewicht des Kolbens
wird den Gröiseiiverhältnissen der Anlage bezw. dem Normaldruck des Gasstromes angepafst
und kann dasselbe durch eine zwischen den Kolben und die Decke des Gehäuses 3
eingeschaltete Spiralfeder 18 je nach Erforderniis ausgeglichen werden.
Das obere Ende des Stiftes 13 trägt einen Anschlagstift 19, welcher gegen die Decke des
Gehäuses 3 stöfst, sobald die Düse 6 durch das konische Ende 12 des Stiftes 13 nahezu abgeschlossen
ist, wodurch ein völliges Heraustreten des Hohlkonus 14 aus der Düse 15 nach
oben verhindert wird.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Verbrauchreglers ist folgende:
Der Ring 16 am Kolbenhals wird je nach Flamnienzahl der betreffenden Anlage so gestellt,
dafs nicht mehr Gas zu den Brennern gelangen kann, als wirklich erforderlich ist,
sobald alle Flammen der Anlage im Betriebe, sind. Werden nun einige Flammen nicht gebraucht,
so wird der Druck in der Leitung hierdurch anwachsen und es würde die Durchgangsgeschwindigkeit
des Gases zu den Brennern bedeutend erhöht und mehr Gas zu den Brennern gefördert und von denselben verbraucht
werden, als nöthig ist. In diesem Falle hebt der überschüssige Gasdruck zunächst
den Hohlkonus 14 und damit den Kolben 9, indem das Gas auch direct unter denselben
strömt. Hierdurch tritt der Hohlkonus 14 in die Düse 6 und läfst nur so viel
Gas zu dem Brenner gelangen, als wirklich erforderlich ist.
Werden dann noch mehrere Flammen gelöscht, wodurch natürlich der Druck in der
Leitung noch gröfser wird, so steigt der Kolben und damit der Stift noch höher und
schliefst die Düse 6 bezw. 15 noch mehr ab. Ein völliges Hindurchtreten des Stiftes 13
durch die Düse 6 wird durch den Anschlagstift 19 verhütet.
Zu einem so starken Anheben des Schwimmers 9 kommt es indessen überhaupt nicht, da
das Gas bereits am Eingang in den Regler eine regulirbare Düse 15 vorfindet, durch deren
Anordnung die Empfindlichkeit der Vorrichtung noch bedeutend erhöht wird.
Wie aus der Beschreibung hervorgeht, kann der beschriebene Verbrauchsregler jeder Anlage
bezw. jedem Gasquantum angepafst und die Menge des in den Brenner zu fördernden
Gases genau regulirt werden. Während des Betriebes wird der Kolben 9, hauptsächlich
wenn nicht die volle Flammenzahl benutzt wird, stets schwebend erhalten und durch
ständiges Vibriren in der Höhenachse die gewünschte Verbrauchsregelung bewirken.
Durch den Hohlkonus 14 wird jedes überschüssige Gasquantum, sowie jede Druckvermehrung
in der Leitung ausgeglichen und es kann nicht, wie bei anderen derartigen Vorrichtungen, ein Ueberdruck im Gehäuse 3
entstehen, auch eine Behinderung der Function der Feder 18 wird nicht eintreten, da ein
Druckausgleich des Gases im Gehäuse selbst nicht stattfindet, weil das Gas durch die Düse 6
das Gehäuse 3 verläfst und der Hohlkonus 14
das Eindringen jeder überflüssigen Gasmenge in das Gehäuse bereits zu vereiteln sucht.
Durch die Vereinigung zweier von einem Kolben aus geregelter Gasdurchlafsventile derart,
dafs ein Ventil den Gaseintritt in den Verbrauchsregler, das andere den Gasaustritt
aus dem Verbrauchsregler bestimmt, wird mithin eine Wirkung erzielt, welche mit ähnlichen
Einrichtungen, bei denen der Kolben nur entweder die Einlafs- oder die Austrittsöffnung mittelst eines Ventils regelt, nicht
erreicht werden konnte.
Claims (2)
1. Verbrauchsregler für Gasbrenner jeder
Art, dadurch gekennzeichnet, dais der mit Gasdurchlafsöff mangen (10) versehene
Kolben (9) zwei Ventile steuert, von denen das eine (14) die Gaseintrittsöffnung (15),
das andere (12) die Gasaustrittsöffnung (6) des Kolbengehäuses (3) regelt.
2. An dem durch Anspruch 1 geschützten Verbrauchsregler die Anordnung einstellbarer
Gasdurchgangsöffnungen (10) am Kolben (9).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE121979C true DE121979C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=390942
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT121979D Expired DE121979C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE121979C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2601749A1 (fr) * | 1986-07-18 | 1988-01-22 | Elbi Int Spa | Regulateur de debit, en particulier pour machines a laver |
| WO2018215154A1 (de) * | 2017-05-22 | 2018-11-29 | Aft Automotive Gmbh | Ventilanordnung sowie fluidtankanordnung |
-
0
- DE DENDAT121979D patent/DE121979C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2601749A1 (fr) * | 1986-07-18 | 1988-01-22 | Elbi Int Spa | Regulateur de debit, en particulier pour machines a laver |
| WO2018215154A1 (de) * | 2017-05-22 | 2018-11-29 | Aft Automotive Gmbh | Ventilanordnung sowie fluidtankanordnung |
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