DE121978C - - Google Patents

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DE121978C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/12Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a float

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 4 c.
Es sind bereits Gasverbrauchsregler bekannt geworden, bei denen im Inneren des Brennerrohres über eine Kappe eine bewegliche Schwimmerglocke gestülpt ist, so dais der Gaszuflufs zum Brenner zunächst durch den Ringraum zwischen Kappe und Schwim-.merglocke, dann zwischen der letzteren und der Wandung des Brennerrohres hindurch erfolgt.
Von diesen Verbrauchsreglern unterscheidet sich der vorliegende dadurch, dafs mit der Schwimmerglocke ein Ventil verbunden ist, welches in ähnlicher Weise wie bei den durch die amerikanischen Patentschriften 528883 und 586089 bekannt gewordenen Verbrauchsreglern, bei vorhandenem Ueberdruck sich gegen einen in der Kappe angeordneten Ventilsitz legt und den Gaszuflufs unterbricht.
Die vorliegende Erfindung besteht also in der Combination einer mittels einer Kappe geführten Schwimmerglocke mit einer von einem Ventil zu regelnden Oeffnung in der Kappe.
Die Theile sind aus Blech gestanzt und besitzen keine Verschraubungen, sie bedürfen zu zu ihrer Anwendung keiner neuen Brennerform und können an bestehenden Brennern leicht angebracht werden, da die Kappe bereits durch Reibung im Inneren des Brennerrohres gehalten werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht ^
Fig. ι im senkrechten Schnitt einen Gasbrenner mit dem neuen Verbrauchsregler.
Fig. 2 ist eine Einzelansicht des Reglers.
Fig. 3 zeigt im Schnitt eine Abänderung desselben und
Fig. 4 in Einzelansicht eine Abänderung.
Nach Fig. 1 und 2 besteht der Gasdruckregler aus einer aus Metallblech gezogenen oder gedrückten Kappe 1 von cylindrischem Querschnitt mit einem flantschartigen Ansatz 2 am unteren Ende von gröfserem Durchmesser. Das obere Ende dieser Kappe ist abgeflacht und besitzt eine mittlere, als Ventilsitz ausgebildete Oeffnung 3, welche den alleinigen. Durchlafs für das Gas bildet. Diese Oeffnung wird geöffnet und geschlossen mittelst eines im Inneren der Kappe 1 befindlichen Ventils 4, dessen Steg 17 sich nach oben durch die Ventilöffnung hindurch erstreckt und mit seinem oberen Ende an einer Schwimmerglocke 5 befestigt ist. Letztere besitzt einen kreisförmigen Querschnitt von gröfserem inneren Durchmesser als der äufsere Durchmesser der Kappe 1, so dafs ein ringförmiger Durchlafs für das Gas geschaffen wird, wenn die Glocke gehoben ist.
Das durch die Ventilöffnung 3 aufsteigende Gas wird von dem domförmigen Kopf der Glocke abgelenkt und gezwungen, durch genannten ringförmigen Durchlafs 6 herab und unter der unteren Kante der Glocke hindurch zu strömen, wonach es durch einen zwischen der äufseren Fläche der Glocke und der Innenwandung des Brennerrohres 8 befindlichen Ringraum 7 nach oben steigt. Obgleich die Kappe I, sowie die cylindrische Glocke 5 und das Brennerrohr 8 genügend verschieden grofse Durchmesser besitzen, um die beiden genannten ringförmigen Gasdurchlässe 6 und 7 zu schaffen, sind diese Durchmesser doch so eng einander angepaist, dafs die Kappe 1 und das Brennerrohr 8 die Glocke beim Auf- und
Absteigen führen und sie am Kanten oder Ecken hindern. Wenn die Vermehrung des Gaszuflusses gewünscht ist, können kleine Durchbrechungen 9 in der Schwimmerglocke vorgesehen sein; dieselben sind indessen nicht unbedingt erforderlich, da es beabsichtigt ist, den Hauptdurchflufs des Gases unter der unteren Kante der Glocke hindurch stattfinden zu lassen. Der beschriebene Verbrauchsregler ist im unteren Ende des Bixnnerrohres 8 angeordnet, welches mit einer Schulter·...10 versehen ist, gegen welche der ringförmige Ansatz 2 der Kappe 1 zu liegen kommt, so zwar, dais diese durch Reibung in ihrer Lage gehalten wird. Das obere Ende dieses Brennerrohres 8 nimmt einen Brennerkopf 11 auf, während das untere Ende desselben behufs Aufnahme des Brennerfufses 12 mit Innengewinde versehen ist. Der Brennerfufs 12 besitzt einen Vorsprung 13, auf welchem die untere Kante des Brennerrohres 8 zu ruhen kommt. Die Schwimmerglocke 5 ist in Bezug auf Gewicht und cubischen Inhalt so beschaffen, dais sie gerade von demjenigen Gasdruck, welcher beim Brennen gewünscht wird, gehoben und getragen wird. Wenn dieser vorher bestimmte Druck überschritten wird, wird die Glocke sofort steigen und durch ihr Ventil 4 die Öeffnung 3 verschliefsen, so dafs der Gäszufiufs zum oberen Theil des Brennerrohres gänzlich abgeschnitten ist. Wenn dann das innerhalb der Glocke 5 befindliche Gas allmälig entweicht und verbraucht wird, sinkt der Gasdruck innerhalb der Glocke unter den zum Tragen derselben in angehobener Lage erforderlichen Druck, infolge dessen wird die Glocke entsprechend sinken Und das Ventil weit genug öffnen, um genügend viel Gas durch die Ventilöffnung in die Glocke zum Heben derselben eintreten zu lassen, bis die Ventilöffnung wieder geschlossen wird.
Aus Vorstehendem erhellt, dafs mit Hülfe dieses neuen Reglers das Gas unter einem wirklich gleichförmigen Druck dem Brennerkopf zugeführt wird, ungeachtet der unterhalb des Ventils herrschenden groisen Druckunterschiede. ■-„. · . .
Der in Fig. 3 und 4 dargestellte Regler ist insbesondere zum Einsetzen in den Brennerfufs 15 bestimmt. Er unterscheidet sich von demjenigen gemäfs Fig. 1 und 2 nur dadurch, dafs die Kappe 1 unten kegelförmig gestaltet ist, so dafs ein Flantsch 18 .entsteht, welcher' gegen einen ringförmigen Vorsprung 19 innerhalb des oberen Endes des Brennerfufses zu liegen kommt. Dieser Flantsch 18 entspricht dem ringförmigen Ansatz 2 der Fig. 1 und 2. Der cylindrische Theil der Glocke liegt in einem Abstände sowohl von der Kappe ι als auch von einem Ring 25 am oberen Ende des Brennerfuises. Der Ring 25 ist behufs Aufschraubens des Brennerrohres 16 mit Aufsengewinde versehen. <

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gasverbrauchsregler mit im Inneren des Brennerrohres über einer Kappe angeordneter Schwimmerglocke, gekennzeichnet durch die Verbindung der Schwimmerglocke (5) mit einem Ventil (4), dessen Sitz (3) in der Kappe (1) vorgesehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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