DE38401C - Neuerung an den Apparaten zum Kondensiren der Brüden - Google Patents

Neuerung an den Apparaten zum Kondensiren der Brüden

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DE38401C
DE38401C DENDAT38401D DE38401DA DE38401C DE 38401 C DE38401 C DE 38401C DE NDAT38401 D DENDAT38401 D DE NDAT38401D DE 38401D A DE38401D A DE 38401DA DE 38401 C DE38401 C DE 38401C
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Germany
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water
valves
suction
vapors
pressure
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT38401D
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English (en)
Original Assignee
W. GREINER in Berlin
Publication of DE38401C publication Critical patent/DE38401C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D5/00Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation
    • B01D5/0033Other features
    • B01D5/0048Barometric condensation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die neue Vorrichtung hat, wie die des Haupt-Patentes, den Zweck, sowohl die Ventile vor etwa eintretenden kleinen Undichtheiten und deren Folgen zu sichern, als auch eine Temperatur innerhalb der Pumpe zu erzeugen, die jedenfalls niedriger ist als diejenige, welche im' Condensator herrscht. Während der Kolben K, Fig. 1, der liegenden Pumpe hin- und hergetrieben wird, steigt und fällt das die Räume O erfüllende Wasser, drückt steigend Brüden durch die Druckventile D ab und saugt fallend solche durch die Saugventile am unteren Ende der Saugstränge S ein.
Damit obengenannter Zweck erfüllt wird, wird in jeder Saugperiode ein Theil Wasser von relativ niedriger Temperatur (abhängig von der Condensatortemperatur und von dem Grade der gewünschten Luftverdünnung in die Pumpe eingeführt und dementsprechend auf der Druckseite der .gleiche Theil aus dem Gemisch, welches die Pumpe füllt, abgestofsen.
Ferner ist der Ein- und Ausgang des Wassers so geführt, dafs die Saug- und Druckventile vom Wasser bedeckt werden müssen, und zwar derart, dafs das Wasser auf jener Seite der Ventile, auf welcher ein gröfserer Luftdruck herrscht, liegt.
Macht z. B. der Kolben K jetzt seinen Weg nach links, so werden im linken Pumpenschenkel die vorher eingesaugten Gase comprimirt; ihre Spannung wächst über diejenige hinaus, die im Saugstrange S herrscht, und so wird das im Napf N um die Saugklappen gelagerte Wasser an diese und weiter an die Klappenunterlagen gedrückt.
Wenn der Kolben auf seinem Wege nach links weiter fortschreitet, so erhalten irgendwann die eingesperrten Gase atmosphärische Spannung, und schliefslich öffnet ein kleiner Ueberdruck die Klappe D und stöfst dabei Gase und das überschüssige Wasser oben ab. Während der Kolben wendet, legt sich das Ventil D lose zu. Sobald aber durch Rechtsgang des Kolbens D eine Leere entsteht, die sofort von Gasen aus 5 erfüllt wird, ist der äufsere atmosphärische Druck der überwiegende, welcher die Druckklappe fest auflegt und mit darüberliegendem Wasser abdichtet.
Die Construction ist folgende:
Die Saugventile V in Fig. 1 und 2 sind so gelagert, dafs vor allen Dingen aus dem Saugstrange S, Fig. ι, oder C K1 , Fig. 2, etwa mitgerissenes oder durch Abkühlung aus den Brüden entstandenes Wasser bei jedem Oeffnen energisch entfernt wird, so dafs Querschnittsverengungen nicht eintreten können; es waren nur abfallende Rohre für die Mündungen der Saugstränge verwendbar.
Diese nun enden nicht frei, sondern münden unter Wasser, welches in einem napfähnlichen Gefäfse N aufgehalten wird; dieses Gefäfs trägt Rippen r in seiner inneren Wandung, die den
Hub der cylinderartigen Ventilklappe beschränken.
Das Gefäfs N ist es auch, welches das relativ kalte Wasser zuerst zugeführt erhält, entweder (Fig. i) tritt das Wasser durch W^ von unten oder (Fig. 2) durch W^1 von oben in den Napf N ein, wobei es in letztem Falle durch den unteren Theil des Saugrohres im Knie K1 einmündet, im Rohr bis auf den Boden geführt wird und das Saugventil bei jedem Hube passirt. (Ausgeschlossen wäre ferner nicht, dafs das Wasserrohr aus W\, Fig. 1, nicht unten in den Napf einträte, sondern aufserhalb N, aber innerhalb des Pumpengehäuses emporstiege und den Napf frei von oben füllte.)
Das jedesmal frisch eintretende Wasser drängt einen Theil vorhandenen Wassers aus dem Gefäfse N fort; es fällt dieses einfach über den Rand von N ab und vermehrt wieder das Quantum Wasser, welches zwischen dem Kolben K in seiner äufsersten Stellung und dem Druckventil!) den Raum ausfüllt, so also, dafs mit jedem Hin- und Hergehen des Kolbens ein Theil des Wassers ausgetrieben werden mufs, welches sich ober- und aufserhalb des Druckventils aufsammelt.
Auch hier wieder liegt der freie Abfiufs Wa nur etwas höher als die Ventilebene, so dafs das aus der Pumpe abgestofsene Wasser eine Deckschicht auf dem Druckventil bildet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Als Ersatz der durch Anspruch 2. des Haupt-Patentes geschützten Vorrichtung zum Bedecken der Ventile von Brüdenluftpumpen mit kaltem Wasser eine für liegende Luftpumpen bestimmte Vorrichtung, bestehend aus den Näpfen N mit unterer oder oberer centraler oder seitlicher Wasserzuführung (W%) und den mit ihren Ventilen unter die Oberfläche des Wassers in den Näpfen eintauchenden Enden der Saugrohre S.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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