DE383C - Selbsttätiger DickflüsMgkeits - Volumen -Mefsapparat - Google Patents

Selbsttätiger DickflüsMgkeits - Volumen -Mefsapparat

Info

Publication number
DE383C
DE383C DE383DA DE383DA DE383C DE 383 C DE383 C DE 383C DE 383D A DE383D A DE 383DA DE 383D A DE383D A DE 383DA DE 383 C DE383 C DE 383C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
slide
hook
measuring apparatus
viscous fluid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE383DA
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
R Pzillas Maschf
Original Assignee
R Pzillas Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication of DE383C publication Critical patent/DE383C/de
Application filed by R Pzillas Maschf filed Critical R Pzillas Maschf
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/02Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
    • G01F3/04Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls
    • G01F3/14Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body
    • G01F3/16Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body in stationary cylinders

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

1877.
Klasse 42.
ROBERT PZILLAS in BRIEG. Selbstthätiger Dickflüssigkeits-Volumen-Mersapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Juli 1877 ab.
1. Fig. ι links ein Schnitt nach der Länge,
rechts, Seitenansicht.
2. - 2 Vorderansicht.
3. - 3 links Schnitt nach der Quere, rechts
Grundrifs.
4. - 4 bis 7, verschiedene Stellungen der
Steuerung.
Der ganze Apparat besteht im wesentlichen:
1. Aus dem Mefsgefafs A.
2. Aus der Steuerung B.
3. Aus dem Zählwerk C.
i. Das Mefsgefafs A. Dieses bildet einen Cylinder α von 2,10 dm Durchmesser und 4,21 dm Länge aus Gufseisen mit Messingeinsatz, in welchem der für die Reinigung bestimmte Kolben b, Fig. i, 3, 5, 7 von 1,284 dm Höhe hin- und hergleitet, aber dabei immer um 2 mm von jedem Ende des Cylinders zurücksteht, so dafs alsdann die ganze Cylinderlänge nur (421-—128,4 — [2 . 2]mm) = 288,6 mmist. Diese Länge entspricht bei einem Durchmesser von 2,10 dm einem Inhalte von 10 qdm = 10 1. An dem Cylinder α, Fig. 1, 3, 5, 7 schliefsen sich oben und unten die Kanäle c d e /, Fig. 1, 4-—7 an., wovon c und d gemeinschaftlich in das Einflufsrohr g, Fig. 1, 2, 3, e und/ in das Ausflufsrohr h, Fig. 1, 2 auslaufen. Findet der vorliegende Apparat Verwendung, z. B. in Spiritus-Brennereien zum Messen von Maische, so steht der Rohrstutzen g, Fig. 2 mit derjenigen Pumpe in Verbindung, welche die Maische aus dem Gährbottig hebt; den anderen Rohrstutzen k verbindet ein Rohr mit dem Vorwärmer des Destillir-Apparates.
2. Die Steuerung B. Diese hat den Zweck, die Füllung bezw. Entleerung des Mefsgefäfses vermittelst der Kreisschieber i (k) zu reguliren und die beiden Stirnflächen des Kolbens b durch die Kreisschieberfiächen i (Jt) zu reinigen. Zunächst ist an jedem der beiden Kreisschieber i (k) ein Kreisausschnitt vorhanden, welcher einerseits die Oeffnung durch den einen Schieber i, Fig. 5, 7 gegen den Rohrstutzen g den Kanal c und das Mefsgefafs a, andererseits die Oeffnung durch den anderen Schieber k, Fig. S, 7 gegen den Rohrstutzen h, den Kanal/ und das Mefsgefafs α bildet, oder es findet das Oeffnen in der umgekehrten Reihenfolge statt, derart, das einerseits der Schieber i das Mefsgefafs nach dem Kanal c und zugleich andererseits der Schieber k nach dem Kanal d öffnet, so dafs, wenn sich das Mefsgefafs α zur einen Seite vermittelst irgend eines Druckes durch den Rohrstutzen g füllt, sich das Mefsgefafs zur anderen Seite durch eben denselben Druck durch den Stutzen h als gemessen entleert.
Den wesentlichsten Theil dieser Steuerung bildet der Kolben /, Fig. 1, 3, 4, 5, 6, 7 des Cylinders ζ. Er steht mit der zu messenden Maische in directer Berührung und steigt durch einen bestimmten Druck, Pumpendruck, gleich nach der Füllung des Mefsgefäfses in die Höhe,. steuert um, und sinkt während der Entleerung des Mefsgefäfses in die alte Stellung zurück.
Der Kolben / schliefst dicht an der Wand des Cylinders ζ und hat einen hohlen Raum, der für die etwaige Belastung durch Gewichte bestimmt ist, je nach dem es der auf diesen Kolben ausgeübte Druck verlangt. In den Kolben / ist die den Kreuzkopf η tragende Stange m, Fig. 1 mit dem einen Ende festgeschraubt und mit dem anderen Ende gleich über den Kreuzkopf η durch das Lager g geführt. Ebenso erhalten die beiden Arme des Kreuzkopfes η Führung durch die an dem Cylinder ζ befestigten Böcke von Fig. 1, 2, 3. Jedes Armende des Kreuzkopfes trägt eine Zahnstange 0, bezw. ol und eine in einem Charnier hängende Hakenstange p, bezw. q, davon greift die Zahnstange 0 (01J in das auf der Welle r (s) lose sitzende Stirnrädchen t(u), Fig. 1, 2, 3 und die Hakenstange / (q) in die ebenfalls auf der Welle r (s) lose sitzende Hakenscheibe ν (w). Das Stirnrad / (u) enthält einen Sperrhaken α (b), den eine Feder d(e), Fig. 3, seitlich in die Zähne des auf der Welle festsitzenden Sperr-Rades χ (χι) festdrückt, so dafs das Stirnrad t (u) erst dann mit der Welle r (s) verkuppelt ist, wenn der Sperrhaken α (b) seitlich in den einen von beiden Zähnen des Sperr-Rades x.(xl) eingreift. Dies erfolgt nur beim Aufsteigen des Kolbens, denn beim Niedergange desselben dreht sich das Stirnrad lose auf der Welle wieder aus den Zähnen des Sperr - Rades heraus. Aber auch die Hakenscheibe ν (w) trägt einen Sperrhaken / (g) Fig. i, 2 der in die am Umfange des Sperr-Rädes χ (χ1) vertheilten beiden radial stehenden Zähne abwechselnd erst dann eingreift, wenn sich das Stirnrad t (u) zurückdreht, erst dann steht die Hakenscheibe ν (w) mit
dem Sperr-Rade χ (χ 1J gekuppelt. Aufser dem Sperrhaken f (g) trägt jedeHakenscheibe υ fw) einen Hebelarm h (i) mit einem am Ende des Armes befestigten Gewichte k (I); die Welle r fs), an welcher, wie erwähnt, das Sperr-Rad χ (χ ) festsitzt, steht mit dem Kreisschieber i fk) in fester Verbindung, so dafs sich also der Kreisschieber i fk) erst dann dreht, wenn das Sperr-Rad eine Drehung erhält. In der Mitte jeder Schieberfläche ist eine Stahlschraube m (n), Fig. ι eingeschraubt und zwar so, dafs sich beide berühren, damit der Kolben vom Schieber stets, wie in obiger Berechnung angegeben, um 2 mm absteht. Dies hat den Zweck, die Reibung zwischen den Schieberflächen und der Fläche des Kolbens b bei der Drehun'g des Schiebers i fk) zu verhindern.
Die Steuerung wirkt auf das Mefsgefäfs in folgender Weise:
Wie aus der vorliegenden Zeichnung in der Fig. 3 ersichtlich, steht der Kolben / und die mit ihm in fester Verbindung stehenden Theile (Hakenstange, Zahnstange und Gewichte) in der tiefsten Stellung. Die Kanäle c und /, Fig. 7 sind geöffnet. Durch den Kanal c hat sich das Mefsgefäfs infolge des Pumpendruckes und der Gewichtsbelastung in und um den Kolben / gefüllt: der Kolben b ruht rechts.
Es steigt der Kolben / und die mit ihm in fester Verbindung stehenden Theile durch die nachgepumpte Flüssigkeit, die durch das Mefsgefäfs nirgends entweichen kann (denn der Kolben b und der Kreisschieber i bilden den Abschlufs), in die Höhe. Die Zugstange ο fo 1J dreht vermittelst des mit dem Sperr-Rade χ (χχ) verbundenen Stirnrades t fu) den Kreisschieber ifk) in der in Fig. 2 angedeuteten Pfeilrichtung (nach rechts), und ebenso dreht die Hakenstange p fq), die Hakenscheibe υ fw) in der dem Stirnrade t fu) entgegengesetzten Richtung, aber nur lose auf der Welle r fs), bis zur höchsten Stellung in Fig. 1, wodurch der Kreisschieber k den Kanal d und der Kreisschieber i den Kanal e in Fig. 4 ca. 1^2 des ganzen Kreis-Ausschnittes öffnet.
In der höchsten Stellung angelangt, drängt die an der Hakenstange / (q) befestigte Schraube ί fsl) die Stange selbst von der Hakenscheibe ν fw) weg und löst die Hakenverbindung, das gehobene Gewicht k fl) schlägt herab mit vorangeeilten Sperrhaken f fg) an den einen der Zähne des Sperr-Rades χ xx an, dreht dieses nebst dem Kreisschieber i fk) und öffnet die Kanäle e fd). Das Mefsgefäfs füllt sich jetzt rechts und entleert sich links, der Kolben b ist nach links geschoben wie in Fig. 1 und hat so die festhaftenden Flüssigkeitstheile von dem Cylinder des Mefsgefäfses mit fortgerissen. Ebenso ist durch die Drehung des Schiebers i fk) die Stirnfläche des Kolbens und die des Schiebers selbst gegenseitig von den anhaftenden Flüssigkeitstheilchen gereinigt worden. Auf solche Weise ist es nur allein möglich, ein genaues Mafs für dicke, breiartige etc. Flüssigkeiten, wie dies besonders bei der Brennerei-Maische der Fall ist, zu erzielen.
Vorhin fiel das Gewicht k fl) herab, die Flüssigkeit drängte sich durch den Druck der Pumpe und des Kolbens / in das Mefsgefäfs und da das in dem hohlen Räume des Kolbens befindliche Gewicht so schwer abbalancirt, dafs der Kolben I eher niedersinkt, bevor die ganze Füllung des Mefsgefäfses von der Pumpe aus erfolgt ist, so sinkt auch dieser nebst der Zahn- und Hakenstange herab, wiederum bis zur tiefsten Stellung in Fig. 6. Der Kolben b ruht nun aber links Fig. 1, der Kolben / beginnt zu steigen, der Schieber öffnet wieder um die Kanäle c und /, Fig. 5, wie zu Anfang der Erläuterung, wodurch sich wiederum durch den Kanal c das Mefsgefäfs füllt, den Kolben b weiter schiebt, bis nach rechts in der Stellung der Fig. 7 und dadurch die vorherige Füllung durch den Kanal f entleert. Der Kolben I ist niedergesunken wie in Fig 6, und das Spiel beginnt von neuem. Es hat sich somit nach jeder ganzen Umdrehung des Schiebers i fk) das Gefäfs zweimal gefüllt und zweimal entleert und da eine Füllung = 10 1 entspricht, so sind auf diese Weise nach jeder ganzen Schiebertour 201 gemessen worden.
. Das Zählwerk C besteht aus der allgemein bekannten Räder - Uebersetzung im Verhältnifs 1:10, mit Zeiger und Zifferblättern versehen. Dasselbe steht mit dem Mefsgefäfs durch einen dieser Kreisschieber mittelst eines Stirnrädchens x, Fig. i, 3 in Verbindung. In beiliegender Zeichnung ist das Zählwerk links am Apparat befestigt. Das den Uebergang vermittelnde Stirnrädchen χ steht zu dem gröfseren Rade x1 im Verhältnifs 1:5, denn wie vorstehend erwähnt, werden nach jeder Schiebertour 20 1 gemessen, somit bei fünf Umdrehungen 100 1. Diese fünf Umdrehungen markiren sich an dem ersten Zeiger des Zählwerkes durch eine einmalige Tour, an dem zweiten Zeiger durch eine zehntel Tour, d. h. der Zeiger steht auf dem zweiten Zifferblatte auf der Zahl 1. So controlirt ein Zeiger den anderen und so mifst das Zählwerk bis zu einer Million und noch darüber, je nach der Anzahl der eingeschalteten Räder im Zählwerk.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    a) Die Reinigung sämmtlicher Wände im Mefsgefäfs und zwar:
    τ. Durch die Umsteuerung der zu diesem Zwecke gewählten Kreisschieber i und k an den Stirnflächen des Kolbens b und der Schieberflächen selbst.
    2, Durch den hin- und hergleitenden Kolben b an der Cylinderwand.
    b) Die ganze Zusammenstellung der einzelnen Theile des Apparates.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE383DA 1877-07-20 1877-07-20 Selbsttätiger DickflüsMgkeits - Volumen -Mefsapparat Expired - Lifetime DE383C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE383T 1877-07-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE383C true DE383C (de)

Family

ID=70970145

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE383DA Expired - Lifetime DE383C (de) 1877-07-20 1877-07-20 Selbsttätiger DickflüsMgkeits - Volumen -Mefsapparat

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE383C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1262201B (de) * 1961-07-21 1968-03-07 Karlheinz Heitkamp Vorrichtung zum Abquetschen von Schlauchware, insbesondere Trikotschlauchware

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1262201B (de) * 1961-07-21 1968-03-07 Karlheinz Heitkamp Vorrichtung zum Abquetschen von Schlauchware, insbesondere Trikotschlauchware

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE383C (de) Selbsttätiger DickflüsMgkeits - Volumen -Mefsapparat
AT49597B (de) Meß- und Abfüllapparat oder Flüssigkeitsmesser.
DE500748C (de) Einfach wirkende Messpumpe
CH109727A (de) Volumetrische Flüssigkeitsmessvorrichtung.
AT224352B (de) Dosierpumpe für Flüssigkeiten
DE147920C (de)
DE199620C (de)
DE1648088A1 (de) Volumetrische Dosiervorrichtung fuer Fluessigkeiten
DE35152C (de) Neuerung an Wassermessern
DE598280C (de) Selbsttaetiger Messapparat fuer an einer Teilscheibe einzustellende Fluessigkeitsmengen
DE65868C (de) Membran-Flüssigkeitsmesser
DE958959C (de) Geraet zum Abmessen und Zaehlen von Fluessigkeits- und Gasvolumen
DE429280C (de) Messpumpe fuer Fluessigkeiten
AT61257B (de) Selbstkassierender Flüssigkeitsverkäufer mit Meßzylinder.
AT116847B (de) Flüssigkeitsmeßeinrichtung mit Durchlaufzähler.
DE475852C (de) Zapfvorrichtung fuer OEl oder andere Fluessigkeiten in abgemessenen Mengen
DE564849C (de) Hydraulische Wurstfuell- und -abteilmaschine
DE20669C (de) Mefsapparat für Flüssigkeiten, Körnerfrüchte und pulverförmige Substanzen
DE482017C (de) Fluessigkeitsmesser mit zwei sich abwechselnd fuellenden und entleerenden Messgefaessen
DE529592C (de) Sperrung an einer Fluessigkeitszapfvorrichtung mit Verdraenger
DE11678C (de) Verbesserungen an einem mit einer Schrotmühle kombinirten Malzmefs- und Kontroiapparat
AT8556B (de) Messvorrichtung für Flüssigkeiten.
DE3198C (de) Bier-Druck- und Mefs-Apparat in der durch Zeichnung und Beschreibung nachgewiesenen Konstruktion
DE508344C (de) Fluessigkeitsmesser mit einem oder mehreren durch ein Schaltorgan abwechselnd auf Fuellen und Entleeren geschalteten Messgefaessen
DE508822C (de) Fluessigkeitsmesser mit zwei Messgefaessen