DE183572C - - Google Patents
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- DE183572C DE183572C DENDAT183572D DE183572DA DE183572C DE 183572 C DE183572 C DE 183572C DE NDAT183572 D DENDAT183572 D DE NDAT183572D DE 183572D A DE183572D A DE 183572DA DE 183572 C DE183572 C DE 183572C
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- water
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10H—PRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
- C10H9/00—Acetylene gas generators according to Dobereiner's principle with fixed carbide bell
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Physical Water Treatments (AREA)
- Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)
- Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine
. Acetylenlampe der durch die Ansprüche des Patents 169828 gekennzeichneten Art. Den
Gegenstand der zusätzlichen Neuerung bildet eine Einrichtung, durch welche Störungen
im gleichmäßigen Brennen beim Schütteln und Stoßen noch vollkommener vermieden werden sollen.
Beim ruhigen Hängen oder Stehen der
ίο Lampe stellt sich der Abstand zwischen dem
Spiegel n> des unteren Wasserbehälters c und der Ausflußöffnung g dem Gasdruck entsprechend
auf das bestimmte Maß χ ein. Wird dann die Lampe, wie etwa beim Tragen,
geschüttelt und gestoßen, so tritt leicht etwas mehr Wasser als sonst durch g in den Karbidraum
ein, weil die Wassersäulen in den Rohrschenkeln d1 und d2 infolge des Übergewichts
der einen Wassersäule (<P) über die andere (d2) ins Schwanken geraten, so daß
mehr Wasser als sonst aus g abläuft. Auch kann das Wasser aus d2 durch g infolge
seiner Trägheit herausgeschleudert werden. Diese Nachteile machen sich besonders im
ersten Stadium des Brennens geltend, weil sich dann noch kein Rückstand gebildet hat
und das Wasser mit dem frischen Karbid in Berührung kommt und daher schon durch
eine geringe Vergrößerung der Wasserzufuhr plötzlich eine starke Gasentwickelung entsteht.
Die Lampen · sind aber gerade im ersten Stadium des Brennens Schüttelbewe-
gungen ausgesetzt, weil dann die Anfahrt der Bergleute stattfindet. Den beregten Übelständen
soll nun dadurch vorgebeugt werden, daß der Querschnitt des Luftlochs m veränderlich
eingerichtet ist und sich auf jede beliebige Weite einstellen läßt. Infolge einer
Verengung des Luftlochs m wird sich der Wasserspiegel w entsprechend tiefer einstellen
und somit auch der Abstand χ verkleinern oder der Druck des Wassers bei g nachlassen
(siehe Seite 5, Zeile 83 bis 107 des Hauptpatents). Dies würde beim ruhigen Stehen
der Lampe einen geringeren Abfluß des Wassers zum Karbid und ein kleines Brennen
des Lichts zur Folge haben. Beim Schütteln hingegen kann infolge des damit verbundenen
Schwankens der Wassersäulen in d1 und d2
noch genügend Wasser bei g austreten, um dem Licht seine normale Größe zu erhalten.
Je heftiger die zu erwartenden Schüttelbewegungen sind, um so mehr muß das Luftloch m
verengt werden.
Die Neuerung besteht nun in einer Reguliervorrichtung, um eine beliebige Veränderung
des Querschnitts des Luftlochs m vornehmen und dadurch den Wasserspiegel w
auf eine beliebige Höhe einstellen zu können.
In Fig. I ist die Einrichtung beispielsweise in einer Ausführungsform dargestellt. Fig. 2
zeigt eine automatisch wirkende Regulier- # vorrichtung für das erste Stadium des Brennens.
Die Veränderung des Querschnitts von m
wird bei der in Fig. ι dargestellten Anordnung durch den Schieber r bewirkt, welcher
an der am Deckel des Wasserbehälters b befestigten Feder ο .sitzt, die ihrerseits gegen
die mit Handgriff versehene Schraubenspindel ρ drückt. Durch Vor- oder Zurückschrauben,
von ρ läßt sich die Lage von r und damit auch die Weite von m beliebig
verändern. Es läßt sich somit auch der
ίο Wasserspiegel n> verschieden hoch einstellen,
da sich mit der Verengung von m die Adhäsion und Oberflächenspannung des Wassers
in m vergrößern und die zur Überwindung dieser Widerstände dienende Wassersäule in
dem Röhrchen i entsprechend zunehmen muß. Durch vorliegende Einrichtung wird zugleich
der in gewissen Fällen wertvolle Vorteil erreicht, daß man beim ruhigen Hängen
oder Stehen der Lampe das Licht verschieden hoch einstellen kann. Die Veränderung der
Weite von m kann auch in beliebig anderer Weise erzielt werden, wie etwa durch ein
Kegelventil, Hahn usw. Damit das Loch m nicht zu sehr verengt wird und ein Erlöschen
des Lichts eintreten kann, kann die Drehbewegung der Spindel ρ durch den Bund s,
welcher an die Spindelführung t anstößt, begrenzt werden. Auch kann die Bewegung
der Feder 0 durch einen geeigneten Anschlag begrenzt oder der Handgriff der Spindel ρ
mit geeigneten Marken versehen werden, die die jeweilige Stellung von r andeuten. Für
das Maximum der Lichtstärke bietet die Weite des Loches m selbst die Grenze.
. Die in Fig. 2 dargestellte Anordnung bezweckt, das Luftloch m für den Anfang des
Brennens, solange noch durch die unmittelbare Berührung des Wassers mit dem Karbid
mangels eines schützenden Rückstandes die Gasentwickelung zu stürmisch ist, automatisch
zu verengen, die normale Weite von m aber selbsttätig eintreten zu lassen, sobald sich
genügend Rückstand gebildet hat, um ein etwaiges Zuviel des Wasserzuflusses auszugleichen.
An dem auf der Führungsstange q gleitenden Schwimmer ρ ist mittels des Stäbchens
ο der durch das Luftloch m hindurchgesteckte und dieses zum Teil absperrende
keilförmige Körper r befestigt. Bei Beginn des Brennens, wo b gänzlich mit Wasser gefüllt
ist und der Schwimmer seine höchste Stellung einnimmt, befindet sich der größte Querschnitt von r in m und verengt dieses
in solchem Maße, daß er sich sehr tief einstellen muß und nur sehr wenig Wasser aus g abläuft. Beim Schütteln der Lampe
wird deshalb die Wasserzufuhr gerade so sein, daß eine normale Flamme entsteht. Der
Körper r ist so lang bemessen, daß er nach Beendigung der Anfahrt der Leute aus m
herausgetreten ist und sich nur das Stäbchen 0 in m befindet, wodurch eine solche Erweiterung
von Ot eintritt, daß bei dem dann erfolgenden ruhigen Stehen oder Hängen der
Lampe sich n> auf die normale Höhe einstellt und das Licht auch ohne Schütteln in normaler
Höhe brennt.
Claims (2)
1. Eine Ausführungsform der Acetylenlampe nach Patent 169828, .dadurch gekennzeichnet,
daß die Weite ' des Luft-
. lochs (m) durch eine Reguliervorrichtung
verändert und der Spiegel (n>) im unteren Wasserbehälter auf eine beliebige Höhe
. eingestellt werden kann.
2. Eine Ausführungsform nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß bei
Beginn des Brennens das Luftloch (m) durch einen mit einem Schwimmer verbundenen
Körper zum Teil verschlossen gehalten, nach und nach aber durch Sinken des Schwimmers auf die normale Weite
geöffnet wird. ·
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE183572T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE183572C true DE183572C (de) |
Family
ID=32332119
Family Applications (3)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT169828D Active DE169828C (de) | |||
| DENDAT183572D Active DE183572C (de) | |||
| DENDAT182222D Active DE182222C (de) |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT169828D Active DE169828C (de) |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT182222D Active DE182222C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (3) | DE182222C (de) |
-
0
- DE DENDAT169828D patent/DE169828C/de active Active
- DE DENDAT183572D patent/DE183572C/de active Active
- DE DENDAT182222D patent/DE182222C/de active Active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE182222C (de) | |
| DE169828C (de) |
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